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Veröffentlicht am 12.03.2026

Der Krieg beginnt

Obsidian 4: Origin. Schattenfunke
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Der letzte Teil endete damit, dass Katy gefangen genommen wurde. In diesem Teil lernt sie die Einrichtung kennen, in der Bethany und Dawson gefangen gehalten wurden. Sie wollen Katys Fähigkeiten testen.

Als ...

Der letzte Teil endete damit, dass Katy gefangen genommen wurde. In diesem Teil lernt sie die Einrichtung kennen, in der Bethany und Dawson gefangen gehalten wurden. Sie wollen Katys Fähigkeiten testen.

Als Daemon irgendwann in die Area 51 gelangt um sie zu befreien, werden die zwei Zeugen dessen, was dort wirklich vor sich geht. Die Einrichtung züchtet Origins heran. Jene mächtige Wesen, die aus einer Verbindung zwischen einem Hybriden und einem Lux entstehen.

Ich muss sagen, der Teil hat mir bis jetzt am wenigsten gefallen. Erst einmal ist er sehr düster. Hier sterben so viele Charaktere und die Trauer hält sich sehr in Grenzen, finde ich. Wenn ich darüber nachdenke, wie groß die Trauer um Clarissa war, ist es hier vergleichsweise erschreckend ernüchternd.

Die Liebe zwischen Katy und Daemon gipfelt hier für meinen Geschmack etwas zu sehr. Ich fand es unangebracht in der Situation in der sie sich befanden und auch viel zu früh.

Was ich am schlimmsten fand: Katy ist monatelang von Zuhause verschwunden. Ihre Mutter wird zwar erwähnt - kurz. Sie mache sich Sorgen um Katy, glaubt aber auch nicht, dass sie entführt wurde. Aber das wars auch schon. Mir ist klar, dass Katy nicht zurück zu ihr konnte, aber hätte sie ihr nicht eine Nachricht zukommen lassen können? Was ist auch mit der Schule bzw. mit dem College? Sind das nicht eigentlich alles Teenager? Und dafür, dass es Teenager sind, gehen sie mit Verlusten langsam etwas zu locker um.

Das hat mir alles diesmal gar nicht gefallen. Ich fand die vorherigen 4 Teile standen sich in nichts nach, aber der hier ist so ganz anders als die Vorgänger.

Aufs Hören bezogen muss ich auch sagen, dass ich den Sprecher von Daemon nicht so mochte. Vieles klang abgelesen und emotionslos.

Der Schreibstil als solches und Charaktere wie Dee sind auch in diesem Teil wieder liebenswert und sympathisch. Auch ist es spannend, ob Daemon letztlich für die Menschen oder die Lux kämpft. Deshalb die 3 Sterne.

Ich bin gespannt wie die Reihe ausgeht.

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Veröffentlicht am 04.03.2026

Camille & Bash

Words unspoken (Badger-Books-Reihe 1)
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Der Auftakt der Badger-Books-Reihe: Wir lernen hier den Verlag "Badger-Books" kennen, gegründet von Louise, Coulter und Bash. Coulter und Bash sind beste Freunde und beide sind mit der alleinerziehenden ...

Der Auftakt der Badger-Books-Reihe: Wir lernen hier den Verlag "Badger-Books" kennen, gegründet von Louise, Coulter und Bash. Coulter und Bash sind beste Freunde und beide sind mit der alleinerziehenden Louise befreundet. Das Trio selbst war mir total sympathisch in dem Buch, jeder auf seine Weise. Louise ist die typische alleinerziehende Mom, die auch gern mal wieder Zeit für ein Date hätte. Coulter ist ein Ordnungsfanatiker und etwas spießig, aber ich mochte ihn eigentlich am liebsten. Er war ein untypischer und doch typischer Mann. Bash ist ein sehr vernünftiger Kerl, der nie etwas Falsches oder Unüberlegtes tut.

Bash ist Fan des Poeten Jethro, von dem wir auch einige Ausschnitte hören. Ich muss sagen, dass ich die Stimmen an sich sehr mochte. Was mir aber gar nicht gefiel, war, wenn Bash seine Schwester imitierte. Es klang immer so, als wäre sie nicht ganz dicht. 🙈

In dem Buch geht es darum, dass ein vernünftiger Mensch wie Bash, der stets das Richtige tut, eine neue Seite an sich bemerkt und ausbricht. Es geht um Camille, die nach einem Fehltritt vor vielen Jahren ihre Schwester für sich verlor und die stets in deren Schatten lebte. Beide Charaktere entwickeln sich weiter in dem Buch. Camille erkennt, dass sie einen eigenen Wert hat und eine eigene Persönlichkeit und nicht nur im Schatten ihrer Zwillingsschwester existiert und Bash lernt auch mal seine Meinung zu sagen, sich nicht alles gefallen zu lassen und das es ok ist, auch mal etwas zu wollen was nicht immer alle anderen zufrieden stellt.

Es ist ein weiter Weg bis dahin und es war eine ganz nette Geschichte mit ungewöhnlich viel Spice. Ich habe prinzipiell nichts dagegen, fand es nur in der Geschichte manchmal etwas zu viel, weil es nicht so passend wirkte. Ich hab mich auch mit Camille sehr schwer getan. Ich konnte sie ein Stück weit verstehen, aber ihre Art war mir persönlich etwas zu anstrengend. Sie hatte liebenswerte Seiten an sich, aber ihr Neid gegenüber ihrer Schwester und was sie in der Vergangenheit getan hat, war für mich schwer nachvollziehbar. Es ist selten, dass ich einen Protagonisten nicht so sehr mag, aber in diesem Fall war es so.

Und mir hat auch der Tiefgang in der Story gefehlt. Die Geschichte war für mich persönlich nicht schlecht und auch gut geschrieben, aber hat mich emotional nicht umgehauen.

Das Setting mit dem Verlagshaus und den Literaturagenten fand ich ganz toll und das Trio bei Badger-Books auch. Bash selbst war mir auch sehr sympathisch. Aber der Spice, Camilles Charakter und der Tiefgang, der mir persönlich fehlte, haben mich dazu veranlasst 3 von 5 Sternen zu geben.

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Veröffentlicht am 26.12.2025

Familiendrama in der Division Street

Leuchtfeuer
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Dieses Buch wurde mir im letzten Jahr von einer Bloggerin, der ich aufmerksam folge, empfohlen. Nun habe ich es endlich gelesen. Die Bewertungen sind ja auch durchaus positiv.

Ich muss vorweg sagen, dass ...

Dieses Buch wurde mir im letzten Jahr von einer Bloggerin, der ich aufmerksam folge, empfohlen. Nun habe ich es endlich gelesen. Die Bewertungen sind ja auch durchaus positiv.

Ich muss vorweg sagen, dass ich es sehr gut geschrieben fand, auch wenn hier immer aus Sicht des auktorialen Erzählers geschildert wurde. Ich persönlich hätte es gut gefunden, wenn einer der Charaktere eine Ich-Perspektive bekommen hätte.

Es geht hier um die Familie Wilf: Vater Ben (Arzt), seine Frau Mimi, die Tochter Sarah (17 Jahre bei Start der Erzählung) und Sohn Theo (15 Jahre zu Beginn der Geschichte).

Sarah und Theo sitzen mit Theos Freundin Misty im Auto und bauen einen Unfall. Theo fährt und Sarah nimmt die Schuld auf sich. Die Wahrheit wird nie enthüllt und die Familie lebt mit der Lüge.

Fortan sind die Kapitel in einzelne Daten unterteilt, die mal in der Gegenwart und mal in der Vergangenheit spielen, allerdings zu immer unterschiedlichen Daten, was ich etwas verwirrend fand. Manchmal gab es verschiedene Tage im selben Jahr, aber zwischendurch war die Gegenwart wieder aktuell. Nach und nach findet der Leser heraus, dass jeder einzelne der Familie Wilf den Verlust des Mädchens bei dem Autounfall und die Lüge, die damit einherging, nicht verkraftet hat. Jeder bekommt andere Probleme und im Grunde ist die Familie zerrüttet.

Auf der anderen Straßenseite ziehen die Shenkmans ein. Die Frau Alice ist schwanger und bekommt ihr Kind zu früh. Durch einen Zufall ist der Arzt Ben vor Ort und entbindet den Sohn von Alice Shenkman. Fortan sind die Familien irgendwie miteinander verbunden.

Mehr will ich gar nicht sagen, um nicht zu spoilern, aber: Wirklich positiv fand ich den Schreibstil - es war dramatisch, leicht poetisch, tief grübelnd und jeder einzelne Charakter hat wirklich Bedeutung bekommen und war für den Leser absolut realistisch.

Was mich dazu veranlasst, dennoch "nur" 3 Sterne zu geben, ist, dass ich nicht verstehe, wozu anfangs das junge Mädchen sterben musste. Es spielt lediglich für die Entwicklung der Familienmitglieder eine Rolle, wobei bei Sarah schon vorher Anzeichen dafür existierten. Familie Shenkman hat nichts damit zu tun. Und auch, wenn beide Familien sich durch zwei schicksalshafte Ereignisse verbunden fühlen, sind sie dennoch nicht die ganze Zeit zusammen und die Distanziertheit ist für mich greifbarer gewesen als die Verbundenheit. Die Freundschaft zwischen Ben und Waldo fand ich eigentlich am schönsten in der Geschichte. Allein daraus hätte man vielleicht auch eine eigenständige Geschichte machen können.

Theo, der am Anfang ja das Auto fuhr, hatte für mich am wenigsten Charakter. Da kam für mich zu wenig rüber, obwohl er doch eigentlich im Zentrum der Geschichte hätte stehen müssen.

Ich glaube, viele Leser stören sich nicht daran, dass es keinen Zusammenhang vom Beginn der Geschichte und dem Verlauf gibt, aber ich fand es total fragwürdig.

Dennoch würde ich aber auch wieder ein Buch von der Autorin lesen, da ich es wirklich gut geschrieben fand und sie es versteht mit Wörtern Bilder in unserer Vorstellung zu malen.

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Veröffentlicht am 14.12.2025

Alle Prinzessinnen gegen Rania

Der Fluch der sechs Prinzessinnen (Band 5): Märchenkrone
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Nachdem dank des vorherigen Teils alle Prinzessinnen bis auf Penelopè wieder zurück nach Brahmenien gelangt sind und den Fluch gebrochen haben, war man doch gespannt was nun im letzten Teil passiert. Ranias ...

Nachdem dank des vorherigen Teils alle Prinzessinnen bis auf Penelopè wieder zurück nach Brahmenien gelangt sind und den Fluch gebrochen haben, war man doch gespannt was nun im letzten Teil passiert. Ranias Flüche waren gebrochen, aber die böse Hexe war noch nicht besiegt.

Genau darum geht es in diesem Band. Denn der Hexe haben die Flüche nicht gereicht sie will die Prinzessinnen tot sehen.

So werden auch hier wieder die Mädchen in verschiedene Länder gebracht und müssen Aufgaben lösen .Auch hier erhalten die Mädchen wieder Hilfe von ihrer toten Mutter.

Das besondere an diesem Teil ist, dass jedes Kapitel aus der Sicht einer anderen Prinzessin geschrieben wurde. Wir werden also wieder mit Estelle, der ältesten der Schwestern und der zukünftigen Königin konfrontiert, ebenso wie mit der skeptischen und etwas kühlen Tatjana, dem Nesthäkchen Valyra, der schönen Araballa und sogar auch mit der rothaarigen Penelopè.

In diesem Teil verliebt sich Valyra, Tatjana muss über sich und ihrer Zorn hinauswachsen, Penelopè muss ihren Schwestern helfen und Estelle und Arabella erfahren alles über Ranias Vergangenheit und wie so geworden ist wie sie ist.

Das Zusammenspiel hat mir hier gut gefallen. Es war schön alle Prinzessinnen in einer Geschichte vereint zu haben und auch, wie sie sich nach und nach im Laufe der Story finden und zusammenarbeiten müssen. Schon seit dem 2. Teil ist Tatjana mein absoluter Favorit zwischen ihnen. Ja, sie ist jähzornig, skeptisch und wirkt manchmal vielleicht gemein, aber ich finde sie hat den stärksten Charakter von allen.

In allen Büchern ist es aber so, dass ich manches unlogisch fand und der Geschichte immer kleine Dämpfer verpasst wurden, sodass die gesamte Reihe sich zwar gut lesen lässt, weil es leicht geschrieben ist, aber letztlich konnten mich die Bücher nicht hundertprozentig überzeugen. Am besten geschrieben war für mich Band 4.

In diesem Teil ist es auch so, dass man zwar gerade ein Kapitel über Estelle liest, es aber in dem Part kaum oder gar nicht um sie ging. Das war aus meiner Sicht schlecht umgesetzt. Auch fehlt es Arabella nach wie vor an Persönlichkeit. Sie konnte ich mir zwar optisch vorstellen, aber was macht sie als Mensch aus? Was sind ihre charakterlichen Eigenschaften?

Zwischenzeitlich spricht Rania einen Zauber über die Mädchen, gegen den Estelle sich wehren kann. Da erwartet man, dass das etwas bedeutet, sie sich Rania entgegenstellen, sie vielleicht sogar stoppen kann, doch es war einfach nur unnütz und hatte für den weiteren Verlauf der Geschichte keinerlei Bedeutung. Solche Details stören mich bereits seit dem ersten Buch. Auch hat Rania immer große Töne gespuckt und die Mädchen gequält, aber auch nie die Gelegenheit genutzt sie zu töten, wenn es doch das ist was sie wollte. Ich fands auch komisch, dass sie sich nie bei dem König hat blicken lassen.

Alles in allem ist es eine nette Märchenadaption, aber es sind viele kleine Logikfehler enthalten, die zur Verwirrung führen und es fehlt den Büchern an Tiefgang.

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Veröffentlicht am 04.12.2025

New Adult mit Fantasy-Elementen

A Curse Unbroken
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In "A curse unbroken" begleiten wir Gemma Stone, eine junge Schauspielstudentin, die u. a. weiße Magie praktiziert und ihre Künste auf Insta und Tik Tok zur Schau stellt. Sie wohnt mit ihrem Bruder zusammen, ...

In "A curse unbroken" begleiten wir Gemma Stone, eine junge Schauspielstudentin, die u. a. weiße Magie praktiziert und ihre Künste auf Insta und Tik Tok zur Schau stellt. Sie wohnt mit ihrem Bruder zusammen, der sich bei jedem Vollmond in eine Katze verwandelt - klar soweit.

Der User "Dark Duke" fordert sie zu einer Kartenlegung heraus und sie lernt ihn auch persönlich kennen. Anfangs wirkt er unsympathisch, doch in Wirklichkeit braucht er ihre Hilfe, da auf ihm ein Blutfluch lastet, den er von seinem eigenen Vater bekommen hat.

Ab da verstricken sich die Ereignisse. Wer ist der wahre Bösewicht und wer muss beschützt werden? Gemma steht Darren immer bei, schnell merken sie, dass sie mehr füreinander empfinden und kommen sich auch näher.

Für ein New Adult Roman ist es ein etwas dickeres Buch. Viele Personen tauchen hier auf, was mir gut gefallen hat. Beispielsweise ist Gemma in einem Online-Hexenzirkel, mit dem sie sich immer mal wieder austauscht. Überhaupt thematisiert das Buch weiße und schwarze Magie, Tarotkartenlegen und die Wirkung von Edelsteinen und Heilkräutern. Alles verpackt in der Welt von Social Media wohl bemerkt. Das alles fand ich aber sehr positiv. Zwar ist es ein Fantasy-Buch und es tauchen auch extremere Zauber auf, die das Genre zulassen, jedoch sind Tarotkarten und mit Energie aufgeladene Edelsteine auch in unserer Welt und auch heutzutage nicht unüblich.

Es ist eine wirklich nette Geschichte, die man lesen bzw. hören kann. Mir hat jedoch der deepe Teil gefehlt. Es war nicht emotional, nicht zum Zerreißen spannend, nicht spektakulär, sondern eben nett.

Ich mochte Darren auch nicht besonders. Am Anfang fand ich seine Fixierung auf Gemmas Outfits total drüber und sehr unrealistisch. Es wurde zwar im Verlauf der Geschichte besser, aber so ganz wurde ich mit ihm nicht warm.

Ich finde es aber sehr mutig ein Buch mit diesen Themen zu schreiben. Sicher war viel Recherche dafür notwendig.

Immer mal wieder tauchen Tagebucheinträge von Darren auf, das hat mir auch gefallen. Noch besser hätte ich es gefunden, wenn die Kapitel immer im Wechsel zwischen Gemma und Darren gewesen wären.

Was ich auch seltsam fand: Gemma studiert Schauspiel, das fand jedoch in der Geschichte eigentlich keine Bedeutung. Man hat sie immer als Hexe gesehen, die ja auch auf den Social Media-Kanälen erfolgreich ist. Das Studium ging eigentlich total unter in der Geschichte.

Es ist ein nettes Buch für zwischendurch, aber ich würde mich nicht mit den Fortsetzungen befassen.

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