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Veröffentlicht am 21.12.2025

Briefe eines Lebens

Die Briefeschreiberin
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Die Briefeschreiberin: Jedes Wort ist ein Liebesbrief an das Leben. Das Buch beinhaltet 384 Seiten. Das Cover mit den dezenten Pastelltönen hat mich optisch sofort angesprochen und der Klappentext auf ...

Die Briefeschreiberin: Jedes Wort ist ein Liebesbrief an das Leben. Das Buch beinhaltet 384 Seiten. Das Cover mit den dezenten Pastelltönen hat mich optisch sofort angesprochen und der Klappentext auf die Geschichte neugierig gemacht.
Sybil ist 73 Jahre alt. Ihr Leben verlief sehr bewegend. Sie ist adoptiert worden, war Starjuristin. Sie liebt ihren Garten, frische Luft und die Natur. Sie ist Ehefrau, Mutter sowie mütterliche Freundin. Aber eins ist sie das ganze Leben lang: leidenschaftliche Briefschreiberin. Jeden Tag greift sie zu Füller und Papier und schreibt ihre Gedanken und, was sie tagtäglich bewegt und erfüllt, nieder. Aber auch das, was sie stört und, was ihr nicht gefällt, spiegelt sich in ihrem Schreiben wieder. Sie verfasst all ihre Gedanken schrifich, ihre Schicksalsschläge, ihre Glücksmomente. Trotzdem hat Sybil die Menschen, die ihr etwas bedeuten, stets auf Abstand gehalten. Bis ein anonymes Schreiben sie zwingt, sich mit ihren eigenen Fehlern auseinandersetzen und sich dem grossen Geheimnis zu stellen, das ihr Leben geprägt hat.
Es wird ein Teil einer Lebensgeschichte dargestellt. Der Leser begleitet Sybil in einem Zeitraum von 9 Jahren, in der Vergangenheit und in der Gegenwart. Der Leser lernt einige Leute, mit denen Sybil korrespondiert, kennen: Daan, der kranke Exmann, Fiona, die entfremdet Tochter, der adoptierte Bruder, der in Frankreich lebt. Die zwei Verehrer, Nachbar Theodore und Mick. Basar, der in der Internetfirma im Kundenservice arbeitet, Rosalie, eine Jugendfreundin, die Mutterersatz für ihre Tochter Fiona ist, und der anonyme Briefschreiber, der sie bedroht. Und noch ein paar Leute mehr... Sybil wird es nie langweilig, sie hat immer etwas zu tun. Die Briefe sind Spiegel einer Persönlichkeit und das ist die Sybil. Ich habe das Buch als warmherzigen, intelligenten Lebensroman empfunden. Es hat mir sehr gut gefallen, wie Sybil ihre Gedanken preisgegeben hat. Deshalb gibt es von mir 4 Sterne und eine Weiterempfehlung.

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Veröffentlicht am 15.12.2025

Eine locker leichte Lektüre zum Runterkommen in der oft stressigen Weihnachtszeit

Holiday Ever After
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Das Cover von Holiday Ever After hat mich gleich gepackt, die kleinen schnuckeligen Häuschen, der fallende Schnee und das Ornament mit Schleife, zusammen mit der auffälligen Farbe ein echter Hingucker, ...

Das Cover von Holiday Ever After hat mich gleich gepackt, die kleinen schnuckeligen Häuschen, der fallende Schnee und das Ornament mit Schleife, zusammen mit der auffälligen Farbe ein echter Hingucker, sodass das Buch wirklich zu einem Highlight in jedem Bücherregal wird.
Es geht um Clara, die die Tochter des Spielzeugsimperiums Davenport ist und sich nichts mehr wünscht, als endlich die Karriereleiter zu erklimmen. Dies wird ihr allerdings nur gelingen, wenn sie den PR-Skandal rund um eine Puppe klären kann. Diese sei vom Design her nämlich sehr ähnlich zu der Holly-Puppe aus einem Betrieb in Fraser Falls, einer verschneiten Kleinstadt. Kurzerhand reist Clara dorthin, um den Schaden abzumildern und trifft dabei ausgerechnet auf Jack, der nicht nur der Erfinder der Puppe ist, sondern auch der Problemlöser der Stadt. Clara möchte beweisen, dass sie anders ist als die Firma ihrer Familie, sie möchte sich von ihrer guten und hilfsbereiten Seite zeigen, doch Jack möchte nicht ein zweites Mal von Davenport hinters Licht geführt werden und macht es ihr dementsprechend nicht einfach.
Ich habe die Kleinstadtatmosphäre in Fraser Falls in Kombination mit den vielen winterlichen Aspekten wirklich sehr genossen. Das Zusammenspiel der vielen Bewohnenden der Stadt war wirklich schön zu beobachten, immer wieder kommt es zu unterhaltsamen Momenten und am liebsten wäre man ein Teil dieser Gemeinschaft. Clara scheint dort zunächst gar nicht hineinzupassen, doch ich finde ihre Entwicklung über das Buch hinweg wirklich sehr interessant zu beobachten, sie lernt mit der Zeit, was wirklich im Leben zählt und ändert ihre Vorstellungen. Sie war mir als Protagonistin sehr sympathisch, man konnte ihre Handlungen nachvollziehen und sich auf ihre Gedanken und Gefühle einlassen, auch auf emotionaler Ebene. Außerdem werden abwechselnd die Kapitel auch aus Jack's Sicht erzählt. Auch seine Perspektive fand ich spannend, das hat nochmal ein wenig Abwechslung in die Geschichte gebracht. An sich hätte die Geschichte selbst mit der Hauothandlung auf deitlcih weniger Seiten erzählt werden können, an manchen Stellen ziehen sich die Geschehnisse allerdings schon ein wenig in die Länge. Doch trotzdem mochte ich das Buch sehr gerne, es bietet eine gemütliche Pause vom stressigen Alltag in der Weihnachtszeit und mit dem Aufklappen des Buches war man gleich in der winterlichen Atmosphäre der Kleinstadt gefangen und konnte runterkommen. Deshalb kann ich das Buch weiterempfehlen, allerdings sollte man hier keine großartig abwechlungsreiche Handlung erwarten, sondern sich eher auf eine gemütliche Kleinstadt mit ihren großartigen Bewohnern und die winterliche Atmosphäre freuen.

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Veröffentlicht am 14.12.2025

Ein Klassiker neuinterpretiert

Good Spirits
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Good spirits beinhaltet 432 Seiten. Optisch hat es mich sofort angesprochen, die Farben, die Figuren harmonieren sehr gut
und Klappentext der hat neugierig auf die Geschichte gemacht.
Die Hauptfiguren: ...

Good spirits beinhaltet 432 Seiten. Optisch hat es mich sofort angesprochen, die Farben, die Figuren harmonieren sehr gut
und Klappentext der hat neugierig auf die Geschichte gemacht.
Die Hauptfiguren: er ist der Geist der vergangenen Weihnacht, sie seine Zukunft! Nolan plant auch dieses Jahr die schrecklichen Menschen von Annapolis in seinem ziellosen Dasein als Geist der vergangenen Weihnacht heimzusuchen.
Harriet ist ein guter Mensch, zumindest versucht sie es zu sein, soweit es geht. Als Nolan engagiert wird, die Antiquitätenbesitzerin zu besuchen, hat keiner der beiden eine Ahnung, warum. Um einander zu entkommen, müssen Harriet und Nolan die Fäden entwirren, die sie miteinander verbinden. Hand in Hand trotz mancher Schwierigkeiten decken sie die Vergangenheit des jeweils anderen auf. Nolan kann nicht loslassen, könnte Harriet seine Lösung sein? Es herrscht ein ziemliches Durcheinander, was die beiden bewältigen müssen.
Ein Klassiker, modern verpackt und dargestellt, mit einer Prise Magie und Hoffnung. Zum Dahinschmelzen, hat mir super gefallen und ich wurde in der Adventszeit gut unterhalten. Sie ist chaotisch, jung, dynamisch, liebevoll, er hingegen mürrisch, dickköpfig, aber mit mit einem großen Herz. Eine Romanze entsteht, die keiner so wirklich vermutet hat, wird es am Ende ein Happy End geben? ESeid gespannt und lasst euch verzaubern von dieser besonderen Geschichte. Der Schreibstil ist leicht, locker, flüssig, gefühlvoll, humorvoll und spannend zugleich. Die Kapitel haben die perfekte Länge, sodas sich die Geschichte angenehm lesen lässt. Die beiden Protagonisten wirken auf den Leser authentisch und sind gut ausgearbeitet. Trotz, dass es ein Weihnachtsbuch ist, wird man hier auch mit tiefgründigen Themen berührt. Harriet soll sich bei dieser Begegnung mit Nolan ihrer Vergangenheit stellen, innehalten, sich besinnen, erinnern, manches verarbeiten, was in Vergessenheit geraten ist.
Von mir gibt es definitiv 4 Sterne und eine Weiterempfehlung nicht nur im Advent, sondern auch für die gesamte Winterzeit.

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Veröffentlicht am 06.12.2025

Eine gemütliche Auszeit in Winterbury

Schneezauber in Winterbury
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Schneezauber in Winterbury hat 384 Seiten.
Das Cover mit dem winterlichen Motiv gefällt mir sehr gut und es hat mich sofort auf die Buchhandlung im der Geschichte neugierig gemacht. Andere Romane von der ...

Schneezauber in Winterbury hat 384 Seiten.
Das Cover mit dem winterlichen Motiv gefällt mir sehr gut und es hat mich sofort auf die Buchhandlung im der Geschichte neugierig gemacht. Andere Romane von der Autorin kenne ich bereits, deshalb war die Vorfreude auf eine neue Geschichte groß. Der Schreibstil ist, wie man es kennt, leicht, locker, flüssig, unterhaltsam und spannend zugleich. Die Leseabschnitte sind nicht zu lang, somit kommt keine Langeweile auf beim Lesen. Man kommt gut voran und freut sich auf das Folgekapitel.
Der Leser erlebt in dieser Geschichte ein Familienglück und viel Liebe in den malerisch verschneiten Costwolds. Wir begleiten diesmal die junge Projektleiterin Imogen. Für die Außenwelt zeigt sie sich engagiert, motiviert und immer für Überstunden bereit. Ob sie sich auf das Weihnachtsfest freut, bleibt zuerst abzuwarten. Sie möchte die Feiertage mit Arbeit bis Mitternacht irgendwie überstehen. Nun, das behält sie für sich, es ist ihr kleines Geheimnis. Doch es kommt zu einem Zwischenfall und Imogen unterläuft ein Fehler. Nun meint ihre Vorgesetzte, es wäre gut, wenn sie sich ein Monat frei nimmt
und sich erholt, neue Kraft tankt, an etwas anderes denkt und im neuem Jahr wieder kommt. Imogen überlegt, wie sie die Zeit überstehen soll. Wie der Zufall so will, lädt ihre Lieblingskundin Dorothy sie in deren Gästehaus in den Costwolds ein. Imogen sagt zu. Sie bekommt einen Bilderbuch Zufluchtsort mit Schnee, Kamin, Kerzenzauber und viel Ruhe und Zeit. Imogen möchte den Monat nutzen und einiges überdenken, was im Leben wirklich ist. Liebe, Familie, Freundschaft, gemeinsame Zeit, Begegnungen, die im Herzen als Erinnerungen bleiben. Ihr Familienleben war immer ziemlich kompliziert, der Verhältnis zu ihrer Mutter schwierig. Deshalb macht sie die Situation immer noch traurig und wütend zugleich, wenn sie
daran denkt. Es ist nicht einfach, war nie einfach. Imogen möchte im Büro nicht so viel Privates erzählen, wodurch kleine Lügen entstehen. Jetzt hat sie Zeit zu bedenken, wie sie sich in Zukunft verhalten wird und, wie das diesjährige Weihnachtsfest aussehen wird.
Die Geschichte wird aus dem Blickwinkel von drei Frauen dargestellt, die mittlerweile stark sind, aber es war nicht immer so. Es ist eine warmherzig Weihnachtsgeschichte, die die Herzen der Leser weiter öffnet, auf die vielen versteckten persönlichen Probleme und Sorgen, hinweist, die jeder so mit sich trägt. Worüber man nicht gerne laut und allen von erzählt, die einen aber ein Leben lang begleiten, belasten, aber auch prägen. Das Ende kam überraschend, hat mir aber trotzdem gefallen. Deshalb vergebe ich 4 Sterne und eine Weiterempfehlung.

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Veröffentlicht am 03.12.2025

Stricken fürs Herz

Sternenfunkeln im kleinen Strickladen in den Highlands
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Sternenfunkeln im kleinen Strickladen in den Highlands ist Band 7 der Romanreihe. Optisch ist das Cover sehr ansprechend gestaltet und macht neugierig auf die neue Geschichte und auf ein Wiedersehen mit ...

Sternenfunkeln im kleinen Strickladen in den Highlands ist Band 7 der Romanreihe. Optisch ist das Cover sehr ansprechend gestaltet und macht neugierig auf die neue Geschichte und auf ein Wiedersehen mit den Charakteren. Auch dieser Band passt sich an die anderen an und macht sich hübsch im Bücherregal.
Der Schreibstil ist, wie man es von der Autorin kennt, leicht, locker, flüssig und sehr unterhaltsam. Die Abschnitte sind nicht zu lang und es kommt keine Langeweile auf beim Lesen. Die Protagonisten wirken auf den Leser echt und authentisch, die Figuren sind mir sehr sympathisch. Man fiebert mit ihnen mit und erlebt ihre Höhen und Tiefen genau wie sie, sehr intensiv. Man versucht, ihre Probleme nachzuvollziehen und zu verstehen. In der Geschichte werden viele tiefgründige Themen angesprochen, die den einzelnen Menschen lebenslang prägen und psychisch intensiv begleiten können. Weil manches vergisst man nie.
Doch worum geht es? Der Winter ist gekommen, auch in Callwell Castle. Als Maighread mit Joshua Glasgow besucht und die Menschen ohne Zuhause, die auf der Straße frieren, sehen, wird Maighreads Herz weit. Spontan schenkt sie einer jungen Frau ihr warmes Tuch und kauft ihr etwas Warmes zu Essen und etwas zum Trinken. In dem Moment entsteht bei ihr eine Idee, es soll nicht eine einmalige Geste sein. Die Begegnung lässt sie nicht los, sie vereinbart mit sich, dass sie helfen möchte und so entsteht spontan ein Plan. Zusammen mit Chloe und Amely organisiert sie ein regelmäßiges Benefiz-Stricktreffen. Das Ziel soll die längste Sockenleine der Welt sein. 36.000 Paare sollen es werden, danach werden sie an Bedürftige verschenkt. Es soll so ein Event 2026 auch in der Realität geben. Nun erlebt Maighread einen Schicksalsschlag, der alles verändert. Joshua und ihre Freunde stehen ihr zur Seite und muntern sie auf. Sie findet nach einiger Zeit wieder neuen Mut und am Horizont funkelt es wieder hoffnungsvoll. Joshua und Maighread wünschen sich sehnlichst ein Kind. Die Natur will nicht sofort so, wie die beiden es gerne hätten. Werden sie nach gewisser Zeit doch noch die grosse Freude erleben, wird ihre Liebe zueinander belohnt?
Ein schöner Roman mit Happy End. Am Ende des Buches gibt es 2 Strickanleitungen für 2 Tücher und natürlich noch eine Überraschung für Socken Freunde. Mir hat es gut gefallen, deshalb vergebe ich 4 Sterne und eine Weiterempfehlung.

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