Cover-Bild Knochenkälte
Teil 7 der Serie "David Hunter"
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30,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Argon
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Polizeiarbeit
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 05.11.2025
  • ISBN: 9783839820605
Simon Beckett

Knochenkälte

Johannes Steck (Sprecher), Sabine Längsfeld (Übersetzer), Karen Witthuhn (Übersetzer)

Endlich: Der siebte Teil der Bestsellerreihe um Dr. David Hunter

»Die Toten machten mir keine Angst. Es waren die Lebenden, die mir Albträume bereiteten.«

Undurchdringlicher Nebel umgibt das heruntergekommene Hotel, im alten Gemäuer sitzt klamme Kälte. Inmitten eines Wintersturms ist Dr. David Hunter im »Forest Hotel« gestrandet. Es wird von einem Ehepaar geführt, das sich alles andere als freundlich gibt, doch der forensische Anthropologe hat keine andere Wahl, als hier die Nacht zu verbringen. Er ist der einzige Gast. Am nächsten Morgen macht Hunter im nahegelegenen Wald eine grausige Entdeckung. Beim Versuch, die Polizei zu alarmieren, stellt er fest, dass der Sturm das Dorf von der Außenwelt abgeschnitten hat …

Ein unheimliches Hotel und ein Wald voller Knochen: Dr. David Hunters siebter Fall.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.02.2026

Spannend und atmosphärisch düster - hervorragend vorgelesen!

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Von Simon Beckett habe ich bisher fast alle Fälle mit und um David Hunter gelesen. Daher hat es mich sehr gefreut, dass es nun nach längerer Wartezeit einen neuen Fall gibt – und den musste ich mir selbstverständlich ...

Von Simon Beckett habe ich bisher fast alle Fälle mit und um David Hunter gelesen. Daher hat es mich sehr gefreut, dass es nun nach längerer Wartezeit einen neuen Fall gibt – und den musste ich mir selbstverständlich unbedingt anhören!
Diesmal sitzt Dr. David Hunter, der eigentlich zu einem anderen Ort unterwegs ist, wegen eines Wintersturms im Nirgendwo fest.
Um nicht im Auto übernachten zu müssen, kommt er in einem heruntergekommenem Hotel unter, dessen Betreiber ihm nicht wirklich freundlich entgegenkommen.
Im nahegelegenen Wald macht er dann eine grausame Entdeckung. Die Polizei kann auch nicht alarmiert werden, denn das Dorf ist im wahrsten Sinne des Wortes von der Außenwelt abgeschnitten – die einzige Zugangsstraße ist eingestürzt und mit ihr sowohl die Strom- als auch die Internetverbindung.
Die Story und die Grundstimmung sind düster, was zum Teil auch daran lag, dass David Hunter viel im dunklen Wald unterwegs war. Es lag aber auch zum Teil an den Dorfbewohnern, die nicht wirklich freundlich sind und die Geschichte des Dorfs verbirgt auch ein paar düstere Geheimnisse, von denen so mancher meinte, dass es auch Geheimnisse bleiben sollen.
Der Schreibstil des Autors ist wie immer kurzweilig, unterhaltsam und sehr detailreich, weswegen ich mich in die Szenerie und auch in David Hunter sehr gut hineinversetzen konnte.
Das Thema - von der Außenwelt abgeschnitten - ist nicht neu, doch ich finde, der Autor hat eine interessante Story daraus gemacht. Einmal angefangen, die Geschichte anzuhören, konnte ich das Hörbuch fast nicht mehr weglegen. Und hat man mal alle Spieler und Gegenspieler im Dorf kennengelernt, dann fragt man sich ebenso wie David Hunter, wer ist Freund, wer ist Feind? Ich wurde bestens unterhalten, ich habe mitgeraten und mitgefiebert.
Der Spannungsaufbau ist dem Autor sehr gut gelungen, es gibt viele Wendungen und das Ende war für mich so nicht vorhersehbar, wohl aber zwischendurch einige Handlungen. Die Charaktere sind tiefgründig dargestellt und ich habe nicht nur mit einem der Protagonisten mitgelitten. Gegen Ende wird es dann nochmal superspannend und die Story bietet einiges an Action – Leserherz was willst du mehr?!
Und da ist dann noch der Sprecher Johannes Steck. Der hat diesen Thriller mit der dunklen Stimmung nochmal auf ein ganz anderes Niveau gebracht. Seine Stimme ist recht angenehm und ich liebe sein Gespür für Tempo, aber auch für die Stimmungslagen der jeweiligen Protagonisten. Er hat dieser Thriller atmosphärisch vorgetragen und ihr könnt euch auf ein spannendes Hörerlebnis freuen!
Von mir gibt’s eine absolute Hörempfehlung!

Veröffentlicht am 22.11.2025

Großartig gelesen!

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Kann er es noch? Ich habe "Knochenkälte" von Simon Beckett als Hörbuch gehört, gelesen von Johannes Steck. Nach sechs Jahren endlich wieder von David Hunter zu hören, hat in mir hohe Erwartungen geweckt.

Dr. ...

Kann er es noch? Ich habe "Knochenkälte" von Simon Beckett als Hörbuch gehört, gelesen von Johannes Steck. Nach sechs Jahren endlich wieder von David Hunter zu hören, hat in mir hohe Erwartungen geweckt.

Dr. David Hunter landet auf dem Weg zu einem Fall in einem kleinen Dorf, jeder kennt jeden, manche mögen sich, andere können sich auf den Tod nicht ausstehen. Als der Winter einbricht und einer der Protagonisten die Brücke aus dem Dorf zum Einsturz bringt, ist das Dorf und mit ihm David Hunter von der Außenwelt abgeschnitten, es gibt keinen Strom mehr und damit auch kein Internet. Auf der Suche nach Handyempfang wandert er durch einen Wald. Die Besitzerin des verlassenen Forest Hotel, in dem er übernachten kann, hat ihm die Richtung gezeigt, in der es Empfang geben soll. Im Wald stolpert Hunter über ein Skelett, was seinen Forschergeist weckt. Als Fremder im Dorf gerät er selbst in den Mittelpunkt der Streitereien und des Hasses.

Als Lesender oder Hörender sollte man diesen Roman mit einer dicken Decke und einem warmen Getränk auf der Couch konsumieren. Die derzeitigen Außentemperaturen werden durch die Schilderungen von Wind, Wetter, Sturm und Schnee auf jeden Fall verstärkt. Beckett baut die Spannung langsam auf, unterbrochen immer wieder durch atmosphärische Beschreibungen von Mensch und Natur. Es ist spannend, teilweise etwas gruselig mit viel Winteratmosphäre. Brrrr! Und sehr merkwürdige Zeitgenossen wohnen in diesem Dorf... So landen wir immer mehr in einem Sumpf aus Verbrechen und Schweigen. Wer in der Geschichte "Dreck am Stecken" hat, war mir recht früh klar. Das Warum wird erst später aufgelöst, dazu gibt es auch noch eine Überraschung. Obwohl die Story am Ende richtig Fahrt aufgenommen hat, war mir der Weg dahin manchmal etwas beschwerlich. Die Fußmärsche durch den bereits erwähnten Fichtenwald waren mir etwas zu ausufernd. Die Story ist insgesamt gut, kommt aber leider nicht an "Chemie des Todes" oder "Kalte Asche" heran. Ein wenig mehr Forensik hätte dem Roman gut getan!

Großartig ist die Vortragsweise von Johannes Steck. durch seine Stimme hat er den Protagonist*innen exakt die Rollen gegeben, die ihnen auch zugedacht waren. Chapeau!

Der neue Simon Beckett wird zwar nicht zu meinen Jahreshighlights zählen, gut unterhalten hat er mich trotzdem! Daher gibt es gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung für Fans eisiger Thriller und natürlich Fans von Simon Beckett!

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Veröffentlicht am 13.01.2026

Starke Stimmung, zu viel Wald

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Atmosphärischer Thriller mit starkem Setting: eisige Kälte, Abgeschiedenheit und ein David Hunter, der buchstäblich von der Umwelt abgeschnitten ist. Die Dorffehde, die Leichenfunde und ein Mörder, der ...

Atmosphärischer Thriller mit starkem Setting: eisige Kälte, Abgeschiedenheit und ein David Hunter, der buchstäblich von der Umwelt abgeschnitten ist. Die Dorffehde, die Leichenfunde und ein Mörder, der tötet, um eigene Spuren zu verwischen, sorgen für ordentlich Spannung – zumal Hunter selbst zunehmend in Lebensgefahr gerät. Besonders hervorzuheben: das Hörbuch ist ausgezeichnet vorgelesen von Johannes Steck, sehr dicht und stimmungsvoll. Allerdings ziehen sich manche Passagen unnötig, vor allem das ständige Umherirren im Fichtenwald hätte deutlich kürzer ausfallen können. Trotzdem ein packender Krimi mit bedrückender Atmosphäre und starkem Plotkern. Solide 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 03.12.2025

Dr. Hunter ist endlich wieder zurück

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Nach langer Zeit darf der forensische Anthropologe erneut seine Expertise zur Schau stellen. Wegen eines Unwetters strandet er in einem unheimlichen Dorf, wo er natürlich prompt ein Skelett entdeckt, das ...

Nach langer Zeit darf der forensische Anthropologe erneut seine Expertise zur Schau stellen. Wegen eines Unwetters strandet er in einem unheimlichen Dorf, wo er natürlich prompt ein Skelett entdeckt, das mit einem Baum verwachsen ist. Seine Arbeit wird nicht nur durch die Feindseligkeit der Dorfbewohner erschwert, sondern auch dadurch, dass er komplett auf sich selbst gestellt ist, da das Dorf durch den Sturm abgeschnitten wurde...

Das Cover reiht sich wunderbar in die übrige Serie ein und bietet einen hohen Wiedererkennungswert.

Simon Becketts Erzählstil ist wie immer flüssig und äußerst detailliert, man kann sich alles gut vorstellen. Johannes Steck liest ebenfalls toll wie sonst auch vor und bringt die Atmosphäre gut rüber. Der Einstieg ist dieses Mal sogar etwas humorvoll, was aber gut passt. Die abweisenden Dorfbewohner sind schön beschrieben und man kann sich herrlich über so manche Person aufregen. Die Komplexität der ganzen Verwicklungen mag zunächst ein wenig viel sein, jedoch wird alles zufriedenstellend aufgelöst. Da es schon lange her ist, dass ich den vorherigen Teil der Reihe gelesen habe, wusste ich vieles nicht mehr und finde es gut, dass irgendwann im Buch das Gedächtnis noch mal ein wenig aufgeweckt wird. Mir haben in dieser Fortsetzung leider die "richtigen" forensischen Untersuchungen gefehlt, welche ich gerne verschlinge.

Nichtsdestotrotz finde ich diesen Hunter gelungen und freue mich, wenn es einen weiteren Fall für ihn gibt - gerne auch mit Happy End. 4 Sterne