Cover-Bild Das Ganymed-Fragment
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18,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Phantorion Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Science-Fiction
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Science Fiction
  • Ersterscheinung: 09.12.2025
  • ISBN: 9783911884006
David Reimer

Das Ganymed-Fragment

Die Hölle ist kein Ort aus Feuer und Folter, sondern ein Zustand des Bewusstseins, in dem das Ich für immer mit der Wahrheit konfrontiert wird, die es nicht ertragen kann.

Im Jahr 2225 ist die Menschheit tief ins Sonnensystem vorgedrungen, getrieben von unersättlichem Hunger nach Rohstoffen. Die Raumstation Ceres, einst eine hoffnungsvolle Kolonie, ist zu einem brutalen Industriezentrum geworden, beherrscht von skrupellosen Konzernen und korrupten Machenschaften. Mittendrin versucht Alan Bishop, ein abgewrackter Ermittler, irgendwie seinen Job zu erledigen, ohne dabei draufzugehen. Bis auf Ganymed ein Minenarbeiter unter mysteriösen Umständen stirbt. Bald brodeln Gerüchte: Der mächtige Lunaris-Konzern soll etwas entdeckt haben, etwas Fremdartiges, möglicherweise außerirdischen Ursprungs. Vier geheime Frachter sind bereits unterwegs, und plötzlich steht das gesamte Sonnensystem am Abgrund.

Je tiefer Alan gräbt, desto deutlicher wird, dass er einem Geheimnis gegenübersteht, das seine Loyalität, Moral und den Verstand auf die Probe stellt. Wer das Fragment kontrolliert, hält die Zukunft in Händen … doch die Jagd hat längst begonnen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.12.2025

Düstere Aussichten

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Das Ganymed Fragment entführt uns in die Welt um 2200. die Menschen haben die Erde verlassen und viele Sieflungen im All gegründet. Die großen Konzerne tuen das, was sie schon immer getan haben - ausbeuten ...

Das Ganymed Fragment entführt uns in die Welt um 2200. die Menschen haben die Erde verlassen und viele Sieflungen im All gegründet. Die großen Konzerne tuen das, was sie schon immer getan haben - ausbeuten und zerstören.

Unser Protagonist Bishop wird zu einer Untersuchung auf den Jupiter-Mond Ganymed gerufen, einer der Mienenarbeiter ist auf seltsamerweise umgekommen. Was wird Bishop aufdecken?


Ein beeindruckender, spannender Thriller vor der atemberaubenden Kulisse des Alls und dem Gastiesen Jupiter. Der Roman hat eine ganz tolle Atmosphäre und ist dennoch so realitätsnah. Wirklich sehr spannend!

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Veröffentlicht am 17.12.2025

Zwischen Sternenrätseln und Menschlichkeit

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„Das Ganymed-Fragment“ von David Reimer entführt die Leser*innen in eine Zukunft voller politischer Spannungen, wissenschaftlicher Rätsel und menschlicher Konflikte. Im Mittelpunkt steht das titelgebende ...

„Das Ganymed-Fragment“ von David Reimer entführt die Leser*innen in eine Zukunft voller politischer Spannungen, wissenschaftlicher Rätsel und menschlicher Konflikte. Im Mittelpunkt steht das titelgebende Fragment, dessen Herkunft und Bedeutung nicht nur die Forschung, sondern auch zwischenmenschliche Beziehungen und moralische Fragen herausfordert. Reimers Schreibstil ist durchdacht und detailreich, was besonders Sci-Fi-Fans mit Vorliebe für realistische Zukunftsvisionen begeistern dürfte. Manche Passagen verlangen Konzentration, doch wer dranbleibt, wird mit einer vielschichtigen, intelligenten Geschichte belohnt.

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Veröffentlicht am 16.12.2025

Thriller im Weltraum

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Zugegeben, ich habe mich vom außerirdischen Fragment ködern lassen und hatte dann auch sehr auf eine Alien-Begegnung gehofft. Aber in der Beschreibung steht ja auch etwas von skrupellosen Konzernen und ...

Zugegeben, ich habe mich vom außerirdischen Fragment ködern lassen und hatte dann auch sehr auf eine Alien-Begegnung gehofft. Aber in der Beschreibung steht ja auch etwas von skrupellosen Konzernen und korrupten Machenschaften, und das trifft es dann auch sehr gut. Denn hier wird ein ausgefuchster Thriller geboten, der mit der Figur des abgehalfterten und ernüchterten Ermittlers Alan Bishop eine ordentliche Prise Noir einbringt. Die Handlung dreht sich um unerklärliche Mordfälle auf einer abgewrackten Minenstation des Konzerns Lunaris auf dem Planeten Ganymed. Bishop hat alle Hände voll zu tun, die offensichtlichen aber trotzdem nicht eindeutigen Tötungsdelikte zu untersuchen, und muss sich dabei gegen den Sicherheitschef und eigentlich die ganze misstrauische Crew behaupten. Lediglich die Stationsärztin steht ihm zur Seite, und gemeinsam kommen sie einer ungeheuerlichen außerirdischen Macht auf die Spur, die Lunaris verheimlichen und natürlich für sich in Anspruch nehmen will. Letztlich geht es nicht mehr um einzelne Schicksale, sondern um die gesamte Erde und das Universum.
Alan Bishop als desillusionierter Cop, der gerne unangenehme Fragen stellt und nicht locker lässt, hat mir außerordentlich gut gefallen. Auch die vielen Irrwege und falschen Fährten bis hin zur teilweisen Auflösung konnten mich über lange Strecken fesseln. Jedoch kam mir persönlich der Faktor Alien viel zu kurz - da hatte ich persönlich einfach völlig falsche Erwartungen an das Buch. Am Ende bleiben noch einige wichtige Fragen offen, die aber hoffentlich in der Fortsetzung geklärt werden. Fazit: für mich zwar kein klassischer Sci-Fi-Roman, aber dennoch ein packender Thriller im Weltraum-Gewand.

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Veröffentlicht am 23.12.2025

Stiller Warnruf!

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Das Cover wirkt wie ein stiller Warnruf: kalt, abgenutzt, von industrieller Trostlosigkeit durchzogen. Genau diese Stimmung trägt der Text konsequent weiter. Der Schreibstil ist klar und unversöhnlich, ...

Das Cover wirkt wie ein stiller Warnruf: kalt, abgenutzt, von industrieller Trostlosigkeit durchzogen. Genau diese Stimmung trägt der Text konsequent weiter. Der Schreibstil ist klar und unversöhnlich, beinahe emotionslos – und gerade dadurch eindringlich. Alan Bishop ist kein strahlender Held, sondern ein Mann, der nur noch funktioniert, und dessen innere Leere sich mit jeder Seite verstärkt. Die Welt des Jahres 2225 erscheint glaubwürdig und erschreckend nah: Konzerne ersetzen Moral, Fortschritt frisst Menschlichkeit. Die Geschichte lebt weniger von Tempo als von einer stetigen Verdichtung, bei der sich das Unbehagen langsam festsetzt. Das geheimnisvolle Fragment fungiert dabei nicht nur als äußere Bedrohung, sondern als Spiegel für Schuld, Wahrheit und Verdrängung. Die zentrale Idee der Hölle als Bewusstseinszustand verleiht dem Roman philosophische Tiefe. Eine düstere, erwachsene Science-Fiction, die nicht unterhalten will, sondern konfrontiert.

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Veröffentlicht am 11.12.2025

Eiskalt und düster

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Der Ermittler Alan Bishop wird im Jahr 2225 von der Raumstation auf dem Zwergplaneten Ceres zur Mine auf dem Jupitermond Ganymed gerufen, als dort ein Minenarbeiter unter seltsamen Umständen ums Leben ...

Der Ermittler Alan Bishop wird im Jahr 2225 von der Raumstation auf dem Zwergplaneten Ceres zur Mine auf dem Jupitermond Ganymed gerufen, als dort ein Minenarbeiter unter seltsamen Umständen ums Leben kommt.

Schon bald ist ihm klar, dass hier nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Mächtige Industriekonzerne sind an dem interessiert, was der Minenarbeiter und seine zwei Kollegen gefunden haben und nicht nur aus diesem Grund werden Bishop bei seinen Ermittlungen viele Steine und Gefahren in den Weg gelegt.
Dieses Buch ist eher ein sehr düsterer Krimi mit allem, was es dabei so braucht: ein abgewrackter, desillusionierter Ermittler, eine sehr trostlose, heruntergekommene, in diesem Fall noch eiskalte Umgebung, hoffnungslose Gestalten, u. v. m., als Sciencefiction, obwohl seine Handlung in der fernen Zukunft im Weltall stattfindet.

Aber hier geht es um noch mehr: Industriespionage, skrupellose Methoden für eigenen Gewinn, Machtintrigen, Verschwörungen, aber auch um persönliches, (gescheitertes,) menschliches Leben und ein moralisches Dilemma. So wirkt das Buch fast schon überfrachtet mit Themen und einer gewissen Brutalität.

In seinem Nachwort schreibt der Autor seine Gedanken zu diesem Buch, u. a. „Alles, was hier erzählt wurde, entspringt einer möglichen Zukunft – aber letztlich auch immer unserer Gegenwart,“ denn „die Einsicht, dass es keine einfachen Lösungen gibt und dass am Ende jeder seinen eigenen Preis zahlen muss“ ist schon jetzt Fakt.

So kann jeder aus diesem Buch, die für ihn passenden Gedanken mitnehmen. „Vielleicht bleibt auch nur das Gefühl, dass hinter jedem wissenschaftlichen Fortschritt, hinter jedem technischen Triumph immer der Mensch steht – mit all seinen Zweifeln, Fehlern und Hoffnungen.“

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