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Veröffentlicht am 13.12.2025

Ein Flug, der an die Nerven geht – Fitzek in Hochform

Flugangst 7A
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Über das Buch:
In Flugangst 7A stellt Sebastian Fitzek erneut unsere tiefsten Urängste in den Mittelpunkt. Der Psychiater Mats Krüger, geplagt von massiver Flugangst, besteigt aus Liebe zu seiner hochschwangeren ...

Über das Buch:
In Flugangst 7A stellt Sebastian Fitzek erneut unsere tiefsten Urängste in den Mittelpunkt. Der Psychiater Mats Krüger, geplagt von massiver Flugangst, besteigt aus Liebe zu seiner hochschwangeren Tochter Nele einen Langstreckenflug von Buenos Aires nach Berlin. Doch kaum sitzt er auf Platz 7A, wird ihm klar, dass all seine Befürchtungen in eine ganz andere Richtung gehen sollten.
Ein unbekannter Anrufer zwingt ihn zu einer unglaublichen Entscheidung und behauptet, ein ehemaliger Patient Krügers befinde sich an Bord, bereit, über 600 Menschen mit in den Tod zu reißen. Was folgt, ist ein perfides Psychospiel über den Wolken, in dem jede Minute zählt und kein Passagier sicher ist.

Meine Meinung:
Ein Thriller, der sofort Fahrt aufnimmt und mich, ganz typisch Fitzek, direkt in seinen Sog gezogen hat.
Die wechselnden Perspektiven waren spannend aufgebaut und haben nach und nach ein stimmiges Gesamtbild ergeben. Auch wenn mich manche Szenen kurzzeitig verwirrt haben, hat genau das die Spannung gesteigert, weil ich unbedingt verstehen wollte, wie alles zusammenhängt.
Die kurzen Kapitel verleiten wie immer zu diesem klassischen „Nur noch eins …“ und ehe man sich versieht, ist das Buch halb durchgelesen. Einige Twists haben mich richtig kalt erwischt, andere waren subtiler, aber gut platziert. Der Schreibstil ist gewohnt mitreißend und flüssig.

Fazit:
Ein typischer Fitzek: rasant, nervenaufreibend und voller Überraschungen. Trotz kleiner Verwirrungsmomente ein absolut spannendes Leseerlebnis.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.11.2025

Ein gefährliches Spiel mit der Wahrheit – düster, intensiv und fesselnd

Safe Space
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Über das Buch:
In Safe Space begleitet man die forensische Psychologin Anna Salomon, die beruflich täglich mit Abgründen wie Sadisten, Psychopathen und Serienmördern konfrontiert ist. Doch hinter ihrer ...

Über das Buch:
In Safe Space begleitet man die forensische Psychologin Anna Salomon, die beruflich täglich mit Abgründen wie Sadisten, Psychopathen und Serienmördern konfrontiert ist. Doch hinter ihrer eigenen Fassade verbirgt sich mehr, als jemand ahnt. Auf der Suche nach Antworten und nach Heilung, begibt sie sich in eine Hochsicherheits-JVA, wo sie schon bald in ein gefährliches Spiel verwickelt wird. Jemand kennt Annas Schwachstellen und nutzt sie gnadenlos aus. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

Meine Meinung:
Dies war mein erstes Buch von Sarah Bestgen, und ihr Schreibstil hat mich sofort abgeholt: leicht, atmosphärisch und absolut fesselnd. Besonders gelungen fand ich die drei Perspektiven von Anna, Leon und Sina. Jede liefert ein wichtiges Puzzleteil, und zusammen ergibt sich ein beklemmendes, psychologisch vielschichtiges Gesamtbild.

Anna ist eine starke, aber tief verletzte Figur, die ich gleichzeitig spannend und schwer greifbar fand. Sinas Tagebucheinträge haben mich emotional mitgerissen und manchmal frustriert, weil sie so realistisch zeigt, wie toxische Beziehungen funktionieren. Leons Geschichte hat mich berührt und zugleich beunruhigt.

Der Thriller baut konstant Spannung auf, erzeugt ein düsteres Grundgefühl und hält viele intensive Momente bereit. Einige Wendungen wirkten für mich vorhersehbar, weshalb der ganz große Überraschungseffekt etwas ausblieb. Trotzdem blieb die Geschichte durchgängig packend.

Fazit:
Ein atmosphärischer Psychothriller, der tief in die dunkelsten Bereiche der menschlichen Psyche führt. Emotional, beklemmend und intensiv erzählt. Für Thriller-Neulinge perfekt, für Viel-Leser etwas vorhersehbar, aber absolut lesenswert.

⭐ 4 von 5 Sternen

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
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  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 14.11.2025

Schlaflose Nächte dank dieses Nachbarn.

Der Nachbar
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Rezension: Der Nachbar von Sebastian Fitzek

⭐ 4 von 5 Sternen

Über das Buch:
Sie dachte, ihre größte Angst ist es, allein zu sein. Bis sie herausfindet, dass sie es nie war...
Die Strafverteidigerin ...

Rezension: Der Nachbar von Sebastian Fitzek

⭐ 4 von 5 Sternen

Über das Buch:
Sie dachte, ihre größte Angst ist es, allein zu sein. Bis sie herausfindet, dass sie es nie war...
Die Strafverteidigerin Sarah Wolff leidet an Monophobie, der Angst vor Einsamkeit. Was sie nicht weiß: Nachdem sie mit ihrer Tochter an den Stadtrand Berlins gezogen ist, hat sie einen unsichtbaren Nachbarn, der sie keine Sekunde lang allein lassen wird …

Meine Meinung:
Dieses Buch war mal wieder ein absoluter Pageturner. Sebastian Fitzeks Schreibstil zieht mich einfach jedes Mal wieder in seinen Bann und ich kann einfach nicht aufhören zu lesen, weil ich die Geschichte unbedingt verstehen möchte. Die Geschichte ist zwischendurch sehr verwirrend, jede Seite hat wieder einen hä…? - Moment, Dinge, die man dachte, durchschaut zu haben, sind wieder ganz anders und auf den Kopf gestellt. Immer wieder hatte ich vermeintliche Verdächtige, um dann doch eines besseren belehrt zu werden. Alles halt so typisch Fitzek, wie ich ihn liebe! Allein das Ende hat mich nicht vollständig von den Socken gehauen, wie bei manchen seiner anderen Bücher. Aber das hat mein Lesevergnügen dennoch nicht getrübt und ich hatte von Anfang bis Ende sehr spannende Lesestunden. Mehr sei an dieser Stelle nicht gesagt!

Fazit:
Wer Fitzeks Stil mag, wird auch hier wieder auf seine Kosten kommen.

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Veröffentlicht am 02.11.2025

Mörderfinder – Die Spur der Mädchen von Arno Strobel

Mörderfinder – Die Spur der Mädchen
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🔍 Über das Buch:
Max Bischoff, ehemaliger Fallanalytiker des KK 11, hat seine Arbeit bei der Polizei hinter sich gelassen und bildet nun an der Hochschule in Köln neue Ermittlerinnen und Ermittler aus. ...

🔍 Über das Buch:
Max Bischoff, ehemaliger Fallanalytiker des KK 11, hat seine Arbeit bei der Polizei hinter sich gelassen und bildet nun an der Hochschule in Köln neue Ermittlerinnen und Ermittler aus. Doch als der Vater der seit sechs Jahren verschwundenen Leni Benz ihn um Hilfe bittet, wird Max erneut mit der dunklen Seite seiner Arbeit konfrontiert.
Als plötzlich Lenis Schulranzen exakt dort wieder auftaucht wo er vor Jahren gestanden haben soll, wird schnell klar, dass die Vergangenheit noch längst nicht abgeschlossen ist. Und die Parallelen zu einem aktuellen Fall lassen Max keine Ruhe …

💭 Meine Meinung:
Ich vergebe 4 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️
„Die Spur der Mädchen“ war mein erstes Buch mit Max Bischoff als Ermittler, und obwohl ich die Vorgänger nicht gelesen habe, bin ich sehr gut in die Geschichte hineingekommen.
Arno Strobel schafft es, mit seiner klaren Sprache und seinem angenehm flüssigen Schreibstil sofort eine dichte Atmosphäre aufzubauen. Die Geschichte ist spannend, ohne dabei unnötig brutal oder reißerisch zu wirken.
Das Thema ist allerdings sehr emotional, düster, beklemmend und nichts für schwache Nerven. Die Spannung blieb konstant, auch wenn ich die Auflösung recht früh geahnt habe. Trotzdem hat mich das Buch bestens unterhalten und ich konnte es kaum aus der Hand legen.
Max Bischoff ist ein sympathischer Protagonist, mit Ecken, Kanten und einer guten Portion Menschlichkeit. Das macht ihn sehr greifbar und authentisch.

📚 Fazit:
Ein spannender Thriller mit psychologischem Tiefgang und einem Ermittler, den man sofort ins Herz schließt.
Für Fans von Arno Strobel, aber auch für Neueinsteiger absolut empfehlenswert. Ich freue mich schon auf den nächsten Band!

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Veröffentlicht am 02.11.2025

Spannung auf hoher See – Fitzek in Bestform

Passagier 23
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📖 Über das Buch:
Sebastian Fitzeks Psychothriller spielt auf hoher See und vereinbart Fiktion mit wahren Begebenheiten. Jedes Jahr verschwinden etwa 20 Menschen spurlos von Kreuzfahrtschiffen und bisher ...

📖 Über das Buch:
Sebastian Fitzeks Psychothriller spielt auf hoher See und vereinbart Fiktion mit wahren Begebenheiten. Jedes Jahr verschwinden etwa 20 Menschen spurlos von Kreuzfahrtschiffen und bisher kehrte niemand zurück. Bis jetzt.
Martin Schwartz, Polizeipsychologe, verlor vor fünf Jahren seine Frau und seinen Sohn während eines Urlaubs auf der „Sultan of the Seas“. Niemand konnte ihm sagen, was damals wirklich geschah. Als ihn eine geheimnisvolle Frau kontaktiert, kehrt er widerwillig an Bord zurück. Dort ist ein Mädchen wieder aufgetaucht, das Wochen zuvor verschwunden war und sie hatte den Teddy seines Sohnes im Arm. Für Martin beginnt ein albtraumhafter Trip voller dunkler Geheimnisse.

✏️ Meine Meinung:
Ich habe etwas gebraucht, um in die Geschichte hineinzukommen und mit Martin warm zu werden. Doch dann hat mich der Plot mit voller Wucht gepackt. Die Spannung steigt stetig an, und Fitzek versteht es, wie kaum ein anderer, mit überraschenden Wendungen und Schockmomenten zu spielen.
Die Atmosphäre auf dem Schiff ist intensiv und beklemmend, man spürt förmlich die Enge und das Ausgeliefertsein auf offener See. Ab einem gewissen Punkt konnte ich das Buch nicht mehr weglegen, weil ich unbedingt wissen wollte, was wirklich hinter all dem steckt.

📝 Fazit:
Ein spannender, schockierender und packender Psychothriller, der mich absolut mitgerissen hat. Einziger kleiner Kritikpunkt ist der etwas zähe Einstieg, aber das ist Meckern auf hohem Niveau. Ich vergebe 4 von 5 Sternen ein absolut lesenswerter Fitzek.

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