Bist du bereit eine fantastische Welt voller Magie zu erkunden?
Solitude 1: Devour the LightEine Fantasy, die ich so noch nie gelesen habe. Innovativ, anders, humorvoll.
Inhalt
In Solitude geht es hauptsächlich um Enean, den Schattenkönig und Louve, eine Schattenassasinin. Die beiden kennen ...
Eine Fantasy, die ich so noch nie gelesen habe. Innovativ, anders, humorvoll.
Inhalt
In Solitude geht es hauptsächlich um Enean, den Schattenkönig und Louve, eine Schattenassasinin. Die beiden kennen sich praktisch ihr ganzes Leben lang, bis aus ihren freundschaftlichen Gefühlen langsam mehr wurde. Aber, kann diese eigenartige Verbindung funktionieren? Als Enean eine plötzliche Entscheidung trifft sieht Louve sich gezwungen dieser Frage mehr auf den Grund zu gehen, als je zuvor.
Worldbuilding
Besonders gut an diesem Buch hat mir gefallen, wie viele neue Ideen es in sich trägt. Viele neue Fabelwesen, die sich nicht nur auf Dämonen beschränken. Es besteht eine ganze Bandbreite von Assasinen bis zu Seelentieren ist wirklich alles dabei.
Der Aufbau der Welt war für mich leider eher schwer zu durchschauen, allerdings muss ich zugeben, dass ich nicht sehr oft Highfantasy lese, eventuell fiel es anderen an diesem Punkt etwas leichter. Das Glossar am Ende war hilfreich, um die verschiedenen Rollen der Gruppen zu erfassen. Trotzdem hätte ich mir noch mehr Erklärungen gewünscht, wie die verschiedenen Bereiche der Welt ineinandergreifen. Deshalb blieben dazu bei mir leider viele Fragen offen.
Schreibstil
Diesen Punkt muss ich noch einmal besonders hervorheben. Die Autorin überzeugt mit einen sehr angenehmen bildlichem Schreibstil, der auch an vielen Stellen sehr poetisch wird. Ein großes Kompliment! Ich finde hier zeigt sich großes Talent.
Highlights
Wie schon bei Worldbuilding angesprochen mag ich es sehr gerne neue Varianten von Fantasy zu lesen. In Verbindung mit Louves Humor war der Text leicht zu lesen. Auch das Ende mit einem fiesen Cliffhanger lässt viel Spannung offen und knüpft an die zuvor aufgebaute Spannung an. Die Actionszenen fand ich wirklich toll umgesetzt, genau das richtige Tempo und alles war nachvollziehbar.
Kritik
Einzig und allein die gelegentliche Verwirrung über manche Elemente hat dafür gesorgt, dass ich doch manche Passagen nochmals lesen musste, oder etwas zurückblättern. Der Einstieg fiel mir deswegen leider eher schwer.
Louve machte es mir leider oft nicht leicht, einen Blick in ihr Innerstes zu werfen, weil sie sich sehr vor anderen verschließt. Oft auch vor dem Leser selbst, was sehr Schade war.
Die Mitte war für mich eher langatmig, bis es zum Ende hin wieder sehr spannend wurde musste ich mich ein wenig zusammenreißen, um weiterzulesen.
Fazit
Ich habe die Geschichte gemocht und der Cliffhanger war wirklich heftig. Wahrscheinlich werde ich den Folgeband aber eher nicht lesen. Trotzdem, die Autorin hat hier wirklich Talent bewiesen und ich habe mich gefreut Louve und Enean auf ihrer gemeinsamen Reise zu verfolgen.