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Veröffentlicht am 31.12.2025

Süße, weihnachtliche Lovestory, für meinen Geschmack aber zu cozy und unlogisch

Good Spirits
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Vorweg: Ich habe das Buch nicht beendet. Diese Rezension bezieht sich somit auf die ersten 31% des Buches.

Ich wollte diese Geschichte so sehr lieben, aber irgendwie passten wir zum jetzigen Zeitpunkt ...

Vorweg: Ich habe das Buch nicht beendet. Diese Rezension bezieht sich somit auf die ersten 31% des Buches.

Ich wollte diese Geschichte so sehr lieben, aber irgendwie passten wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht so richtig zusammen.
Das Buch ist gut geschrieben. B.K. Borison versteht ihr Handwerk. Und ich kann auch absolut nachvollziehen, dass es da draußen eine Menge Leute gibt, die dieses Buch total lieben.
Ich habe sehr viel positives Feedback zu „Good Spirits“ gesehen und sehr viele Menschen die Nolan und Harriet in ihr Herz geschlossen haben und das ist auch gut so. Denn die beiden verdienen es eine Fangemeinde zu haben.

Es waren einfach viele kleine Dinge die mich an dem Buch am Ende dann doch so gestört haben, dass ich es nicht weiterlesen wollte (Achtung ab jetzt Spoiler für die ersten 31%):
Zunächst ist da der Anfang in dem eine Katze Harriet einen Brief übergibt (also mit der Schnauze, eine normale Katze), ja ist cute aber irgendwie war ich doch irritiert. Dann taucht Nolan plötzlich bei Harriet aus dem Nichts im Wohnzimmer auf, sie macht noch (wirklich witzige) Sprüche über Mörder, findet das dann aber alles doch nicht allzu schlimm und schiebt es später auf abgelaufenen Pfefferminztee? Naja, ok, auch das kann ich noch „überlesen“ zumal der Schlagabtausch der beiden mich wirklich zum Lachen gebracht hat.
Aber als dann die Szene kommt in der Harriets winzige, absolut zierliche Hand (wird zumindest gesagt) in ihrer Manteltasche stecken bleibt, weil die zu eng für ihr kleines, kleines Händchen ist, Nolan sie dann rettet, nur um zu sagen: „Lass mich das jetzt lieber für dich erledigen!“ (zitiert aus dem Gedächtnis) und ihr dann offensichtlich die Süßigkeiten aus der ZU ENGEN (ich schreie nicht, ich betone!) Manteltasche holt, obwohl immer wieder gesagt wird WIE RIESIG seine Hände im Vergleich zu ihren sind... Ist das schon dieses Männerding „ich starker Mann rette die Frau die nicht gerettet werden muss“ oder nur ein egoistisches „ich kann eh alles besser“ von Nolan?
Aber offensichtlich klappt es ja. Da musste ich mich dann doch zwingen nicht zu sehr mit den Augen zu rollen, damit ich überhaupt weiterlesen konnte.
Auch die Tatsache dass Nolan und Harriet immer wieder und wieder in ihre Vergangenheit eintauchen nur um festzustellen, dass Harriet einfach nur perfekt ist und noch nicht mal als Kind vom Löffel nascht war für mich nicht cozy, sondern einschläfernd. Ich meine da passiert wirklich nichts. Sie hackt nen Baum ab. Yeah! Allein. Im Wald. Über Stunden. Aber das ist ja so, so süß von ihr...
Als dann auch noch unsere Turteltäubchen in einen solchen Streit geraten, gerade weil nichts in ihrer Vergangeheit passiert und sie es wagt den Vorschlag zu machen, dass es sich vielleicht um ihn dreht musste ich dann aufhören zu lesen. Nolan geht dabei dermaßen die Hutschnur hoch, obwohl sie ihm nur helfen will... Puh. Kann man jetzt noch damit entschuldigen, dass er halt ein Jahrhundert oder so alt ist und dementsprechend da ein bisschen toxisches Männerbild von damals mit sich rum trägt. Aber zu einer Cozy, cuten Lovestory passt das dann für mich doch nicht.
Ich glaube ganz sicher, dass es sehr viele Leute gibt, die das alles überhaupt nicht stört und wenn man diese Punkte überlesen kann oder/und sie gar nicht schlimm findet, ist das sicherlich ein richtig gutes Buch.
Witzig, romantisch (bestimmt ab irgendeinem Punkt) und einfach wunderbar für die weihnachtliche Jahreszeit geeignet. Und genau deswegen würde ich es auch mit 2,5 Sternen bewerten.

Wer jetzt all diese Punkte gelesen hat und sagt: „Was hat die denn? Ist doch gar nicht schlimm.“ Wird mit diesem Buch ganz sicher eine wundervolle Weihnachtsgeschichte haben. Für mich war es dann doch an vielen Stellen zum einen zu unlogisch und an anderen Stellen zu cozy, da darf dann für mich ruhig doch ein bisschen mehr passieren.

Es handelt sich hier komplett um meine eigene Meinung. Wenn ihr das Buch feiert, seid bitte lieb in den Kommentaren (und falls es jemand zu Ende gelesen hat würde ich mich über eine kurze Nachricht, was denn nun hinter allem steckt freuen).

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Veröffentlicht am 23.06.2025

Zwischen Genie und Belanglosigkeit und zu oft grundlos unter der Gürtellinie

Starke Meinung zu brennenden Themen
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Hier handelt es sich um eine Kurzgeschichten Sammlung und wie es bei solchen Sammlungen oft der Fall ist, schwanken die Beiträge stark in ihrer Wirkung. Manche Beobachtungen des Lebens sind beeindruckend, ...

Hier handelt es sich um eine Kurzgeschichten Sammlung und wie es bei solchen Sammlungen oft der Fall ist, schwanken die Beiträge stark in ihrer Wirkung. Manche Beobachtungen des Lebens sind beeindruckend, andere Betrachtungen eher belanglos.
Etgar Keret versteht sein Handwerk, das merkt man schnell: Mit sprachlicher Präzision und viel Gespür für Absurditäten zieht er seine Leser:innen in seine Gedankenwelten hinein. Viele der Texte geben kluge Impulse, regen zum Nachdenken an oder werfen Fragen auf, die länger nachhallen.
Dabei changieren die 33 Texte zwischen unglaublich genial und vollkommen banal so stark, dass ich hier wirklich meine Mühe habe eine vernünftige Rezension zu schreiben.
Manche Geschichten waren für mich so tiefgreifend, dass ich das Buch am liebsten nach jedem Text zur Seite gelegt hätte, um darüber zu reflektieren. Andere dagegen ließen mich eher ratlos oder sogar genervt zurück. So sehr, dass ich mich fragte, ob ich überhaupt weiterlesen will.
Was alle Geschichten eint: Sie spiegeln unser urbanes, menschliches Leben wider, oft durchsetzt mit surrealen oder magischen Elementen, die den Blick auf die Absurditäten des Alltags noch schärfer machen. Vielleicht passt es deshalb auch ganz gut, dass nicht alle Geschichten genial, weltbewegend oder besonders bereichernd sind. So ist das Leben, dass ist es schließlich auch nicht immer.

Ein Kritikpunkt, der sich für mich durch fast alle Texte zieht und leider das Lesevergnügen deutlich geschmälert hat: Immer wieder taucht (oft völlig ohne Mehrwert für die Handlung) der männliche Blick auf Sexualität auf, inklusive der obligatorischen Erwähnung männlicher Genitalien. Selbst wenn die Hauptfigur eine Frau ist, bleibt die Perspektive spürbar männlich konnotiert.
Versteht mich nicht falsch: Wenn Sexualität zur Geschichte passt: Ja, dann fein! Aber wenn sie willkürlich eingestreut wirkt, nur damit auch ein bisschen ... Ihr wisst schon: Wie Ines sagen würden, vorkommt... fühlt es sich eher wie eine Verschwendung von Worten an.

Unterm Strich: Eine literarisch spannende Sammlung mit Höhen und Tiefen – aber leider auch mit einem Störgeräusch, das sich durchzieht.

Von daher gibt es von mir an dieser Stelle 2,5-3 Sterne.

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Veröffentlicht am 02.11.2025

Desaster für wahr... und doch irgendwie nett ab der Hälfte

The Pumpkin Spice Latte Disaster (Lower Whilby 1)
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So Leute, mit dieser Rezension tu ich mich unglaublich schwer... Ja, ich weiß. Das schreibe ich öfter mal, aber hier schlagen zwei Herzen in meiner Brust bzw hat sich meine Meinung im Verlauf des Hörbuchs ...

So Leute, mit dieser Rezension tu ich mich unglaublich schwer... Ja, ich weiß. Das schreibe ich öfter mal, aber hier schlagen zwei Herzen in meiner Brust bzw hat sich meine Meinung im Verlauf des Hörbuchs so krass geändert, dass ich gar nicht richtig weiß, wie ich das bewerten soll.
Also mal von vorne: Die beiden Sprecher machen einen guten Job. Transportieren ihre Charaktere, Gefühle und Stimmungen sehr gut. Sarah Dorsel und Leonard Hohm wissen also durchaus zu überzeugen. Sie, mit dem passenden, leich „bitchigen“ Tonfall und er ein wenig wie ein Thorsten Sträter (sorry, der Vergleich kam mir irgendwie sofort). Allerdings fand sowohl ich, als auch mein Partner beim gemeinsamen Hören, dass Leonard Hohm bzw seine gesprochene Figur James doch etwas zu oft irgendwelche Pornos geschaut haben muss, denn die Betonung (und James Gedanken, dazu aber später mehr) waren ein ums andere Mal dann doch aus meiner Sicht ziemlich drüber. Ansonsten ein gutes und schönes Hörerlebnis.

Nun zur Story: Geschrieben ist das Buch absolut gut, solide und es kommen definitiv die versprochenen Herbst- und Kleinstadtvibes auf.
Ob man die beiden Protagonisten mag ist sicherlich Geschmackssache, aber ich für meinen Teil kann sagen, dass ich beide für nicht zu 100 Prozent nahbar und nachvollziehbar halte, aber sie dennoch genug interessant fand um mit ihnen mitzufiebern.
Die Hauptnebencharaktere haben mir im gefallen. Wobei ich dann doch mal sehr gespannt bin, wie Kyra Groh Olive so sympathisch schreiben will, dass sie die Protagonistin im nächsten Teil wird... Ich fand sie einfach nicht sympathisch. Dafür freue ich mich um so mehr auf den dritten Teil. Denn die dafür kommende Hauptfigur fand ich um so sympathischer.
Leider waren alle anderen Figuren zum Großteil einfach nur Klischee-Abziehbilder. Statisten für die Geschichte und spürbar nicht wichtig genug. Die Darstellung der Klischee Lesbe als knallharte Barbesitzerin fand ich ziemlich cringe (um es mal so auszudrücken, wie Pat es ganz schrecklich fänd) und hier empfand ich die Leistung des Sprechers ihr eine Stimme zu geben auch nicht besonders gelungen, sondern nur noch Klischeehafter.
Was mich aber wirklich absolut aufgeregt hat und beinahe zum Abbrechen brachte:
James sexualisiert Jude zu Beginn die gesamte Zeit. In seinen Gedanken geht es in der ersten Hälfte des Buches gefühlt nur darum was er mit ihr anstellen würde, wenn er könnte. Dabei wird sie immer wieder von ihm nur auf ihren Arsch oder sonst was reduziert und er betont mehrfach ihre „Psycho-Augen“. Muss das sein? Meiner Meinung nach klar nein!
Und auch die anderen Figuren im Buch bekleckern sich absolut nicht mit Ruhm wenn es darum geht wie sie Jude sehen. Ich verstehe ja, dass man der Figur Jude einen Antrieb geben wollte, damit sie aus dem Kleinstadtleben ausbrechen will, das aber hier nur als (unkommentiertes!!!) Mittel zum Zweck zu nutzen finde ich mehr als unglücklich. (Wer es gelesen hat wird wissen was ich meine)
Ab ca der Hälfte nahm die Story dann aber eine Wendung (und ich meine nicht die Spice-Szenen), die wirklich nett war, wodurch ich dann auch schlussendlich weiter gehört habe. Das Geplänkel zwischen Jude und James wird lockerer, lustiger und bei einigen Szenen musste ich doch laut lachen.

Und daher fühle ich mich so zwischen den Stühlen. Denn eigentlich, ja eigentlich wollte ich dem Buch jetzt 3 Sterne geben, aber beim notieren der Defizite für diese Rezension hatte ich wieder das starke Gefühl: Nein, das kann ich einfach nicht.
Daher nur 2 Sterne.
Ich freue mich trotzdem auf die nächsten Teile der Reihe und bin gespannt ob da vielleicht das ein oder andere Thema noch einmal aufgegriffen und dann vielleicht doch noch verarbeitet wird. Es würde mich freuen.

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Veröffentlicht am 27.10.2025

Viel heiße Luft, leider wenig dahinter

Let's Split Up - Ein verfluchtes Haus. Vier Freunde. Eine verhängnisvolle Entscheidung.
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Was habe ich erwartet? Einen unterhaltsamen, horrorigen Thriller mit Mystery Elementen in einem alten Herrenhaus in dem sich vier Jugendliche aufteilen um einen Killer zu finden. So ein wenig Scooby Do ...

Was habe ich erwartet? Einen unterhaltsamen, horrorigen Thriller mit Mystery Elementen in einem alten Herrenhaus in dem sich vier Jugendliche aufteilen um einen Killer zu finden. So ein wenig Scooby Do Feeling (was es defintiv auch gab).
Allerdings muss ich sagen, dass ich doch enttäuscht bin von diesem Buch. Viel zu viel wirkt so, als sei es einfach während des schreibens geplottet worden, ohne Rücksicht darauf was noch wenige Seiten zuvor geschah. Erst ist eine Wunde ganz schrecklich und Seiten später nicht mehr der Rede wert, um nur ein Beispiel zu erwähnen.
Zudem wirkte der gesamte Roman in allem viel zu konstruiert. Welcher Sheriff hält seine Pressekonferenz bitte auf dem Schulhof ab? Welche Schule informiert ihre Schüler über Lautsprecher, dass zwei von ihnen ermordet wurden, ach und übrigens ihr könnt jetzt nach Hause gehen? Wieso wird die Figur des Reporters erst so aufgebaut nur um dann ewig im Buch nicht mehr vorzukommen?
Und all diese gigantischen Zufälle die unseren vier Held:innen hier immer wieder passieren und sie so in der Story voran bringen waren mir einfach zu viel.
Die Charaktere handeln aus meiner Sicht nicht immer glaubhaft und wenn man jetzt denkt: Ja, gut sind ja Jugendliche. Nein, auch die Erwachsenen und vor allem die Eltern.
Zudem wurde mir hier manch problematisches Verhalten auch einfach verharmlost. Jonesys Mutter ist Alkoholikerin. Aber dann lässt sie natürlich von einem auf den anderen Tag den Alkohol stehen weil man das ja mal eben so kann... Nein, einfach nein. Wirklich schade, denn wir hatten hier eine interessante Ausgangslage gerade in der Dynamik der Jugendlichen mit ihren Eltern und untereinander.
Der Schreibstil ist solide, sehr bildhaft und liest sich super schnell. Es ist fast als würde man einem Film zuschauen. Aber leider geht er halt einfach nicht in die Tiefe und kratzt nur an der Oberfläche. Es ist einfach alles aus meiner Sicht viel zu einfach geplottet und auch das Pacing wirkt nicht ganz ausgereift.
Schade, da hatte ich ein wenig mehr erwartet.

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Veröffentlicht am 10.10.2025

Zwei Seelen, kein Verstand: Gute Idee, nicht ganz so gelungene Umsetzung

Soulmates and Other Ways to Die
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Das langsame Ende der Welt vs meine Nerven die langsam zur Neige gehen.

Okay, eins vorweg: Ich bin sicher nicht unbedingt mehr die Zielgruppe für diese Story. Und ja, wäre ich jünger, um einiges jünger, ...

Das langsame Ende der Welt vs meine Nerven die langsam zur Neige gehen.

Okay, eins vorweg: Ich bin sicher nicht unbedingt mehr die Zielgruppe für diese Story. Und ja, wäre ich jünger, um einiges jünger, hätte ich sicher Gefallen an der Geschichte gefunden. Da ich aber mittlerweile älter bin und diverse Dinge ganz gern für mich Sinn ergeben sollten, kann ich nur sagen: Was bitte war das denn für ein Ritt?
Das ist natürlich nur meine Meinung und ich kenne einige Leute denen dieses Buch gut gefallen hat. Warum das bei mir nicht so ist, lest ihr hier:

Also der Klappentext hört sich wirklich ganz vielversprechend an: Die Welt schleicht auf ihre Apokalypse zu, denn jede/jeder hat durch eine genetische Mutation einen KinTwin (Seelenverwandten) stirbt er/sie stirbt auch der andere. Daher verdoppelt sich die Todesrate. Wir haben zwei Protagonisten, die selbstverfreilich seelenverwandt sind und auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten. Er, der totale Adrenalinjunkie und sie die absolute Sicherheitsmaus, die am liebsten alles und jeden kontrollieren würde.
Soweit so spannend.... Würden sich beide auch nur einen Hauch in ihren jeweiligen Kapiteln aus der Ich-Perspektive unterscheiden. Aber nö, Pustekuchen. Die beiden sind sich offensichtlich so ähnlich, dass ich zwischendurch schauen musste wer von ihnen denn jetzt gerade erzählt.
Nun gut, das ist ja allein kein Grund für eine zwei Sterne Bewertung.
Dazu kommt, dass aus meiner Sicht einfach nichts erklärt oder glaubhaft eingeführt wird, aber auch das könnte ich verschmerzen, denn hier sollen ja immer noch Teenager aus ihrer Sicht erzählen und das die a) nicht alles wissen und b) nicht unbedingt ein Augenmerk aufs Detail haben während sie in einer langsamen Apokalypse (einer Slow Apokalyps... Slowkalyps!) kämpfen glaub ich gern.
Nur leider ist der Rest der Handlung für mich auch nicht wirklich glaubwürdig. Da wird sich mal eben in eine Hochsicherheitseinrichtung geschlichen. Durch die Hecke... Bei laufender Alarmstufe und Abriegelung... Klar. Unfälle werden auf wundersame Weise überlebt, ohne auch nur später ein bisschen Blessuren zu haben und vom Rest fang ich mal lieber nicht an.

Die Story an sich ist überhaupt nicht schlecht, sie hätte nur etwas weniger „Actionfilm“ und mehr Tiefgang haben können.
Der Schreibstil ist für ein schnelles Buch zwischendurch super. Die 320 Seiten lesen sich wirklich runter wie nichts und das Cover ist ein absoluter Traum.

Wer also gerne seichte Unterhaltung haben möchte, ohne viel Erklärung, dafür mit sehr viel Action der kann hier bedenkenlos los lesen.
Wer aber gern ein bisschen Erklärung und Tiefgang möchte sollte doch vielleicht zu einem anderen Buch greifen.

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