Tolle Atmosphäre, aber die Handlung konnte nicht überzeugen
Der Weg des ewigen WintersDas Buch beschreibt eine faszinierende Welt in Konstantinopel im Jahr 1007. Eine Naturkatastrophe hat zu frühen Wintereinbrüchen und einem Zusammenbruch der Zivilisation geführt.
Der Winter bringt nicht ...
Das Buch beschreibt eine faszinierende Welt in Konstantinopel im Jahr 1007. Eine Naturkatastrophe hat zu frühen Wintereinbrüchen und einem Zusammenbruch der Zivilisation geführt.
Der Winter bringt nicht nur lebensfeindliche Wetterbedingungen mit sich, sondern auch Kreaturen und Bestien, denen man besser aus dem Weg geht. Zusätzlich treibt eine weiße Hexe ihr Unwesen.
Halla, ein kleines Mädchen, das magische Kräfte besitzt, wird von vielen verfolgt, da sie die Einzige ist, die den Winter beenden kann.
Orpheus, ihr Onkel, begleitet Halla auf ihrer Reise und versucht, sie vor allen Gefahren zu beschützen, obwohl er selbst kein Held ist.
Es ist der erste Teil einer Reihe. Schreckliche Dinge geschehen. Die Figuren (Mensch und Tier) und Orte sind originell und interessant. Aber es geht nicht so richtig vorwärts, von Ort zu Ort ja, aber nicht in der Handlung. Am überzeugendsten ist das Buch in den Träumen des Mädchens Halla, in denen sie als Tiergestalt agiert.
Die Passagen um die Kaiserin Theophanu und dem Gefangenen Trym sind im ersten Teil noch ein eigenständiger Erzählstrang. Bis zum Ende des Buches ist nicht ersichtlich, wie die Fäden zusammenlaufen könnten.
Ich habe mich mit dem Buch schwer getan. Es bleiben einfach zu viele Fragen offen. Die Atmosphäre und die Idee, die hinter dem Buch steckt, sind wirklich gut. Die Kälte, die Gefahren kann man beim Lesen fast körperlich spüren. Aber das reicht nicht.