Während der erste Band der Darlington-Reihe noch etwas ruhiger und unschuldiger daher kam, dreht Laura Kneidl in dem zweiten Band ordentlich auf. Uns erwartet eine Haters to Lovers-Story, viel Spice und ...
Während der erste Band der Darlington-Reihe noch etwas ruhiger und unschuldiger daher kam, dreht Laura Kneidl in dem zweiten Band ordentlich auf. Uns erwartet eine Haters to Lovers-Story, viel Spice und viel Spannung. Normalerweise mag ich die Vermischung von New Adult und Krimi-Elementen nicht so gerne, hier jedoch hat es für mich gut gepasst und war fesselnd, auch wenn ich von Anfang an den richtigen Verdacht hatte. Die Spice-Szenen waren eine nette Abwechslung zum ersten Band, jedoch sehr viele und ich hätte die letzte dann nicht mehr gebraucht. Inwiefern Ethans Charakterentwicklung realistisch ist, kann man sicherlich diskutieren. Schade fand ich, dass es wieder die gleiche Konstellation Rich Guy - Poor Girl wie im ersten Band gab. Nichtsdestotrotz hat diese Reihe für mich Suchtcharakter und ich kann den dritten Band kaum erwarten. Mein Fazit: Dynamischer und spannender als Band 1, mit Sogfaktor und ein bisschen High Society- Soap- Feeling.
Laura Kneidl behandelt in diesem NA-Roman mal wieder ein wichtiges Thema – auf sehr sanfte und liebevolle Art und Weise. Ich bin immer wieder gerne zu dem Buch zurückgekehrt und habe mich in der erschaffenen ...
Laura Kneidl behandelt in diesem NA-Roman mal wieder ein wichtiges Thema – auf sehr sanfte und liebevolle Art und Weise. Ich bin immer wieder gerne zu dem Buch zurückgekehrt und habe mich in der erschaffenen Welt sehr wohl gefühlt. Auch die Charaktere habe ich direkt ins Herz geschlossen. Inwiefern die Beziehung und vor allem auch Henrys Verhalten realistisch sind, vermag ich nicht zu beurteilen. Mir erschien es manchmal zu glatt und die Figuren hätten für meinen Geschmack in ihrer Persönlichkeit und ihrer Interaktion mehr Ecken und Kanten zeigen können. Das Ende kam für mich mit einem unerwarteten Cliffhanger, der mir sehr gefallen hat. Fazit: Ich habe das Buch trotz der oben genannten Schwächen sehr gerne gelesen und kann es Fans von High Society- New Adult und hübsch gestalteten Büchern definitiv empfehlen.
Dieser Roman ist eine Mischung aus Fantasy, Märchen und Romance. Besonders gut hat mir zunächst einmal der Schreibstil gefallen. Er ist flüssig und angenehm zu lesen, die Worte sind in der Regel gut gewählt ...
Dieser Roman ist eine Mischung aus Fantasy, Märchen und Romance. Besonders gut hat mir zunächst einmal der Schreibstil gefallen. Er ist flüssig und angenehm zu lesen, die Worte sind in der Regel gut gewählt und man kann richtig schön in die Geschichte eintauchen.
Auch das Setting mochte ich; sowohl das Cottage in Schottland als auch das Märchensetting. Einige Rezensent*innen haben geschrieben, dass diese Geschichte nichts Neues geboten hätte. Ich fand die Mischung aus den genannten Genres toll und mir hat es gerade gut gefallen, das klassische Elemente von epischen High Fantasy-Romanen vorkamen, wie z.B. die lange Reise. Das hat mich an meine ersten Fantasy-Bücher, wie "Herr der Ringe", erinnert und mir einfach ein wohliges Gefühl vermittelt. Inzwischen liest man das in der Form eher selten. Auch fand ich es gut, dass die Liebesgeschichte nicht den Plot dominiert hat (kein Spice!), sondern dieser eindeutig im Vordergrund stand. Während es im Mittelteil durchaus ein paar Längen gab, war das Ende noch einmal richtig spannend und man darf auf den nächsten Teil gespannt sein.
Ein paar inhaltliche Unstimmigkeiten habe ich festgestellt. Auch wurden die Gedanken von der Ich-Erzählerin Emma teilweise in Jugendsprache oder einer sehr modernen Sprache formuliert (kursiv gedruckt), die nicht zu dem Setting gepasst hat. Da hätte ich mir ein sorgfältigeres Lektorat gewünscht.
Emma fand ich als Protagonistin sympathisch, sie gewinnt im Verlauf der Geschichte an Stärke und hätte meiner Meinung nach sogar noch ein bisschen emotionaler sein können. Cayden blieb für mich etwas blasser und geheimnisvoller und ich fand ihn auch nicht immer sympathisch in seinem Verhalten ihr gegenüber. Ich denke, da werden noch einige Hintergründe und Geheimnisse gelüftet werden. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden war für mich emotional nicht so richtig spürbar. Dies wurde gegen Ende hin jedoch besser. Die Nebenfiguren hätte ich mir auch noch etwas facettenreicher mit mehr Tiefe gewünscht, allerdings war es vielleicht auch gewollt, dass sie zunächst einmal etwas nebulöser bleiben.
Mein Fazit: Alles in allem hat mich die Geschichte gut unterhalten. Trotz meiner genannten Kritikpunkte vergebe ich vier Sterne, da ich die gesamte Story und den Schreibstil angesichts des sehr jungen Alters der Autorin für eine herausragende Leistung halte und großes Potenzial bei dieser Autorin sehe. Ich denke, wir werden in Zukunft noch einiges von ihr lesen.
Dieser Roman ist eine Mischung aus Fantasy, Märchen und Romance. Besonders gut hat mir zunächst einmal der Schreibstil gefallen. Er ist flüssig und angenehm zu lesen, die Worte sind in der Regel gut gewählt ...
Dieser Roman ist eine Mischung aus Fantasy, Märchen und Romance. Besonders gut hat mir zunächst einmal der Schreibstil gefallen. Er ist flüssig und angenehm zu lesen, die Worte sind in der Regel gut gewählt und man kann richtig schön in die Geschichte eintauchen.
Auch das Setting mochte ich; sowohl das Cottage in Schottland als auch das Märchensetting. Einige Rezensent*innen haben geschrieben, dass diese Geschichte nichts Neues geboten hätte. Ich fand die Mischung aus den genannten Genres toll und mir hat es gerade gut gefallen, das klassische Elemente von epischen High Fantasy-Romanen vorkamen, wie z.B. die lange Reise. Das hat mich an meine ersten Fantasy-Bücher, wie "Herr der Ringe", erinnert und mir einfach ein wohliges Gefühl vermittelt. Inzwischen liest man das in der Form eher selten. Auch fand ich es gut, dass die Liebesgeschichte nicht den Plot dominiert hat (kein Spice!), sondern dieser eindeutig im Vordergrund stand. Während es im Mittelteil durchaus ein paar Längen gab, war das Ende noch einmal richtig spannend und man darf auf den nächsten Teil gespannt sein.
Ein paar inhaltliche Unstimmigkeiten habe ich festgestellt. Auch wurden die Gedanken von der Ich-Erzählerin Emma teilweise in Jugendsprache oder einer sehr modernen Sprache formuliert (kursiv gedruckt), die nicht zu dem Setting gepasst hat. Da hätte ich mir ein sorgfältigeres Lektorat gewünscht.
Emma fand ich als Protagonistin sympathisch, sie gewinnt im Verlauf der Geschichte an Stärke und hätte meiner Meinung nach sogar noch ein bisschen emotionaler sein können. Cayden blieb für mich etwas blasser und geheimnisvoller und ich fand ihn auch nicht immer sympathisch in seinem Verhalten ihr gegenüber. Ich denke, da werden noch einige Hintergründe und Geheimnisse gelüftet werden. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden war für mich emotional nicht so richtig spürbar. Dies wurde gegen Ende hin jedoch besser. Die Nebenfiguren hätte ich mir auch noch etwas facettenreicher mit mehr Tiefe gewünscht, allerdings war es vielleicht auch gewollt, dass sie zunächst einmal etwas nebulöser bleiben.
Mein Fazit: Alles in allem hat mich die Geschichte gut unterhalten. Trotz meiner genannten Kritikpunkte vergebe ich vier Sterne, da ich die gesamte Story und den Schreibstil angesichts des sehr jungen Alters der Autorin für eine herausragende Leistung halte und großes Potenzial bei dieser Autorin sehe. Ich denke, wir werden in Zukunft noch einiges von ihr lesen.
Dies war mein erstes Buch von der Autorin und auch – wie ich erfahren habe – passenderweise ihr Debüt. Das Cover und der Titel haben mich direkt angesprochen, da das Pferderennsport-Milieu seit den Krimis ...
Dies war mein erstes Buch von der Autorin und auch – wie ich erfahren habe – passenderweise ihr Debüt. Das Cover und der Titel haben mich direkt angesprochen, da das Pferderennsport-Milieu seit den Krimis von Dick Francis eine besondere Faszination auf mich ausübt und ich zudem Romances liebe. Dieses Buch hat mich nicht enttäuscht.
Zunächst einmal bin ich begeistert von dem detaillierten, bildhaften und emotional-lebendigen Schreibstil und der liebevollen und erfrischenden Darstellung der beiden Hauptcharaktere Billie und Vaughn. Anfangs fliegen die Fetzen zwischen den beiden und man wird durch die witzigen und schlagfertigen Dialoge gut unterhalten. Besonders Billie als starke Frau in einem männerdominierten Bereich und ihr loses, freches Mundwerk fand ich spannend und amüsant. Genau wie Vaughn hat sie ihr Päckchen aus der Vergangenheit zu tragen und hinter den Fassaden der beiden lauern Verletzlichkeit und Ängste. Sobald diese Emotionen im Verlauf des Romans präsenter wurden und die Persönlichkeiten mehr Tiefe entwickelten, war ich umso gefesselter von der Geschichte.
Bereits im ersten Abschnitt des Buches gab es sehr viele sexuelle Anspielungen, die ich teilweise etwas zu früh und deplatziert fand. Sie erschienen mir oberflächlich und im Prinzip haben sich in dieser Phase beide Charaktere gegenseitig zum Sexobjekt degradiert. Auch die figurbezogenen Klischees empfand ich als etwas nervig und wenig originell. Im späteren Verlauf erschienen mir die Spice-Szenen dann aber angemessen und auch gut beschrieben (ohne die immer gleichen Formulierungen, die mich oft schon gähnen lassen).
Besonders gut haben mir noch die gesamte Geschichte um das Pferd und die Trainertätigkeit von Billie sowie deren Interaktion mit dem Pferd und der Pferdepflegerin Violet gefallen. Beide Nebenfiguren habe ich direkt ins Herz geschlossen und besonders die Passagen über das Pferd fand ich rührend und auch spannend.
Insgesamt empfand ich zwar vieles als vorhersehbar, aber durch die erfrischenden und lebendigen Charaktere und den klugen und fesselnden Schreibstil hat mich das nicht gestört. Mein Fazit: Ich kann dieses Buch allen Romance-Fans empfehlen, die ein Herz für starke, impulsive Frauen und für Tiere haben und die sich nicht an teilweise etwas klischeehafter sexueller Anziehung und ausführlichen Spice-Szenen stören.