Cover-Bild Die Grummelhummel
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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Alibri
  • Genre: Kinder & Jugend / Erstleser
  • Seitenzahl: 32
  • Ersterscheinung: 09.2025
  • ISBN: 9783865694126
  • Empfohlenes Alter: ab 6 Jahren
Cyndia Hartke

Die Grummelhummel

Mission Moor
Die Grummelhummel ist grummelig, denn sie hat riesigen Hunger. Warum findet sie keine Glockenblumen – ihre absolute Leibspeise – mehr?
Mit ihren Freunden – Regenwurm Wim, Feuerwanze Ferdi, Spinne Spidi und Ameise Anz – begibt sie sich auf eine Reise in ein mysteriöses Moor. Dort stellen sie fest, dass sie nicht die einzigen sind, die vor ganz neue Probleme gestellt sind. Denn auch hier ist nichts mehr so, wie es mal war. Das Moor droht sogar auszutrocknen!
Auf ihrer Mission Moor lernen sie, dass auch Winzlinge Großes erreichen können, wenn alle ihre Superkräfte einsetzen und dass es meist möglich ist, Lösungen zu finden, auch wenn alles erst einmal nicht gut aussieht. Probleme lösen und Dinge verändern kann sogar richtig Spaß machen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.01.2026

Von Hunger, Freundschaft und einem Moor in Gefahr

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Die Grummelhummel hat einen dieser Tage, an denen einfach alles nervt. Vor allem der leere Magen. Ihre geliebten Glockenblumen sind verschwunden! Wenn das kein Grund für schlechte Laune ist. Aus diesem ...

Die Grummelhummel hat einen dieser Tage, an denen einfach alles nervt. Vor allem der leere Magen. Ihre geliebten Glockenblumen sind verschwunden! Wenn das kein Grund für schlechte Laune ist. Aus diesem sehr nachvollziehbaren Ausgangspunkt entwickelt sich in Die Grummelhummel: Mission Moor eine Geschichte, die überraschend viel Tiefe mitbringt.

Mir ist direkt aufgefallen, dass die Grummelhummel hier genau das sein darf, was ihr Name verspricht: mürrisch, grummelig und ziemlich genervt. Das wirkt angenehm ehrlich. Sie wird nicht sofort gebremst, belehrt oder ausgegrenzt, sondern bekommt den Raum, um ihre Gefühle herauszulassen. Das ist doch mal eine schöne Einstellung. Nicht jede Geschichte muss mit guter Laune beginnen.

Auf der Suche nach Futter macht sich die Grummelhummel gemeinsam mit ihren Freunden auf den Weg ins Moor. Regenwurm, Feuerwanze, Spinne und Ameise begleiten sie, jede Figur mit eigenen Stärken und Eigenheiten. Niemand drängt sich in den Vordergrund, niemand ist nur Beiwerk. Das Zusammenspiel fühlt sich natürlich an, wie eine Gruppe, die sich ergänzt.

Im Moor wird schnell klar, dass dort etwas nicht stimmt. Pflanzen verschwinden, Lebensräume verändern sich und die kleinen Tiere merken, dass sie nicht die Einzigen sind, die Probleme haben. Das Thema Naturschutz wird hier schön gezeigt. Kinder erleben, dass sich etwas verändert hat und dass das Folgen hat – für alle.

Die Geschichte bleibt dabei ruhig erzählt. Sie setzt nicht auf große Dramatik, sondern auf Beobachtungen, Gespräche und gemeinsames Nachdenken. Lösungen entstehen nach und nach und oft gemeinsam. Das vermittelt ein gutes Gefühl von Zusammenhalt, ohne erhobenen Zeigefinger.

Die Sprache ist gut vorlesbar und klar strukturiert. Reime und rhythmische Passagen sorgen für Abwechslung. Die Illustrationen unterstützen die Stimmung sehr schön. Sie sind detailreich, aber nicht überladen, und fangen das Moor als besonderen Ort gut ein: ein bisschen geheimnisvoll, lebendig und stellenweise auch unheimlich, natürlich ohne Angst zu verbreiten. Text und Bild greifen gut ineinander.

Am Ende bleibt ein Bilderbuch, das Themen wie Umwelt, Veränderung und Zusammenarbeit kindgerecht vermittelt. Die Grummelhummel: Mission Moor erzählt davon, dass auch kleine Wesen etwas bewegen können und dass man Probleme nicht allein lösen muss. Eine Geschichte mit Herz, Humor und einer Botschaft, die nicht erklärt, sondern erlebt wird.

Vielen lieben Dank an Cyndia und den Alibri Verlag, die mir dieses wundervolle Buch zugesandt haben!

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Veröffentlicht am 29.12.2025

tolles Kinderbuch

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Klappentext / Inhalt:

Die Grummelhummel ist grummelig, denn sie hat riesigen Hunger. Warum findet sie keine Glockenblumen – ihre absolute Leibspeise – mehr?
Mit ihren Freunden – Regenwurm Wim, Feuerwanze ...

Klappentext / Inhalt:

Die Grummelhummel ist grummelig, denn sie hat riesigen Hunger. Warum findet sie keine Glockenblumen – ihre absolute Leibspeise – mehr?
Mit ihren Freunden – Regenwurm Wim, Feuerwanze Ferdi, Spinne Spidi und Ameise Anz – begibt sie sich auf eine Reise in ein mysteriöses Moor. Dort stellen sie fest, dass sie nicht die einzigen sind, die vor ganz neue Probleme gestellt sind. Denn auch hier ist nichts mehr so, wie es mal war. Das Moor droht sogar auszutrocknen!
Auf ihrer Mission Moor lernen sie, dass auch Winzlinge Großes erreichen können, wenn alle ihre Superkräfte einsetzen und dass es meist möglich ist, Lösungen zu finden, auch wenn alles erst einmal nicht gut aussieht. Probleme lösen und Dinge verändern kann sogar richtig Spaß machen.

Cover:

Das Cover zeigt eine große Hummel, die recht grummelig drein blickt und drumherum ist ein Garten und ein etwas düsterer Himmel erkennbar. Gruselige Atmosphäre macht sich hier breit und setzt die Thematik sehr gut um, ohne dabei zu düster zu wirken. Optisch und farblich wird das Ganze gut und passend erfasst.

Meinung:

Die Grummelhummel ist schlecht gelaunt, da ihre Glockenblumen fort sind? Was ist geschehen und werden sie im mystischen Moor fündig? Neben den verschiedenen Gefühlen und Zusammenhalt wird hier auch das nebenbei Naturschutz und der Lebensraum Moor näher beleuchtet und erklärt. Hier kann man so einiges lernen und erfährt mehr über Veränderungen im Moor und wie man helfen kann. Ob die Grummelhummel wieder an ihren Nektar kommt, ob die anderen ihr helfen können und ob sie vielleicht sogar bessere Laune bekommt, erfahrt ihr in dieser Geschichte.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu bedeckt.

Die Geschichte ist liebenswert und wissenswert umgesetzt. Der kleinen Hummel folgt man gern und ist ganz gespannt auf die Entwicklungen der Geschehnisse. Die Geschichte ist farbenfroh umgesetzt und es gibt hier allerhand zu erleben.

Das Text-Bild Verhältnis ist gut gewählt und auch die Anordnung der Textpassagen ist lebendig und modern umgesetzt. Die Geschichte ist spannend und interessant aufgebaut und man kann den Geschehnissen gut folgen. Die bunten Bilder und Illustrationen runden das ganze sehr gut ab und veranschaulichen den Verlauf des Ganzen sehr gut.

Die Geschichte ist nicht nur spannend, auch so einiges Wissen und wichtige Botschaften werden hier geschickt mit integriert.

Am ende werden die Fakten und Informationen zum Moor nochmal sehr gut und interessant zusammengefasst und man erhält auch hier nochmal einiges Wissenswertes und auch Informationen zum Schutz des Moores und was man selbst tun kann.

Moore sind wichtige Lebensräume und auch die Geschichte zeigt, wie wichtig Zusammenhalt und Schutz der Natur ist.

Man merkt, dass viel Herzblut der Autorin darin steckt und die Charaktere sind sehr liebenswert und niedlich umgesetzt. Ein wundervolle Geschichte, den den Naturschutz verdeutlicht und veranschaulicht und zeigt, wie wichtig dieser ist.

Fazit:

Tolles Kinderbuch mit Mehrwert über Moore und weiteren wichtigen Botschaften.

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Veröffentlicht am 22.12.2025

Mission Moor

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Moore sind ganz besondere Naturlandschaften, die es zu schützen gilt, nicht nur für die Tiere und Pflanzen, die dort leben, sondern auch für uns Menschen selbst, denn sie speichern Kohlenstoffdioxid. Die ...

Moore sind ganz besondere Naturlandschaften, die es zu schützen gilt, nicht nur für die Tiere und Pflanzen, die dort leben, sondern auch für uns Menschen selbst, denn sie speichern Kohlenstoffdioxid. Die Grummelhummel möchte jedoch nur ihren Glockenblumennektar haben.

In diesem Bilderbuch geht es augenscheinlich um einige Insekten, eine Spinne und einen Regenwurm, die versuchen, ihre hungrige Freundin, die Hummel, wieder fröhlich zu machen, denn sie ist grummelig, weil sie Hunger hat, aber keine ihrer geliebten Glockenblumen zum Nektartrinken findet.
So überreden sie sie, mit ihnen ins Moor zu kommen, weil es dort (noch) Glockenblumen geben soll. Als sie dort ankommen, ist dem aber nicht so, denn das Moor ist ausgetrocknet. Die Hummel ist nun noch viel „saurer“, außerdem treffen sie eine Moorhexe an ihrem freien Tag, die sie darum zu den Tüpfelfeen schickt. Diese können nur reimen.
In Reimform erklären sie den Tieren, was zu tun ist, damit das Moor wieder feucht wird. Und so machen sich die Tiere wie kleine Gärtner an die Arbeit und zack! geht es dem Moor schnell wieder besser. Die Hummel hat dann auch gleich wieder gute Laune.
Mit dieser meiner Meinung nach sehr chaotischen, an den Haaren herbeigezogenen Geschichte will die Autorin und Illustratorin Kinder auf den Schutz der Moore aufmerksam machen, denn auf den letzten zwei Seiten und dem Einband gibt es dann noch sachliche Informationen zum Thema Moore und was Kinder zu ihrem Schutz tun können.
Die Insekten sind hierbei stark vermenschlicht und auch die Zeichnungen wenig naturgetreu. Das Benutzen von Werkzeug vollendet die Vermenschlichung, so dass sie eher wie Kinder wirken.
Die Illustrationen sind knallig bunt, manche Tiere haben dabei nicht ihre eigentliche Farbe (die Ameise ist blau, die Spinne ist in Pastelltönen gehalten) Mimik und Gestik sind oft im Comicstil, also überzeichnet.
Der erzählende Text auf jeder Seite ist für ein Bilderbuch relativ lang und teilweise schwierig, also eher etwas für geübte LeserInnen.
Ein netter Versuch auf die Klimarelevanz der Moore hinzuweisen, aber es gibt für dieses Thema bestimmt treffendere Bilderbücher!

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