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Gisel

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.12.2025

Viel Spannung und Nervenkitzel

Garden Girls
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FBI-Agent Tiberius Granger wird mit seinem Team zu einem abscheulichen Verbrechen gerufen: Zwei Frauen wurden tot aufgefunden – passend tätowiert zu den zu ihrem Namen passenden Blumen. Doch nicht nur ...

FBI-Agent Tiberius Granger wird mit seinem Team zu einem abscheulichen Verbrechen gerufen: Zwei Frauen wurden tot aufgefunden – passend tätowiert zu den zu ihrem Namen passenden Blumen. Doch nicht nur das beunruhigt den Agenten, denn es stellt sich schnell heraus, dass die Taten nicht nur eine Verbindung zu seiner eigenen Vergangenheit haben, sondern ihn direkt ansprechen und dabei erniedrigen sollen. Gleichzeitig wird ein gefährlicher Hurrikan vorausgesagt, der eigentlich zur Evakuation führen müsste...

Das Buch ist Teil einer Reihe um den FBI-Agenten Tiberius Granger und seine Teamkollegen. Die bisherigen Bände gibt es derzeit noch nicht auf deutsch, und gerade auf den ersten Seiten des Buches kamen immer wieder Anknüpfungen an vorherige Ermittlungen der Thriller-Reihe. Dennoch kann man das Buch auch gut ohne weitere Vorkenntnisse lesen. Dieser Fall wird für Tiberius Granger sehr persönlich, denn der Täter scheint ihn gut zu kennen und verknüpft seine Taten mit Tiberius' Vergangenheit. Daraus ergeben sich spannende Verwicklungen, die genauso wie die drohende Gefahr des Hurrikans die Geschichte immer schneller vorantreiben. So gerät dieser Thriller zu einem Pageturner, der neugierig auf weitere Bände dieses Teams macht. Ein furioser Showdown zerrt zum Schluss ganz gewaltig an den Nerven.

Dieser Thriller wartet mit viel Spannung und Nervenkitzel auf, so dass mich das Buch schnell in seinen Bann ziehen konnte. Ich habe sehr gerne mitgeraten und mich dabei immer wieder auf falsche Fährten locken lassen. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 19.12.2025

Mörderischer Adventskalender

Winter, Weihrauch, Wasserleiche
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Ein mörderischer Adventskalender mit 24 weihnachtlichen Kurz-Krimis lädt dazu ein, die Adventszeit in kleinen Krimi-Häppchen zu genießen. Die Tatorte finden sich einmal quer durch Deutschland, Österreich ...

Ein mörderischer Adventskalender mit 24 weihnachtlichen Kurz-Krimis lädt dazu ein, die Adventszeit in kleinen Krimi-Häppchen zu genießen. Die Tatorte finden sich einmal quer durch Deutschland, Österreich und der Schweiz, von grausam bis heiter, immer aber mit einem ganz besonderen Kick in der Geschichte.

Dies ist die erste adventliche bzw. weihnachtliche Kurz-Krimi-Sammlung, die mir in die Hände gefallen ist. Sie hat mich auf die weiteren solchen Bände neugierig gemacht. Bekannte Krimi-Autoren haben sich hier zusammengefunden, um eine kurze Geschichte für jeden Tag der Adventszeit zu servieren. Dabei sind die Kurz-Krimis so kompakt geraten, dass sie schnell genossen werden können, damit jeder auch die Zeit dafür finden kann, trotz vorweihnachtlicher Hektik und Stress. Ganz nebenbei findet man hier sicher Autoren, zu denen man gerne einen (oder auch mehrere) Krimis lesen möchte.

Dieser mörderische Adventskalender bringt Abwechslung, wenn man in stressigen Weihnachtsvorbereitungen zu versinken droht. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 17.12.2025

In bester britischer Krimi-Manier

Die Einladung – Mord nur für geladene Gäste
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Rosemary MacLaine, von Freunden Mimi genannt, erhält überraschend eine Einladung zu einem Fest ihrer reichen Nachbarin Jane. Eigentlich will Mimi da überhaupt nicht hingehen, doch der Einladung beigelegt ...

Rosemary MacLaine, von Freunden Mimi genannt, erhält überraschend eine Einladung zu einem Fest ihrer reichen Nachbarin Jane. Eigentlich will Mimi da überhaupt nicht hingehen, doch der Einladung beigelegt ist die Warnung, dass ihr dunkelstes Geheimnis aufgedeckt werde, sollte sie nicht erscheinen. Mimi beschließt, ihre Enkelin Addie mitzunehmen, die Mitautorin des beliebten Multiplayer-Spiels Murderscape ist. Mit Rosemary haben weitere sieben Menschen die Einladung zu der kleinen Feier erhalten. Während ein Schneesturm aufzieht, gibt es einen Mord – die Gastgeberin persönlich wird tot aufgefunden. Klar ist: Unter den Gästen muss auch der Mörder sein. Mimi und Addie machen sich daran, den Mord aufzuklären, doch jeder der Gäste und auch das Personal hat etwas zu verbergen...

Diese Geschichte zeigt sich in bester Krimi-Manier, mit all den Zutaten, die für einen guten Krimi dazugehören. Die beiden Ermittlerinnen sind sehr gewieft, jede für sich hat ihre eigenen Talente, die sie zu diesen Ermittlungen qualifizieren. Nun ja, die beiden haben gerade ihren eigenen Zwist, doch angesichts der Aufgabe müssen sie sich zusammenraufen. Und jeder der Gäste hat sein eigenes Geheimnis, hier müssen die beiden sehr diskret und doch beharrlich nachforschen, immer mit der Gefahr vor Augen, dass sie dem Mörder zu früh zu nah kommen könnten. Es fehlen auch nicht die Anspielungen an berühmte Ermittler wie zum Beispiel Miss Marple, doch so ganz wollten mir diese Vergleiche nicht einleuchten. Die Geschichte selbst zeigt jede Menge britischen Humor und ist locker-leicht unterhaltsam geschrieben. Ich habe gerne mitgeraten, wer den nun der Täter ist, und mich dabei immer wieder aufs Glatteis führen lassen von der Autorin Kelly Mullen.

Dieser Kriminalroman mit seinem britischen Flair hat mich bestens unterhalten können. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 04.12.2025

Spuren eines Lebens

Meine Mutter
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Eine Lesung in Celle zu ihrem Buch “Meine Schwester” führt Bettina Flitner auf die Spuren ihrer Mutter, die vor 40 Jahren in Celle beerdigt wurde. Die Autorin lässt sich auf die vielen Fragen ein, die ...

Eine Lesung in Celle zu ihrem Buch “Meine Schwester” führt Bettina Flitner auf die Spuren ihrer Mutter, die vor 40 Jahren in Celle beerdigt wurde. Die Autorin lässt sich auf die vielen Fragen ein, die sie anspringen, und macht sich auf eine Reise voller Überraschungen, die sie in den Luftkurort Wölfelsgrund im ehemaligen Niederschlesien führt. Dort haben ihre Vorfahren bis zur Flucht 1946 ein Sanatorium geführt. Tagebücher einiger Familienmitglieder helfen ihr, die Geschichte ihrer Familie und damit das Leben ihrer Mutter neu zu begreifen, so dass sie sich mit ihrer Mutter post mortem versöhnen kann.

Es ist eine spannende Reise, auf der sich die Autorin plötzlich wiederfindet. Obwohl sie lange Zeit in ihrer Kernfamilie die Verbündete ihrer Mutter war, merkte ich beim Lesen einen Abstand, der zuletzt die Beziehung zwischen Mutter und Tochter prägte. Der Schreibstil ist von dieser Distanz der beiden Frauen geprägt, so dass es der Autorin gelingt, mit etwas Abstand eine neue Sichtweise zu gewinnen und diese auch dem Leser zu vermitteln. Zum Schluss blickt sie auf eine tragische Familiengeschichte mit vielen Geheimnissen, die es aufzudecken lohnt. Dabei springt die Erzählung zwischen mehreren Ebenen hin und her, so wie sich die Ereignisse vermutlich der Autorin selbst bei ihren Nachforschungen aufgedeckt haben.

Es ist immer wieder spannend zu lesen, wie die historischen Ereignisse so manche Familiengeschichte durcheinandergewirbelt haben. Mich hat diese biografische Erzählung in ihren eigenen Bann ziehen können. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 01.12.2025

Spannend und sehr authentisch

Mit kalter Hand
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Gerichtsmedizinerin Sabine Yao wird angefragt wegen ihrer Expertise in der Sonderkommission um den Pferderipper von Lübars. Es gibt eher wenig Informationen zu Pferderipper-Fällen, aber die Gefahr ist ...

Gerichtsmedizinerin Sabine Yao wird angefragt wegen ihrer Expertise in der Sonderkommission um den Pferderipper von Lübars. Es gibt eher wenig Informationen zu Pferderipper-Fällen, aber die Gefahr ist groß, dass der Täter irgendwann von Tieren auf Menschen umschwenkt. Auch in der Rechtsmedizin gibt es genügend zu tun, vor allem als mehrere Leichenteile im Wald gefunden werden.

Das Buch ist der dritte spannende True-Crime-Bestseller um die Rechtsmedizinerin Sabine Yao und ihre Arbeit. Wer die bisherigen Bände kennt, weiß vom Sachverstand des Autors Michael Tsokos, der selbst in der Rechtsmedizin tätig ist und deshalb genau weiß, wovon er schreibt. Auch in diesem Buch wird das schnell deutlich, wobei der Kunstgriff darin besteht, für den Laien unverständliche Begriffe der Praktikantin zu erklären, so dass es auch für jeden Leser verständlich wird, wovon hier erzählt wird. So spannend die beiden Fälle sind, die hier im Vordergrund stehen, und so authentisch auch die vielen Vorgänge in der Rechtsmedizin beschrieben werden, war es mir doch manchmal schon zu viel, wie sehr auf die vielen verschiedenen Vorgänge eingegangen wurde. Dabei ging in meinen Augen schon mal kurz der rote Faden der Geschichte verloren. Die Gerichtsmedizinerin Sabine Yao ist eine sympathische und äußerst kompetente Frau, sehr gerne folgt man ihr nicht nur in ihrer angestammten Arbeit, sondern auch in den weiteren Arbeitsbereichen, für die sie tätig ist.

Trotz einiger Längen hat mich auch dieser Band sehr schnell in seinen Bann ziehen können. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.