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Veröffentlicht am 30.11.2025

Chaos, Knistern und ein Hauch Gefahr – Fionn & Rose stolpern direkt ins Herz

Scythe & Sparrow - Die große Liebe erscheint manchmal im finstersten Moment
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Mein Gefühl beim Lesen
Schon auf den ersten Seiten hatte ich dieses Gefühl von zwei Welten, die eigentlich nicht zusammenpassen, aber sich trotzdem gegenseitig anziehen wie Magnete. Die Geschichte fühlt ...

Mein Gefühl beim Lesen
Schon auf den ersten Seiten hatte ich dieses Gefühl von zwei Welten, die eigentlich nicht zusammenpassen, aber sich trotzdem gegenseitig anziehen wie Magnete. Die Geschichte fühlt sich rau und gleichzeitig überraschend zärtlich an. Fionn, der in dieser Kleinstadt lebt, und Rose, die buchstäblich aus einer anderen Welt fällt, haben mich sofort gepackt. Beide tragen mehr Ballast, als sie zeigen wollen und genau das macht die Spannung zwischen ihnen so intensiv.

Die Atmosphäre, ruhig, staubig, voller unausgesprochener Dinge
Nebraska ist hier nicht nur Kulisse, sondern fast schon ein eigener Charakter. Der Ort wirkt leerer als Fionns Herz am Anfang, und genau dadurch bekommt die Story ihre Stimmung. Nach dem Lärm und Chaos des Zirkus stürzt Rose in diese plötzliche Stille, und die Kollision dieser beiden Welten hat mir richtig gut gefallen. Es fühlt sich an wie ein Reset, der keiner sein sollte aber dringend nötig ist.

Fionn, der Mann, der eigentlich nur verschwinden wollte
Fionn hat mich als Charakter total berührt. Er ist müde auf eine Art, die man zwischen den Zeilen spürt. Das gebrochene Herz, dieser Wunsch, einfach nur niemanden mehr nah an sich ranzulassen. Und trotzdem ist er aufmerksam, gut, geduldig. Nicht weich im Sinne von schwach, sondern weich, weil er trotz allem noch Mitgefühl übrig hat. Genau das macht ihn so nahbar.

Rose, Chaos, Dunkelheit, Glamour und ein Herz, das nicht damit gerechnet hat, zu fühlen
Rose ist die Art Figur, die in jeden Raum reinläuft und die Luft verändert. Laut, gefährlich, impulsiv und gleichzeitig so verletzlich, dass man sofort merkt: Diese Fassade ist nicht das ganze Bild. Ihr gebrochenes Bein zwingt sie zur Ruhe, und genau diese unfreiwillige Pause legt alles offen, was sie sonst wegsprinten würde. Ihr dunkles Geheimnis hängt über der Geschichte wie ein Schatten, aber macht sie interessanter statt unzugänglich.

Die Chemie ungewollt, intensiv und komplett außerhalb beider Pläne
Die Dynamik zwischen den beiden hat für mich funktioniert. Es ist nicht dieses typische „Wir mögen uns sofort“-Ding, sondern eher: „Ich weiß nicht, was du mit mir machst, aber ich kann nicht wegsehen.“ Fionn ist das sichere Gegengewicht zu Roses Chaos. Rose bringt Farbe in Fionns Alltag. Und je länger sie zusammen in diesem kleinen Ort stecken, desto mehr löst sich das Herzklopfen aus einer Mischung aus Neugier, Misstrauen, Anziehung und einem Funken Hoffnung.

Konflikte und Spannung
Der Mordversuch, Roses Vergangenheit, Fionns Schmerzen, das alles schafft eine schöne Schichtung an Konflikten. Es ist Flucht, Neubeginn, Geheimnisse, Angst und der langsame Versuch, sich gegenseitig wieder vertrauen zu lernen.

Emotionale Wirkung
Für mich hat das Buch besonders über die leisen Momente gewirkt: die Gespräche, die eigentlich nicht stattfinden, die Blicke, die zu lange dauern, die verletzten Stellen, die plötzlich nicht mehr ganz so wehtun. Und natürlich die spicy Momente roh, emotional.

Fazit
Scythe & Sparrow ist eine düstere, fesselnde Dark Romance mit zwei Charakteren, die sich nicht gesucht haben, aber genau zur richtigen Zeit aufeinanderprallen.
Es ist emotional, intensiv, leicht schmerzhaft, aber voller Funken.
Wenn du Geschichten magst, in denen gebrochene Menschen sich gegenseitig wieder Farbe ins Leben bringen, während die Dunkelheit immer einen Schritt hinter ihnen herläuft, dann wirst du dieses Buch richtig fühlen.

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Veröffentlicht am 29.11.2025

Famili, Cowboy und Eishockey

Holding The Reins
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Mein Gefühl beim Lesen
Schon nach ein paar Minuten hatte ich dieses typische Smalltown-Romance-Kribbeln im Bauch , dieses „Ich will hier bitte sofort einziehen“-Gefühl. Die Silver Pines Ranch hat mich ...

Mein Gefühl beim Lesen
Schon nach ein paar Minuten hatte ich dieses typische Smalltown-Romance-Kribbeln im Bauch , dieses „Ich will hier bitte sofort einziehen“-Gefühl. Die Silver Pines Ranch hat mich total abgeholt. Es fühlt sich an wie ein Ort, an dem die Luft ein bisschen klarer ist, die Abende länger wirken und man plötzlich Dinge fühlt, die man gar nicht geplant hatte. CeCe kommt zurück, weil ihr Herz müde ist. Und das spürt man. Sie will einfach durchatmen, heilen und sich wiederfinden. Dass ausgerechnet Nash Carter dann alles durcheinanderwirbelt, ist natürlich herrlich vorhersehbar und trotzdem macht’s unglaublich Spaß.

Die Atmosphäre, warm, offen und voller Ranch-Vibes
Ich mochte die Stimmung total. Diese Mischung aus Weideland, Pferdegeräuschen im Hintergrund, der Familie, die ständig irgendwo rumwuselt, und kleinen Momenten, in denen CeCe endlich zur Ruhe kommt. Es wirkt weder kitschig noch überladen, eher wie ein Ort, an dem man unbewusst die Schultern sinken lässt. Ein Setting zum Wohlfühlen.

CeCe, zurückhaltend, verletzt, aber mit einer Stärke, die wächst
CeCe fand ich richtig greifbar. Ihre Verletzlichkeit ist nicht überzogen. Sie ist einfach ein Mensch, dem das Leben einmal zu oft über den Kopf gewachsen ist. Auf der Ranch kommt sie langsam wieder zu sich. Sie traut sich, hinzuschauen. Und gerade dabei merkt man, wie viel Mut in ihr steckt. Diese Entwicklung zu verfolgen, hat sich echt gut angefühlt.

Nash, der charmante Typ, der eigentlich nichts mehr beweisen muss
Nash hat sofort dieses „Ich weiß, du willst mich nicht mögen, aber hier bin ich trotzdem“-Charisma. Ex-Eishockeyspieler, Frauenheld, gutaussehend, ja ja, alles klar. Aber darunter steckt jemand, der mehr Tiefe hat, als er zeigt. Er ist aufmerksam, loyal, mit diesem leichten Grinsen, das gleichzeitig Nervenzusammenbruch und Schmetterlinge auslösen kann. Seine Verbindung zu CeCe wirkt von Anfang an intensiv, aber nie übertrieben.

Die Chemie, verboten, heimlich und unfassbar funkelnd
Die beiden haben diese klassische Forbidden-Love-Energie: Du spürst die Anziehung. Sie wissen beide, dass es eigentlich keine gute Idee ist. Und genau deshalb fühlt sich jede kleine Szene zwischen ihnen doppelt so elektrisierend an. Es ist ein Mix aus Sehnsucht, Heimlichkeit und diesem „Oh Gott, wenn das jemand rausfindet“-Nervenkitzel. Und die Autoren spielen das richtig gut aus.

Familie, Brüder und das Chaos, das dazugehört
Ich liebe ja, wie sehr CeCes Brüder präsent sind, diese Mischung aus Beschützerinstinkt, Einmischung und dem leichten Drang, Nash bei Gelegenheit eine reinzuhauen. Es wirkt authentisch und bringt richtig Leben in die Geschichte. Gleichzeitig geben sie CeCe das Gefühl, nicht allein zu sein, auch wenn sie sich manchmal so fühlt.

Spannung & Emotion
Die Handlung ist nicht überdramatisch, sie fühlt sich einfach rund an. Man fiebert mit, weil CeCe sich entwickeln muss, Nash sein eigenes Image loswerden will und beide versuchen herauszufinden, was sich richtig anfühlt. Die emotionalen Momente wirken warm und intim, ohne kitschig zu werden. Und ja, die spicy Teile sind echt gut gesetzt. Nicht zu viel, nicht zu wenig, einfach genau im richtigen Moment.

Fazit
Die Silver Pines Ranch-Story ist eine perfekte Mischung aus Cozy, Spice, Verbotener Liebe und einer Heldin, die endlich wieder bei sich ankommt. Es ist ein Buch, das man wegschmökert, weil es sich leicht anfühlt, warm, ein bisschen prickelnd und einfach richtig gut tut.
Wenn du kleine Städte liebst, Familienchaos, Funkenflug und Cowboys, die eigentlich gar keine Cowboys sein wollten, dann wirst du hier komplett auf deine Kosten kommen.

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Veröffentlicht am 29.11.2025

Hades, der absolute Star der Story

The Games Gods Play – Schattenverführt
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Also ganz ehrlich: Ich bin in dieses Buch rein und dachte sofort „okay, Hunger Games, aber mit Göttern und einem zu heissen Hades, der definitiv weiss, was er tut.“Und genau so fühlt es sich auch über ...

Also ganz ehrlich: Ich bin in dieses Buch rein und dachte sofort „okay, Hunger Games, aber mit Göttern und einem zu heissen Hades, der definitiv weiss, was er tut.“Und genau so fühlt es sich auch über weite Strecken an.

Lyra, mochte ich, aber sie hat mich nicht komplett erwischt
Lyra ist mutig, ein bisschen überfordert und hat diesen „Was mache ich hier eigentlich?!“-Vibe, den ich sehr mag. Aber sie hat sich für mich nicht immer richtig greifbar angefühlt. Manchmal dachte ich: „Wow, girl, das war jetzt schnell“, und an anderen Stellen hätte ich mir ein bisschen mehr Tiefe gewünscht. Sie funktioniert in der Geschichte, keine Frage, aber sie hat mich nicht hundert Prozent abgeholt.

Hades, absolut der Star der Story
Hades ist… ja. Sexy, geheimnisvoll, spielt die Regeln nach Lust und Laune und schaut Lyra an, als wäre sie ein Rätsel, das er gerne sehr gründlich lösen möchte. Seine Szenen haben für mich das halbe Buch getragen. Er ist nicht dieses klassische „Ich bin böse und gemein“-Klischee, sondern eher ein kontrollierter Vulkan, der schon weiss, dass er irgendwann ausbricht.

Die Chemie zwischen den beiden
Es knistert. Richtig. Slow Burn, aber mit ordentlich Unterspannung. Man weiss exakt, wohin es geht, aber der Weg dahin macht Spass. Nichts Übertriebenes, nichts Peinliches, einfach gutes Götter-Charisma und schöne Funken.

Die Spiele selbst
Die Spiele sind spannend, teilweise richtig filmreif, aber sie haben für mich nicht immer gleich stark gezogen. Manche Runden waren mega, andere eher so „okay, weiter geht’s“. Aber insgesamt macht das Setting Spass, die Welt fühlt sich gross an, und die Mythologie ist modern genug, um nicht erschlagend zu wirken.

Emotion & Handlung
Emotional hat mich das Buch erreicht, aber nicht durchgehend. Es gab Momente, wo ich richtig drin war, und dann wieder Stellen, wo ich ein bisschen Distanz gespürt habe. Die Spannung trägt trotzdem, der Plot ist solide, nur eben nicht konstant auf dem gleichen Level.

Fazit:
The Games Gods Play ist ein unterhaltsames, bisschen chaotisches Romantasy-Abenteuer, das vor allem wegen Hades richtig Spaß macht. Lyra ist okay, aber er ist eindeutig das Highlight.
Die Welt ist cool, die Spiele sind spannend genug, und die Anziehung ist definitiv da.

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Veröffentlicht am 29.11.2025

emotional und cozy

Wild Eyes
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Mein Gefühl beim Lesen
Schon nach den ersten Kapiteln hatte ich dieses warme, ruhige Gefühl im Bauch. Wild Eyes liest sich wie eine kleine Pause vom Alltag. Es ist eine Geschichte, die langsam wächst, ...

Mein Gefühl beim Lesen
Schon nach den ersten Kapiteln hatte ich dieses warme, ruhige Gefühl im Bauch. Wild Eyes liest sich wie eine kleine Pause vom Alltag. Es ist eine Geschichte, die langsam wächst, dabei aber tief geht und an den richtigen Stellen trifft.
Skylar, die ausgebrannte Sängerin, wirkt sofort verletzlich und gleichzeitig stark genug, sich selbst neu zu erfinden. Ich mochte, wie ehrlich sie mit ihrer eigenen Erschöpfung umgeht. Diese Mischung aus Müdigkeit und dem Wunsch nach Freiheit fühlt sich so echt an.

Die Ranch , ein Ort, der sich wie ein Atemzug anfühlt
Die abgelegene kanadische Ranch ist für mich einer der Gründe, warum das Buch so gut funktioniert. Alles wirkt ruhig, klar, weit. Es hat dieses „Ich kann hier wieder zu mir finden“-Gefühl, das man selbst als Leser sofort übernimmt. Die Atmosphäre ist cozy, aber nicht kitschig, und genau das macht sie so besonders.

Skylar, endlich sie selbst
Was ich an Skylar am meisten mochte: Sie versucht nicht, jemand zu sein, der sie nicht ist. Man spürt, wie sie auf dieser Ranch zum ersten Mal wirklich runterfährt. Wie sie lernt, Musik nicht für andere zu machen, sondern wieder für sich. Und wie sie beginnt, Menschen an sich heranzulassen, obwohl sie das in ihrem alten Leben nie richtig konnte.

Weston, loyal und einfach wirklich liebenswert
Weston ist der typische „Ich halte alles zusammen“-Single-Dad, aber ohne diese überzogene Heldenhaftigkeit, die man manchmal in Romanen findet. Er ist geerdet, vorsichtig, schützend, aber auch weich an den richtigen Stellen. Seine Liebenswürdigkeit ist leise, aber wirkt stark.Und seine Kinder. Die beiden haben sofort mein Herz gekapert. Die Art, wie sie Skylar annehmen, bringt so viel Wärme in die Geschichte.

Skylar + West=eine Beziehung, die nicht drängt, sondern sich entfaltet
Die Chemie der beiden ist sanft, aber sehr präsent. Keine Sprünge, keine überstürzten Liebeserklärungen. Sondern Nähe, die langsam entsteht. Blicke, die zu viel sagen. Berührungen, die überraschen.Es fühlt sich nicht konstruiert an, sondern wie zwei Menschen, die sich finden, weil sie genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort aufeinandertreffen.

Konflikte und Spannung
Der größte Konflikt kommt natürlich durch Skylars Berühmtheit. Und das fand ich gut umgesetzt. Nicht überzogen, nicht unnötig dramatisch, sondern glaubwürdig. Dieses Gefühl, dass ihr altes Leben jederzeit über sie herfallen könnte, bleibt durchgehend präsent – aber ohne die Ruhe der Geschichte zu zerstören.

Emotionale Wirkung
Für mich ist Wild Eyes eines dieser Bücher, die man mit vollem Herzen liest und fühlt. Es geht um Geborgenheit, Selbstfindung, Verbundenheit und die Frage, wie viel leichter das Leben wird, wenn man endlich Menschen hat, die einen auffangen.
Es ist warm, nah, zärtlich und ja, die romantischen und spicy Momente treffen genau richtig.

Fazit:
Wild Eyes ist ein wunderschöner, sanfter Romance-Roman, der nicht auf große Dramen setzt, sondern auf echte Gefühle. Skylar und West fühlen sich nicht wie typische Charaktere an, sondern wie zwei Menschen, die einfach versuchen, ihr Leben wieder zusammenzubauen.
Die Geschichte ist emotional, cozy und hat für mich genau die richtige Mischung aus Verletzlichkeit, Wärme und Anziehung.

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Veröffentlicht am 29.11.2025

roh, wild und überraschcend emotional

Mate – Die unzumutbare Unmöglichkeit von Liebe
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Serena: ein Mensch, der sich selbst erst noch findet

Was ich an ihr mochte: Sie ist nicht perfekt stark oder perfekt gebrochen. Sie ist etwas dazwischen. Sie versucht, sich zu behaupten, macht Fehler, ...

Serena: ein Mensch, der sich selbst erst noch findet

Was ich an ihr mochte: Sie ist nicht perfekt stark oder perfekt gebrochen. Sie ist etwas dazwischen. Sie versucht, sich zu behaupten, macht Fehler, rennt weg, kommt zurück, stolpert, steht wieder auf. Es fühlt sich echt an. Nicht überdramatisch, nicht künstlich tough.

Ihre Hybrid-Herkunft macht das ganze spannend, aber eigentlich ist die vor allem eins: eine Frau, die endlich irgendwo dazugehören will.

Koen: der Alphawolf, der viel zu viel fühlt und viel zu wenig sagt

Koen ist dieser spezielle Fall von “Bitte hör auf, so kontrolliert und grummelig zu sein ... aber lass es irgendwie auch nicht”

Intensiv, Dominant, schroff, aber gleichzeitig absolut Loyal und schützend.

Was zwischen den beiden passier:

Es ist weniger “Feuerwerk” und mehr “Hitze, die langsam unter der Haut wächst”. Keine Insta-Love, sondern zwei Menschen mit viel emotionalem Gepäck, die ständig aneinander anecken und trotzdem immer wieder zueinander zurückdriften.

Die Welt:

Die Welt ist düster, politisch und voller Machtspiele. Wölfe, Vampire, Menschen – und Serena sitzt genau in der Mitte dieses Kriegs. Dadurch bekommt die Handlung eine schöne Tiefe, die über die Romance hinausgeht.

Die Atmosphäre ist dicht, manchmal bedrohlich, manchmal überraschend intim. Man liest und hat ständig das Gefühl, dass hinter dem nächsten Kapitel schon wieder ein neuer Konflikt wartet.

Spannung, Emotion und Wirkung

Was mich besonders gepackt hat, ist die emotionale Aufladung der Geschichte.

Es geht weniger um epische Schlachten, sondern um innere Kämpfe: Vertrauen, Identität, Trauma, Zugehörigkeit.

Die Spannung entsteht aus den Figuren selbst, nicht aus künstlichen Hindernissen. Und genau das sorgt dafür, dass sich alles echt anfühlt.

Spice ist da, klar. Intensiv, passend, nicht übertrieben. Vor allem aber emotional getragen.


Fazit:

„Mate“ lebt für mich vor allem von der Chemie zwischen Serena und Koen. Es ist roh, intensiv, manchmal unordentlich, aber immer emotional ehrlich.

Wenn du Lust auf eine etwas dunklere Paranormal Romance hast, die sich auf Figuren und Gefühle konzentriert, dann lohnt sie sich definitiv.

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