Unterhaltsam, aber leider nicht ganz wie Band eins
The Last Wish of Bristol KeatsAls ich angefangen habe, musste ich erst noch ein bisschen zurückblättern und die letzten Kapitel von Band eins lesen, um wieder komplett drin zu sein. Aber nachdem ich mich eingefunden hatte, bin ich ...
Als ich angefangen habe, musste ich erst noch ein bisschen zurückblättern und die letzten Kapitel von Band eins lesen, um wieder komplett drin zu sein. Aber nachdem ich mich eingefunden hatte, bin ich richtig durch die Seiten geflogen. Der Schreibstil ist wie immer flüssig, leicht zu lesen und hat mich sofort wieder in die Welt gezogen.
Die Handlung war allerdings ziemlich durchwachsen. An manchen Stellen ging alles so schnell, dass es kaum Raum gab, die einzelnen Szenen zu genießen und an anderen Stellen fühlte sich einiges fast wie Füllmaterial an. Es passiert so viel gleichzeitig, dass die Geschichte manchmal etwas überladen wirkte. Ich hatte das Gefühl, dass die Story ein klareres Zentrum gebrauchen könnte, einen stärkeren roten Faden.
Die Spannung zwischen den Protagonisten, die in Band eins so schön aufgebaut wurde, fühlte sich hier manchmal ein bisschen verloren an. Es gab ganz viel hin und her und auf Dauer war das etwas ermüdend. Die Romantik war nicht ganz so aufregend wie beim ersten Band und konnte die ganze Dramatik und Chemie nicht komplett halten. Trotzdem mochte ich die Charaktere unglaublich gerne. Ich konnte wieder total mit Bristol mitfühlen. Ihre Gedanken und Gefühle waren greifbar, echt und emotional. Auch das Worldbuilding und die magischen Elemente, besonders die Portal Aspekte, fand ich total spannend.
Alles in allem hat mir The Last Wish of Bristol Keats immer noch Spaß gemacht und war unterhaltsam, aber es fehlte mir einfach dieses gewisse etwas, das Band eins so besonders gemacht hat.
fazit: Ein interessantes Magiesystem und flüssiger Schreibstil. Ein paar Dinge haben mir gefehlt, aber Fans von Band eins sollten definitiv weiterlesen.✨