Sonderband mit ein bisschen zu wenig Marsupilami
Marsupilami Spezial 1: Marsupilami Sonderband El DiabloMeinung:
Kapitän Santoros Mannschaft steht kurz vor dem Zusammenbruch, die letzten Vorräte gingen vor einigen Tagen zur Neige und die Crew ist immer noch nicht am Ziel angekommen. Bevor Schiffsjunge José ...
Meinung:
Kapitän Santoros Mannschaft steht kurz vor dem Zusammenbruch, die letzten Vorräte gingen vor einigen Tagen zur Neige und die Crew ist immer noch nicht am Ziel angekommen. Bevor Schiffsjunge José auf dem Essensplan der Mannschaft landen kann, kommt das rettende Land in Sicht.
An Land angekommen, macht sich ein Teil der Crew auf, um den Dschungel zu erkunden. Dabei entdecken sie ein merkwürdiges gelbes Wesen mit schwarzen Punkten und einem langen Schwanz. Wer ist dieses Wesen und was für einen Plan verfolgt es?
Ich habe als Kind wahnsinnig gerne die Serie zu Marsupilami geschaut. Daher war ich extrem gespannt auf diesen Comic, der sich um den Urururururururur... und so weiter Großvater von Marsupilami dreht.
Dieser Marsupilami-Sonderband fällt gleich aufgrund seiner ansprechenden Aufmachung ins Auge. Das geniale Cover und die tollen Illustrationen im Comic erregten sofort meine Aufmerksamkeit. Die Bilder im Comic stammen von Alexis Nesme und haben mich sehr gefesselt. Die wilde Natur des Dschungels, die Tempelanlagen und die Karte zu Beginn der Geschichte, haben mich sehr fasziniert.
Auch die Handlung bietet eine gehörige Portion Spannung. Beim Lesen musste ich jedoch feststellen, dass das Marsupilami nicht den Platz in der Geschichte einnimmt, den ich mir erhofft hatte. Vielmehr ist José der Protagonist, um den sich alles dreht.
Etwas schade fand ich zudem das abrupte Ende. Hier hätte ich mir einfach ein paar Seiten mehr gewünscht.
Fazit:
Dieser Sonderband bietet Comic- und Marsupilami-Fans einen sehr eindrucksvollen Comic. Mir persönlich war es ein bisschen zu wenig Marsupilami und auch das Ende war etwas abrupt. Nichtsdestotrotz konnte mich die Handlung in ihren Bann ziehen.