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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.01.2026

Berührend

Falling Like Snow
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“Falling like Snow” von Erin Doom ist eine spannende Enemies-to-Lovers-Romance mit düsterem Setting.

Ivy wächst allein mit ihrem Vater in der Einöde Kanadas auf. Als ihr Vater eines Tages stirbt, holt ...

“Falling like Snow” von Erin Doom ist eine spannende Enemies-to-Lovers-Romance mit düsterem Setting.

Ivy wächst allein mit ihrem Vater in der Einöde Kanadas auf. Als ihr Vater eines Tages stirbt, holt ihr Patenonkel John sie zu sich und seinem Sohn nach Kalifornien. Doch Mason ist alles andere als begeistert von Ivy und lässt sie das mehr als deutlich spüren. Als wäre ihr Leben nicht so schon schwer genug, holt sie auch noch die Vergangenheit ihres Vaters ein.

Zu Beginn war ich skeptisch, was die Geschichte anging. Allerdings wurde es auf den ersten Seiten bereits so spannend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
Ivy ist ein sehr schweigsamer und in sich gekehrter Charakter, die wenig spricht und so gut wie alles mit sich selbst ausmacht. Durch die Erzählung aus ihrer Perspektive, lernt man sie allerdings sehr schnell zu verstehen und auch zu mögen. Trotz all den Widrigkeiten in ihrem Leben zieht sie deutliche Grenzen und weiß was sie selbst leisten kann. Eine absolut tolle Protagonistin.
Ihre Liebe zur Natur und das Verständnis für ihre Heimat ist einzigartig.
Womit ich nicht gerechnet habe, ist die Spannung, die sich durch ihre Vergangenheit aufbaut. Was hat ihr Vater für Geheimnisse gehütet und wieso verfolgt sie das heute noch?
Diese Fragen haben mich bis zum Ende beschäftigt und die Spannung durchgängig hochgehalten.

Was die Geschichte allerdings so einzigartig macht ist das Verständnis von Heimat und Zuhause. Kann ein Zuhause sich verändern oder muss es mit der Heimat verbunden bleiben? Oder ist nicht sogar beides möglich?

Ich fand die Geschichte absolut berührend, spannend und mit einer ganz wichtigen Botschaft.
Absolut empfehlenswert!

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.01.2026

Toller zweiter Teil

Im Labyrinth der Furcht
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“Im Labyrinth der Furcht” von Ethan Cross ist der spannende zweite Teil der “Hüter-Reihe”, um Francis Ackerman jr.

Ackerman befindet sich in den Fängen des Hüters, des gefährlichen Verbrechers überhaupt. ...

“Im Labyrinth der Furcht” von Ethan Cross ist der spannende zweite Teil der “Hüter-Reihe”, um Francis Ackerman jr.

Ackerman befindet sich in den Fängen des Hüters, des gefährlichen Verbrechers überhaupt. Doch damit nicht genug. Seine Familie ist ebenfalls dort und das lässt der Hüter ihn spüren.
Währenddessen ist Nadia, im Auftrag des FBI, auf der Spur eines grausamen Serienkillers. Doch sie verliert dabei nicht aus den Augen, dass sie auch Ackerman helfen muss.

In diesem Band hatte Ackerman leider nur eine Nebenrolle, wie ich fand. Sein Dilemma, mit seiner Familie in der Gewalt des Hüters und seiner “Fähigkeit” keine Angst zu haben, wurde nicht wirklich deutlich meiner Meinung nach.
Dafür hat Nadia eine viel größere Rolle bekommen und wurde endlich ein eigenständiger Charakter, was mir sehr gut gefallen hat. Sie hat sehr viel Potential als Protagonistin und ist auf ihre eigene Art absolut toll.
Der Fall um den künstlerisch angehauchten Serienmörder, welchen Nadia versucht aufzuspüren, hat sehr viel Raum eingenommen, war aber auch wieder super spannend.
Auch der Erzählstil, aus den unterschiedlichsten Perspektiven der verschiedenen Charaktere, hat sein übliches getan und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Alles in allem war es kein typischer Ackermann-Thriller, aber Nadia hat das wunderbar aufgefangen. Gerne mehr davon!

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Veröffentlicht am 28.10.2025

Ein absolutes Highlight!

Sonnenaufgang Nr. 5
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“Sonnenaufgang Nr.5” von Sebastian Henn ist herzergreifend, emotional und so bewegend, dass man nicht anders kann, als auch im Nachhinein mit einem leichten Lächeln an das Lesevergnügen zurück zu denken.

Jonas ...

“Sonnenaufgang Nr.5” von Sebastian Henn ist herzergreifend, emotional und so bewegend, dass man nicht anders kann, als auch im Nachhinein mit einem leichten Lächeln an das Lesevergnügen zurück zu denken.

Jonas ist 19 Jahre und hat bereits viele Enttäuschungen erlebt. Sein Studium in Germanistik hat er abgebrochen und versucht sich jetzt als Ghostwriter für die ehemalige Filmdiva Stella. Denn sie möchte ihre Biografie schreiben lassen. Also macht Jonas sich auf den Weg, die Vergangenheit von Stella aufzuschreiben und vor seiner eigenen davon zu laufen.

Ich kenne Sebastian Henn als Schöpfer des “Buchspazierers” und doch ist dies mein erster Roman von ihm.
Was soll ich sagen? Ich habe selten ein Buch gelesen, was mich so tief berührt hat. Von Seite zu Seite habe ich gelacht, geweint, gelitten und doch so viel mitgenommen, dass ich dieses Buch auf jeden fall noch mehr als einmal lesen werde.

Die Charaktere sind so menschlich und toll ausgearbeitet, dass ich das Gefühl hatte, über alte Freunde zu lesen. Und spätestens nach Ende des Buches sind sie zu Freunden geworden. Jeder noch so kleine Charakter hatte seine ganz eigene Geschichte und Sebastian Henn hat es immer geschafft, dass sie nicht zu kurz kommt.
Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, sondern musste Seite um Seite weiter blättern. Es war nicht so spannend wie ein Thriller, aber es hat mir so viel mehr gegeben.
Es geht um Vergebung und Verlust, aber auch um so viel mehr.

Dieser Roman ist für jeden zu empfehlen, der sich auf knappen 300 Seiten an einem Ort wohlfühlen und zugleich eine gewisse Sehnsucht verspüren möchte, nach Zusammenhalt, Liebe, Vergebung, aber auch nach den kleinen Begegnungen im Leben.

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Veröffentlicht am 28.10.2025

Kaum aus der Hand zu legen

Not Quite Dead Yet
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“Not Quite Dead Yet” von Holly Jackson ist eine berührende Geschichte mit vielen Krimielementen und spannungsgeladen wie ein Thriller.

Die 27 Jahre alte Jet wird an Halloween brutal angegriffen, doch ...

“Not Quite Dead Yet” von Holly Jackson ist eine berührende Geschichte mit vielen Krimielementen und spannungsgeladen wie ein Thriller.

Die 27 Jahre alte Jet wird an Halloween brutal angegriffen, doch sie überlebt, wie durch ein Wunder. Allerdings hat sie nur noch begrenzt zu leben. Um genauer zu sein, eine Woche, bis sie an ihren Verletzungen stirbt. Nicht viel Zeit, doch sie hat genau ein Ziel: ihren eigenen Mörder zu finden. Wird sie es schaffen?

An dieser Geschichte hat mich besonders Jet als Charakter begeistert. Mit dieser Gewissheit umzugehen, genau zu wissen, wann man stirbt ist eine Kunst für sich. Mein persönlicher Eindruck war, dass sie sich in ihren eigenen Mord verrannt hat, um den Konflikten aus dem Weg zu gehen, welche das Leben für sie noch bereithält. Und genau das hat sie ausgemacht und vor allem so menschlich wirken lassen.
Auch Billy, ihr bester Freund, gefällt mir sehr gut. Er tut alles, um ihr zu helfen und das bedingungslos.

Bis zuletzt war mir nicht klar, wer Jet letztendlich getötet hat und ich wurde total überrascht, in jeglicher Hinsicht.
Gerade das Miträtseln hat das Buch so spannend gestaltet, dass es wirklich Spaß gemacht hat weiterzulesen. Es gab keine langatmigen Strecken und Tiefen im Spannungsbogen, sondern man wurde emotional wirklich gefesselt.

Alles in allem bin ich mal wieder begeistert von Holly Jacksons neuem Werk und kann es jedem Thriller Fan absolut empfehlen.

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Veröffentlicht am 06.10.2025

Mehr Begeisterung geht nicht

Say You'll Remember Me
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“Say you’ll remember me” von Abby Jimenez ist ein tiefgründiger und herzergreifender Roman über Liebe, die trotz aller Widersprüche einen Weg ins Herz finden kann.

Ein letzter Abend in der Stadt und am ...

“Say you’ll remember me” von Abby Jimenez ist ein tiefgründiger und herzergreifender Roman über Liebe, die trotz aller Widersprüche einen Weg ins Herz finden kann.

Ein letzter Abend in der Stadt und am nächsten Tag geht es an das andere Ende des Landes. So ist es zumindest geplant. Doch Samantha hat nicht damit gerechnet, dass dieser letzte Abend das beste Date ihres Lebens werden sollte.

Xavier ist ein wirklich toller Charakter. Er ist grimmig, forsch und sehr deutlich und dabei auch noch absolut unverschämt. Doch wenn er einmal aufgetaut ist, ist er unglaublich. Und mal ganz ehrlich. Wer kann einem Mann widerstehen, der Tiere liebt?
Auch Samantha hat mich absolut von sich überzeugt. Sie ist liebevoll, loyal und lässt sich nichts gefallen. Die beiden wären also ein absolutes Traumpaar. Doch wie so oft kommt das Leben dazwischen.
Es ist unbeschreiblich, wie Abby Jimenez das Gefühl der Zerrissenheit der beiden vermittelt. Das Gefühlschaos, in dem sie schweben, und das aus vielerlei Gründen.
Der Schreibstil ist spannend und absolut ergreifend, während er gleichzeitig ein humoristisches Meisterwerk ist. Ich habe zu keiner Sekunde das Gefühl gehabt, dass ich das Buch aus der Hand legen könnte.

Alles in allem bin ich begeistert von diesem Roman und das zurecht!

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