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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.12.2023

Wertvoll-Lebendig-Authentisch

Meine 15 wertvollsten Bibelgeschichten. Liebevoll illustriertes Vorlesebuch ab 5 Jahren: Kindern biblische Werte weitergeben und erklären. Mit Tipps für Familien und pädagogische Fachkräfte
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Meine 15 wertvollsten Bibelgeschichten ist eines der besten Kinderbibel-Geschichtsbücher, die ich bislang gelesen habe. Das Buch bestehend aus einem Hardcover ist wunderschön und hochwertig. Es zeigt den ...

Meine 15 wertvollsten Bibelgeschichten ist eines der besten Kinderbibel-Geschichtsbücher, die ich bislang gelesen habe. Das Buch bestehend aus einem Hardcover ist wunderschön und hochwertig. Es zeigt den barmherzigen Samariter und einen freundlich dreinblickenden Esel. Die Farbauswahl sowie die Zeichnungen in dieser Kinderbibel sind prächtig und lebendig.

Hannah Oblau hat sich für 15 wundervolle Bibelgeschichten entschieden. Da hilft Rut Noomi, David wird ausgewählt, Daniel ist mutig und ein Fremder (Samariter) hilft sofort. Jede Bibelgeschichte beginnt mit einer Erzählung aus dem Alltag. Das kam bei meiner Tochter besonders gut an. Dadurch konnte sie es auf ihren Alltag beziehen und es ergaben sich tolle Gespräche zwischen uns. Die hier vermittelten Werte verinnerlichen Kinder somit einfacher und nachhaltig. Sowohl meiner Tochter, als auch mir hat der lebendige und kindgerechte Schreibstil ausgezeichnet gefallen. Die Geschichten sind nicht zu lang, somit ist die Aufmerksamkeit der kleinen Zuhörer garantiert.

Hinten im Buch befindet sich ein Anhang für Erwachsene. Hier gibt die Autorin zu jeder Geschichte Tipps um mit den Kindern zum jeweiligen Thema ins Gespräch zu kommen. Das ist äußerst praktisch und hilfreich.

​Fazit: Es ist eine ideale Kinderbibel mit schönen, kreativen Bildern in kindgerechter Sprache, sehr anschaulich und lebendig erzählt. Absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 19.04.2026

Mut-Hoffnung-Historie

Die Hüterin der verlorenen Schätze
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Nachdem Elisabeth Büchle zu einer meiner Lieblingsautorinnen gehört, musste ich ihr neues Buch unbedingt lesen. Bereits "Die Erbin des Bernsteinzimmers" hat mich sehr gut unterhalten, daher war der Einstieg ...

Nachdem Elisabeth Büchle zu einer meiner Lieblingsautorinnen gehört, musste ich ihr neues Buch unbedingt lesen. Bereits "Die Erbin des Bernsteinzimmers" hat mich sehr gut unterhalten, daher war der Einstieg in "Die Hüterin der verlorenen Schätze" für mich sehr einfach.

Auch dieses Buch ist auf zwei Zeitebenen geschrieben. Die Verwicklungen zwischen den Protagonisten sind aber nachvollziehbar und ergeben Sinn. Mir persönlich hat die Vergangenheit etwas besser gefallen, das mag aber auch daran liegen, dass ich historische Romane allgemein eher bevorzuge. Das Buch beginnt mit Emilia Seidel, einer jungen Frau, die sich für die Vergangenheit ihres geliebten Großvaters interessiert, und deren Gefühl ihr sagt, dass es da etwas wiedergutzumachen gibt. Sie nimmt Kontakt mit Anneke Mol auf, und möchte ihr ein Päckchen, welches lange Zeit auf die Rückgabe gewartet hatte, zurückgeben. Dabei erfährt sie durchaus sehr interessante und schmerzliche Details aus der Vergangenheit ihres Großvaters. Da sie die ganze Wahrheit wissen möchte, nimmt sie Kontakt zu den berühmten Schatzsuchern Fynn und Paul auf. Diese beiden kennen die Leser bereits aus dem Buch "Die Erbin des Bernsteinzimmers". Das ist ein tolles Wiedersehen.

Auf der zweiten Zeitebene gibt Trixie Erlemann 1944 ihr bestes um gegen die Nazis in Deutschland zu kämpfen. Als Geheimagentin für England wird sie aufgrund ihrer Sprachkenntnisse ausgesucht. Zwar fehlt ihr die ein oder andere Ausbildung im Bereich von Nahkampf und anderen wichtigen Spionagethemen, aber sie ist mutig und intelligent. Mit einer mutigen und zielstrebigen Gruppe von Agentinnen soll sie in Deutschland wertvolle Kunstwerke vor den Nazis retten.

Der Schreibstil ist leicht und spannend. Der Spannungsbogen war immer wieder atemberaubend. Elizabeth Büchle schreibt mit viel Detailwissen und gibt Einblicke in die damalige Zeit der Geschichte und Spionage. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und es hat mich gut unterhalten. Nun warte ich mit Spannung auf ein neues Buch der Autorin.

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Eine tolle und interessante Geschichte

Die Bücherfrauen von Listland. Der Duft des Strandhafers
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Der zweite Teil der Bücherfrauen von Listland hat mich gut unterhalten. Gabriela Engelmann ist schreibt so schön poetisch über die Orte, dass man als Leser am liebsten sofort dorthin möchte.

Die Schwestern ...

Der zweite Teil der Bücherfrauen von Listland hat mich gut unterhalten. Gabriela Engelmann ist schreibt so schön poetisch über die Orte, dass man als Leser am liebsten sofort dorthin möchte.

Die Schwestern Fenja und Martje werden von Schicksal getrennt. Jahrelang haben sie keinen Kontakt mehr zueinander. Als sie sich Jahre später wiedersehen, schaffen sie es nicht wieder an ihrer guten Beziehung anzuknüpfen. Vor allem Martje fühlt sich in der Gegenwart der Schwester unwohl. Sie verlässt das schöne zu Hause wo sie gemeinsam mit der Oma, der Mutter und der jüngeren Schwester wohnt, und beginnt eine Lehre im Strandhotel.

Eines Tages lernt sie Hark kennen, einen jungen gutaussehenden Mann, der sehr lebhaft ist, und unbedingt nach Amerika zu seinem Vater möchte. Martje, selbst sehr reisefreudig ist sehr angetan von der Idee, und möchte die Insel mit ihm verlassen.

An einem katastrophalen Tag beginnt die Tragödie ihres Lebens. Martje überlebt beim Versuch die Insel mit Hark zu verlassen nur knapp einen Schiffsunglück. Sie weiß nicht ob Hark überlebt hat, und lebt nun fortan auf der Insel Amrum.

Jahre später möchte Anna, eine Journalistin die Geschichte von Fenjas Schwester recherchieren und die beiden Damen wieder zueinander führen. Doch wird sie es schaffen?

Die Geschichte ist auf zwei Zeitebenen geschrieben. Diese sind aber sehr gut aufeinander abgestimmt, sodass es dem Leser leicht fällt in das jeweilige Zeitalter zu finden. Die Autorin schreibt sehr unterhaltsam und ja, beinahe poetisch. Ich habe nun Fernweh, vor allem würde ich gerne an die Nordsee verreisen. Mich hat das Buch gut unterhalten, daher vier Sterne und eine Leseempfehlung meinerseits.

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Veröffentlicht am 08.12.2025

Schöne und angenehme Lesestunden

Der Eispalast - Entscheidung aus Liebe
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Der letzte Teil der Eispalast-Saga endet mit unerwarteten Ereignissen. Julianna kehrt nach Wien zurück. Sie überrascht Leo, der zuvor ihren Brief mit der Information über ihre Rückkehr, gar nicht erhalten ...

Der letzte Teil der Eispalast-Saga endet mit unerwarteten Ereignissen. Julianna kehrt nach Wien zurück. Sie überrascht Leo, der zuvor ihren Brief mit der Information über ihre Rückkehr, gar nicht erhalten hatte. Leo hat seine Tuchfabrik unterdessen verkauft, und ist gerade dabei einen überdachten Eispalast zu bauen. Diesen sollen Besucher aus allen Schichten besuchen können. Für die damalige Zeit sehr unüblich. Als Julianna von den entstandenen Schulden erfährt, geht sie in die Favoritner Ziegelfabrik arbeiten. Aufgrund der unfairen Arbeitsbedingungen, zettelt Julianna einen Streik an. Sie möchte die Situation für die Arbeiter verbessern.

Katalina verliebt sich in den Musiklehrer und setzt alles daran ihn zu verführen. Ob sie es schafft? Und wie wird wohl ihre Mutter darauf reagieren?

Nikolett möchte so schnell wie möglich Janos heiraten. Ihre Mutter setzt jedoch alles daran, dies mit aller Kraft zu verhindern. Ob sich die junge Frau dennoch durchsetzen wird?

Das Buch hat mich gut unterhalten. An manchen Stellen fand ich es etwas unrealistisch. Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich in Wien wohne, und dadurch viel Hintergrundwissen habe. Aber alles in allem fand ich es nett zu lesen und möchte es gerne weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 23.11.2025

Die Rolle der Frau in der heutigen Gesellschaft

Frau sein
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Franziska Klein hat dieses Buch sehr aufschlussreich, aufklärend und interessant geschrieben. Ich persönlich habe mich in einigen hier beschriebenen Situationen wiedergefunden. Da ich den gleichen Migrationshintergrund ...

Franziska Klein hat dieses Buch sehr aufschlussreich, aufklärend und interessant geschrieben. Ich persönlich habe mich in einigen hier beschriebenen Situationen wiedergefunden. Da ich den gleichen Migrationshintergrund wie die Autorin habe, konnte ich vieles sehr gut nachvollziehen. Allerdings bin ich in einer christlichen Gemeinde aufgewachsen, wo Frauen und ihre zusätzliche Arbeit für die Familie und die Gesellschaft sehr wohl respektiert wurden, und auch der Wunsch nach guter Schulbildung galt bei uns beiden Geschlechtern.

Dennoch spricht die Autorin hier durchaus aktuelle und sehr wichtige Themen an. Denn, obwohl wir das Jahr 2025 haben, verdienen Frauen in den gleichen Berufen oft noch immer weniger als Männer, und der Druck auf Frauen trotz Betreuungspflichten Vollzeit arbeiten zu gehen wächst. Somit empfinde ich Franziskas Darstellungen der Frauen als Benachteiligung in vielerlei Hinsicht als richtig. Auch ihre ambivalenten Gefühle zwischen Schule und ihrer Kirchengemeinde haben Erinnerungen in mich geweckt. Denn, auch ich habe es manchmal so wie zwei unterschiedliche Welten empfunden.

Die Autorin setzt sich auch mit der Rolle der Frau in der Bibel auseinander. Als studierte Theologin schreibt sie mit viel Detailwissen und gibt tiefe Einblicke in das Frausein der damaligen Zeit. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, er ist authentisch und sehr ehrlich. Mir hat das Buch gut gefallen und es hat mich öfters zum Nachdenken gebracht. Daher eine Leseempfehlung meinerseits.

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