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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.01.2026

Humor blieb aus

Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße
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Überraschend bekommt Michael Hartung Besuch von einem Journalisten, der eine spektakuläre Massenflucht aus der DDR recherchiert. 127 Menschen gelangten vom Bahnhof Friedrichstraße in den Westen. In neu ...

Überraschend bekommt Michael Hartung Besuch von einem Journalisten, der eine spektakuläre Massenflucht aus der DDR recherchiert. 127 Menschen gelangten vom Bahnhof Friedrichstraße in den Westen. In neu entdeckten Stasi-Akten stößt er auf Hartung, der als ehemaliger Stellwerksmeister die Flucht eingefädelt haben soll. Die Geschichte lässt sich insgesamt gut und flüssig lesen. Allerdings blieb der erhoffte Humor für mich weitgehend aus. Auch die Liebesgeschichte konnte mich emotional nicht wirklich abholen. Interessanterweise hat mir die Verfilmung, die ich letzte Woche im Kino angesehen habe, hier deutlich besser gefallen als das Buch. Ich fand die Verfilmung tatsächlich von der Geschichte einfach runder, der Humor kam besser rüber und vor allem das Ende hat für da besser gefallen. Vielleicht lag es auch daran, dass im Film die Geschichte umstrukturiert wurde.

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Veröffentlicht am 22.01.2026

Nüchtern

Unser wilder Hof
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Trotz der vielen privaten Einblicke bleibt der Schreibstil jedoch auffallend nüchtern und distanziert. Obwohl die Autorin sehr persönliche Erlebnisse teilt, entsteht kaum emotionale Nähe. Die Erzählweise ...

Trotz der vielen privaten Einblicke bleibt der Schreibstil jedoch auffallend nüchtern und distanziert. Obwohl die Autorin sehr persönliche Erlebnisse teilt, entsteht kaum emotionale Nähe. Die Erzählweise wirkt sachlich, beinahe reportagehaft, was es stellenweise erschwert, sich wirklich in die Gedanken- und Gefühlswelt der Autorin hineinzuversetzen. Gerade bei Themen, die großes emotionales Potenzial haben, wie Überforderung, Zweifel oder familiäre Konflikte, hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht.
Insgesamt ist „Unser Wilder Hof“ ein informatives und ehrliches Buch über ein außergewöhnliches Lebensmodell. Wer sich für Selbstversorgung, Hofleben und den Spagat zwischen analogem Alltag und digitaler Öffentlichkeit interessiert, wird hier viele interessante Einblicke finden.

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Veröffentlicht am 16.01.2026

Hinter den Erwartungen

Für Polina
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Mit sehr hohen Erwartungen habe ich zu "Für Polina“ gegriffen, da mir im Vorfeld nahezu ausschließlich begeisterte Stimmen begegnet sind. Der Schreibstil hat mir grundsätzlich gut gefallen, er war angenehm, ...

Mit sehr hohen Erwartungen habe ich zu "Für Polina“ gegriffen, da mir im Vorfeld nahezu ausschließlich begeisterte Stimmen begegnet sind. Der Schreibstil hat mir grundsätzlich gut gefallen, er war angenehm, flüssig und ruhig, zugleich aber mit einem leicht altmodischen Ton, der bei mir zeitweise den Eindruck erweckte, die Handlung spiele in einer früheren Zeit. Trotzdem fiel es mir schwer, wirklich in die Geschichte einzutauchen. Ich konnte mich nicht richtig fallen lassen, was möglicherweise auch daran lag, dass mich das Buch überwiegend in Wartezimmern begleitet hat und ich daher nur stückweise lesen konnte. Die emotionale Bindung zu den Figuren wollte sich leider nicht einstellen. Besonders zu Polina konnte ich keine Sympathie aufbauen, sie wirkte auf mich eher unfreundlich und ihre Figur besaß für mich keinen besonderen Zauber. Dadurch fiel es mir auch schwer nachzuvollziehen, was Hannes so sehr an ihr faszinierte.

Zu beiden Hauptcharakteren blieb eine spürbare Distanz, sodass mich ihre Beziehung emotional nicht erreichen konnte. Das ist sehr schade, für mich persönlich war es jedoch leider kein Leseerlebnis, das mich überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 12.01.2026

Nicht ganz so meins

Die Sache mit Rachel
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Die Geschichte an sich war wirklich nicht schlecht, wenn man denn erstmal drin war. Der Einstieg hat es mir allerdings nicht leicht gemacht, denn er wirkte stellenweise ziemlich verwirrend. Unterhaltsam ...

Die Geschichte an sich war wirklich nicht schlecht, wenn man denn erstmal drin war. Der Einstieg hat es mir allerdings nicht leicht gemacht, denn er wirkte stellenweise ziemlich verwirrend. Unterhaltsam war das Ganze trotzdem, auch wenn ich mir an der ein oder anderen Stelle gewünscht hätte, Rachel würde einfach mal Klartext reden, statt alles unnötig kompliziert zu machen. Dieses ständige Drumherum hat es mir leider schwer gemacht, mich wirklich in sie hineinzuversetzen. Schön fand ich aber die Loyalität zu ihrem besten Freund.

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Veröffentlicht am 23.12.2025

Nicht überzeugt

I feel you
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Grundsätzlich behandelt das Buch ein wichtiges und aktuelles Thema. Einige Gedanken fand ich durchaus interessant, vor allem dort, wo mir die Autorin eine neue Perspektive auf Empathie eröffnet hat. An ...

Grundsätzlich behandelt das Buch ein wichtiges und aktuelles Thema. Einige Gedanken fand ich durchaus interessant, vor allem dort, wo mir die Autorin eine neue Perspektive auf Empathie eröffnet hat. An manchen Stellen konnte ich mich selbst wiedererkennen, insbesondere bei den Beschreibungen der Blicke und Bewertungen, die man im Alltag von anderen Menschen wahrnimmt.
Trotzdem hat mich das Buch insgesamt nur bedingt überzeugt. Nicht alle Gedankengänge der Autorin waren für mich gut nachvollziehbar.

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