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Veröffentlicht am 03.12.2025

Tanz mit dem Teufel

Devil's Deal
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Die junge Flüstern Jaga wird von ihrer Dorfgemeinschaft ausgestoßen, da sie sie verdächtigen, eine Hexe zu sein. Doch als sie in der Kupalanacht, der Sommersonnenwende in den heiligen Kreis der Götter ...

Die junge Flüstern Jaga wird von ihrer Dorfgemeinschaft ausgestoßen, da sie sie verdächtigen, eine Hexe zu sein. Doch als sie in der Kupalanacht, der Sommersonnenwende in den heiligen Kreis der Götter geschubst wird, ändert sich ihr Leben schlagartig. Woland, der Teufel wird auf sie aufmerksam und sie verbringen eine gemeinsame Nacht. Aber auch danach ist Woland besessen von ihr und tut alles in seiner Macht stehende, um Jaga zu besitzen. Jaga jedoch ist fest entschlossen, seiner dunklen Magie, seinen Manipulationen und der gegenseitigen Anziehung zu widerstehen und ihre Seele zu beschützen.

Das düster Cover mit den tollen kleinen Details ist wunderschön und passt sehr gut zum Buch.

Layla Faes Schreibstil ist fesselnd, sehr anschaulich und lebendig. Ich war ab der ersten Seite voll und ganz in der Geschichte und konnte nicht mehr aufhören zu lesen.

Die Protagonisten waren greifbar mit ihren Ecken und Kanten und ich konnte mich super leicht in sie hineinversetzen.

Jaga ist eine Einzelgängerin, die sich im tiefsten Inneren danach sehnt, dazuzugehören. Sie ist unglaublich stark, zielstrebig und mutig. Jedoch hat sie auch eine dunklere Seite.

Woland ist der Teufel und damit scheinbar durch und durch böse. Er lügt, manipuliert und verbreitet Leid und Verderben wo er geht und steht. Es blitzt auch oft eine weichere Seite durch, bei der man jedoch nie weiß, ob sie echt oder nur vorgetäuscht ist.

Jaga und Woland verbindet eine Hassliebe, die prickelt und Funken sprühen lässt, aber auch tief schneidet und verletzt. Ich konnte gar nicht genug von den beiden bekommen.

Die Geschichte spielt in einem kleinen Dorf umgeben von Wäldern voller böser Kreaturen. Die Atmosphäre war spannend, aufgeladen und düster und hat das Buch zu einem tollen Pageturner gemacht.

Der Plot war super spannend und hat mich immer wieder überrascht. Besonders gut gefallen hat mir die slawische Mythologie, die mich im Lauf des Buches immer mehr fasz und in den Bann gezogen hat.

Devil's Deal endet mit einem ziemlich fiesen Cliffhanger und ich kann es kaum erwarten, Band 2 zu lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.11.2025

Brennender Hass

The Dagger and the Flame
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In Fantome gibt es zwei gefürchtete Gilden, die ihre Macht mit Hilfe von Schatten agiert ausüben.: Die Dagger, skrupellose Assassinen und den Cloaks, die Diebe. Als Seraphines Mutter umgebracht wird und ...

In Fantome gibt es zwei gefürchtete Gilden, die ihre Macht mit Hilfe von Schatten agiert ausüben.: Die Dagger, skrupellose Assassinen und den Cloaks, die Diebe. Als Seraphines Mutter umgebracht wird und ihr Haus niedergebrannt, findet sie Unterschlupf bei den Cloaks. Jetzt ist sie allerdings selbst von den Dagger markiert und Ransom soll ihrem Leben ein Ende bereiten. Doch als er herausfindet, dass Seraphine ein ganz neue Art von Magie hat, ist er von mehr als nur ihren wunderschönen Augen und ihrem frechen Mundwerk fasziniert. Wird er es schaffen, seinen Auftrag auszuführen oder kommt ihm Seraphine zuvor?

Das Cover ist ein richtiger Eyecatcher und hat mich sofort aufmerksam gemacht. Mir gefallen vor allem die Farben und die kleinen Details sehr gut.

Catherine Doyles Schreibstil ist super spannend und sehr angenehm zu lesen und so konnte ich direkt in die Geschichte eintauchen.

Die Protagonisten sind super authentisch und vielschichtig und es fiel mir sehr leicht, mich in sie hinein zu versetzen.

Seraphine hat ihre Mutter verloren und muss sich jetzt allein zurecht finden. Zwischen dunklen Geheimnissen und einer großen Bedrohung kommen auch noch Gefühle ins Spiel. Sie ist mutig, nicht auf den Mund gefallen und wird von Rache angetrieben. Zudem ist sie aber auch einfühlsam und hilfsbereit und riskiert alles dafür.

Ransom ist klug, selbstbewusst und verdammt gut als Assassine. Normalerweise eliminiert er seine Markierten ohne Skrupel und ohne nachzufragen. Allerdings hat auch er eine weiche Seite und würde alles dafür tun, um diejenigen zu beschützen, die er liebt.

Die tension zwischen Seraphine und Ransom sprüht förmlich Funken und die Wortgefechte sind Next Level. Ich wusste nie, ob sie sich im nächsten Moment küssen oder gegenseitig umbringen werden und Liebe die dyna der beiden einfach.

Das Setting von Fantome fand ich wunderschön. Von prunkvollen Kathedralen und Statuen über dunkle Viertel bis zu Katakomben. Auch die Atmosphäre war sehr gelungen. Es war spannend, geheimnisvoll aber auch humorvoll.

Der Plot war originell und hat mich mit seinen Twists wirklich sehr begeistert.

Für mich ist The dagger and the flame auf jeden Fall ein Jahres-Highlight und sehr zu empfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.05.2025

Leichte Romantasy mit Drachen und Hexen

Blossoms of Fire
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Als die junge aber mächtige Kräuterhexe Briar eines Tages auf eine Insel verschleppt und mit einem Drachen in eine Höhle gesperrt wird, glaubt sie schon, dem Tod ins Auge zu blicken. Stattdessen soll sie ...

Als die junge aber mächtige Kräuterhexe Briar eines Tages auf eine Insel verschleppt und mit einem Drachen in eine Höhle gesperrt wird, glaubt sie schon, dem Tod ins Auge zu blicken. Stattdessen soll sie das unmögliche schaffen und ihn heilen und er entpuppt sich als der attraktive Drachenwandler Darragh. Kurzerhand bietet ihr der Drachenclan die einmalige Gelegenheit, ihre Heilerin zu werden. Briar willigt ein, nicht nur um mehr über die Geheimnisse der Drachen zu lernen, sondern vor allem auch, um ihre feurige Leidenschaft für Darragh zu erkunden.

Das Cover mit den schönen Blumen und den Flammen ist super gut auf die Geschichte abgestimmt und hat mich gleich neugierig gemacht.

Der Schreibstil ist locker, leicht und trotzdem spannend, sodass man sich sehr einfach in die Geschichte fallen lassen kann.

Auch die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen und sind mir schnell ans Herz gewachsen.

Briar ist sehr begabt, einfühlsam und hilfsbereit. Allerdings ist sie auch ziemlich sarkastisch und hat ihre kleinen Macken, die sie sehr liebenswert machen.

Darragh ist aufmerksam, loyal und hat nicht nur Briar sondern auch seinem Clan und vor allem seinem Bruder gegenüber einen großen Beschützerinstikt. Er ist liebevoll, entschlossen und geht offen mit seinen Gefühlen um.

Die Chemie zwischen Briar und Darragh war wunderschön, harmonisch, ehrlich und zart.

Das Setting auf der kleinen schottischen Insel war malerisch und richtig gemütlich. Auch die Atmosphäre war sehr cozy.

Insgesamt hat mir die Geschichte sehr gut gefallen und ich würde mir eine Fortsetzung sehr wünschen.

  • Einzelne Kategorien
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.04.2025

Kind der Götter

Die Skaland-Saga, Band 1 - A Fate Inked in Blood
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Freya fristet ihr Dasein als Fischerweib in einer lieblosen Ehe, denn von ihrem Geheimnis, das sie Magie besitzt, darf niemand erfahren. Doch sie wird verraten und Jarl von Skaland verlangt sie zur Braut, ...

Freya fristet ihr Dasein als Fischerweib in einer lieblosen Ehe, denn von ihrem Geheimnis, das sie Magie besitzt, darf niemand erfahren. Doch sie wird verraten und Jarl von Skaland verlangt sie zur Braut, da sich eine Prophezeiung um sie dreht. Freya ist eine sagenumwobene Schildmaid, die ihren Mann zum König macht und Skaland vereint. Doch zu lange von Männern ausgenutzt, will Freya ihr Schicksal in die eigene Hand nehmen. Bis sie auf Bjorn, den Sohn des Jarls, trifft. Er behandelt sie ebenbürtig und lässt ihr Herz höher schlagen.
Das Cover ist super schön gestaltet und hat mich mit dem nordischen Motiv sehr neugierig auf das Buch gemacht. Allerdings stelle ich mir Freya ganz anders vor.
Der Schreibstil ist mitreißend, spannend, actiongeladen und teilweise auch sehr witzig und hat mich ab der ersten Seite in den Bann gezogen. Danielle L. Jensen hat es wunderbar geschafft, die nordische Kultur einzufangen und zu einer atemberaubenden Geschichte zu machen, von der ich nicht genug bekommen konnte.
Die Protagonisten waren tiefgründig, abwechslungsreich und sehr authentisch. Es fiel mir sehr leicht, mich in die einzelnen Charaktere hineinzuversetzen.
Freya ist eine super starke Frau und macht eine erstaunliche Entwicklung durch, vom Fischerweib zur Hoffnung Skalands. Sie ist klug, schlagfertig und mehr als mutig. Außerdem gefällt mir besonders gut an ihr, dass sie sehr starke Emotionen hat und sehr loyal ist.
Bjorn ist ebenfalls sehr schlagfertig, witzig und selbstverständlich mega attraktiv. Zudem hat er einen sehr großen Beschützerinstikt und trägt das Herz auf der Zunge.
Die Chemie zwischen Freya und Bjorn ist knisternd , prickelnd und greifbar und der Slow-Burn-Trope wurde perfekt umgesetzt.
Das Setting ist typisch für die nordischen Länder sehr rau, kalt und hart, aber es wurde sehr gut beschrieben und passt perfekt zur Geschichte.
Die Atmosphäre ist durchgehend spannungsgeladen, brutal und fesselnd. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
A Fate inked in Blood ist für mich zu einem Jahreshighlight geworden.

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Veröffentlicht am 16.10.2024

Horror im Harz

Villa Obscura
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Was als eine lustige Halloween-Party in der Villa Obscura begann, endet für 6 Jugendliche in echtem Horror, nachdem sie von 2 maskierten Geiselnehmern festgehalten werden. Nacheinander werden sie von den ...

Was als eine lustige Halloween-Party in der Villa Obscura begann, endet für 6 Jugendliche in echtem Horror, nachdem sie von 2 maskierten Geiselnehmern festgehalten werden. Nacheinander werden sie von den Fremden durch das unwegsame Gelände am Brocken gejagt. Warum? Das kann sich keiner von ihnen erklären. Doch spätestens nachdem einer der 6 stirbt, ist allen klar: Das ist kein Spiel.

Das Cover ist sehr geheimnisvoll und düster gestaltet und erschafft direkt ein Gänsehaut-Feeling. Besonders mit der dunklen Villa und dem Brocken im Hintergrund entsteht die richtige Atmosphäre für diese Story.

Der Schreibstil ist locker, spannend und bildlich und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Besonders gut gefällt mir, dass man bei den Büchern der Autorinnen immer miträtseln kann und doch nie auf die Lösung kommt. So auch bei Villa Obscura.

Die Charaktere sind toll ausgearbeitet, einzigartig und authentisch und es macht unglaublich viel Spaß, ihre Geheimnisse zu entdecken.

Besonders gut hat mir Émile gefallen, da er von Anfang an viel Spannung in die Geschichte gebracht hat, aber auch Amadeus war ein wirklich interessanter Protagonist.

Außerdem fand ich die zwei Geiselnehmer super spannend, nicht zuletzt weil man nicht wusste, was eigentlich ihr Ziel ist.

Aber auch die anderen Charaktere, Sarah Jane, Kiyoshi und Linda, haben sich in mein Herz geschlichen.

Der Plot war super gut durchdacht, hatte zahlreiche Twists und es hat einfach Spaß gemacht, die Story zu lesen. Die Atmosphäre war genauso geladen, wie man es von den Autorinnen gewohnt ist.

Es lohnt sich auf jeden Fall, Villa Obscura zu lesen. Mir hat das Buch ein paar tolle Lesestunden geschenkt.

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