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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.02.2018

Kurzkrimi

Flammender Schnee
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Das erste, das bei diesem Buch auffällt, ist der „fehlende“ Klappentext auf dem Cover. Das fand ich zunächst ungewöhnlich, da es ungewohnt ist. Das Cover ist individuell und ansprechend gestaltet.
Klappentext ...

Das erste, das bei diesem Buch auffällt, ist der „fehlende“ Klappentext auf dem Cover. Das fand ich zunächst ungewöhnlich, da es ungewohnt ist. Das Cover ist individuell und ansprechend gestaltet.
Klappentext (Internet):
Jahr 1960: Tobias Gruber, Reporter aus Köln erwacht schwer verletzt in einem Krankenhaus im Deutsch-Schweizer Grenzgebiet. Zunächst weiß er nicht, wie er dorthin gelangt ist, aber dann kommen seine Erinnerungen schnell wieder. Er berichtet seine Erlebnisse in mehrtätigen Verhören der Polizei.
Tobias ist auf dem Weg in den Winterurlaub. Nach einem Unfall im dichten Schneetreiben gelangt er auf der Suche nach Hilfe in das abgelegene Dorf Klamm. Das seltsame Verhalten der Einwohner dort weckt Tobias Reporterinstinkt und versucht den Geheimnissen des Dorfs auf den Grund zu gehen. Dabei gerät er Stück für Stück immer tiefer in eine lebensgefährliche Lage.
Während seiner Berichte im Krankenhaus versucht Tobias, Erinnerungslücken und Zweifel an seiner Geschichte auf eigene Faust aufzuklären. Aber dann wendet sich die Polizei gegen ihn.

Die Inhaltsangabe hat mich neugierig gemacht auf diesen Kurzkrimi, der nur 148 Seiten hat. Der Schreibstil ist flüssig und locker und ich bin gut in die Geschichte rein gekommen. Der Krimi wird aus der „Ich-Perspektive“ von Tobias erzählt. Die Beschreibung der Handlungsorte ist für mich im Verlauf des Buches nicht so gut gelungen, so dass ich mir die Handlungsorte nur zum Teil vorstellen konnte. Ähnlich erging es mir bei den handelnden Personen. Die Geschichte ist schon spannend, aber nicht so fesselnd, wie ich es mir gewünscht habe. Hier hätte ich mir etwas mehr Erklärungen gewünscht, um mich besser in die jeweilige Situation versetzen zu können.
Insgesamt ein Buch mit Luft nach oben, aber dennoch ein unterhaltsamer Kurzkrimi.

Veröffentlicht am 17.02.2018

Gutes Buch, aber ohne Thriller-Faktor

Aus nächster Nähe
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Das Cover wirkt sehr geheimnisvoll und ist passend für einen Thriller. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut und das Buch lässt sich flüssig und locker lesen. Aber leider hat der für einen Thriller typische ...

Das Cover wirkt sehr geheimnisvoll und ist passend für einen Thriller. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut und das Buch lässt sich flüssig und locker lesen. Aber leider hat der für einen Thriller typische Spannungsbogen nicht eingesetzt. Die handelnden Personen sind gut beschrieben und ich konnte mir alle und auch die Handlungsorte, sehr gut vorstellen. Ich wollte zwar beim Lesen schon wissen, wie es weitergeht und was hinter allem steckt, aber so richtig spannend wurde das Buch leider erst ziemlich zum Ende hin. Vorher plätschert die Handlung eher so dahin. Die Auflösung ist spannend und packend und ich hätte damit wirklich nicht gerechnet, aber insgesamt ein eher durchschnittlicher Thriller und kein besonderes Highlight.

Veröffentlicht am 17.02.2018

Bragolin-Serie Band 1

Das Vermächtnis des Künstlers
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Teil 1 der mitreißenden Mystery-Serie: Eine Reihe mysteriöser Mordfälle führt George Mallory nach Venedig. Das Buch ist der Auftakt einer Trilogie.
Dr. George Mallory, Dozent für Psychologie an der Universität ...

Teil 1 der mitreißenden Mystery-Serie: Eine Reihe mysteriöser Mordfälle führt George Mallory nach Venedig. Das Buch ist der Auftakt einer Trilogie.
Dr. George Mallory, Dozent für Psychologie an der Universität von Virginia, glaubt nicht an paranormale Phänomene. Als er von einer Serie von seltsamen Todesfällen in Venedig erfährt, in der alle Opfer ein Gemälde des Künstlers Bragolin besaßen, ist seine Neugier geweckt. George macht sich auf den Weg, dem Geheimnis um die Todesfälle auf den Grund zu gehen. Denn er ist nicht davon überzeugt, dass auf den Gemälden ein Fluch lastet und es deshalb so viele Todesfälle gab. Er ahnt nicht, in welch große Gefahr er sich begibt.

Der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht, denn eigentlich sind Mystery-Thriller nicht mein bevorzugtes Genre, aber ich wollte das Buch trotzdem lesen und die Geschichte kennenlernen. So ganz überzeugen konnte mich das Buch aber nicht, denn mir fehlte über weite Teile die Spannung. Die handelnden Personen sind gut beschrieben und auch die Handlungsorte, allem voran Venedig, konnte ich mir beim Lesen sehr gut vorstellen. Aber durch die teilweise sehr detaillierte Beschreibung, hat die Spannung sich nicht so richtig aufbauen können. Es war zwar interessant den Ermittlungen und der Handlung zu folgen und die Personen auch besser kennenzulernen, aber so richtig packen konnte mich das Buch leider bis zum Ende nicht.

Es handelt sich hier um den Auftakt einer Trilogie und das Buch endet somit mitten in der Handlung. Ich weiß noch nicht, ob ich die nächsten beiden Teile lesen werde. So richtig wurde die Lust darauf nicht geweckt, auch weil die Spannung für meinen Geschmack zu kurz gekommen ist und mich das Buch nicht durchgehend fesseln konnte. Aber mit dem offenen Ende, ist natürlich auch eine gewisse Neugier da, wie es dann doch weitergeht und endet. Mal schauen, ob ich mich doch noch dazu entschließe, die beiden anderen Teile der Trilogie zu lesen.

Veröffentlicht am 05.02.2018

Band 2 um Ellen Tamm

Böse Schwestern
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Nach langer Zeit fährt die Kriminalreporterin Ellen Tamm wieder in ihre Heimat Sörmland. Im Alter von acht Jahren wurde hier ihre Zwillingsschwester ermordet. Bis heute konnte der Fall nicht aufgeklärt ...

Nach langer Zeit fährt die Kriminalreporterin Ellen Tamm wieder in ihre Heimat Sörmland. Im Alter von acht Jahren wurde hier ihre Zwillingsschwester ermordet. Bis heute konnte der Fall nicht aufgeklärt werden. Als jetzt die Leiche einer unbekannten Frau gefunden wird, versucht Ellen deren Identität aufzuklären und ist der Wahrheit über ihre Schwester nun näher als sie ahnt.

Der tolle erste Band und der Klappentext haben mich sehr neugierig gemacht auf den nächsten Teil von Mikaela Bley. Leider konnte das Buch meine Erwartungen nicht ganz erfüllen. Der Schreibstil ist flüssig und locker, jedoch ist der Spannungsbogen nicht so hoch, wie ich es erwartet habe. Die handelnden Personen und Handlungsorte sind gut beschrieben und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen.

Für mich ein durchschnittlicher Thriller, aber dennoch ein paar schöne Lesestunden.

Veröffentlicht am 01.12.2017

Thriller mit leichten Defiziten

Untiefen (Ein Nora-Watts-Thriller 1)
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Nora Watts ist Privatdetektivin in Kanada und verfällt immer wieder dem Alkohol. Sie vertraut niemanden, spricht nur mit ihrer Hündin Whisper und lebt heimlich in der Abstellkammer des Detektivbüros. Sie ...

Nora Watts ist Privatdetektivin in Kanada und verfällt immer wieder dem Alkohol. Sie vertraut niemanden, spricht nur mit ihrer Hündin Whisper und lebt heimlich in der Abstellkammer des Detektivbüros. Sie erhält einen Fall, der sie persönlich betrifft und berührt. Ein Paar bittet sie um Hilfe bei der Suche nach deren verschwundener Tochter Bonnie. Nora stellt entsetzt fest, dass es sich bei dem Mädchen um ihre eigene, zur Adoption freigegebenen, Tochter handelt. Sie muss sich den Menschen öffnen, um das Leben des Mädchens zu retten.

Der Schreibstil ist packend und der Spannungsbogen baut sich nach und nach auf. Man erfährt als Leser einiges aus dem Privatleben der Ermittlerin Nora und ich konnte mir alle handelnden Personen sehr gut vorstellen. Die Hauptpersonen, Nora, war mir aber leider nicht sonderlich sympathisch und die Spannung ist im Verlauf des Buches, durch Nebensächlichkeiten einige Male abgeflacht.
Insgesamt ein solider Thriller, dem aber ein bisschen mehr Spannung gut getan hätte.