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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.04.2026

Sehr lesenswert, wenn. man das Thema hat

Wechseljahre - Befreiungsjahre
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Zunächst einmal möchte ich erwähnen, dass ich es genau so gemacht habe, wie es Silja Mahlow empfiehlt: nicht das gesamte Buch in einem Rutsch durchlesen, sondern lesen, sacken lassen, die Übungen machen,...

So ...

Zunächst einmal möchte ich erwähnen, dass ich es genau so gemacht habe, wie es Silja Mahlow empfiehlt: nicht das gesamte Buch in einem Rutsch durchlesen, sondern lesen, sacken lassen, die Übungen machen,...

So hat es einige Zeit 'gedauert' bis ich das Buch durch hatte, bzw. ich habe schön lange etwas von diesem Buch gehabt.

Nun von Anfang an. Das Buch ist wunderschön gestaltet es eine eine schön große Größe und die einzelnen Seiten fühlen sich sehr gut an. Damit hat mir das Lesen schon eine große Freude bereitet.

Das Buch hat mir oft ein Lächeln auf das Gesicht gezaubert. auch nur, wenn ich gelesen habe: 'Atme durch, das ist normal' - das zu lesen hat mir sehr gut getan.
Oder: 'lass es zu den Körper zu verstehen'.

Und dass ist der Inhalt ganz kurz zusammengefasst: wir müssen selber losgehen und unseren Weg finden - Handeln in Eigenverantwortung. Unser Körper signalisiert, was er braucht.

... wir müssen 'nur' lernen, dass wir verstehen, was uns unser Körper sagt.

Und das ist dann schon mein 'Negativmerkmal'. Wir müssen uns drauf einlassen, wir müssen verstehen, was uns unser Körper sagt, wenn wir das aus dem Buch nicht mitnehmen können, bzw. wir uns darauf nicht einlassen, dann hilft einem das Buch nicht weiter.

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Veröffentlicht am 12.04.2026

Ein wunderschöner Roman, der einen traurigen Anlass und Anekdoten zum Schmunzeln wunderbar miteinander vereint

Mirabellentage
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Martina Bogdahn ist hier ein wunderschöner Roman gelungen, wo der traurige Anlass - der Tod des Pfarrers - mit viele kleine Anektoten kombiniert, es zu einer wunderschönen Geschichte werden lässt.

Zu ...

Martina Bogdahn ist hier ein wunderschöner Roman gelungen, wo der traurige Anlass - der Tod des Pfarrers - mit viele kleine Anektoten kombiniert, es zu einer wunderschönen Geschichte werden lässt.

Zu Beginn des Buches kamen mir Rätsel auf, dadurch, dass ich nicht wusste in welchem Jahr das Buch erzählt konnte ich die Protagonistin Anna ganz schwer einschätzen. Die Rätsel wurden aber alle im Laufe des Buches 'gelöst' und es hat sich ein wunderschönes Gesamtbild ergeben mit sehr liebenswerten Figuren, die es verdienen, dass man von ihnen liest.

Anmerken möchte ich aber auch, dass ich teilweise das Gefühl hatte, dass durch die vielen Anekdoten, die wirklich oft richtig schön zum Schmunzeln waren, der Haupterzählstrang nicht so richtig vorangekommen ist. Was letztendlich mit dem wunderschönen Ende aber für mich auch wieder in den Hintergrund getreten ist.

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Veröffentlicht am 10.03.2026

Hanna's Kindheit in Westpommern

Vergiss nicht zu tanzen, Hanna
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Wir lesen von Hanna, die in Westpommern ihre Kindheit verbracht hat. Sie ist dort in einfachen Verhältnissen aufgewachsen, der Glaube hat in der Familie immer eine große Rolle gespielt. Der zweite Weltkrieg ...

Wir lesen von Hanna, die in Westpommern ihre Kindheit verbracht hat. Sie ist dort in einfachen Verhältnissen aufgewachsen, der Glaube hat in der Familie immer eine große Rolle gespielt. Der zweite Weltkrieg beginnt und wir lesen, wie Hanna diese Zeit wahr nimmt. Einiges bleibt unausgesprochen, weil wir aus der Sicht von Hanna lesen. Und weil die Eltern ihrer Tochter eine unbeschwerte Kindheit bereiten möchten, wird natürlich nicht alles so deutlich thematisiert. Aber wir wissen ja, was sich zu der Zeit ereignet hat und wie so manches vor sich ging..

Beim lesen tat es mir unendlich leid, weil so einiges schon vorhersehbar war - aufgrund der geschichtlichen Ereignisse.

In der Buchbeschreibung lesen wir von Anna. Allerdings hat Anna für mich nur eine 'Nebenrolle'. Von ihr lesen wir am Anfang und am Ende des Buches.

Der Schreibstil ist sehr schön geschrieben und lässt sich wirklich gut lesen. Man kann wunderbar in die Geschichte eintauchen.

Unterm Strich ist es eine Geschichte einer Kindheit in Westpommern in einer wirklich sehr schweren Zeit. ...

Klare Leseempfehlung für alle, die solche Geschichten mögen.

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Veröffentlicht am 15.02.2026

Auftakt einer neuen Thriller-Reihe

Ungelöst – Die erste Zeugin
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Mir ist nicht bewusst, dass ich schon einmal ein Buch von Arno Strobel gelesen habe - nur viel Positives gehört. Als ich über dieses Buch gestolpert bin und gesehen habe, dass es der Auftakt einer neuen ...

Mir ist nicht bewusst, dass ich schon einmal ein Buch von Arno Strobel gelesen habe - nur viel Positives gehört. Als ich über dieses Buch gestolpert bin und gesehen habe, dass es der Auftakt einer neuen Thriller-Reihe zu Cold-Cases ist, habe ich mich absolut angesprochen gefühlt und wollte auf jeden Fall 'von Beginn an dabei sein'.

Der Einstieg in diesen Thriller ist mir wunderbar gelungen. Der Autor nimmt seine Leser wirklich sehr gut mit. Die Figuren und Situationen sind sehr gut beschrieben.

Eigentlich scheint alles klar, was geschehen ist - und dann soll es doch ganz anders sein.

Ich möchte hier gar nicht zu viel verraten um auch die Spannung nicht zu nehmen. Aber mir war es vielleicht doch ein bisschen zu viel hin und her und es wirkte auf mich ein bisschen zu sehr konstruiert. Es war wirklich ein spannender Thriller, für mich aber dann 'nur' 4 statt 5 Sterne.

... und bin gespannt wie es mit Ramin Brunner und Luisa Menkhoff weitergeht!

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Veröffentlicht am 28.11.2025

Traurig schön

Elf ist eine gerade Zahl
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Wir lesen von Paula - im Teenageralter, Katja ihrer Mutter und vom Mädchen mit dem Fuchs - eine Geschichte, die Katja ihrer Tochter erzählt.

Es ist Frühling in Hamburg, eigentlich könnte alles so schön ...

Wir lesen von Paula - im Teenageralter, Katja ihrer Mutter und vom Mädchen mit dem Fuchs - eine Geschichte, die Katja ihrer Tochter erzählt.

Es ist Frühling in Hamburg, eigentlich könnte alles so schön sein, doch Katjas Welt steht still. Mir fällt es gerade mächtig schwer hier die richtigen Worte zu finden. Denn beim Lesen wird der Schmerz, die Traurigkeit, die Verzweiflung, die Hoffnung, all das was Katja und Paula gerade durchmachen so gut rübergebracht.

Bei Paula ist der Krebs zurückgekehrt. Die Krankheit schien überstanden, doch nun steht wieder eine schwere Zeit bevor. Katja und Paula wissen was auf sie zukommt, zu schmerzhaft sind die Erinnerungen an die letze Krebstherapie. Paula erleben wir ruhig, in sich gekehrt und wenig Hoffnung ausstrahlend.

In dieser verzweifelten Lage, Katja weiß nicht, wie sie Paula aufmuntern kann, erzählt Katja ihrer Tochter die Geschichte vom Mädchen und dem Fuchs.

Somit lesen wir quasi zwei Geschichten in einer. Ich fand die Geschichte um Katja und Paula tief bewegend. Ich denke, dass der Autor selber Solches durchleben musste, der Schmerz ist beim Lesen deutlich spürbar.

Mit der Geschichte um das Mädchen mit dem Fuchs konnte ich selber leider nicht soviel anfangen.

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