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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.12.2025

Für mich kein rundes Ernährungskonzept

Eat smart, not less
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Das Buch "Eat smart, not less" verfolgt einen grundsätzlich sinnvollen Ansatz. Bewusster essen, ohne ständig zu verzichten. Die Idee dahinter ist motivierend und alltagstauglich gedacht. Allerdings hat ...

Das Buch "Eat smart, not less" verfolgt einen grundsätzlich sinnvollen Ansatz. Bewusster essen, ohne ständig zu verzichten. Die Idee dahinter ist motivierend und alltagstauglich gedacht. Allerdings hat mich das Buch insgesamt eher zwiegespalten zurückgelassen.

Viele der Rezepte haben mich nicht wirklich überzeugt. Ich hatte bei fast allen das Gefühl, sie stark abändern zu müssen, damit sie meinen persönlichen Vorstellungen von gesunder Ernährung entsprechen. Besonders Zutaten wie Sahne oder Mehl tauchen für meinen Geschmack zu häufig auf und wirken zumindest für mich fragwürdig im Kontext eines smarten Ernährungskonzepts.

Positiv ist, dass das Buch zum Nachdenken über Essgewohnheiten anregt und kein striktes Verzichtsdenken propagiert. Wer jedoch sehr klare Vorstellungen von gesunder, ausgewogener Ernährung hat, wird sich mit den Rezepten möglicherweise schwertun.

Fazit: Insgesamt ein interessantes Konzept mit Luft nach oben, das mich aber nicht vollständig überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 22.12.2025

Erwartungen nur teilweise erfüllt

Meine Gesundheitsretter aus der Natur gegen Bauchfett
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Ich habe mir von diesem Buch deutlich mehr versprochen, vor allem aufgrund des Titels. "Gesundheitsretter aus der Natur" klingt nach einem klaren Fokus auf natürliche Mittel, Ernährung und einfache, alltagstaugliche ...

Ich habe mir von diesem Buch deutlich mehr versprochen, vor allem aufgrund des Titels. "Gesundheitsretter aus der Natur" klingt nach einem klaren Fokus auf natürliche Mittel, Ernährung und einfache, alltagstaugliche Lösungen gegen Bauchfett. Genau das habe ich jedoch nur teilweise gefunden. Der Titel ist für mein Empfinden irreführend, da der Schwerpunkt weniger auf natürlichen Rettern liegt, sondern vielmehr auf einem allgemeinen, ganzheitlichen Gesundheitskonzept, das viele Bereiche streift, aber nicht konsequent beim Thema Natur bleibt.

Das Buch ist sehr informationsreich, teilweise sogar zu sehr. Es wirkt stellenweise überladen mit Erklärungen, Hintergrundwissen und allgemeinen Gesundheitstipps. Dadurch geht für mich der rote Faden verloren, und ich hatte öfter das Gefühl, dass weniger mehr gewesen wäre. Einige Inhalte wiederholen sich oder werden unnötig ausführlich dargestellt, während andere Aspekte zu kurz kommen.

Besonders enttäuscht war ich von der geringen Anzahl an Rezepten. Gerade bei einem Buch, das sich mit Bauchfett und Gesundheit beschäftigt, hätte ich mir deutlich mehr konkrete, umsetzbare Rezeptideen gewünscht. Stattdessen bleibt es häufig bei theoretischen Ansätzen und Empfehlungen. Positiv hervorheben möchte ich dennoch die Sprache. Das Buch ist einfach und verständlich geschrieben. Auch komplexere Zusammenhänge werden so erklärt, dass sie gut nachvollziehbar sind. Für Einsteiger im Bereich Gesundheit und Ernährung kann das durchaus hilfreich sein.

Fazit: Insgesamt hat mich das Buch nicht überzeugt, aber auch nicht komplett enttäuscht. Es enthält einige gute Ansätze und Denkanstöße, erfüllt jedoch nicht die Erwartungen, die der Titel weckt, und bietet mir persönlich zu wenig praktische Umsetzung.

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Veröffentlicht am 16.12.2025

Mehr Idee als Erlebnis

How to eat your christmas tree
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Als ich von "How to Eat Your Christmas Tree" gehört habe, war ich sofort begeistert. Die Idee, den Weihnachtsbaum nach den Feiertagen nicht einfach zu entsorgen, sondern ihn auf kreative und essbare Weise ...

Als ich von "How to Eat Your Christmas Tree" gehört habe, war ich sofort begeistert. Die Idee, den Weihnachtsbaum nach den Feiertagen nicht einfach zu entsorgen, sondern ihn auf kreative und essbare Weise weiterzuverwenden, klang originell, mutig und vor allem nachhaltig. Gerade in einer Zeit, in der Umweltbewusstsein immer wichtiger wird, hat mich dieses Konzept sehr angesprochen.

Beim genaueren Hinsehen hat mich die Umsetzung jedoch zunehmend enttäuscht. Zwar wird der nachhaltige Gedanke konsequent verfolgt, doch viele der vorgestellten Ideen wirken auf mich eher theoretisch als wirklich praktikabel. Ich hatte mir konkretere, alltagstauglichere Ansätze erhofft. Statt Inspiration blieb bei mir öfter Skepsis zurück. Würde ich das tatsächlich selbst umsetzen? Und vor allem, möchte ich das überhaupt?

Auch kulinarisch konnte mich das Projekt nicht vollständig überzeugen. Der Gedanke, einen Weihnachtsbaum zu essen, bleibt trotz aller kreativen Ansätze gewöhnungsbedürftig. Einige Vorschläge wirken mehr provokant als sinnvoll und lassen für mich den Genussgedanken etwas vermissen. Nachhaltigkeit allein reicht nicht aus, wenn das Ergebnis weder ansprechend noch wirklich einladend wirkt.

Fazit: Insgesamt bleibt für mich ein zwiespältiger Eindruck. Die Idee ist stark, relevant und lobenswert, die Umsetzung hingegen unausgereift und nicht immer überzeugend.

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Veröffentlicht am 15.12.2025

Ein Krimi für Geduldige

Tod zur Teestunde
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In "Tod zur Teestunde" liest die Lektorin Susan Ryeland das Manuskript eines Kriminalromans, in dem es um den Tod einer Frau während einer Teestunde geht. Während sie die Geschichte verfolgt, stößt sie ...

In "Tod zur Teestunde" liest die Lektorin Susan Ryeland das Manuskript eines Kriminalromans, in dem es um den Tod einer Frau während einer Teestunde geht. Während sie die Geschichte verfolgt, stößt sie auf Ungereimtheiten. Bald wird Susan selbst in einen realen Mordfall verwickelt und beginnt zu ermitteln.

Dies ist bereits der dritte Fall für die Lektorin Susan Ryeland.

Mit "Tod zur Teestunde" kehrt Anthony Horowitz erneut zu seiner bekannten Hauptfigur Susan Ryeland zurück. Wie schon in den vorherigen Bänden besteht der Roman aus zwei miteinander verknüpften Geschichten, einem klassischen Krimi im Stil von Agatha Christie und der Rahmenhandlung rund um Susan selbst. Diese Idee finde ich grundsätzlich spannend, allerdings hat sie mich dieses Mal eher verwirrt als begeistert. Der ständige Wechsel zwischen den Ebenen macht es schwer, wirklich in die Handlung einzutauchen.

Persönlich empfand ich das Buch als recht anstrengend zu lesen. Man muss sehr aufmerksam bleiben und Geduld mitbringen, um alle Zusammenhänge zu verstehen. Leider kam dabei für mich kaum Spannung auf. Viele Passagen ziehen sich, und statt Nervenkitzel dominieren lange Erklärungen und Details. Ich hatte öfter das Gefühl, dass die Geschichte nicht richtig vorankommt.

Susan Ryeland selbst ist zwar weiterhin eine interessante Figur, doch auch ihre Ermittlungen konnten mich dieses Mal nicht vollständig fesseln. Im Vergleich zu den vorherigen Fällen wirkte dieser dritte Band auf mich schwächer und weniger mitreißend.

Fazit: Insgesamt ist "Tod zur Teestunde" kein schlechtes Buch, aber auch kein Highlight. Wer das Konzept der Reihe liebt und komplex aufgebaute Kriminalromane mag, könnte trotzdem auf seine Kosten kommen. Für mich blieb der Krimi jedoch eher durchschnittlich.

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Veröffentlicht am 04.12.2025

Krimi ohne Nervenkitzel

Das tödliche Christmas Game
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Lily reist zu Weihnachten mit ihrer Familie in ein abgelegenes Herrenhaus, um ein letztes Mal das traditionelle Christmas Game zu spielen. Zwölf Rätsel und zwölf Schlüssel entscheiden, wer das Haus erbt. ...

Lily reist zu Weihnachten mit ihrer Familie in ein abgelegenes Herrenhaus, um ein letztes Mal das traditionelle Christmas Game zu spielen. Zwölf Rätsel und zwölf Schlüssel entscheiden, wer das Haus erbt. Doch ein Schneesturm schneidet alle von der Außenwelt ab und plötzlich beginnt ein tödliches Spiel.

Nach "Das mörderische Christmas Puzzle", das mich mit seiner cleveren Rätselstruktur und einer atmosphärischen Spannung überzeugen konnte, war meine Erwartung an "Das tödliche Christmas Game" entsprechend hoch. Leider konnte der neue Weihnachtskrimi diesem Vergleich nicht standhalten.

Die Ausgangssituation verspricht eigentlich viel. Am Heiligabend reist Lily widerwillig zum abgelegenen Familiensitz in Yorkshire. Einem Ort, an den sie wegen des tragischen Todes ihrer Mutter nie zurückkehren wollte. Nun ist auch ihre Tante gestorben und verfügt, dass alle Familienmitglieder sich ein letztes Mal dem traditionellen Christmas Game stellen sollen. Als Preis winkt die Besitzurkunde des Hauses, ein durchaus reizvoller Einsatz, der Spannung verspricht. Doch genau diese Spannung blieb für mich weitgehend aus. Die Handlung plätschert zu oft vor sich hin und erreicht nicht die Intensität, die das Setting hergeben könnte.

Die Atmosphäre ist zwar weihnachtlich und düster, doch fehlte mir Tiefe in der Figurenzeichnung und im emotionalen Kern der Geschichte. Viele Beziehungen bleiben oberflächlich, sodass man zwar nachvollziehen kann, weshalb Lily ihren Familienort meidet, aber kaum mitfühlt. Der Plot entwickelt zwar Wendungen, aber sie entfalten nicht dieselbe Raffinesse wie im Vorgängerroman.

Fazit: "Das tödliche Christmas Game" bietet eine interessante Ausgangsidee und eine winterlich-passende Kulisse, schafft es aber nicht, daraus echte Spannung oder emotionalen Tiefgang zu entwickeln.

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