Cover-Bild Algorithmus des Teufels
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16,50
inkl. MwSt
  • Verlag: Sparkys Edition Verlag Kommunikation Romer
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Techno
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 308
  • Ersterscheinung: 20.09.2025
  • ISBN: 9783949768491
Brun Georg

Algorithmus des Teufels

Ein Toter am Bodensee, erhängt an einem Baum. Selbstmord? Der Fall scheint klar, doch Emil, der Bruder des Toten, glaubt das nicht. Er geht der Sache auf den Grund und sät bei der jungen Kommissarin Jennifer Häfele Zweifel. Sie ermittelt auf eigene Faust und stößt auf ein mysteriöses Computerprogramm.
Mord in einer öffentlichen Tiefgarage in München. Der letzte Fall für Hauptkommissar August Wutz zeigt sich kompliziert. Die Mörderin ist tot. Die offiziellen Ermittlungen werden eingestellt. Aber August vermutet einen Auftragsmord und gräbt tiefer. Eine heisse Spur führt ins Internet.
Jennifer und August schalten das Landeskriminalamt ein. Unheimliche Parallelen tun sich auf. Steckt hinter beiden Todesfällen eine teuflische Künstliche Intelligenz? Ein rasantes Katz-und-Maus-Spiel beginnt.

„Algorithmus des Teufels“ ist ein hochaktueller Thriller zum Thema „Künstliche Intelligenz“ mit aberwitzigen Wendungen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.01.2026

Wenn Kontrolle zur Illusion wird

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„Algorithmus des Teufels“ ist kein Thriller, den man nebenbei liest. Es ist einer dieser Romane, die einen langsam, aber unaufhaltsam in ihre eigene Dunkelheit ziehen. Schon früh wird klar: Hier geht es ...

„Algorithmus des Teufels“ ist kein Thriller, den man nebenbei liest. Es ist einer dieser Romane, die einen langsam, aber unaufhaltsam in ihre eigene Dunkelheit ziehen. Schon früh wird klar: Hier geht es nicht nur um Mordfälle und Ermittlungsarbeit, sondern um ein Gefühl – das Gefühl, dass etwas Grundsätzliches aus dem Gleichgewicht geraten ist. Mich hat dieses Buch nicht nur gefesselt, sondern nachhaltig beschäftigt.
Ausgangspunkt sind zwei Todesfälle, die zunächst unabhängig voneinander wirken. Ein mutmaßlicher Suizid am Bodensee und ein Mord in einer Münchner Tiefgarage. Unterschiedliche Orte, unterschiedliche Ermittler, unterschiedliche Ausgangslagen. Doch je tiefer die Kommissarin Jennifer Häfele und der erfahrene Hauptkommissar August Wutz graben, desto deutlicher werden die Parallelen. Die Ermittlungen verlaufen nicht geradlinig, sondern entfalten sich wie ein Puzzle, bei dem jedes neue Teil das Gesamtbild beunruhigender macht.
Der Thriller lebt nicht von spektakulären Zukunftsvisionen oder überzeichneten Technikfantasien. Stattdessen entfaltet sich die Bedrohung schleichend. Die Künstliche Intelligenz steht nicht als allmächtiges Monster im Raum, sondern als logisches, effizientes System: emotionslos, konsequent, unaufhaltsam. Gerade diese Nüchternheit macht sie so unheimlich. Denn das Buch stellt nicht die Frage, ob KI böse ist, sondern was passiert, wenn wir Verantwortung abgeben, Prozesse automatisieren und Entscheidungen delegieren.
Was als Fiktion beginnt, fühlt sich erschreckend nah an der Realität an. Man ertappt sich immer wieder bei dem Gedanken, wie viel davon heute bereits denkbar wäre – oder morgen schon möglich sein könnte. Ich habe sogar ChatGPT gefragt, ob es möglich wäre grins Wollt Ihr es wissen? Die Antwort war: (noch) nicht.
Der Autor setzt statt auf reinen Nervenkitzel, auf Atmosphäre, psychologischen Druck und ein stetig wachsendes Gefühl der Ohnmacht. Als Leser wird man nicht geschont. Das Buch fordert Aufmerksamkeit, stellt unbequeme Fragen und zieht einen emotional in einen Abgrund, aus dem man so schnell nicht wieder auftaucht.
Absolute Leseempfehlung für alle, die Thriller mögen, die nachwirken, verunsichern und noch lange im Kopf bleiben.

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Veröffentlicht am 09.12.2025

KI - Segen oder Fluch? Ein mega spannender Krimi zu diesem Thema

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MIt "Algorithmus des Teufels" ist dem Autor Georg Brun ein hochaktueller Krimi gelungen. Er ist spannend und hinterlässt tiefgründige Fragen und lässt den Leser mit einem mulmigen Gefühl zurück. Dieser ...

MIt "Algorithmus des Teufels" ist dem Autor Georg Brun ein hochaktueller Krimi gelungen. Er ist spannend und hinterlässt tiefgründige Fragen und lässt den Leser mit einem mulmigen Gefühl zurück. Dieser tolle Roman zeigt, dass man auch über Krimis/Thriller noch lange nachdenken kann und sollte.

Die handelnden Personen in diesem Buch, z.B. der Bruder des Opfers wachsen einen schon sehr ans Herz. Durch die beschriebenen Gefühle der Personen und Handlungen kann man hier richtig gut mitleiden, mitfiebern, mitermitteln - genau wie ich es bei einem Krimi oder Thriller liebe. Die Ermittlerinjnen und Ermittler (Polizisten) sind auch alle sehr sympathisch, was mir den Einstieg in das Buch und die Handlung sehr erleichtert hat. Den Alltag aller Personen und die Schwierigkeiten bei der Ermittlung kann man richtig gut nachvollziehen. Der Schreibstil und die Handlung zwischen den wechselnden Schauplätzen lässt keine MInute Langeweile aufkommen. Auch das richtige Maß Privatleben der Ermittler ist gut beschrieben und die Menge passt. Für meinen Krimigeschmack genau richtig.

Zum Inhalt und Klappentext schreibe ich nichts, das kann jeder interessierte Krimileser ja nachlesen.

Fazit:

Ein rundum guter, spannender, interessanter, nachdenklich machender, unterhaltsamer Krimi.

Und ... ganz gewiss nicht mein letztes Buch von Georg Brun!

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Veröffentlicht am 02.12.2025

KI außer Rand und Band – ein Albtraum

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Mit „Algorithmus des Teufels“ (erschienen 2025) ist es Georg Brun gelungen, ein schauerliches, beklemmendes, (noch) erfundenes Szenario heraufzubeschwören.

Der Thriller ist raffiniert aufgebaut. Zwei ...

Mit „Algorithmus des Teufels“ (erschienen 2025) ist es Georg Brun gelungen, ein schauerliches, beklemmendes, (noch) erfundenes Szenario heraufzubeschwören.

Der Thriller ist raffiniert aufgebaut. Zwei alltägliche Todesfälle beschäftigen die Polizei, die scheinbar nichts gemeinsam haben: ein Selbstmord in Kempten und ein Mord in München. Der Bruder des angeblichen Selbstmörders lässt aber nicht locker und verstärkt die Zweifel bei der jungen Kommissarin Jennifer Häfele. Er glaubt nicht daran, dass sein lebenslustiger, frisch verliebter Bruder aus dem Leben scheiden wollte. Er recherchiert und entdeckt einen seltsamen Chatverlauf. Auch August Wutz von der Münchner Kripo stößt bei der Suche nach dem Täter bzw. dem Mordmotiv auf fragwürdige IT-Aktivitäten. Je intensiver sich die IT-Fachleute mit den mysteriösen Chats beschäftigen, desto unheimlicher wird es. Denn es wird immer offensichtlicher, dass hinter all dem kein Mensch steht, sondern ein Chatbot, ein Chatbot, der sich Opfer sucht, die er als verführerische Frau getarnt, in den Tod treibt oder so manipuliert, dass sie morden. Man bekommt regelrecht eine Gänsehaut beim Lesen, man spürt die Faszination, die die Menschen erfasst, wenn dieses von der KI generierte, engelhafte Gesicht am Bildschirm erscheint, dieses Wesen, dem sie verfallen und wider alle Vernunft handeln. Georg Brun gelingt es vorzüglich, die doch sehr komplexen Vorgänge auch für Laien gut nachvollziehbar zu beschreiben, denjenigen, die mit der digitalen Welt nicht so vertraut sind, Begriffe und Arbeitsweisen von Dating-Plattformen oder Chatbots nahezubringen.

Die beiden Handlungsstränge nähern sich immer mehr, und es wird von Kapitel zu Kapitel spannender, es passiert so einiges, unerwartete Wendungen und es gibt weitere Opfer. Die beiden Ermittler, Jennifer und August arbeiten, wesentlich unterstützt durch Computerspezialisten, tatkräftig zusammen - bis zum actionreichen Showdown. Die Fälle sind gelöst, doch konnte das teuflische KI-Monster unschädlich gemacht werden? Heißt es doch so treffend: Was einmal im Netz ist, bleibt auf ewig …

Die handelnden Personen sind gut vorstellbar beschrieben, zeigen Emotionen, Stärken und Schwächen, was sich insbesondere auch im Privatleben der Ermittler offenbart. Die Kriminalbeamten üben ihren Beruf quasi mit Leib und Seele aus, die Fälle lassen sie auch nach Dienstschluss nicht los, was sich stets belastend auf Beziehungen auswirkt. Emil, der Bruder des Selbstmörders, personifiziert, wie leicht man Opfer digitaler Manipulation werden kann. Obwohl er sich anfangs kritisch und sorgsam in der digitalen Welt bewegt, gerät er immer mehr in ihren Bann und tappt vertrauensselig in die Falle.

Georg Brun ist ein wirklich packender KI-Thriller gelungen, in dem das Thema einer mörderischen KI erschreckend überzeugend dargestellt wird. Dieses Szenario bringt man nicht so schnell wieder aus dem Kopf. Fragt man sich doch trotz der Versicherung des Autors, „es sei alles nur seiner Fantasie entsprungen“, ob die Künstliche Intelligenz nicht längst schon irgendwo im Netz ihr Unwesen treibt.

Dieses gruselige Leseerlebnis sollte man sich nicht entgehen lassen! 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 23.10.2025

Durchgehend spannend und unterhaltsam

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Das Buch hat mich positiv überrascht, da ich eigentlich keine Krimis lese (Rezensionsexemplar).
Das Tempo und die Spannung waren von der ersten Sekunde an hoch und haben mich an Krimis aus dem Fernsehen ...

Das Buch hat mich positiv überrascht, da ich eigentlich keine Krimis lese (Rezensionsexemplar).
Das Tempo und die Spannung waren von der ersten Sekunde an hoch und haben mich an Krimis aus dem Fernsehen erinnert. Die verschiedenen Handlungsstränge liefen erst parallel, dann schließlich zusammen.
Der Erzählstil war prägnant und ohne viel Drumherum. Man konnte sich sehr gut in die Geschichte hineinversetzen und mit den Charakteren mitfiebern.

Anfangs waren die vielen verschiedenen Charaktere etwas verwirrend, aber dank des Glossars konnte man sich gut orientieren.

Wer ein spannende Buch mit aktuellen Themen, interessanten Charakteren und viel Spannung sucht, ist hier gut aufgehoben.

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Veröffentlicht am 06.10.2025

Kann eine KI morden?

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Die junge Kommissarin Jennifer Häfele wird zu einem Toten gerufen. Ein Mann wurde erhängt an einem Baum aufgefunden. Selbstmord oder doch Mord? Der Bruder des Toten hat Zweifel am Selbstmord und bittet ...

Die junge Kommissarin Jennifer Häfele wird zu einem Toten gerufen. Ein Mann wurde erhängt an einem Baum aufgefunden. Selbstmord oder doch Mord? Der Bruder des Toten hat Zweifel am Selbstmord und bittet Jennifer um weitere Ermittlungen. Die beiden entdecken einen Chatverlauf mit einer Frau - war sie der Grund und wenn ja, warum? Fast zeitgleich wird in einer Münchener Tiefgarage eine Mann ermordet. Der zuständige Hauptkommissar August Wutz hofft auf einen einfachen Fall, denn die Mörderin ist tot. Doch je tiefer er gräbt um so unbehaglicher wird ihm, denn auch ihn führt eine Spur ins Internet.

Die sympathischen Charaktere und die Schauplätze sind sehr gut und authentisch beschrieben. Der Schreibstil ist super flüssig zu lesen und der Thriller so packend und spannend, dass ich ihn gar nicht mehr weglegen konnte. Meine gemischten Gefühle gegenüber der KI wurden durch das Buch verstärkt und ich hoffe, dass so ein Szenario nie Wirklichkeit wird. Dem Autor ist es wieder einmal gelungen mich mit ein paar Sätzen in den Bann zu ziehen und mir viele spannende Lesestunden zu bescheren.

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