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Annah2602

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.12.2025

Episches Finale

Ember King
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Ember King ist für mich ein richtig starkes Finale der Trilogie. Die Spannung, die Emotionen und die dramatischen Wendungen haben mich von Anfang bis Ende richtig gepackt. Yessa ist dabei mein absoluter ...

Ember King ist für mich ein richtig starkes Finale der Trilogie. Die Spannung, die Emotionen und die dramatischen Wendungen haben mich von Anfang bis Ende richtig gepackt. Yessa ist dabei mein absoluter Lieblingscharakter. Ich liebe, wie mutig, clever und gleichzeitig so menschlich sie ist. Man kann total mit ihr mitfiebern, und überlegt mit, ob man jetzt eine Entscheidung von ihr auch so getroffen hätte, oder nicht. Cassim mag ich auch sehr, vor allem, weil man seine inneren Konflikte richtig spürt und er nicht nur der typische „starke Held“ ist. Mein Hasscharakter? Definitiv der König. Jedes Mal, wenn er auftaucht, war ich genervt.
Insgesamt hat mir Ember King unglaublich gut gefallen. Ein spannendesund emotionales Ende, das die Trilogie perfekt abschließt. Ich habe die ganze Zeit mit den Figuren mitgelitten und gehofft.

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Zwischen Schmerz und Sternen

Da, wo ich dich sehen kann
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Ich bin immer noch ganz bewegt von „Da, wo ich dich sehen kann“ von Jasmin Schreiber. Dieses Buch hat mich emotional wirklich gepackt.

Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an tief berührt, aber das ...

Ich bin immer noch ganz bewegt von „Da, wo ich dich sehen kann“ von Jasmin Schreiber. Dieses Buch hat mich emotional wirklich gepackt.

Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an tief berührt, aber das letzte Drittel hat mich emotional wirklich zerstört. Vor allem die Passagen rund um das Sorgerecht der Großeltern und um Chloe haben mich komplett mitgenommen – so ehrlich, schmerzhaft und gleichzeitig hoffnungsvoll. Man spürt, wie komplex Verlust sein kann, und wie unterschiedlich Menschen mit Schuld, Liebe und Verantwortung umgehen.

Jasmin Schreiber schafft es, ein so schweres Thema mit unglaublicher Sensibilität zu erzählen. Die Geschichte von Maja, die ihre Mutter durch einen Femizid verliert, ist erschütternd. Doch was Jasmin Schreiber daraus macht, ist viel mehr als nur eine traurige Geschichte: Es geht um das, was danach kommt: um die, die zurückbleiben, um Trauer, Wut, Liebe und die mühsame Suche nach einem neuen Gleichgewicht. Besonders stark fand ich, dass der Täter kaum Raum bekommt. Stattdessen stehen die Opfer und ihre Angehörigen im Mittelpunkt, und das macht das Buch so respektvoll und kraftvoll.

Der Schreibstil ist feinfühlig, poetisch und gleichzeitig klar. Man merkt, wie viel Herzblut und Recherche in jeder Seite steckt. Die verschiedenen Perspektiven (Maja, ihre Patentante Liv, die Großeltern) geben dem Roman Tiefe und zeigen, wie unterschiedlich Menschen mit Schmerz umgehen. Besonders schön fand ich auch die Gestaltung: die Sternbilder, Zeichnungen und dokumentarischen Einschübe. Das alles macht das Buch einzigartig und besonders.

Klar, das Thema ist schwer und die Stimmung entsprechend düster. Und auch die Struktur ist anfangs etwas ungewohnt, aber genau das hat für mich den Reiz ausgemacht. Wenn man sich darauf einlässt, bekommt man ein Buch, das unter die Haut geht und einen noch lange beschäftigt.

Fazit:
Ein eindringliches, wichtiges und wunderschön geschriebenes Buch über Verlust, Zusammenhalt und Hoffnung. Es ist keine einfache Lektüre, aber eine, die sich lohnt, weil sie mitten ins Herz trifft und den Blick auf das Wesentliche lenkt.

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Veröffentlicht am 24.11.2025

Motivation ohne Druck - genau das, was man braucht.

Manchmal muss man sitzen, um den Hintern hochzukriegen
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Ich habe das Hörbuch „Manchmal muss man sitzen, um den Hintern hochzukriegen“ von Jana Crämer innerhalb von 1,5 Tagen durchgehört – und das passiert mir wirklich selten. Irgendwas daran hat mich sofort ...

Ich habe das Hörbuch „Manchmal muss man sitzen, um den Hintern hochzukriegen“ von Jana Crämer innerhalb von 1,5 Tagen durchgehört – und das passiert mir wirklich selten. Irgendwas daran hat mich sofort gepackt. Jana erzählt so offen und ehrlich über ihr Leben, ihre Essstörung, Selbstzweifel und die ganzen Höhen und Tiefen, dass man das Gefühl hat, sie würde direkt neben einem sitzen und einfach erzählen.

Was mir besonders gefallen hat: Es wirkt nicht wie ein typischer „Motivationsratgeber“, der einem sagt, was man alles falsch macht und wie man sich gefälligst ändern soll. Stattdessen zeigt Jana, dass Veränderung Zeit braucht und manchmal erst dann klappt, wenn man innerlich bereit ist. Diese Mischung aus persönlichen Geschichten, kleinen Aha-Momenten und ihrem Humor macht das Ganze total greifbar und motivierend, ohne Druck aufzubauen. Statt das Bild eines pausenlosen Kampfes zu zeichnen, betont sie: Für wirkliche Veränderung braucht es nicht allein eiserne Willenskraft, sondern vor allem den richtigen Moment — diese kleinen, klugen Entscheidungen im Jetzt.

Dass sie selbst das Hörbuch liest, macht es noch authentischer. Man merkt einfach, dass das ihre Geschichte ist und dass jedes Wort wirklich von ihr kommt. Ihre Stimme ist angenehm und emotional, aber nicht übertrieben, genau richtig, um dranzubleiben.

Ich habe ehrlich gesagt nichts auszusetzen. Für mich hat alles gepasst: spannend, berührend, motivierend, echt. Manchmal wurde es sehr persönlich, aber genau das fand ich gerade stark. Dadurch fühlt man sich verstanden und nicht allein mit seinen eigenen Themen.

Für wen würde ich es empfehlen?
- Für Menschen, die sich in Lebensumbruchsphasen befinden und Inspiration suchen, wie Veränderung sanfter gehen kann.
- Für alle, die mit Essstörungen, Selbstzweifeln oder Lebenskrisen zu tun haben, oder jemanden in ihrem Umfeld unterstützen wollen.
- Für Fans von ehrlichen Biografien, die nicht nur Erfolge feiern, sondern auch die Tiefpunkte zeigen.
- Für Hörbuchliebhaber*innen, die Wert auf einen persönlichen, warmen Erzählstil legen.

Fazit: Ein richtig gelungenes Hörbuch, das mich berührt und motiviert hat. Ich konnte kaum aufhören zuzuhören und würde es definitiv weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 31.12.2025

Eine Dosis Liebe – ein cozy Roman fürs Herz

Eine Dosis Liebe
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"Früher habe ich alles immer nur mit mir selbst ausgemacht und meine Gefühle in den Hintergrund gedrängt." - Rowan seufzte. "Das hat mich in der Vergangenheit nicht weit gebracht. Ich versuche, aus meinen ...

"Früher habe ich alles immer nur mit mir selbst ausgemacht und meine Gefühle in den Hintergrund gedrängt." - Rowan seufzte. "Das hat mich in der Vergangenheit nicht weit gebracht. Ich versuche, aus meinen Fehlern zu lernen."


Eine Dosis Liebe von Chris Zett ist genau das richtige Buch, wenn man Lust auf eine ruhige, herzerwärmende queere Liebesgeschichte hat.

Rowan hat nach ihrer Scheidung nicht nur emotional, sondern auch finanziell einiges verloren. Sie muss ihr Haus verkaufen und zieht zurück zu ihrer Mutter, die selbst mit Schulden und schweren Schicksalsschlägen zu kämpfen hat. Für Rowan steht fest: Nie wieder will sie sich in eine Frau verlieben, die vom Leben in der Großstadt träumt.

Maia erlebt ebenfalls einen ziemlichen Tiefpunkt. Für die Liebe hat sie ihren Traumjob abgesagt, nur um dann ausgerechnet von Kolleginnen zu erfahren, dass ihr Verlobter sie betrügt. Sie packt ihre Sachen und flüchtet zu ihren Tanten in eine kleine, ruhige Stadt, wo sie erst einmal versucht wieder festen Boden unter den Füßen zu bekommen. Dort trifft sie auf Rowan. Als Rowan ein Haus erbt und mit viel Herzblut renoviert, zieht Maia dort vorübergehend mit ihrem Büro ein. Viele kleine Alltagsmomente lassen die beiden langsam näher zusammenrücken.

Die Geschichte entwickelt sich ganz entspannt und fühlt sich dabei sehr echt an. Viel Wärme, Zusammenhalt und dieses schöne Gefühl von „Ankommen“. Mir persönlich hat stellenweise ein wenig Spannung gefehlt, aber ehrlich gesagt hätte das auch gar nicht so gut zu dieser sanften Geschichte gepasst.

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Veröffentlicht am 12.12.2025

Spannung zwischen Frankfurt und Belgien

Der Trailer
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„Der Trailer“ von Linus Geschke packt einen schon von der ersten Seite an! Die Geschichte beginnt mit dem Verschwinden der Studentin Lisa auf einem verlassenen Campingplatz und bald merkt man, dass die ...

„Der Trailer“ von Linus Geschke packt einen schon von der ersten Seite an! Die Geschichte beginnt mit dem Verschwinden der Studentin Lisa auf einem verlassenen Campingplatz und bald merkt man, dass die scheinbare Idylle dort auch dunkle Geheimnisse birgt. Am Setting habe ich mich besonders erfreut, Frankfurt und Belgien, da ich zu beiden eine Verbindung habe. Frankfurt und Belgien geben der Geschichte eine richtig interessante Dynamik, da man ständig zwischen städtischem Trubel und ländlicher Abgeschiedenheit hin und her springt. Die suspendierte Kommissarin Frieda Stahnke bringt mit ihrem Engagement für den alten Fall ordentlich Schwung in die Geschichte. Sie gibt Interviews für einen True-Crime-Podcast. Über den True‑Crime‑Podcast wird Vergangenheit und Gegenwart geschickt miteinander verknüpft. Wem Geheimnisse und Verstrickungen, überraschende Wendungen und Handlungsorte, zusagen, sollte „Der Trailer“ unbedingt lesen oder als Hörbuch hören.

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