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Veröffentlicht am 04.01.2026

Vom Geizhals zum Menschen: Eine Geschichte voller Hoffnung

Die Charles-Dickens-Weihnachtsgeschichte
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Eine Weihnachtsgeschichte erzählt den weltbekannten Klassiker rund um Ebenezer Scrooge in einer neu übersetzten, kindgerechten und zugleich zeitlosen Form, die Herz und Seele berührt. Die Geschichte des ...

Eine Weihnachtsgeschichte erzählt den weltbekannten Klassiker rund um Ebenezer Scrooge in einer neu übersetzten, kindgerechten und zugleich zeitlosen Form, die Herz und Seele berührt. Die Geschichte des alten Geizhalses, der Weihnachten verachtet und nur Geld und Leistung kennt, entfaltet sich erneut als emotionale Reise voller Erkenntnisse, Hoffnung und Menschlichkeit.
Am Heiligen Abend wird Scrooge von den Geistern der vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Weihnacht besucht. Sie zeigen ihm, was war, was ist und was sein könnte und führen ihm schmerzhaft, aber notwendig vor Augen, wie einsam, kalt und leer sein Leben geworden ist. Schritt für Schritt erkennt Scrooge den wahren Wert von Mitgefühl, Freundlichkeit und Gemeinschaft und begreift, dass es nie zu spät ist, sein Leben zu ändern.
So bekannt diese Geschichte auch ist, sie hat nichts von ihrer Kraft verloren. Der Text liest sich flüssig, leicht und überraschend humorvoll.
Herzerwärmend, berührend, humorvoll und zeitlos. Eine Weihnachtsgeschichte ist nicht nur ein Klassiker, sondern eine der schönsten und wichtigsten Weihnachtserzählungen überhaupt. In dieser Ausgabe entfaltet sie ihre volle Magie und erinnert uns daran, worauf es im Leben wirklich ankommt, besonders zur Weihnachtszeit.

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Veröffentlicht am 18.12.2025

Wenn Wahrheit im Eis konserviert wird

Der gefrorene Fluss
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Mit „Der gefrorene Fluss“ entführt Ariel Lawhon ihre Leser:innen ins winterliche Maine des Jahres 1789, in eine Welt, die von Kälte, starren gesellschaftlichen Regeln und tief verwurzelter Ungerechtigkeit ...

Mit „Der gefrorene Fluss“ entführt Ariel Lawhon ihre Leser:innen ins winterliche Maine des Jahres 1789, in eine Welt, die von Kälte, starren gesellschaftlichen Regeln und tief verwurzelter Ungerechtigkeit geprägt ist. Im Mittelpunkt steht Martha Ballard, Hebamme, Heilerin und Chronistin des Alltags, deren Stimme in einer Zeit erklingt, in der Frauen offiziell kaum gehört werden.

Als im zugefrorenen Kennebec River die Leiche eines Mannes entdeckt wird, wird Martha hinzugezogen, um die Todesursache festzustellen. Ihre medizinisch fundierte Einschätzung deutet klar auf Mord hin, doch ein angesehener Arzt widerspricht ihr öffentlich. Für Martha ist dies nicht nur eine fachliche Kränkung, sondern ein weiteres Beispiel dafür, wie weibliches Wissen systematisch entwertet wird. Entschlossen beginnt sie, auf eigene Faust nach der Wahrheit zu suchen.

Besonders eindrucksvoll ist die Rolle von Marthas Tagebuch, das auf den realen Aufzeichnungen der historischen Martha Ballard basiert. Lawhon nutzt diese Einträge nicht nur als Stilmittel, sondern als zentrales erzählerisches Element: Sie verbinden Geburten, Todesfälle, Verbrechen und persönliche Beobachtungen zu einem dichten Bild des damaligen Lebens. Das Tagebuch wird zur stillen Anklage gegen ein korruptes Rechtssystem und gegen eine Gesellschaft, die Frauen zum Schweigen bringen will.

Der Roman ist weniger ein klassischer Krimi als vielmehr ein vielschichtiges Porträt einer Frau, die ihrer Zeit voraus ist. Martha Ballard ermittelt nicht mit forensischen Methoden, sondern mit Beobachtungsgabe, Erfahrung und moralischer Klarheit. Ihre Zielstrebigkeit wirkt dabei nie kalt, sondern entspringt einem tiefen Gerechtigkeitssinn und großer Empathie, besonders gegenüber den Frauen, die sie als Hebamme begleitet.

Ariel Lawhon gelingt es, die Ungerechtigkeiten des damaligen Rechtssystems eindringlich darzustellen: Richter sind befangen, Gewaltenteilung existiert kaum, und weibliche Zeugenaussagen gelten nur eingeschränkt. Diese Aspekte sind teils schwer zu ertragen, wirken jedoch historisch authentisch und verleihen dem Roman seine emotionale Wucht. Unterstützt wird dies durch eine dichte, frostige Atmosphäre, die perfekt zur Geschichte passt und das Gefühl von Bedrohung und Stillstand verstärkt.

Trotz des ruhigen Erzähltempos entwickelt sich eine stetige Spannung, die weniger aus actionreichen Wendungen entsteht als aus moralischen Konflikten, Gerüchten und der Frage, wie viel Wahrheit eine Gemeinschaft erträgt. Das Nachwort rundet das Buch eindrucksvoll ab und verleiht der Geschichte zusätzliche Tiefe, indem es die reale Martha Ballard und die umfangreiche Recherche der Autorin beleuchtet.

Fazit:
„Der gefrorene Fluss“ ist ein atmosphärischer, kluger historischer Roman, der Kriminalfall und Frauenporträt miteinander verbindet. Ariel Lawhon schenkt einer fast vergessenen Frau eine kraftvolle Stimme und erzählt eine Geschichte über Mut, Gerechtigkeit und Widerstand in einer Welt, die Frauen lieber übersehen hätte. Eine eindrucksvolle Winterlektüre, ruhig, eindringlich und lange nachhallend.

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Veröffentlicht am 18.12.2025

Abtauchen, loslassen, staunen

Gefühlt schwerelos
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„Gefühlt schwerelos“ ist weit mehr als ein klassisches Sachbuch über das Tauchen, es ist eine liebevolle Einladung, in eine Welt einzutauchen, die von Stille, Weite und tiefer Verbundenheit mit der Natur ...

„Gefühlt schwerelos“ ist weit mehr als ein klassisches Sachbuch über das Tauchen, es ist eine liebevolle Einladung, in eine Welt einzutauchen, die von Stille, Weite und tiefer Verbundenheit mit der Natur geprägt ist. Diana Kauba und Detlef Spatz nehmen ihre Leser:innen mit auf eine faszinierende Reise unter die Wasseroberfläche und lassen sie an ihrer Leidenschaft für den Tauchsport teilhaben.

Besonders beeindruckend ist die gelungene Verbindung aus fundiertem theoretischem Wissen und sehr persönlichen Erfahrungsberichten. Die Autor:innen schreiben ehrlich, offen und mit spürbarem Herzblut über ihre Tauchgänge in Seen und Meeren verschiedenster Länder. Dabei geht es nicht nur um das Tauchen selbst, sondern auch um das Drumherum: Anreise, Unterkünfte, Kosten, Bedingungen vor Ort und natürlich die Besonderheiten der jeweiligen Tauchreviere. Genau diese Details machen das Buch so wertvoll, sowohl für Anfänger:innen als auch für erfahrene Taucher:innen, die neue Ziele entdecken möchten.

Hervorzuheben sind die ausführlichen Erlebnisberichte, die nie trocken wirken, sondern lebendig und unterhaltsam erzählt sind. Auch Überwassererlebnisse finden ihren Platz und runden das Gesamtbild ab. Ergänzt werden die Texte durch umfangreiches, hochwertiges Bildmaterial, übersichtliche Zusammenfassungen und Tabellen, die schnelle Orientierung ermöglichen.

Das großformatige Hardcover vereint auf 338 Seiten zwei Bände zum Thema und ist nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch ein echtes Highlight. Man spürt auf jeder Seite, wie viel Arbeit, Leidenschaft und Liebe zum Detail in dieses Werk geflossen sind.

„Gefühlt schwerelos“ ist ein wunderschön gestaltetes, sehr ausführliches Buch, das Lust auf Meer, Tauchen und neue Abenteuer macht. Ein unterhaltsames, lehrreiches und inspirierendes Werk für alle Unterwasserliebhaber:innen und für jene, die es vielleicht noch werden wollen.

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Veröffentlicht am 18.12.2025

Grumpy trifft Winterzauber und das Herz taut langsam auf

Kiss me in Winter. Eine sugar coated Romance
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Kira North hasst Weihnachten. Und genau deshalb wirkt ihre spontane Entscheidung, eine heruntergekommene Weihnachtsbaumfarm in Dream Harbor zu kaufen, fast schon ironisch. Während sie versucht, den Hof ...

Kira North hasst Weihnachten. Und genau deshalb wirkt ihre spontane Entscheidung, eine heruntergekommene Weihnachtsbaumfarm in Dream Harbor zu kaufen, fast schon ironisch. Während sie versucht, den Hof und vielleicht auch sich selbst, wieder in Ordnung zu bringen, strandet Bennett Ellis durch einen Schneesturm ausgerechnet bei ihr. Zwei Dickköpfe, ein Kaminfeuer, Lichterketten im Schnee und eine Menge unausgesprochener Gefühle, das Chaos ist vorprogrammiert.

Was diesen dritten Band der Dream-Harbor-Reihe besonders macht, ist der Rollentausch im Grumpy x Sunshine Trope. Kira ist kantig, abweisend und bewusst auf Distanz, während Bennett mit seinem ausgeprägten Helfersyndrom und seiner Wärme genau das verkörpert, was sie eigentlich nicht an sich heranlassen will. Beide tragen ihre eigenen Päckchen mit sich herum, was den Figuren spürbare Tiefe verleiht und ihre Entwicklung glaubwürdig macht.

Das winterliche Setting auf der renovierungsbedürftigen Weihnachtsbaumfarm sorgt für echte Wohlfühlatmosphäre: Kleinstadttratsch, Freundschaft, Tierliebe und dieses typische Gilmore-Gefühl, bei dem man sich sofort wieder zuhause fühlt. Auch die bekannten Figuren aus den vorherigen Bänden tauchen erneut auf und runden das Gesamtbild schön ab, wer die Reihe kennt, wird sich über das Wiedersehen freuen. Der Band ist zwar eigenständig lesbar, entfaltet aber sein volles Potenzial, wenn man die Vorgänger kennt.

Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam, mit viel Knistern und einer ordentlichen Portion Spice. Für meinen persönlichen Geschmack hätte manches auch subtiler sein dürfen, dennoch bleibt die Romance emotional, warm und nie völlig oberflächlich. Gerade die inneren Konflikte der beiden sorgen dafür, dass es nicht nur bei Zuckerguss bleibt.

Mein Fazit:
Kiss me in Winter ist ein romantischer Wohlfühlroman mit Winterzauber, Humor und Herz. Für mich persönlich war es gut, alle drei Bände direkt zusammen gekauft zu haben, denn nach den ersten beiden hätte ich Band 3 sonst vermutlich nicht gelesen. Und das wäre wirklich schade gewesen, denn dieser Teil legt noch einmal ein kleines bisschen drauf. Eine cozy Romance, die perfekt in die Winterzeit passt, sich aber auch jederzeit zwischendurch weglesen lässt.

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Veröffentlicht am 18.12.2025

Urban Fantasy mit Witz, Herz und dunklen Künsten

Dunkle Künste und ein Daiquiri
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Mit „Dunkle Künste und ein Daiquiri“ liefert Annette Marie eine ebenso humorvolle wie spannende Fortsetzung der Urban-Fantasy-Reihe Guild Codex: Spellbound. Wer Band 1 mochte, wird hier nahtlos wieder ...

Mit „Dunkle Künste und ein Daiquiri“ liefert Annette Marie eine ebenso humorvolle wie spannende Fortsetzung der Urban-Fantasy-Reihe Guild Codex: Spellbound. Wer Band 1 mochte, wird hier nahtlos wieder abgeholt und bekommt gleichzeitig neue Facetten der magischen Welt serviert.

Im Mittelpunkt steht erneut Tori, ein ganz normaler Mensch inmitten von Magiern, Hexen und anderen übernatürlichen Wesen. Ihr Job als Barkeeperin in einer Magiergilde ist längst kein Zufall mehr, sondern ihr Platz in einer Welt, die sie eigentlich ausschließen müsste. Als sie sich bereit erklärt, als Lockvogel für einen gefährlichen Schwarzmagier zu dienen, gerät sie schneller in echte Gefahr, als ihr lieb ist und muss feststellen, dass „gut“ und „böse“ in dieser Welt selten klar voneinander zu trennen sind.

Besonders überzeugt hat mich erneut der lockere, direkte Schreibstil. Die Dialoge sind witzig, pointiert und tragen enorm zum Lesesog bei. Tori ist frech, mutig und manchmal chaotisch, dabei aber immer nachvollziehbar. Auch die Dynamik mit den Magiern bleibt spannend: Nähe, Vertrauen und unausgesprochene Gefühle sorgen für genau die richtige Portion emotionaler Spannung. Der „morally grey“-Charakter, der neu in den Fokus rückt, verleiht der Geschichte zusätzlich Tiefe und weckt Sympathie, obwohl (oder gerade weil) er nicht eindeutig einzuordnen ist.

Die Handlung ist temporeich, ohne überladen zu wirken. Es gibt Action, Humor, magische Ermittlungen und ein Finale mit Wendungen, die man so nicht unbedingt kommen sieht. Gleichzeitig bleibt die Geschichte angenehm zugänglich: kein kompliziertes Magiesystem, keine endlosen Erklärungen, stattdessen Unterhaltung mit Suchtfaktor.

Fazit:
„Dunkle Künste und ein Daiquiri“ ist eine urbane Fantasy-Fortsetzung, die genau weiß, was sie sein will: spannend, witzig, charmant und absolut mitreißend. Found Family, morally grey Charaktere und ein Hauch romantischer Spannung machen diesen Band zu einem echten Wohlfühl-Read mit Tempo. Wer die Reihe einmal beginnt, wird kaum widerstehen können, direkt weiterzulesen.

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