Berührend
Falling Like Snow“Falling like Snow” von Erin Doom ist eine spannende Enemies-to-Lovers-Romance mit düsterem Setting.
Ivy wächst allein mit ihrem Vater in der Einöde Kanadas auf. Als ihr Vater eines Tages stirbt, holt ...
“Falling like Snow” von Erin Doom ist eine spannende Enemies-to-Lovers-Romance mit düsterem Setting.
Ivy wächst allein mit ihrem Vater in der Einöde Kanadas auf. Als ihr Vater eines Tages stirbt, holt ihr Patenonkel John sie zu sich und seinem Sohn nach Kalifornien. Doch Mason ist alles andere als begeistert von Ivy und lässt sie das mehr als deutlich spüren. Als wäre ihr Leben nicht so schon schwer genug, holt sie auch noch die Vergangenheit ihres Vaters ein.
Zu Beginn war ich skeptisch, was die Geschichte anging. Allerdings wurde es auf den ersten Seiten bereits so spannend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
Ivy ist ein sehr schweigsamer und in sich gekehrter Charakter, die wenig spricht und so gut wie alles mit sich selbst ausmacht. Durch die Erzählung aus ihrer Perspektive, lernt man sie allerdings sehr schnell zu verstehen und auch zu mögen. Trotz all den Widrigkeiten in ihrem Leben zieht sie deutliche Grenzen und weiß was sie selbst leisten kann. Eine absolut tolle Protagonistin.
Ihre Liebe zur Natur und das Verständnis für ihre Heimat ist einzigartig.
Womit ich nicht gerechnet habe, ist die Spannung, die sich durch ihre Vergangenheit aufbaut. Was hat ihr Vater für Geheimnisse gehütet und wieso verfolgt sie das heute noch?
Diese Fragen haben mich bis zum Ende beschäftigt und die Spannung durchgängig hochgehalten.
Was die Geschichte allerdings so einzigartig macht ist das Verständnis von Heimat und Zuhause. Kann ein Zuhause sich verändern oder muss es mit der Heimat verbunden bleiben? Oder ist nicht sogar beides möglich?
Ich fand die Geschichte absolut berührend, spannend und mit einer ganz wichtigen Botschaft.
Absolut empfehlenswert!