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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.12.2025

sehr lustig

Taschenzauberei
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Ich bin mit Ben durch diese eigentlich langweilig geplanten Herbstferien gestolpert und hatte schnell Spaß an der Mischung aus Hoteltrubel und Hexenchaos. Der Einstieg wirkt erst ganz alltäglich – ein ...

Ich bin mit Ben durch diese eigentlich langweilig geplanten Herbstferien gestolpert und hatte schnell Spaß an der Mischung aus Hoteltrubel und Hexenchaos. Der Einstieg wirkt erst ganz alltäglich – ein überarbeitetes Elternhaus, nervige Aufgaben und eine Schwester, die man nicht unbedingt um sich haben möchte. Aber sobald der „Hexenzirkel Nord“ statt des Häkelklubs auftaucht, nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf.

Mir gefiel besonders, wie Ben und Lea – anfangs eher widerwillig zusammengewürfelt – nach und nach ein kleines Ermittlerteam werden. Die vergessene Tasche voller merkwürdiger Zutaten sorgt für viele witzige und leicht mysteriöse Momente. Der Stil ist locker, humorvoll und passt gut zur Zielgruppe. Auch die Illustrationen ergänzen das Ganze charmant.

Ein schönes, leichtes Kinderbuchabenteuer, das schnell gelesen ist und trotzdem viel Spaß macht – ideal für junge Leser*innen, die Magie und ein bisschen Chaos lieben.

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Veröffentlicht am 03.12.2025

Empathisch & authentisch

Suche nach Licht
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Dieses Buch ist eine Herzensempfehlung und eine bereichernde Lektüre für Krebspatient*innen, aber auch deren Angehörige.
Aufgrund der eigenen Erkrankung der Autorin wirkt das Buch authentisch, glaubwürdig ...

Dieses Buch ist eine Herzensempfehlung und eine bereichernde Lektüre für Krebspatient*innen, aber auch deren Angehörige.
Aufgrund der eigenen Erkrankung der Autorin wirkt das Buch authentisch, glaubwürdig und sehr empathisch. Man merkt einfach zu jedem Zeitpunkt, dass sich die Autorin so gut hineinfühlen kann, weil sie ihr Schicksal teilt und über etwas berichtet, das ihr selbst widerfahren ist. Dies ist ein unvergleichlicher Pluspunkt und dürfte Betroffene umso mehr berühren und Angehörige umso interessierter sein, da es echt ist!

Das Buch weckt Mut und gibt Hoffnung, aber es verschweigt keinesfalls die Herausforderungen und negativen Aspekte, die die Krankheit und ihr Verlauf mit sich bringt.

Es ist eine wirklich gelungene und fundierte Mischung aus autobiografischem Erfahrungsbericht und einfühlsamem Mutmach-Buch!

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Veröffentlicht am 03.12.2025

Sehr spannend

Storm Singer. Die schwebende Stadt
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„Storm Singer – Die schwebende Stadt“ hat mich mit seiner Mischung aus Abenteuer, Magie und Gefühl sofort abgeholt. Nargis, die mit ihrem Gesang Elementargeister beeinflussen kann, ist eine wunderbare ...

„Storm Singer – Die schwebende Stadt“ hat mich mit seiner Mischung aus Abenteuer, Magie und Gefühl sofort abgeholt. Nargis, die mit ihrem Gesang Elementargeister beeinflussen kann, ist eine wunderbare Heldin – mutig, fehlerhaft, neugierig. Ich habe ihre Unsicherheit genauso gespürt wie ihren Wunsch, endlich etwas richtig zu machen. Als sie auf den verletzten Garuda-Jungen Mistral trifft, nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf. Die beiden verbindet erst Misstrauen, dann ein vorsichtiges Band, das mich leise mitgezogen hat.

Die Reise zur schwebenden Stadt ist voller Tempo, Fantasie und kleiner Funken, die zwischen Angst und Hoffnung tanzen. Besonders mochte ich, wie viel Herz zwischen den Zeilen steckt: Unterdrückung, Mut, Vertrauen – alles eingebettet in eine Welt, die bunt, gefährlich und lebendig wirkt. Für mich ein packender Auftakt, der Lust auf mehr macht.

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Veröffentlicht am 02.12.2025

Sehr spannend

Tod zur Teestunde
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Als ich "Tod zur Teestunde" aufgeschlagen habe, war ich sofort wieder in Anthony Horowitz’ typischem Spiel aus Fiktion in der Fiktion. Susan Ryeland ist zurück in London und stolpert eigentlich nur über ...

Als ich "Tod zur Teestunde" aufgeschlagen habe, war ich sofort wieder in Anthony Horowitz’ typischem Spiel aus Fiktion in der Fiktion. Susan Ryeland ist zurück in London und stolpert eigentlich nur über ein Manuskript – und plötzlich mitten hinein in einen sehr realen Verdacht. Beim Lesen mochte ich besonders, wie sich der Kriminalfall im Roman und Susans eigenes Dilemma immer stärker verweben. Eliot Crace ist ein schwieriger Charakter, und gerade das hat meine Neugier hochgehalten.

Der Aufbau ist ruhig, aber nie schleppend. Ich hatte das Gefühl, einer Spur zu folgen, die sich ständig ein Stück weiter entzieht. Am Ende war ich überrascht, wie logisch alles zusammenfällt, ohne auf große Effekte setzen zu müssen. Für mich ein klassischer Horowitz: clever konstruiert, angenehm zu lesen und mit einem Ende, das noch ein bisschen im Kopf bleibt.

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Veröffentlicht am 28.11.2025

Tolle Botschaft

Nein ist Nein! Das gilt für Groß und Klein
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Als ich „Nein ist Nein! Das gilt für Groß und Klein“ aufgeschlagen habe, spürte ich sofort diese leise, aber klare Energie: ein Buch, das Kindern nicht nur etwas beibringen, sondern ihnen etwas zurückgeben ...

Als ich „Nein ist Nein! Das gilt für Groß und Klein“ aufgeschlagen habe, spürte ich sofort diese leise, aber klare Energie: ein Buch, das Kindern nicht nur etwas beibringen, sondern ihnen etwas zurückgeben will – Platz, Haltung, Stimme. Die Alltagsszenen wirken unaufgeregt und nah am echten Leben: ein zu fester Klammergriff, ein unangenehmer Kommentar, ein Moment, in dem sich etwas einfach nicht richtig anfühlt. Jede dieser Sequenzen führt sanft zum Kern: Dein Gefühl zählt. Du darfst Stopp sagen.

Besonders kraftvoll finde ich die Verbindung von Bild, Text und Bewegung. Der Kinderschutz-Rap – über QR-Code direkt erreichbar – sorgt dafür, dass die Botschaft nicht im Kopf verstaubt, sondern im ganzen Körper schwingt. Kinder können die Bewegungen nachahmen, Grenzen körperlich spüren und ausdrücken; fast wie eine kleine Choreografie der Selbstbehauptung.

Die Illustrationen tragen das Thema mit Wärme und Klarheit, ohne Drama, ohne Angstkulissen. Das Buch wirkt wie ein sicherer Raum in Pappform, der Kindern zeigt: Du bist wichtig, du darfst dich schützen, und nein ist ein vollständiger Satz.
Ein kraftvolles Werkzeug – leicht, spielerisch und gleichzeitig ernst genug, um lange nachzuhallen.

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