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Laurin_tanzt

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Veröffentlicht am 09.07.2021

Weltraumwissen für Erstleser

Wieso? Weshalb? Warum? Erstleser, Band 4 - Weltraum
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Cover:
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Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet, man kann auf den ersten Blick erfassen, um welche Reihe und welches Thema es sich handelt, dass es für Erstleser geeignet ist und es zur Motivation ...

Cover:
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Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet, man kann auf den ersten Blick erfassen, um welche Reihe und welches Thema es sich handelt, dass es für Erstleser geeignet ist und es zur Motivation Sticker und Rätsel gibt. Der Astronaut im Vordergrund begleitet den Leser durchs weitere Buch und schaut einen freundlich an.

Inhalt:
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Dieses Sachbuch über den Weltraum führt Erstleser in kurzen und gut verständlichen Sätzen in die Thematik ein. Auf der Wissensreise wird das Kind von einem Astronauten begleitet, der wie eine Comic-Figur zu dem Kind spricht. Das Oberthema Weltraum ist in die Unterthemen Weltraum, Sonnensystem. Fliegen ins Weltall sowie Erforschen des Weltraums eingeteilt und die einzelnen Themengebiete sind farblich markiert, sodass man sich schnell zurechtfindet. Am Ende eines jeden Unterthemas kann das gelesene mithilfe von Leserätseln spielerisch vertieft werden. Und am Ende des Buches gibt es ein Lesequiz sowie ein Leselotto, für das man leider das Buch zerschneiden muss. Das Gleiche gilt für den Stickerbogen am Ende, der dazu dient, das Bild der Raumstation in der Mitte des Buches zu vervollständigen.

Mein Eindruck:
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Ich habe das Weltraumbuch zusammen mit meiner Tochter (fast 8 J., erste Klasse) erkundet. Am besten haben uns die verständlichen und kurzen Kapitel sowie die schönen farblichen Illustrationen gefallen. Auch ich habe beim Lesen einiges dazu gelernt bzw. besser verstanden. Etwas bedauert hat meine Tochter, dass der begleitende Astronaut keine Frau war bzw. man hätte hier geschlechtsneutral auch abwechselnd einen Mann und eine Frau oder ein Astronautenteam aus beiden Geschlechtern als Begleitperson wählen können. Das wäre etwas zeitgerechter gewesen. Die Rätsel haben ihr viel Spaß gemacht, allerdings brauchte sie manchmal meine Unterstützung. Was uns beiden nicht so gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass man im Buch bzw. mit dem Buch arbeitet und das Buch somit nicht einfach später an ein anderes Kind weitergeben kann. Einmal gebraucht, bietet es für ein zweites Kind nur den halben Nutzen.
Ich habe daher die Rätsel und das Leselotto kopiert und wir haben mit den Kopien gearbeitet. Hier würde ich mir wünschen, dass der Verlag alternativ die Arbeitsmittel dieses Buches per Download zur Verfügung stellt. Dann könnte man das Buch auch gut im Rahmen von Unterricht einsetzen. Dafür und für die mangelnde Geschlechtsneutralität ziehen wir einen Punkt ab.
Zusammenfassend kann man sagen, dass diese Erstleser-Reihe sehr gelungen ist, um Erstklässlern komplizierte Themen altersgerecht nahe zu bringen und dabei den Spaß am Lesen und Schreiben weckt. Gerne mehr davon!

Fazit:
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Weltraumwissen für Erstleser altersgerecht präsentiert - motiviert zum selber lesen und macht Spaß!

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Veröffentlicht am 24.06.2021

Eine Familie sucht und (er)findet sich neu

Wir-Zeit
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Cover:
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Auf dem Cover ist die mittlerweile fünfköpfige Familie zu sehen, offenbar auf einem Fels mit Blick aufs Meer. Man spürt die Natur und das Gefühl von Freiheit und es weckt Sehnsucht ...

Cover:
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Auf dem Cover ist die mittlerweile fünfköpfige Familie zu sehen, offenbar auf einem Fels mit Blick aufs Meer. Man spürt die Natur und das Gefühl von Freiheit und es weckt Sehnsucht beim Betrachter. Sehr schön!

Inhalt:
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Die Autorin Susanne Dyrchs und ihr Mann Chris reiben sich zwischen Karriere und Familie auf. Die beiden Kinder Joe und Frieder sind häufig unterwegs in der Kita, bei Freunden, Hobbys oder den Großeltern. Alle sehen sich kaum, Joe leidet zudem an Neurodermitis, die kaum in den Griff zu bekommen ist. Susanne und ihr Mann beschließen, dass sich etwas ändern muss. Ein Jahr vor Joes Einschulung vermieten sie ihre Wohnung, geben den Hund zu Freunden und starten mit ihren Kindern eine Weltreise. Sie wollen runterkommen, sich neu als Familie kennenlernen und neu definieren und dabei die Welt und neue Kulturen erkunden.

"Ist es das wert? Oder kritisch gefragt: die Weltreise als Problemlöser? Laufen wir einfach nur weg oder laufen wir uns frei? Ist das eine Blase, in der wir nun seit Monaten leben, und die wir, sobald sie platzt, wieder verlassen, bis wir langsam wieder auf dem Boden der Tatsachen landen? Oder verändert uns diese Reise nachhaltig?" (S. 198)

Mein Eindruck:
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Ich muss gestehen, dass es mir zu Beginn schwer fiel, mit der Autorin warm zu werden, da der Lebensstil dieser Familie sich sehr stark unterschied von dem, was meine Familie praktiziert. Doch nach und nach gefiel mir die Ehrlichkeit der Autorin sowie die Entschlossenheit, mit der sie und ihr Mann sich über die skeptischen Meinungen ihres Umfeldes hinwegsetzten. Die Planlosigkeit, mit der sich die Familie ins Abenteuer stürzt, hat mich dann des Öfteren einfach nur Schmunzeln lassen. Zudem hatte ich vor der Courage großen Respekt und war erstaunt, auf welche Art und Weise sie ihre Aufenthalte gestaltet und finanziert haben. Ich wusste bis dato nicht, dass man durch Hilfe auf Biofarmen sowie Pet- und Housessitting auch als Familie im Ausland über die Runden kommen kann. Auch hat mich die Offenheit des Ehepaars und die ihrer Kinder gegenüber anderen Kulturen sehr beeindruckt. Als Leser wird man immer mehr Teil der Reise und erlebt hautnah mit, wie sich in der Familie und ihrem Lebensstil eine Wendung vollzieht. Am Ende habe ich realisiert, dass ich einige Erkenntnisse, die Frau Dyrchs hatte, bereits jetzt schon lebe, aber gleichsam hatte ich auch die Erkenntnis, dass ich selber toleranter gegenüber anderen Lebenseinstellungen werden sollte und jeder Mensch seine Weise und sein Tempo hat, sich zu verändern.

"Viele Familien hätten sicher keine Reise um die Welt gebraucht. Das Reisen ist nicht der richtige Weg, denn jede Familie ist einzigartig, hat ihre eigene Geschichte, ihre spezifischen Wirkungskreise, ihre individuellen Herausforderungen und Charaktere. Für unsere Familie aber ist diese Wir-Zeit der Schlüssel zu einem neuen Kapitel unseres Lebens." (S. 218)

Dennoch beschönigt die Autorin nichts, sondern schildert realistisch auch die nicht so angenehmen Seiten des Reisens:

"Wir-Zeit ist auch Arbeitszeit. Organisation, Logistik und Kinderbetreuung sind unterwegs aufwendiger als wir vorher dachten. Auch die Auseinandersetzung mit dem »Wir« erfordert Kraft! Es ist wie eine kleine Familien-Operation am offenen Herzen. Unsere Wir-Zeit soll kein Adrenalinrausch sein, sondern ein gemeinsames Durchatmen. Und gerade die Zeiten zwischen den sogenannten Highlights unterwegs stellen sich als wahre Familienschätze heraus." (S. 194)

Als die Familie auf die Reise geht, sind sie noch zu viert, bei ihrer Rückkehr zu fünft. Die Art und Weise, wie die Autorin mit ihrer Schwangerschaft umging, hat mir sehr imponiert. Ich bin mir sicher, dass ich diesen Mut nicht gehabt hätte. Vielleicht zeigt es aber auch, dass wir uns hierzulande viele zu viele Gedanken über Schwangerschaft und Geburt machen und mehr auf uns und unseren Körper hören sollten.
Im Laufe der Lektüre konnte ich mich auf das mentale Mitreisen immer mehr einlassen, habe viel über andere Länder und Kulturen gelernt, aber auch über das Zusammensein und Neu-Erfinden als Familie. Frau Dyrchs hat mir mit ihren offenen Gedanken viel Stoff zum Nachdenken gegeben.
Am Ende der Reise versucht sich die Familie vergeblich wieder in ihr altes Leben zu integrieren. Das letzte Kapitel fühlt sich für mich nicht so ganz rund an. Hier hat mir noch ein kurzer Einblick in das aktuelle Leben der Familie gefehlt. Den letzten Teil des Buches füllt ein langer Foto-Abschnitt mit Momentaufnahmen von Familienmitgliedern auf Reisen. Die Fotos wirken sehr natürlich und wecken bei mir die Reisesehnsucht.
Wünschenswert wären noch ein paar Webseitentipps gewesen, die der Familie auf ihrer Reise hilfreich waren.

Fazit:
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Ein ehrlich geschriebenes Buch über das Reiseabenteuer einer Familie, die sich dabei selbst neu kennenlernt und ihr gemeinsames Leben neu findet.

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Veröffentlicht am 26.12.2025

Umfassender als erwartet

Ausgesorgt - Finanztipps und Vermögensaufbau, mit praktischen Planungshilfen
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Gestaltung:
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Das Titelbild ist sehr schlicht, aber mit dynamischen Farben in roten, gelben und rosa Tönen. Dazu ein kleines Foto der Autorin sowie der Titel und das Logo der Stiftung Warentest. ...

Gestaltung:
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Das Titelbild ist sehr schlicht, aber mit dynamischen Farben in roten, gelben und rosa Tönen. Dazu ein kleines Foto der Autorin sowie der Titel und das Logo der Stiftung Warentest. Dadurch sieht man gleich, worum es sich handelt. Gute Grafiken in den gleichen Farben wie das Titelbild veranschaulichen das Erklärte optimal.

Mein Eindruck:
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Frauen und Geld ist scheinbar immer ein schwieriges Thema gewesen. Sei es, dass die Frau wegen Care-Arbeit nicht arbeitet oder für ihre Arbeit weniger Lohn erhält als ein Mann. Oder weil Frauen weniger Risiken eingehen beim Thema Geldanlage oder sich mit steuerlichen Tricks nicht so gut auskennen oder, oder, oder ....
All diese Facetten werden hier behandelt.
Dabei bot das Buch mehr, als ich erwartet hatte. Ich hatte vor allem mit Geldanlagetipps gerechnet. Dass hier aber auch Ratschläge zum Sparen, Haushaltsbuchführen oder die Wahl der richtigen Steuerklasse enthalten sind, hat mich überrascht. Die meisten Tipps waren für mich nicht neu und werden schon immer so umgesetzt. Ich hätte auch gedacht, dass man mit gesundem Menschenverstand selbst darauf kommen könnte. Aber die Informationen zu Fonds und Aktien konnte ich gut gebrauchen.
Wie bei allen Werken von Stiftung Warentest wird man immer wieder auf das entsprechende Internetangebot hingewiesen, das in den meisten Fällen leider kostenpflichtig ist. Natürlich kann man bei Vergleichen zu aktuellen Konditionen diese nicht in ein Buch direkt einarbeiten, da diese Informationen schnell veralten. Aber man hätte auf andere, kostenlose Vergleichsportale hinweisen können.
Um in die Tiefe zu gehen, gibt es leider zu wenige Seiten. Aber für Neueinsteiger in Sachen Finanzen oder Menschen, die es nicht gewohnt sind, sich mit dem Thema Geld zu beschäftigen, ist dieses Buch ein guter Einstieg.

Fazit:
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Guter Rundum-Ersteinstieg rund um das Thema Geldumgang und Finanzen, aber leider nicht so sehr in die Tiefe gehend wie erhofft.

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Veröffentlicht am 08.12.2025

Hilfestellung für Eltern auf typische "Warum?"-Fragen

QUID+ Aber warum?
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Mein Eindruck:
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Die "Quid+"-Reihe ist folgendermaßen aufgebaut: Erst folgt eine kurze Vorlesegeschichte zu einem bestimmten Thema, dann eine konkrete Antwort für das Kind und anschließend ...

Mein Eindruck:
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Die "Quid+"-Reihe ist folgendermaßen aufgebaut: Erst folgt eine kurze Vorlesegeschichte zu einem bestimmten Thema, dann eine konkrete Antwort für das Kind und anschließend ein passender Tipp für die Eltern, um diese Aufgabenstellung kindgerecht einzuordnen und entsprechend zu handeln.
Dabei sind alle Geschichten von bunten Illustrationen begleitet. Diese gefielen mir nicht so gut, vor allem die Augen der Menschen waren mir zu übertrieben dargestellt.
Im Anhang folgt eine Erläuterung zum Inhalt dieser Reihe sowie pädagogische Hinweise zum Thema des Bandes.

Ich habe beide "Quid+"-Bände gelesen, obwohl meine Tochter lange aus dem Zielgruppenalter raus ist. Wenn ich den Geschichten Glauben schenken darf, habe ich ohne diesen Ratgeber schon einiges intuitiv richtig gemacht. Ich vermute, das wird vielen Eltern so gehen, aber durch die wissenschaftlich fundierten und systematischen Erläuterungen wird man im eigenen Handeln noch bestärkt.

In diesem Buch werden viele typische Fragen von Kindern im Kindergartenalter gestellt. Beispiele: "Warum ist meine Hautfarbe anders als Deine?", "Warum bekomme ich Fieber, wenn ich kran bin?", "Warum trennen sich Mama und Papa?" uvm.

Da ich das Buch ohne Kind gelesen habe, kann ich nicht final beurteilen, wie es auf Kinder wirkt, aber ich empfand viele Handlungen als konstruiert und nicht immer aus dem Alltag gegriffen. Außerdem wirkten sie wie Lehrgeschichten mit einem moralischen Fingerzeig.

Außerdem waren die Lösungen nicht immer zufriedenstellend und überzeugend. Besonders bei der Geschichte, bei der es um das Thema Streit ging, habe ich mich ebenso schwergetan wie einige andere. Die Behauptung, dass Kinder, indem sie Frühstück machen, den Streit der Eltern beilegen können, ist etwas zu einfach und verlagert die Verantwortung für den Streit der Eltern fälschlicherweise auf die Kinder. Bei einigen anderen Beispielen wären die Antworten für meine Tochter damals sicher nicht ausreichend gewesen.
Auch die Auswahl der Fragen folgte in meinen Augen keinem roten Faden. So folgt auf die Frage "Warum küssen sich zwei Menschen" gleich die Frage nach dem Fieber.
Es ist ein guter, erster Ansatz, um Erwachsene, die sich noch nie mit den Bedürfnissen von Kleinkindern auseinandergesetzt haben, auf solche Fragen vorzubereiten. Aber letztendlich kann dieser Ratgeber nur Impulse geben, um die Themen, die bei den eigenen Kindern relevant sind, mithilfe von eigener Kreativität und Empathie zu lösen. Finale Lösungen bietet das Buch jedoch nicht.

Fazit:
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Typische Warum-Fragen in Form von Geschichten mit hilfreichen pädagogischen Erläuterungen. Die Lösungen konnten nicht immer überzeugen.

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Veröffentlicht am 13.11.2025

Der Regenbogenfisch und das Schleppnetz

Der Regenbogenfisch in Gefahr
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Kurzmeinung:
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"Der Regenbogenfisch und sein Schwarm lebten hier wie im Paradies - bis jetzt.
Hin und wieder hatten sie von vorbeiziehenden Fischen auch anderes gehört. Ganze Fischschwärme, ...

Kurzmeinung:
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"Der Regenbogenfisch und sein Schwarm lebten hier wie im Paradies - bis jetzt.
Hin und wieder hatten sie von vorbeiziehenden Fischen auch anderes gehört. Ganze Fischschwärme, die plötzlich verschwanden und nie mehr auftauchten, Arten, welche vom Aussterben bedroht waren, und ähnliche Gruselgeschichte. Für den Regenbogenfisch und seine Freunde gehörten diese Erzählungen ins Reich der Sagen und Märchen."

Wie jedes wunderbare Buch der Regenbogenfisch-Reihe ist auch dieses wieder als sehr wertiges Hardcover gestaltet. Die bunten, liebevollen Illustrationen erstrecken sich über die gesamten Doppelseiten und diese bestehen aus dickerem Papier. So sind sie perfekt geeignet für die Zielgruppe von Kindern ab 4 Jahren, um sie öfter durchzublättern.
Das Highlight ist wie immer die Glitzerflosse beim Regenbogenfisch und dessen Schwarm.

Auf kindgerechte Art wird in jedem Band ein konkretes Thema nahegebracht. Während es bisher schon soziale Aspekte wie Freundschaft oder Mut gab, geht es diesmal um ein spezielles Umweltthema: Überfischung durch Schleppnetze.

Diese Geschichte wird spannend erzählt und natürlich kann sich der Regenbogenfisch mithilfe von seinen Freunden befreien.
Die Länge der Erzählung ist für die Aufmerksamkeitsspanne von jüngeren Kindern gut geeignet. Allerdings steht dadurch auch nur das Thema der akuten Gefahr durch die Netze im Mittelpunkt. Die Gründe, warum diese Methode genutzt wird, was dies für unsere Ernährung bedeuten kann und vieles mehr, gerät dadurch in den Hintergrund.
Es ist sehr gut zum Vorlesen geeignet, um mit Kindern darüber ins Gespräch zu kommen.
Als Erwachsener hätte ich mir aber noch ein paar Seiten mehr mit weiterführenden Infos hierzu vorstellen können. Außerdem finde ich die Rettung hier zu einfach und schnell gelungen. Dadurch wird der Anschein erweckt, dass die Netze einfach zu durchtrennen sind und sich theoretisch die Fische selber befreien können. Aber dem ist leider nicht so.

Ich mag diese Reihe sehr gerne, schon wegen der Intension und den wunderschönen Bildern, aber ich finde, dass das Thema hier etwas zu oberflächlich transportiert wird. Man hätte die Thematik besser umsetzen können.

Fazit:
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Wie immer tolle Bilder und eine spannende Thematik, die für meinen Geschmack jedoch etwas zu einfach und oberflächlich umgesetzt wurde.

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