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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.12.2025

Das Ende hat mich enttäuscht…

House of the Beast
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Am Anfang habe ich dieses Buch wirklich geliebt. Es war genau das, was ich mir erhofft hatte – und sogar noch mehr: brutal, verzweifelt, emotional, aber gleichzeitig voller echter Freundschaft. Besonders ...

Am Anfang habe ich dieses Buch wirklich geliebt. Es war genau das, was ich mir erhofft hatte – und sogar noch mehr: brutal, verzweifelt, emotional, aber gleichzeitig voller echter Freundschaft. Besonders im Laufe der Geschichte habe ich mich immer mehr in Alma und Aster verliebt. Ihre Dynamik war einfach großartig, ihre Gespräche und ihr Zusammenspiel haben sich echt angefühlt und haben für mich einen großen Teil des Reizes ausgemacht. Ich habe richtig mit ihnen mitgefiebert.
Doch leider hat mich das Buch im letzten Drittel verloren. Plötzlich wirkten viele Probleme sehr konstruiert, und die Missverständnisse fühlten sich unecht und unnötig an – fast so, als bräuchte die Geschichte künstlich Drama. Das hat für mich viel von der vorherigen Tiefe kaputtgemacht. Und dann kam noch das Ende, das leider auch nichts mehr retten konnte, sondern es noch schlimmer gemacht hat. Es hat mich absolut enttäuscht zurückgelassen.
Das finde ich besonders schade, weil ich das Buch bis zu diesem Punkt wirklich sehr geliebt habe. Die starken Charaktere und die emotionale Atmosphäre hätten so viel Potenzial gehabt.
Fazit: Insgesamt gebe ich dem Buch 3 von 5 Sternen. Ein starker Anfang und tolle Figuren, aber ein schwaches letztes Drittel und ein enttäuschendes Ende. Das Buch darf deshalb leider wieder ausziehen. Für mich sind es 3 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 06.12.2025

Hat mich nicht überzeugt…

Das Dreizehnte Kind
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Der Klappentext hat mich wirklich neugierig gemacht und die Gestaltung des Buches ist ein Traum. Auch die Grundidee mochte ich gern, doch die Umsetzung konnte mich nicht überzeugen.
Schon von Anfang an ...

Der Klappentext hat mich wirklich neugierig gemacht und die Gestaltung des Buches ist ein Traum. Auch die Grundidee mochte ich gern, doch die Umsetzung konnte mich nicht überzeugen.
Schon von Anfang an zog sich die Geschichte zu lange. An manchen Stellen wäre weniger mehr gewesen. Zudem benötigt die Story fast die Hälfte der Seiten, um zur im Klappentext beschriebenen Situation zu gelangen. Dadurch wirkte vieles vorhersehbar und wurde leider etwas langweilig.
Auch später konnte mich die Handlung nicht wirklich fesseln. Hazel erschien mir oft oberflächlich und entwickelte sich kaum weiter. Merrick, der Gott des Todes, wirkte für mich nicht wie der Bösewicht der Geschichte; er wird lediglich missverstanden und ist genauso wichtig für das Leben wie die anderen Götter. Er schien zudem einsam und sozial unbeholfen, lernt aber stetig dazu. Leo fand ich dagegen einfach nur nervig. Ja, er ist nervös und befindet sich in einer Ausnahmesituation, doch sein Gehabe ging mir gehörig auf die Nerven.
Fazit: Ich hatte große Lust auf die Geschichte, doch beim Lesen musste ich mich durch viele Seiten quälen und habe schließlich leider abgebrochen. Sehr schade. Von mir gibt es noch 3 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 30.11.2025

Gute Ideen, aber die Geschichte wirkte noch etwas unausgereift

Seven Deadly Thorns – Ein Herz so schwarz wie Ebenholz
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Dark Academia, magische Kräfte und eine Zwangsverbindung, bei der sich die beiden ständig zanken — klingt eigentlich nach dem perfekten Buch für mich. Leider hat mich die Umsetzung etwas enttäuscht, ich ...

Dark Academia, magische Kräfte und eine Zwangsverbindung, bei der sich die beiden ständig zanken — klingt eigentlich nach dem perfekten Buch für mich. Leider hat mich die Umsetzung etwas enttäuscht, ich kann aber nicht genau sagen, woran es lag. Viele Fäden der Geschichte wurden nie wieder aufgegriffen, was verwirrend wirkte.
Beispielsweise ist das Internat in vier Häuser unterteilt. Ab und zu erfährt man, wer in welchem Haus ist, doch das war es auch schon. Und das passierte an mehreren Stellen: Fäden wurden aufgenommen und liegen gelassen. Am Ende kamen viele Erklärungen aus dem Nichts, die für mich nicht nachvollziehbar waren.
Dafür fand ich die Liebesbeziehung aber ganz gut ausgearbeitet. Das konnte das Buch nur leider für mich nicht retten.
Fazit: Na ja, vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch. Vielleicht war es einfach nicht mein Buch. Die Grundidee mochte ich, doch die Umsetzung hat mir nicht gefallen. Daher gibt es von mir 3 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.11.2025

Puh, wo soll ich anfangen?

Nightblood Prince
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Auf „Nightblood Prince“ habe ich mich wirklich gefreut, da ich Bücher mit asiatischem Setting ein bisschen für mich entdeckt habe. Dazu das Love Triangle aus dem Klappentext und eine störrische Protagonistin, ...

Auf „Nightblood Prince“ habe ich mich wirklich gefreut, da ich Bücher mit asiatischem Setting ein bisschen für mich entdeckt habe. Dazu das Love Triangle aus dem Klappentext und eine störrische Protagonistin, die sich nichts gefallen lässt. Hört sich doch erstmal perfekt an, oder? Leider war es das nicht.
Ich musste mich durch einige Seiten quälen. Die Sprichwörter auf fast jeder Seite fand ich anfangs noch lustig, später wurden sie aber nervig.
Fei hat mich mit ihren Entscheidungen in den Wahnsinn getrieben. Einerseits ist sie völlig verliebt in Siwang, mit dem sie zusammen aufgewachsen ist, andererseits vertraut sie sich ihm nicht an und lügt lieber, statt ehrlich zu sein. Dann wieder kann sie bei sich bleiben und fühlt sich so sicher. Diese Widersprüche wirkten merkwürdig. Zudem, ganz ehrlich, Siwang ist eine wandelnde Red Flag. Von einem Liebesdreieck war da für mich nichts zu spüren. Und der andere Prinz? Ja, er sieht gut aus und ist talentiert, aber reicht das wirklich aus? Für eine epische Liebesgeschichte brauche ich mehr.
Fazit: ich habe es ab der Hälfte abgebrochen. Leider war es nichts für mich. Sehr schade. Für mich sind es 3 von 5 Sternen und das Buch darf leider wieder ausziehen.

Veröffentlicht am 28.10.2025

Coole Idee, aber es wirkte nicht ganz ausgereift

Das Lied der Tiefe
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Der Klappentext hat mich sofort gepackt, und auch der Anfang des Buches hat mich in seinen Bann gezogen. Danach verlor sich diese Spannung jedoch und ich kam immer langsamer durch die Seiten.
Die Liebesgeschichte ...

Der Klappentext hat mich sofort gepackt, und auch der Anfang des Buches hat mich in seinen Bann gezogen. Danach verlor sich diese Spannung jedoch und ich kam immer langsamer durch die Seiten.
Die Liebesgeschichte zwischen Imogen und Theo wirkte dazu oft oberflächlich – die Gefühle der beiden fühlten sich konstruiert statt echt an und nachempfinden, warum die beiden sich auf einmal mochten, konnte ich auch nicht.
Hinzu kam, dass die Handlungen der beiden Hauptfiguren mit der Zeit unklarer wurden, Entscheidungen und Motive wirkten oft inszeniert, als müsse von Anfang an ein festgelegtes Ziel erreicht werden, das sich schachtelartig in die Handlung hineindrängt und man müsste nur irgendwie dahin kommen. Nachvollziehbar war das für mich nicht. Dadurch habe ich den Bezug zu Imogen total verloren. Auch gegen Ende des Buches wirkten ihre Entscheidungen (aber auch Theos) irrational und nicht nachvollziehbar. Für mich war sie eher wie ein trotziges Kind, welches Impulsentscheidungen trifft, die keiner so richtig versteht. Dabei sind sowohl Theo als auch Imogen in ihren späten 20ern.
Auch dass sie ihre Kräfte in so kurzer Zeit meistert, wirkt zu abrupt und unglaubwürdig. Mehr Training, Rückschläge und innere Kämpfe würden Imogen mehr Tiefe geben. Mehr Zeit für Übung, Zweifel und die Konsequenzen ihrer Macht hätten der Figur und der Geschichte gutgetan.
Fazit: Schade, denn die Grundidee hatte Potenzial: eine originelle Idee mit vielversprechenden Ansätzen, die in der Umsetzung leider nicht geklappt hat. Daher gibt es von mir 3 von 5 Sternen.