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Veröffentlicht am 31.12.2025

junge Serienkillerin

Das Beste sind die Augen
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Mit dem Schreibstil der Autorin konnte ich mich schnell anfreunden.

Im Mittelpunkt dieser Geschichte steht ein junges Mädchen mit asiatischen Wurzeln, dessen Familiengeschichte mit etlichen Traumata belastet ...

Mit dem Schreibstil der Autorin konnte ich mich schnell anfreunden.

Im Mittelpunkt dieser Geschichte steht ein junges Mädchen mit asiatischen Wurzeln, dessen Familiengeschichte mit etlichen Traumata belastet ist, die an die Nachkommen weiter gegeben werden.
Der Punkt wo aus einem fast normalen jungen Mädchen, eine Serienkillerin wird, ist schleichend und wird durch die familiären Umstände forciert. Hatte sie vorher nur eine leichte Tendenz ihren Mitmenschen oder Familienmitgliedern zu schaden, eskaliert dies als sich ihre Eltern trennen und recht schnell neue Partner finden.
Das ihre Mutter jedoch auf einen Betrüger herein fällt, der keine redlichen Absichten hat und zudem nicht nur rassistische sondern auch pädophile Tendenzen aufweist, wirkt bei dem Mädchen, das von ihm mit einer Nummer versehen wird, nicht nur entmenschlichend sondern auch eskalierend.
Denn ab diesen Zeitpunkt ist sie total auf blaue Augen fixiert. Und diesen Drang lebt sie auch aus. Auch wenn sie es anfänglich mit ihren Drogenkonsum begründet.
Den Schlenker den die Autorin dann jedoch vollzieht und diese Fixierung und auch die Morde mit einer Erkrankung zu rechtfertigen schlägt vollkommen fehl. Da nach dieser Behandlung das Töten nicht endet.

Auch wenn die Protagonistin in prekären Familienverhältnissen lebt, einen hohen Leistungsdruck unterworfen ist und zudem ständigen rassistischen Anfeindungen unterworfen ist, kann dies nicht alleine zusammen mit den familiären Traumata alleine dafür herhalten, das aus einem „normalen“ Mädchen eine Serienkillerin wird.

Das Ende war einfach nur dahin geschludert und wenig überzeugend ja geradezu enttäuschend.

Fazit: Wenn man sich mit diesem Buch auseinandersetzt muss man auch zwischen den Zeilen lesen und den Subtext erfassen. Ich hätte mir mehr erwartet und war von dem Ende schlichtweg enttäuscht.

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Veröffentlicht am 31.12.2025

sehr fordernd

Die Fletchers von Long Island
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Selten habe ich mich so schwer mit einem Buch getan. Ich brauchte mehrere Anläufe bis ich das Buch wirklich durchgelesen hatte. Grund hierfür war nicht nur der Erzählstil sondern auch wie erzählt wurde.

Die ...

Selten habe ich mich so schwer mit einem Buch getan. Ich brauchte mehrere Anläufe bis ich das Buch wirklich durchgelesen hatte. Grund hierfür war nicht nur der Erzählstil sondern auch wie erzählt wurde.

Die Autorin erzählt eine Familiengeschichte rückwärts und aus verschiedenen Perspektiven. An sich wäre dies eine wirklich interessante und spannende Geschichte gewesen, wenn sie sich auf eine Perspektive beschränkt hätte und die Story nicht mit allen möglichen Problemen, Traumata und Krankheiten überladen hätte.

Ziemlich schnell wird klar, dass die Familie neben jeder Menge Leichen im Keller auch komplett traumatisiert und durch ihr Reichtum schlichtweg die Bodenhaftung verloren hat.

Die Autorin seziert die Familiengeschichte bis auf die Knochen. Vor allem der größte Teil, der sich mit Beamer beschäftigt, ein erfolgloser Drehbuchautor und Suchtiger war recht schwer zu lesen, weil er eben sehr konfus geschrieben wurde und neben vielen Wiederholungen auch die beständige Vorwegnahme der Handlung mir schlichtweg den letzten Nerv geraubt hat.

Auch der zweite Bruder ein Anwalt und die Schwester, die ewige Studentin waren nicht wesentlich besser zu lesen. Dementsprechend langsam bin ich auch voran gekommen.

Fazit: Der Roman ist in der Erzählweise und Erzählstil schon sehr speziell. Wer gerne Rückwärts erzählte Geschichten liest wird begeistert sein. Was mich jedoch wirklich gestört hat war wirklich die ständige Vorwegnahme von Infos und die Überfrachtung mit Problemen jeglicher Art die quasi über die Familie hereinbricht.

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Veröffentlicht am 05.06.2025

etwas konfus

The Stranger Times
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Das Buch stand schon lange auf der Liste der Bücher, die ich gerne unbedingt lesen wollte. Der Schreibstil ist flott mit einem speziellen Sinn für Humor versehen.

Wie schnell sich das Leben ändern kann, ...

Das Buch stand schon lange auf der Liste der Bücher, die ich gerne unbedingt lesen wollte. Der Schreibstil ist flott mit einem speziellen Sinn für Humor versehen.

Wie schnell sich das Leben ändern kann, wenn man einen neuen Job annimmt erfährt eine der Protagonisten in diesem Roman. Ja anfangs ist die Story etwas unübersichtlich. Aber mal ganz ehrlich, einfach kann jeder oder? Bis man als Leser das dann alles richtig hingebogen hat dauert es dann aber auch ein Weilchen. Der Grund ist ganz einfach, die Story ist konfus zusammengestrickt.

Dafür lernt man ungemein interessante Figuren kennen und lieben. Nun ja Banecroft ist wohl mit der Charakter, der ein kleines Scheusal ist, liebenswert ausgedrückt. Er brüllt alles und jeden in Grund und Boden, um seinen eigenen tiefsitzenden Schmerz zu verbergen. Aber er ist auch die Figur, auf den man sich verlassen kann.

Grace ist die gute Seele der Stranger Times und in ihrer Gegenwart sollte man es tunlichst vermeiden zu fluchen.

Hanna ganz neu bei der Stranger Times gerät in eine Story hinein, wo sie doch einfach nur einen neuen Job brauchte oder besser gesagt überhaupt einen um über die Runden zu kommen.

Stella, ein junge, schüchternes und über aus verängstigte Frau, die nicht nur besonders sondern auch ein Geheimnis birgt.

Ich habe diesen Roman gerne gelesen, auch wenn er sich zeitweilig ein wenig gezogen hat, also die eine oder andere Länge hatte. Ja der Roman ist speziell, aber es lohnt sich dran zu bleiben.

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Veröffentlicht am 20.05.2025

hatte mehr erwartet

Heiress Takes All
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An sich ist es eine gute Geschichte, leider hat das Autorenpaar es nicht so umsetzen können, dass es den Leser von Anfang bis Ende packt.

Das ein Roman aus der Ich Perspektive erzählt wird, ist ja perse ...

An sich ist es eine gute Geschichte, leider hat das Autorenpaar es nicht so umsetzen können, dass es den Leser von Anfang bis Ende packt.

Das ein Roman aus der Ich Perspektive erzählt wird, ist ja perse gleich schlecht. Hier jedoch ergeht sich die Hauptprotagonistin in endlosen wiederkehrenden selbst reflektierende Phasen und kaut immer wieder auf den gleichen Themen herum.

Als Leser hat man bereits nach nach den ersten Kapiteln, die übrigens leserfreundlich kurz gehalten sind, verstanden, dass Olivia nach der Scheidung ihrer Eltern, nicht nur einen gesellschaftlichen Absturz sondern auch einen finanziellen Absturz erlitten hat. Aus einer Welt aus Luxus und viel Geld erlebt sie einen Kulturschock. Erlebt einen Abstieg mit all seinen Begleiterscheinungen. Geldnot und die Abkehr einstiger Freunde.

Insgesamt entspricht Olivia nicht einer 16 jährigen. Mag ja sein das sie womöglich gezwungen war schneller erwachsen zu werden, wie andere Jugendliche in ihrem Alter, aber für mich passt ihr Auftreten und die permanente Selbstreflexion nicht zu dem Alter.

Bei ihrer Recherche muss ihr doch aufgegangen sein, dass selten ein Plan richtig bis zum Schluss funktioniert. Das es Unwägbarkeiten gibt, die einen Plan zum Scheitern bringen können. Daher ist es auch nicht verwunderlich das alles was schief gehen kann es auch tut.

Und das hat mich dann wirklich genervt. Gerade wo man denkt jetzt nimmt die Geschichte fahrt auf, bremsen die Autoren die Geschichte immer wieder aus. Es kommt was dazwischen, der Fortgang verzögert sich. Dadurch wird die Geschichte extrem langatmig und für den Leser anstrengend.

Eine Nebenfigur Kevin, hat mich unglaublich genervt, bis klar wurde, dass er so unglaublich nervt, weil er nur dazugehören will. Freunde möchte.

Der Farbschnitt und Cover passen zum Roman und gefallen mir ungemein.

Fazit. Eigentlich eine wirklich tolle Story nur leider nicht wirklich gut umgesetzt, langatmig. Die Story nimmt unzählige Abzweigungen und ermüdet so den Leser. Das Alter der Hauptfigur ist unglaubwürdig. Die ständige Selbstreflexion nervt nur noch.

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Veröffentlicht am 25.04.2025

Konnte mich nicht überzeugen

Dark Cinderella
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Da ich mal zwischendurch einen Roman brauchte um mein Hirn wieder frei zu pusten habe ich zu diesem hier gegriffen. Die ersten Seiten haben sich vielversprechend gelesen, Spannung und Romantik warum nicht. ...

Da ich mal zwischendurch einen Roman brauchte um mein Hirn wieder frei zu pusten habe ich zu diesem hier gegriffen. Die ersten Seiten haben sich vielversprechend gelesen, Spannung und Romantik warum nicht. Der Schreibstil hat mir auf zugesagt.

Das die Geschichte aus zwei Perspektiven erzählt wird fand ich zur Abwechslung mal entspannend. Zumal hier klar nicht nur ein Klassenunterschied sondern auch der Geschlechterunterschied zum tragen kommt.

Was mich anfangs fasziniert hat und auch der Grund war, warum ich dieses Buch unbedingt lesen wollte, war ob es Sofia gelingt das Verschwinden ihrer besten Freundin aufzuklären. Doch genau dieser Erzählstrang war dann doch zäh und wurde von der Autorin zugunsten der Liebelei zwischen Sofia und Maximilian ja vernachlässigt.

Stattdessen taucht man in das dekadente Lebensgefühl der Reichen und königlichen Herrschaften ein. Erlebt wie sich nach allen Seiten abgesichert wird, damit nichts an die Öffentlichkeit gerät. Erfährt, das Drogenprobleme selbst vorm Königshaus nicht halt machen.

Faszinierend ist aber auch das Themen wie Umweltschutz und Artenschutz auch in diesem Roman aufgegriffen werden.

Maximilian hat für mich noch mehr Konturen bekommen, als Sofia, dass liegt womöglich auch daran, dass sie sich viel zu sehr verstellt.

Und das ist auch der Grund warum sich die Geschichte vielfach im Kreis dreht und auf der Stellt tritt.

Fazit: Mich konnte dieser Roman leider nicht überzeugen, obwohl wirklich gute Ansätze da waren. Ist vielleicht wirklich nur für Leute mit einem Hang für Romanzen.

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