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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.01.2026

Cinderella meets Bodyguard

Küsse unter Kirschblüten – Tokyo Ever After
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Der Plot ist schnell erzählt: Izumi wächst bei ihrer Mutter in den USA auf. Durch einen Zufall erfährt sie, dass sie die uneheliche Tochter des japanischen Kronprinzen ist. Kurzerhand reist sie nach Japan ...

Der Plot ist schnell erzählt: Izumi wächst bei ihrer Mutter in den USA auf. Durch einen Zufall erfährt sie, dass sie die uneheliche Tochter des japanischen Kronprinzen ist. Kurzerhand reist sie nach Japan um ihn kennenzulernen, wo sie nicht nur auf ihren Vater, sondern auch auf den unendlich heißen Bodyguard Akio trifft. Die beiden verlieben sich in einander und alles könnte so schön sein - wenn da nur nicht die Klatschpresse wäre, die ihr Glück zu zerstören droht...

So weit, so gut. Die Idee der Geschichte fand ich ganz zauberhaft, eigentlich eine klassische Cinderella-Story, da Izumi arg mit den für sie neuen Regeln als Prinzessin zu kämpfen hat. Gut gefallen hat mir auch das Setting und dass man in der Geschichte viele Hintergründe über Japan und die dort herrschende Monarchie erhält. Für Izzy stellt dies natürlich den totalen Culture Clash dar - raus aus dem chilligen Mount Shasta, hinein in das steife und traditionsbewusste Leben des japanischen Adels.

An diesem Punkt wurde es nun allerdings schwierig für mich. Das japanische Königshaus war für meinen Geschmack viel zu schnell bereit, die neue Prinzessin in ihren Reihen aufzunehmen und sie sofort zur perfekten Adeligen zu trimmen. Und auch Izumi lässt das alles ohne großes Hinterfragen mit sich geschehen. Realistisch? Nö, nicht im geringsten. Dafür aber eine nette Unterhaltung für zwischendrin.

Die Liebesgeschichte zwischen Izumi und ihrem Bodyguard Akio war ganz zart und unschuldig und somit der Altersstufe des Ziel-Lesergruppe mehr als angemessen. Schön fand ich die Idee mit den Liebesbriefchen, die das Ganze für mich etwas greifbarer gemacht haben.

Mein Fazit: Die Geschichte ist wirklich für eine ganz junge Leserschaft geschrieben. Für meinen eigenen Geschmack war vieles zu unrealistisch und auch zu klischeebeladen. Dennoch habe ich das Buch gerne gelesen, als seichte Unterhaltung zwischendrin. Die Japan-Vibes haben mir jedenfalls gut gefallen.

Veröffentlicht am 16.12.2025

Verbotene Liebe auf zwei Rädern

Downhill Dreams
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Die Geschichte von Josie und Levi ist wirklich süß, eine ganz zarte Lovestory, eingebettet in eine Sports Romance. Das Cover ist mir sofort ins Auge gesprungen - es ist modern und frisch und man weiß sofort, ...

Die Geschichte von Josie und Levi ist wirklich süß, eine ganz zarte Lovestory, eingebettet in eine Sports Romance. Das Cover ist mir sofort ins Auge gesprungen - es ist modern und frisch und man weiß sofort, was man bekommt. Mir hat vor allem gefallen, dass in diesem Roman das Mountainbiken im Mittelpunkt stand, eine Sportart, die eher selten Thema in Liebesromanen ist. Die Geschichte war für meinen Geschmack zu vorhersehbar und wies immer mal wieder logische Stolpersteine auf. Dennoch hat mir die Handlung im großen und ganzen gut gefallen.
Mein Fazit: Eine süße Sports Romance, die vielleicht nicht den ganz großen Ansprüchen genügt, die aber dich für kurzweilige Unterhaltung sorgt. Hierfür gibt's von mir 3 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 29.10.2025

Sportsromance - süß und spicy

Behind the Net
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Pippa und Jamie haben es mir in diesem Buch nicht so einfach gemacht. Ich mochte die Eishockey-Vibes in dieser Sportsromance sehr gerne, hätte aber so meine Schwierigkeiten mit den Protagonisten. Jamie ...

Pippa und Jamie haben es mir in diesem Buch nicht so einfach gemacht. Ich mochte die Eishockey-Vibes in dieser Sportsromance sehr gerne, hätte aber so meine Schwierigkeiten mit den Protagonisten. Jamie war einerseits zuckersüß, der totale Kümmerer, aber andererseits auch fast schon toxisch männlich. Pippa ist neben ihm fast schon ein wenig untergegangen - sie hätte gerne mehr Selbstbewusstsein und mehr eigenen Willen haben dürfen.
Zwei Dinge haben mich richtig genervt: zum einen die mangelhafte Kommunikation zwischen den beiden, gerade in der ersten Hälfte des Buchs. Zum anderen war's mit schlicht zu spicy - das Körperliche stand schon oft im Vordergrund.

Abgesehen davon hat mir die Handlung gefallen und auch die tieferen Themen hatten großes Potential. Leider ging das aber ein wenig unter zwischen all dem Sex.

Mein Fazit: Das Buch liest sich total gut dahin, aber ich hatte mir mehr Tiefe gewünscht. Für ein solides Mittelmaß und 3 von 5 Sternen reicht's aber.

Veröffentlicht am 12.10.2025

Finale. Endlich.

The Brightest Stars - beloved
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Ich hatte mit den ersten beiden Bänden der Reihe so meine liebe Not, dennoch wollte ich in Band 3 nachlesen, wie es mit Kael und Karina ausgeht. Anna Todd hat die Leser ja ganz schön auf die Folter gespannt ...

Ich hatte mit den ersten beiden Bänden der Reihe so meine liebe Not, dennoch wollte ich in Band 3 nachlesen, wie es mit Kael und Karina ausgeht. Anna Todd hat die Leser ja ganz schön auf die Folter gespannt und wohl im Schreibprozess zu Band 3 auch nochmal Band 1 und 2 überarbeitet. Ich habe die beiden ersten Teile in der Ursprungsfassung gelesen und bin sicher, dass die Überarbeitung nur zu ihrem besten war. Band 3 hat mir nun auch ein wenig besser gefallen, auch wenn ich bis zum Ende kein Fan der Reihe geworden bin.

Der Lesefluss ist mir in diesem Teil leichter gefallen als in den vorherigen, es gab mehr klare Strukturen und weniger von diesen unsäglichen Längen. Die Handlung bietet Spannung, Drama und weiterhin komplett verwirrte Gefühle. In der Beziehung von Karina und Kael kehrt bis zum Schluss keine Ruhe ein, was vermutlich daran liegt, dass beide erst mal ihren eigenen Krempel auf die Reihe kriegen müssen. In punkto Charakterentwicklung kann man sicherlich sagen, dass die Protagonisten ein paar Schritte nach vorne geschafft haben, auch wenn ich gerade bei Kael das Gefühl hatte, dass er sein Glück zu sehr von Karina abhängig machte. Grundsätzlich habe ich mich richtig schwer damit getan, die Liebe der beiden nachzuvollziehen, es fühlte sich ganz oft toxisch und zwanghaft und irgendwie ungesund an.
Das Ende war für mich stimmig und passend zur Geschichte. Alles, was darüber hinaus gegangen wäre, hätte nicht zu den Protagonisten gepasst.

Mein Fazit: Finale. Endlich. Ich bin ehrlich froh, dass ich diese Reihe jetzt endgültig von meiner Leseliste streichen kann, da ich bis zum Ende einfach nicht damit warm geworden bin. Dennoch honoriere ich, dass Anna Todd das Schicksal von (ehemaligen) US-Soldaten zum Thema ihrer Reihe gemacht hat. Einzig die Ausarbeitung und vielleicht auch meine Erwartungshaltung waren hierzu nicht passend. Für Band 3 der Reihe vergebe ich 3 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 23.08.2025

Leider ein typischer zweiter Teil

Golden Bay − How it hurts
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Zweite Teile sind für mich die "Sandwich-Kinder" in einer Trilogie. Sie haben nicht mehr den Reiz des Neuen, dürfen aber auch nicht das große Finale offenbaren. Bei zweiten Teilen stellt sich mir ganz ...

Zweite Teile sind für mich die "Sandwich-Kinder" in einer Trilogie. Sie haben nicht mehr den Reiz des Neuen, dürfen aber auch nicht das große Finale offenbaren. Bei zweiten Teilen stellt sich mir ganz oft die Frage, warum es denn eigentlich immer drei Teile geben muss und warum die Autoren sich nicht öfter mal mit einer gut geschriebenen Dilogie zufrieden geben anstatt mit dem Sandwich-Kind die Geschichte noch unnötig in die Länge zu ziehen.

Leider ging es mir mit dem zweiten Band der Golden Bay-Trilogie von Bianca Iosivoni ähnlich. Ich hatte ständig das Gefühl, dass die Geschichte auf der Stelle tritt. Keine Ahnung, wie oft ich von Ember oder Holden den Satz "Wir müssen darüber reden!" gelesen habe - nur damit die beiden im Anschluss herausfinden konnten, dass sich das ganze Reden nicht lohnt, so lange Holden seine Geheimnisse für sich behält. Also macht man halt rum, anstatt zu reden, und bereut es dann hinterher. Ich verstehe, dass es zwischen den beiden eine große Anziehung gibt. Dennoch gefällt mir dieses ständige Hin und Her und Embers wackelige Haltung Holden gegenüber nicht.

Der Roman ist aus Holdens Sicht erzählt, worüber ich mich sehr gefreut habe, da ich im ersten Teil den Eindruck hatte, ihn überhaupt nicht zu kennen. Eigentlich mochte ich ihn nicht mal, mit seiner manipulativen, übergriffigen Art Ember gegenüber. Jetzt in Teil 2 erhält man wenigstens eine Erklärung dafür, warum er sich so verhält. Und jetzt kann ich ihn auch ein klitzekleines bisschen besser leiden.

Die Geschichte war für meinen Geschmack etwas zu vorhersehbar. Einzig das Ende sorgte für etwas Spannung und entschädigte mich für die grotesk langgezogenen ersten zwei Drittel.

Mein Fazit: Ich bin selbst ein Sandwich-Kind und weiß deshalb, wie sich dieses Buch fühlen muss. Aus diesem Grund vergebe ich wohlwollende 3 von 5 Sternen und hoffe, dass das grande finale mich nochmal so richtig packen kann.