Platzhalter für Profilbild

erul

Lesejury Star
offline

erul ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit erul über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.03.2026

Bewegende historische Geschichte

Moosland
0

Der Schreibstil von Katrin Zipse ist flüssig und gut zu lesen. Sie hat einen einfühlsamen detailreichen Erzählstil. Das schlichte Cover gefällt mir zu dem Thema.

Die isländische Partei startet in Deutschland ...

Der Schreibstil von Katrin Zipse ist flüssig und gut zu lesen. Sie hat einen einfühlsamen detailreichen Erzählstil. Das schlichte Cover gefällt mir zu dem Thema.

Die isländische Partei startet in Deutschland einen Aufruf. Sie suchen deutsche Frauen als Arbeitskräfte und Heiratskandidatinnen. Knapp 300 Frauen folgen dem Ruf nach Island. So auch die junge Elsa, die um ihre Freundin Sola trauert. Elsa spricht kein Isländisch. So ist kaum eine Verständigung möglich. Es braucht lange Zeit bis Elsa bereit ist, sich mit der isländischen Sprache auseinanderzusetzen.

Die Geschichte hat mich berührt und gefesselt. Das Thema über die jungen deutschen Frauen, die in der Nachkriegszeit zum Arbeiten und als Heiratskandidatinnen nach Island gingen, ist für mich neu. Es ist ein starker Roman, der einem lange im Gedächtnis bleibt.
Von mir eine klare Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.01.2026

Im Bücherdorf – warmherzig und berührend

Mathilde und Marie
0

Das Cover mit dem idyllischen Gebirgsdorf gefällt mir gut und passt toll zu dem Roman.

Torsten Woywod hat einen flüssigen, feinfühligen Schreibstil. Sein Erzählstil ist sanft, mit sehr detaillierten Beschreibungen ...

Das Cover mit dem idyllischen Gebirgsdorf gefällt mir gut und passt toll zu dem Roman.

Torsten Woywod hat einen flüssigen, feinfühligen Schreibstil. Sein Erzählstil ist sanft, mit sehr detaillierten Beschreibungen und angenehm für mich zu lesen.
Die Geschichte wird aus den Perspektiven von Marie, Jónína und Mathilde erzählt.

Marie hat Paris ohne festes Ziel verlassen, da sie sich dort nicht mehr wohlgefühlt hat. Im Zug trifft sie auf die ältere Jónína, die in ihr kleines Dörfchen Redu zurückfährt. Marie schließt sich ihr an und kommt bei ihr im Haus unter. Sie hilft Marie in der Buchhandlung und kommt dort mit den Dorfbewohnern zusammen. Das Leben im Bücherdorf entwickelt sich langsam und behutsam, auch ohne viele Wort, oft mit ruhigen Gesten.

Diese warmherzige Geschichte hat mich begeistert. Ein absoluter Wohlfühlroman. Lesenswert!


  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.12.2025

Anne Stern – wieder großartig, super spannend

Die weiße Nacht
0

Der Schreibstil von Anne Stern ist wieder großartig, sehr flüssig und packend mit einem wunderbaren Sprachstil. Ihr bildlicher Erzählstil ist fesselnd und angenehm zu lesen. Die Personen mit ihren Charakteren ...

Der Schreibstil von Anne Stern ist wieder großartig, sehr flüssig und packend mit einem wunderbaren Sprachstil. Ihr bildlicher Erzählstil ist fesselnd und angenehm zu lesen. Die Personen mit ihren Charakteren beschreibt sie authentisch und sehr facettenreich.
Das Cover gefällt mir. Es passt zum Titel und der Story. Ich liebe Romane aus den Vierziger Jahren.

Diesmal von Anne Stern ein Berliner Nachkriegskrimi in der Zeit des Hungerwinters 1946/1947.
Die Fotografin Lou Faber entdeckt in den Ruinen im Schnee eine tote Frau, deren Hände gefaltet sind. Intuitiv macht sie Fotos von der Leiche und verständigt die Polizei. Kommissar König und sein Kollege bedürfen der Mithilfe von Lou, die erstaunlich wichtige Dinge ans Licht bringt. So werden König und Lou zu einem Ermittlerteam, das weitere Mordfälle lösen muss.

Die Geschichte ist sehr authentisch erzählt und hat mich von Beginn an gefesselt. Auch die Hintergründe beschreibt Anne Stern ausführlich. Der eisige Winter mit Hungersnot, Schwarzmarkt und das zerstörte Berlin.

Von Anne Stern habe ich schon vieles gelesen. Von ihren Romanen bin ich immer begeistert.
Ich freue mich schon auf den nächsten Fall für Lou & König.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.12.2025

Anthony Horowitz – außergewöhnlich spannend

Tod zur Teestunde
0

"Tod zur Teestrunde" ist der 3. Fall für Susan Ryeland. Auch diesmal hat Anthony Horowitz – wie immer – einen flüssigen mitreißenden Schreibstil. Sein Erzählstil ist fesselnd und angenehm zu lesen.

Susan ...

"Tod zur Teestrunde" ist der 3. Fall für Susan Ryeland. Auch diesmal hat Anthony Horowitz – wie immer – einen flüssigen mitreißenden Schreibstil. Sein Erzählstil ist fesselnd und angenehm zu lesen.

Susan Ryeland kehrt nach London zurück und arbeitet freiberuflich als Lektorin. Von einem Verlag bekommt sie den Auftrag, den bisher erfolglosen Schriftsteller Eliot Crace zu betreuen. Dieser soll den letzten Fall des Detektiven Atticus Pünd zu Ende zu bringen. Susan fällt auf, dass Eliot im Manuskripts über die Geschichte seiner Familie schreibt. Seine Großmutter, die berühmte Autorin Miriam Crace, ist vor 15 Jahren verstorben. Er behauptet, dass sie damals vergiftet worden sei und er den Täter gesehen habe. Die Fälle von Atticus Pünd und der Familiengeschichte sind von ihm grandios miteinander verschachtelt.

Der Kriminalroman ist kurzweilig und hat mich von Beginn an begeistert. Ein spannender britischer Krimi bis zur letzten Seite.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.11.2025

Hamburg der Nachkriegszeit – sehr emotional

In den Scherben das Licht
0

Carmen Korn hat wieder einmal einen sehr flüssigen mitreißenden Schreibstil. Von der Autorin habe ich schon viel mit Begeisterung gelesen, u.a. die Jahrhundert-Trilogie und die "Drei-Städte-Saga". Sie ...

Carmen Korn hat wieder einmal einen sehr flüssigen mitreißenden Schreibstil. Von der Autorin habe ich schon viel mit Begeisterung gelesen, u.a. die Jahrhundert-Trilogie und die "Drei-Städte-Saga". Sie beschreibt die Figuren und die Handlungsorte sehr bildhaft und authentisch.

Schauplatz der Geschichte ist Hamburg ab dem Jahr 1946. Gisela ist 14 Jahre jung und fällt sprichwörtlich in den Keller zu dem 16jährigen Gert. Friede ist die Besitzerin des zerbombten Hauses und erlaubt Gisela, bei Gert im Keller zu leben. Alle haben Schlimmes im Krieg erleben müssen. Gisela möchte gern ihren Vater wiederfinden. Und Gert fragt sich, ob seine kleine Schwester den Krieg überlebt hat. Friede, Gisela und Gert werden eine starke und enge Gemeinschaft.
Eindrucksvoll schildert Carmen Korn den Kampf um das Überleben, Schwarzmarkt, Hunger und eisige Kälte.

Da ich über 40 Jahre in Hamburg gelebt habe, konnte ich alle Schauplätze der Story sehr gut nachvollziehen. Viele Orte und Geschäfte gibt es auch noch in der heutigen Zeit.

Carmen Korn hat mich mit ihrem Roman bis zum Ende total begeistert.

Absolute Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere