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Veröffentlicht am 06.05.2018

Mein Fazit zu "Das Böse in deinen Augen"

Das Böse in deinen Augen
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Mein Fazit zu Das Böse in Deinen Augen
Jenny Blackhurst hat ein interessantes Szenario beschrieben, was ich mir auch wirklich als Film vorstellen könnte. Leider sind zu viele „Leerstellen“ vorhanden in ...

Mein Fazit zu Das Böse in Deinen Augen
Jenny Blackhurst hat ein interessantes Szenario beschrieben, was ich mir auch wirklich als Film vorstellen könnte. Leider sind zu viele „Leerstellen“ vorhanden in dem es nicht weiter geht und ich so die Spannung verloren habe. Die Charaktere waren durchdacht, vor allem Ellie und auch das Ende ergibt Sinn und macht dem Genre „Psychothriller“ alle Ehre. Den Mittelteil hätte man ebenfalls ein wenig auf diese Zweigleisigen Spuren fahren lassen sollen.

Das Ende hat mich wirklich gefangen und ich wollte wissen wie es ausgeht. Allerdings ist das für mich ein wenig zu spät. Immer wieder habe ich Lese-Pausen eingelegt weil mich das Buch nicht genug fesseln konnte. Den Zwiespalt den Imogen hier immer wieder durchlebt ist ermüdend. Ellies Kapitel sind viel, viel kürzer und haben aber dadurch auch mehr Spannung. Ihre Gedanken und ihre Sicht auf die Welt der Erwachsenen wurden super beschrieben.

Von mir bekommt "Das Böse in Deinen Augen" von Jenny Blackhurst

3.5/5 Sternen!

Für eine ausführlichere Rezension besucht mich gern auf meinem Blog :)

http://calipa.de/2018/05/06/das-boese-in-deinen-augen-buchrezension/

Veröffentlicht am 17.04.2018

Mein Fazit zu Save Me

Save Me
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Ich mochte Ruby von Anfang an, allein durch das Bullet Journaling. Gerade wo auch der Trend in Deutschland herrscht, mochte ich es davon auch in dem Buch zu lesen. Auch James ist mir als kleines Problemkind ...

Ich mochte Ruby von Anfang an, allein durch das Bullet Journaling. Gerade wo auch der Trend in Deutschland herrscht, mochte ich es davon auch in dem Buch zu lesen. Auch James ist mir als kleines Problemkind ans Herz gewachsen. Leider muss ich gestehen, das mir das aber nicht ausgereicht hat. Die Geschichte ist interessant, gut verpackt aber leider für mich nicht herausstechend.

Es kam ein Tiefschlag auf den nächsten und gerade wenn man sich mit bestimmten Situationen abgefunden hat, wurde man wieder eines besseren belehrt. Das muss ich sagen, hat mich an das Buch gebunden. Gerade aber der hunderfünzigsten Seite, hatte ich viel mehr Interesse weiter zu lesen. Leider war mir der Teil davor ein wenig zu langatmig. Save Me erinnerte mich teilweise sehr an Paper Princess. Allerdings fand ich Mona Kastens Schreibstil sehr viel angenehmer als in dem Falle von Erin Watt.

Ich hätte mir auch gern mit Einblicke aus James Perspektive gewünscht. Gerade wie sich auch seine Kindheit gestaltet hat zum Beispiel. Gerade das stelle ich mir für Lydia und James wirklich schmerzhaft vor mit viel rum reicherei in der Familie geschweige denn zu den Haushältern. Allerdings bin ich mit diesem Punkt vorsichtig, da im Mai ja der zweite Teil der Save Reihe erscheint von ihr und wir dort hoffentlich ein paar Fragen beantwortet bekommen.

Von mir bekommt "Save Me" von Mona Kasten

3.7/5 Sternen!
Für eine ausführlichere Rezension besucht mich gern auf meinem Blog :)
http://calipa.de/2018/04/17/save-me-buchrezension/

Veröffentlicht am 28.03.2018

Mein Fazit zu "Soul Hunters - Mit der Liebe kommt der Tod"

Soul Hunters
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Auch wenn das Buch seine Durststrecke hatte, hat es das Ende wieder ein wenig für mich raus gerissen. Ich habe mit Jona und Hannah mitgefiebert, was denke ich ein gutes Zeichen ist. Leider konnte mich ...

Auch wenn das Buch seine Durststrecke hatte, hat es das Ende wieder ein wenig für mich raus gerissen. Ich habe mit Jona und Hannah mitgefiebert, was denke ich ein gutes Zeichen ist. Leider konnte mich das Buch aber nicht auf allen Ebenen überzeugen und auch dazu muss ich sagen, das ich die Messlatte in dieses Buch wohl etwas zu hoch gehangen habe. Es wurde eine super Geschichte abgeliefert der ich ohne Probleme folgen konnte, leider hat für mich aber der Pepp gefehlt.

Wie ich bereits erwähnt hatte, kann es auch einfach sein, das ich dem Buch entwachsen bin und meine oben genannte Messlatte einfach zu hoch gelegt habe. Ich hätte gerne mehr über Hannah gelesen, über ihre Fähigkeiten als Programmieren und Hackerin. Ich war nicht wirklich darauf vorbereitet das ich weites gehend aus Jonas Sicht lese. Vielleicht ist es einfach dieses Detail. Ich denke für ein Wochenende ist das Buch sehr angenehm, ich kam schon auf meine Kosten, auch wenn es ein paar Durststrecken hat, so hat man aber einen wunderschönen Tripp nach Brügge ?

Von mir bekommt "Soul Hunters - Mit der Liebe kommt der Tod" von Gerd Ruebenstrunk

3.7/5 Sternen!

Für eine ausführlichere Rezension besucht mich gern auf meinem Blog :)

http://calipa.de/2018/03/28/soul-hunters-mit-der-liebe-kommt-der-tod-buchrezension/

Veröffentlicht am 04.02.2026

Leider eine Reihe, die ich nicht weiter verfolgen werde...

Empire of Sins and Souls 1 - Das verratene Herz
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Eigene Meinung
Diese Reihe von Beril Kehribar hatte mich schon interessiert, als sie frisch erschienen ist. Sehr euphorisch habe ich mir damals direkt Band eins und zwei geholt – und nun habe ich endlich ...

Eigene Meinung
Diese Reihe von Beril Kehribar hatte mich schon interessiert, als sie frisch erschienen ist. Sehr euphorisch habe ich mir damals direkt Band eins und zwei geholt – und nun habe ich endlich den ersten Teil gelesen. Ob ich die Reihe fortsetzen werde oder ob der Kauf von Band zwei vielleicht doch etwas zu euphorisch war, erzähle ich euch hier.

Bereits der Anfang ist hart, denn im ersten Satz wird klar, dass die Protagonistin Zoé stirbt. Warum und wieso, wird auch recht zügig erklärt. Der Schreibstil ist dabei sehr flüssig und leicht verständlich. Ich erfahre ebenfalls schnell, dass Zoé vom Schicksal kein leichtes Leben bekommen hat, sondern für alles kämpfen muss. Da sie sich um ihre kranke Mutter kümmert, braucht sie dringend Geld – und begibt sich deshalb in die Prostitution.

Autorin Kehribar schreibt bereits im Vorwort, dass sich Empire of Sins and Souls eher an eine erwachsene Zielgruppe richtet. Am Ende des Buches werden zudem noch einmal detailliert Triggerpunkte aufgeführt. Zusätzlich gibt es ein Glossar, in dem nicht nur die Charaktere aufgelistet sind, sondern auch verschiedene Begriffe und Sätze aus der Geschichte übersetzt werden.

Jedes Mal, wenn ich zu dem Buch gegriffen habe, konnte ich in kurzer Zeit viele Seiten lesen. Die Kapitel sind kurz, der Schreibstil zugänglich – rein technisch also ein Buch, das sich gut wegliest. Aber ich musste erst Lust bekommen, es überhaupt in die Hand zu nehmen. Und genau da lag mein Problem. Die Stimmung ist für mich leider nicht übergesprungen. Auch wenn ich die Beschreibungen von Xanthia – der Vorhölle sozusagen – sehr interessant fand, haben mich weder die Düsternis noch die Gefahr wirklich erreicht. Und auch Protagonistin Zoé konnte ich nicht die Empathie oder Sympathie entgegenbringen, die ich mir gewünscht hätte. Ihre Probleme werden früh thematisiert, aber der Charakter selbst bleibt für mich lange auf Distanz.

Hinzu kommt, dass die Geschichte häufig abzweigt. Es werden viele Thematiken eröffnet, die für die Handlung durchaus wichtig wirken, aber vielleicht nicht alle direkt zu Beginn hätten eingeführt werden müssen. Für mich war es stellenweise zu viel. Jede neue Schwierigkeit schien die Geschichte intensiver machen zu sollen – doch bei mir führte das eher dazu, dass ich emotional weiter weggerückt bin. Auch das „Zuckerbrot-und-Peitsche“-Spiel von Graf Alexei empfand ich als anstrengend. Nicht nur Zoé wusste nicht, woran sie bei ihm ist – ich als Leserin irgendwann ebenfalls nicht mehr, allerdings eher im Sinne von Nachvollziehbarkeit als von Spannung.

Leider war Empire of Sins and Souls nicht das, was ich mir erhofft hatte. Vielleicht waren meine Erwartungen auch einfach zu hoch. Auch wenn die Autorin im Vorwort schreibt, dass Zoé Zeit braucht – was ich durchaus verstehe – reicht mein eigenes Interesse leider nicht aus, um die Reihe fortzusetzen.

Mein abschließendes Fazit
Die Geschichte rund um Zoé Durand, die sich prostituiert, um ihre kranke Mutter zu versorgen und durch Notwehr in der Vorhölle landet, hätte großes Potenzial gehabt. Leider konnte sie mich emotional nicht erreichen. Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich, doch ich hatte nur wenig Motivation, aktiv zu diesem Buch zu greifen.

Zoé trägt viele schwere Lasten, die mir auch leid tun, aber eine echte Sympathie für sie wollte sich bei mir nicht entwickeln. Auch die Atmosphäre rund um Xanthia blieb für mich eher Behauptung als fühlbare Welt. Ich wollte diese Reihe wirklich mögen – aber Band eins konnte mich leider nicht dazu verführen, weiterzulesen.

Handwerklich ist das Buch auf jeden Fall solide und thematisch steckt viel darin, aber zwischen mir, den Figuren und der Welt ist emotional einfach eine Distanz geblieben. Trotz guter Ansätze hat sich mein Leseerlebnis deshalb eher zurückhaltend angefühlt.

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Veröffentlicht am 01.12.2025

Eine geniale Reihe!

Imagine Me
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Eigene Meinung
Und damit ist es vorbei. Die Geschichte rund um Juliette Ferrars, den Widerstand und das Reestablishment findet ihren Abschluss. Wie mir das Finale gefallen hat, erzähle ich euch hier …

Über ...

Eigene Meinung
Und damit ist es vorbei. Die Geschichte rund um Juliette Ferrars, den Widerstand und das Reestablishment findet ihren Abschluss. Wie mir das Finale gefallen hat, erzähle ich euch hier …

Über Mafis überragenden Schreibstil habe ich ja schon in meinen fünf vorherigen Rezensionen gesprochen. Auch im sechsten Band, Imagine Me, bleibt er etwas ganz Besonderes. Dieses Mal lese ich hauptsächlich aus Kenjis und Juliettes Perspektive – und ein kleines Stück sogar aus Warners Sicht. Weil ich die Zusatznovelle Believe Me kenne, waren mir diese Perspektiven nicht neu, aber ich begrüße sie trotzdem jedes Mal gern.

Vor allem Kenjis Kapitel wirken extrem authentisch. Er hat Schwierigkeiten, seine Gefühle zu greifen, fühlt sich schnell überfordert – und genau das kommt richtig gut rüber. Gleichzeitig sehen wir Juliette auf zwei Arten: einmal so, wie wir sie kennen, und einmal als komplett manipulierte Version. Diese „neue“ Juliette ist distanziert, unterkühlt, fast schon mechanisch. Das funktioniert, weil ich sie über die Reihe hinweg völlig anders erlebt habe.

Trotzdem muss ich ehrlich sagen: Beim Ende hatte ich mir ein bisschen mehr erhofft. Vielleicht, weil ich ein riesiger Fan der Shatter Me-Reihe bin und meine Erwartungen dementsprechend hoch waren. Und versteht mich nicht falsch: Das Ende ist passend. Es macht Sinn. Aber es hat mich emotional nicht so abgeholt, wie ich es mir gewünscht hätte.

Die Szene zwischen Warner und Juliette – ihr wisst, die Kampf-Szene – war für mich besonders schwierig. Ich verstehe, was Warner erreichen wollte, und ein Stück weit auch, warum er es auf diese Art versucht hat. Aber die Szene war insgesamt zu kurz, zu nüchtern und zu schnell vorbei. Da hat mir einfach etwas gefehlt. Genau der Moment, den Mafi sonst immer trifft – dieser Stich ins Herz, von dem man nicht wusste, dass man ihn braucht. In Imagine Me blieb er für mich aus.

Trotz meiner Kritik mochte ich das Buch. Nur eben nicht so sehr wie die vorherigen Bände. Es konnte mich berühren, aber nicht komplett auseinandernehmen und wieder zusammensetzen. Und für ein Finale fühlt es sich an ein paar Stellen leider unvollständig an.



Mein abschließendes Fazit
Eine Reihe, die mich in den Himmel gehoben und wieder fallen lassen hat. Ich liebe die Shatter Me-Reihe sehr, aber Imagine Me konnte mich als Abschluss nicht vollständig überzeugen. Mir fehlten einzelne emotionale Spitzen, und das Ende wirkte für meinen Geschmack etwas zu ruhig und zu hart. Trotzdem: Die Reihe wurde würdig zu Ende gebracht. Der Schreibstil, die fantastisch ausgearbeiteten Charaktere und die bedrückende, dystopische Atmosphäre haben mich wieder voll gepackt.


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