Cover-Bild Die Farbe des Bösen
Band 2 der Reihe "Ein Fall für Rieker und Ahrens"
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Historisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Historische Kriminalromane
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 19.11.2025
  • ISBN: 9783442496389
Ralf H. Dorweiler

Die Farbe des Bösen

Historischer Kriminalroman
Hamburg 1887: Eine entsetzlich zugerichtete Leiche auf einem Fabrikgelände ist erst der Anfang einer mysteriösen Todesserie …

Hamburg 1887. Die Richterstochter Johanna Ahrens hat sich Hals über Kopf in einen Sozialisten verliebt. Als sie ihn zu einer Protestaktion vor einer Tapetenfabrik begleitet, wird sie Zeugin, wie zwei Männer eine Leiche aus einem Nebengebäude tragen. Schockiert wendet Johanna sich an Criminalcommissar Hermann Rieker. Der kann vor Ort zunächst keine Spur eines Verbrechens finden, wird aber hellhörig, als auf einem nahe gelegenen Brachgelände ein grausam zugerichteter Toter entdeckt wird. Während Johanna auf eigene Faust inkognito in der Fabrik ermittelt, forscht Rieker nach der Identität des Toten. Schon bald stößt er auf weitere Leichen, die ähnlich entstellt sind …

Düster, atmosphärisch, atemberaubend spannend – der zweite Fall für Criminalcommissar Hermann Rieker und die Richterstochter Johanna Ahrens.

»Ein spannender und im besten Sinne unterhaltsam konstruierter historischer Kriminalroman.« www.krimi-couch.de (über »Der Herzschlag der Toten«)

»Ein atmosphärischer und spannender historischer Krimi. Die Protagonisten überzeugen und ergänzen die Handlung mit Charme und Charisma.« www.histo-couch.de (über »Der Herzschlag der Toten«)

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.01.2026

Gefährliche Farben

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Ralf H. Dorweiler hat mich mit seinem Kriminalroman ‘Die Farbe des Bösen‘ mächtig in Atem gehalten. Bereits im Prolog, in dem Bente um ihr Leben rennt und vor ihrem gewalttätigen Ehemann flüchtet, betritt ...

Ralf H. Dorweiler hat mich mit seinem Kriminalroman ‘Die Farbe des Bösen‘ mächtig in Atem gehalten. Bereits im Prolog, in dem Bente um ihr Leben rennt und vor ihrem gewalttätigen Ehemann flüchtet, betritt ein fürchterlich zugerichtetes Opfer die Bühne des Geschehens. Hier beginnt das große Rätselraten um eine Serie von Morden, wobei es dem Autor vortrefflich gelingt, unverhoffte Details ins Spiel zu bringen, die mich immer wieder aufforderten, neu zu denken. Es ist eine atmosphärisch sehr dichte Geschichte, die in das politische und industrielle Geschehen Hamburgs im Jahre 1887 eintaucht. Sozialdemokratischen Bestrebungen in der Stadt werden verfolgt und unterdrückt, der Kampf um menschlichere Arbeits- und Lebensbedingungen im Keim erstickt. Doch das Volk begehrt auf und seine Forderungen nach rechtswirksamen Arbeitsverträgen bekommen einen unüberhörbaren Ton der Dringlichkeit.
Während Kommissar Hermann Rieker sich diesem Fall nur mit sehr deutlichen Worten gegenüber seinem Vorgesetzten annehmen darf, ermittelt die Tochter des Richters Johanna Ahrens in äußerst gefährlicher Mission und bringt dabei sich und andere in ungeahnte Gefahr, in eine brisante Lange, die scheinbar aussichtslos scheint.
Mir gefällt der lebendige Schreibstil mit einer unglaublichen Sogwirkung, der den Zeitgeist für mich sehr authentisch wiedergibt. Schon der Gebrauch und die Schreibweise der Berufsbezeichnungen führte mich automatisch in eine vergangene Welt, die in ihrer Komplexität der Alltagsgeschehnisse wirkungsvoll in Szene gesetzt ist. Es macht einfach Spaß den Protagonisten zu folgen, mit ihnen zu ermitteln und dabei in ein Wechselbad der Gefühle zu geraten.
Der Kriminalroman ist der zweite Teil einer Fortsetzungsreihe um Rieker und Ahrens, kann jedoch ohne Kenntnis der vorangegangenen Geschichte gelesen werden. Zum Schluss lässt es sich der Autor jedoch nicht nehmen, neugierig auf das weitere Geschehen zu machen durch Andeutungen, die spannende Entwicklungen um die Protagonisten versprechen.

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Veröffentlicht am 02.01.2026

Spannend und top recherchiert

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„Die Farbe des Bösen“ ist schon das zweite Buch der historischen Krimireihe rund um Richtertochter Johanna Ahrens und Criminalcommissar Hermann Rieker. Ich habe Teil 1 nicht gelesen. Sicherlich wäre es ...

„Die Farbe des Bösen“ ist schon das zweite Buch der historischen Krimireihe rund um Richtertochter Johanna Ahrens und Criminalcommissar Hermann Rieker. Ich habe Teil 1 nicht gelesen. Sicherlich wäre es schön gewesen, schon mehr über den Ermittler und seine unfreiwillige, neugierige Helferin zu wissen, aber der Fall ist in sich abgeschlossen und wunderbar auch so lesbar.

Situiert ist das Buch im Jahr 1887 in Hamburg und es ist unheimlich gut recherchiert. Der Autor versteht es hervorragend, einen in die Zeit mitzunehmen und mit überraschenden Fakten zu unterhalten. Im Zentrum der historischen Ereignisse stehen die gesellschaftlichen Strömungen zwischen reicher Oberschicht und Arbeiterschaft. Die unmenschlichen Arbeitsbedingungen und die Bestrebungen der Menschen, diese zu verbessern, wurden sehr eindrücklich geschildert.

Dies wird auch durch die Protagonisten gestützt, denn während Rieker aus armen Verhältnissen kommt, wächst Johanna Ahrens verwöhnt und in den besten gesellschaftlichen Verhältnissen auf. Und auch, wenn sie teilweise etwas naiv bzw. unüberlegt handelt, ist sie doch eine mutige und sympathische Frau mit einem guten Herzen. Insgesamt haben mir die Charaktere gut gefallen, denn sie sind vielschichtig aufgebaut und schaffen es auch immer mal einen zu überraschen.

Ebenfalls sehr spannend ist die Kriminalistik des ausgehenden 20. Jahrhunderts und der Einblick in die Anfänge der Kriminaltechnik.

Insgesamt also ein gelungener Krimi, mit einem sehr spannenden und durchdachten Fall. Den ersten Teil werde ich auf jeden Fall noch nachholen und freue mich schon darauf, wenn es mit den beiden weiter geht, denn das Versprechen, hat das Buch am Ende gegeben.

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Veröffentlicht am 27.12.2025

Geniale Fortsetzung der neuen historischen Krimireihe um Rieker und Ahrens

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Die Bücher von Ralf H. Dorweiler sind für mich inzwischen ein Garant für spannende Unterhaltung und tolle Aufbereitung von historisch interessanten Themen, die sehr geschickt in die Handlung mit eingeflochten ...

Die Bücher von Ralf H. Dorweiler sind für mich inzwischen ein Garant für spannende Unterhaltung und tolle Aufbereitung von historisch interessanten Themen, die sehr geschickt in die Handlung mit eingeflochten werden.
Mein erster Eindruck als ich das Buch in der Hand hielt, war auch gleich wieder sehr positiv. Das düster und geheimnisvoll gehaltene Buchcover gefällt mir sehr gut; im Laternenschein sieht man von hinten eine Frau und einen Mann eine Straße entlang gehen. Beide sind entsprechend der damaligen Zeit gekleidet. Ich habe folglich sofort erkannt, dass es sich um einen historischen Kriminalroman handelt. Das Buchcover ähnelt dem ersten Fall dieser Krimi-Reihe und hat einen sehr hohen Wiedererkennungswert.
Wie gewohnt ist der Schreibstil flüssig zu lesen und die Handlungen sind atmosphärisch dicht beschrieben. Die durchweg sympathischen Charaktere der Hauptprotagonisten machten es mir wieder sehr einfach, sofort in die Geschichte zu versinken. Durch das gesamt Buch zieht sich ein beständiger Spannungsbogen, der ständig neu gefüttert wird. So hat das Buch keine ruhigen Phasen und es gibt immer wieder überraschende Wendungen. Die Seiten fliegen nur so dahin, und ich konnte das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen. Ich fühlte mich bei den Beschreibungen der einzelnen Szenen immer mittendrin. Alle meine offenen Fragen bzgl. der Todesfälle sind logisch und für mich nachvollziehbar beantwortet worden.
Besonders gut hat mir wieder das erläuternde Nachwort des Autors gefallen.
Fazit:
Absolute Kauf- und Leseempfehlung!
Aufgrund des gelungenen Cliffhangers freue ich mich jetzt schon auf den nächsten Fall mit Hermann Rieker und Johanna Ahrens.

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Veröffentlicht am 27.12.2025

Spannender 2. Fall für Rieker und Ahrens

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Kann ein Mix aus Krimi und Historischem Roman funktionieren?
Nach der Lektüre von „Die Farbe des Bösen“ von Ralf H. Dorweiler kann ich dies nur erneut bestätigen.
Es handelt sich hierbei um Band 2 aus ...

Kann ein Mix aus Krimi und Historischem Roman funktionieren?
Nach der Lektüre von „Die Farbe des Bösen“ von Ralf H. Dorweiler kann ich dies nur erneut bestätigen.
Es handelt sich hierbei um Band 2 aus der Reihe rund um Criminalcommissar Rieker und Richtertochter Johanna Ahrens.
Die Bände können zwar grundsätzlich unabhängig voneinander gelesen werden. Jedoch ist in meinen Augen das Lesen in der richtigen Reihenfolge zu empfehlen, da man nur so die Hintergründe der handelnden Personen und deren Entwicklung mitverfolgen kann.
Im nun vorliegenden 2. Fall beobachtet Johanna am Rande einer Protestaktion der Sozialisten, wie 2 Männer eine vermeintliche Leiche aus einem Fabrikgebäude tragen. Hermann Rieker inspiziert vor Ort ihre Beobachtungen, kann jedoch nichts Verdächtiges feststellen. Als jedoch kurz darauf auf einem nahe gelegenen Gelände eine Leiche gefunden wird, wird Rieker aufmerksam und beginnt zu ermitteln. Die Ausmaße des Verbrechens übersteigen seine Vorstellungskraft. Doch auch Johanna bleibt nicht untätig und beginnt in der Tapetenfabrik Trempin auf eigene Faust zu ermitteln.
Das Cover des Romans ist sehr passend zum Genre gestaltet. Es ist dunkel und geheimnisvoll und passt wunderbar in die damalige Zeit. Auch der grün hervorstechende Titel des Romans hat eine tiefere Bedeutung, die sich im Laufe des Romans ergibt.
Die handelnden Personen kennt man bereits aus Band 1.
Criminalcommissar Rieker muss sich als „Emporkömmling“ in der höheren Gesellschaft behaupten und kämpft immer wieder um Anerkennung. Dass er nicht wie sein Vorgesetzter genug Geld zur Verfügung hat, um sich angemessen zu kleiden, merkt man immer wieder. Doch Rieker findet gute Lösungen, um den äußeren Schein zu wahren.
Seine Ermittlungsarbeit war für mich sehr authentisch und nachvollziehbar. Er arbeitet sehr korrekt und verfolgt jede Spur, die ihn zur Lösung des Falles führen könnte. Doch auch seine geheimnisvollen Seiten kommen in diesem Roman immer mal wieder ans Licht. Dadurch wird er als Ermittler erst recht interessant.
Johanna Ahrens ist wie bereits in Band 1 auf eigene Faust unterwegs und schleust sich als Arbeiterin in die Tapetenfabrik ein. Hier wird sehr deutlich, dass sie aus ganz anderen Kreisen stammt. Sie ist zwar idealistisch und möchte die Sozialisten in ihrem Kampf um bessere Arbeitsbedingungen unterstützen, vergisst bei ihrem Handeln jedoch oft die Konsequenzen für andere. Natürlich begibt sie sich auch wieder selbst in Gefahr und bringt somit auch die Ermittler in die Zwickmühle.
Der Mordfall und die damit zusammenhängenden Enthüllungen waren für mich spannend zu verfolgen.
Dem Autor gelingt es hervorragend, die damalige Zeit atmosphärisch zu zeichnen. Nicht nur die Klassenunterschiede und damalige Traditionen, sondern auch der Stand der Medizin und Forensik waren interessant zu verfolgen.
Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Einmal begonnen, wird man förmlich in einen Lesesog hineingezogen und kann das Buch kaum aus der Hand legen. Besonders gefallen hat mir, dass mehrere Erzählstränge auf ein Ermittlungsziel zulaufen und man so als Leser die Chance hat, mitzuraten und Vermutungen aufzustellen.
Zum Schluss bekommt man erneut einen Cliffhanger, der mich ganz gespannt auf den nächsten Band warten lässt.

Fazit:
Dieser historische Kriminalroman hat mir beim Lesen richtig Spaß gemacht und ich kann ihn jedem ans Herz legen, der gute Ermittlungsarbeit in einem historischen Setting zu schätzen weiß. Von mir gibt es klare 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 26.12.2025

Giftige Farben

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Hamburg 1887: Criminalcommissar Hermann Rieker hat gerade wieder einen fall abschließen können und bekommt trotzdem nicht genug Anerkennung von seinem Vorgesetzten. Die Sozialisten sind auf dem Vormarsch ...

Hamburg 1887: Criminalcommissar Hermann Rieker hat gerade wieder einen fall abschließen können und bekommt trotzdem nicht genug Anerkennung von seinem Vorgesetzten. Die Sozialisten sind auf dem Vormarsch und Rieker soll sich in den einschlägigen Lokalen umhören und Namen und geplante Aktionen ausspionieren. Dieser Auftrag geht ihm gewaltig gegen den Strich.

Die Richterstochter Johanna Ahrens, ist mit 23 Jahren immer noch ledig und ihre Mutter würde sie gerne mit einem passenden Mann bekannt machen. Auf einer Feier lernt sie dann aber den Sozialisten Jan Freisfeld kennen. Sie verabreden sich zu einem Treffen an der Kunsthalle, nimmt sie dann aber mit zu einer Protestaktion. Sie wollen auf die schlechten Arbeitsbedingungen in der Tapetenfabrik Trempin und Ci aufmerksam machen. Als Johanna sich in einem Gebüsch erleichtern will, beobachte sie, wie zwei Männer eine Leiche aus einem Nebengebäude tragen. Als sie Commissar Rieker davon erzählt und er sich in der Fabrik umhört, kann er zunächst keine Hinweise finden. Johanna wird währenddessen von ihren neuen Freunden überredet, sich als Arbeiterin in die Fabrik einschleusen zu lassen um mehr über die Arbeitsverträge zu erfahren.

Das Cover mit dem typischen Hamburger Michel bei Nacht und der Titel gefallen mir sehr gut. Die Protagonisten kenne ich schon aus dem 1. teil dieser krimi-Reihe. Besonders Johanna tut sich wieder mit ihrer Spontanität hervor und bringt damit andere Personen in Bedrängnis. Der Schreibstil nimmt mich sofort mit in die Hansestadt und ihre Vergangenheit. Das Leben in der damaligen Zeit und die Kluft zwischen arm und reich wird sehr authentisch beschrieben. Die Handlung ist sehr realistisch und die Schauplätze in Hamburg sind sehr lebendig beschrieben.

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