Profilbild von Buch_Elfe

Buch_Elfe

Lesejury Star
offline

Buch_Elfe ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Buch_Elfe über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.01.2026

Ein Finale zwischen Zeit, Liebe und Verantwortung

Vortex – Die Liebe, die den Anfang brachte
0

Mit Vortex – Die Liebe, die den Anfang brachte findet Anna Bennings Vortex-Trilogie ihren Abschluss – und dieser hat es in sich. Der dritte Band setzt einige Zeit nach den Ereignissen aus Teil zwei ein ...

Mit Vortex – Die Liebe, die den Anfang brachte findet Anna Bennings Vortex-Trilogie ihren Abschluss – und dieser hat es in sich. Der dritte Band setzt einige Zeit nach den Ereignissen aus Teil zwei ein und führt Elaine (Ellie) und ihre Verbündeten in den alles entscheidenden Kampf um Zeitlinien, Wahrheit und Frieden. Was hier erzählt wird, ist weit mehr als ein klassisches Finale: Es ist der Punkt, an dem sich alle Fäden zusammenziehen und das volle Ausmaß der Geschichte sichtbar wird.
Der Einstieg gelingt intensiv und emotional. Ellies Verzweiflung über Bales Gefangenschaft ist spürbar, ihr innerer Konflikt prägt große Teile des Romans. Sie ist längst nicht mehr das Mädchen aus Band eins, sondern eine junge Frau, die Verantwortung trägt, Entscheidungen hinterfragt und dennoch bereit ist, Risiken einzugehen. Diese Entwicklung gehört zu den größten Stärken des Buches. Unterstützt wird sie durch einzelne Perspektivwechsel zu Bale, die zwar sparsam eingesetzt sind, aber zusätzliche emotionale Tiefe schaffen und die Bindung zwischen den beiden wieder stärker in den Fokus rücken.
Inhaltlich wird das Tempo deutlich angezogen. Die Bedrohung durch Hawthorne, die veränderten Zeitlinien und der drohende Krieg zwischen Menschen und Vermengten treiben die Handlung voran. Gleichzeitig öffnet Anna Benning den Blick auf die Hintergründe des Urvortex und macht deutlich, wie groß und komplex das gesamte Konstrukt wirklich ist. Viele Geheimnisse werden gelüftet, frühere Ereignisse erhalten neue Bedeutungen und manches, was sicher schien, wird infrage gestellt. Dabei bleibt die Geschichte durchgehend spannend, auch wenn sie stellenweise fordernd und emotional schwer wiegt.
Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und bildhaft. Mit vergleichsweise einfachen Worten erschafft die Autorin eindrucksvolle Schauplätze und intensive Szenen, die sich mühelos im Kopf festsetzen. Besonders im letzten Drittel überschlagen sich die Ereignisse: Intrigen, Kämpfe, Verrat und Hoffnung liegen nah beieinander. Nicht jede Entscheidung wirkt dabei vollkommen logisch, vor allem im Hinblick auf die zeitlichen Mechanismen – ein klassischer Schwachpunkt vieler Zeitreisegeschichten. Dennoch gelingt es dem Buch, emotional zu überzeugen und den Kern der Geschichte nicht aus den Augen zu verlieren.
Die Liebesgeschichte zwischen Ellie und Bale tritt hier wieder deutlicher hervor als im zweiten Band. Sie ist Motor und Anker zugleich, ohne die größere Thematik von Verantwortung, Frieden und moralischen Entscheidungen zu überdecken. Nebenfiguren treten etwas zurück, was dem Fokus auf das zentrale Paar und den Abschluss der Haupthandlung zugutekommt.
Fazit
Vortex – Die Liebe, die den Anfang brachte ist ein intensives, emotionales und spannendes Finale, das die Trilogie konsequent zu Ende führt. Nicht jeder Aspekt ist frei von logischen Schwächen, doch die Geschichte überzeugt durch ihre Figuren, ihre Atmosphäre und den Mut, große Fragen zu stellen. Ein Abschluss, der berührt, nachhallt und zeigt, wie viel Herzblut in dieser Welt steckt. Für alle, die die ersten beiden Bände geliebt haben, ist dieses Finale ein würdiger und bewegender Abschluss der Reise durch den Vortex.

Veröffentlicht am 01.01.2026

Zwischen Göttern, Geheimnissen und gebrochenem Vertrauen

Supernatural Academy: Year Two (Supernatural Academy 2)
0

Mit „Supernatural Academy: Year Two“ führt Jaymin Eve die Geschichte rund um Maddison und ihr zweites Jahr an der Akademie konsequent weiter – und hebt die Einsätze spürbar an. Nach den Enthüllungen aus ...

Mit „Supernatural Academy: Year Two“ führt Jaymin Eve die Geschichte rund um Maddison und ihr zweites Jahr an der Akademie konsequent weiter – und hebt die Einsätze spürbar an. Nach den Enthüllungen aus Band eins bleibt nichts mehr verborgen: Maddies Herkunft rückt sie ins Zentrum von Machtinteressen, Beobachtung und Gefahr. Atlantis erhebt sich, die Götter mischen sich ein – und plötzlich steht weit mehr auf dem Spiel als nur das Überleben an der Academy.
Der Einstieg gelingt nahtlos. Man ist sofort wieder mitten im Geschehen, mitten in Maddies Gedanken, Zweifeln und dieser wunderbar trockenen Art, mit der sie selbst in den dunkelsten Momenten kontert. Gerade ihr Humor und ihre Schlagfertigkeit sind es, die sie weiterhin zu einer starken, nahbaren Protagonistin machen. Gleichzeitig wird deutlich, dass dieses zweite Jahr sie verändert: Verluste, Enttäuschungen und harte Wahrheiten hinterlassen Spuren. Maddie wird härter, entschlossener – ohne dabei ihre emotionale Tiefe zu verlieren.
Inhaltlich deckt der Band ein ganzes Jahr ab, was sich durch größere Zeitsprünge bemerkbar macht. Dadurch wirkt manches etwas geraffter, einzelne Entwicklungen hätten durchaus mehr Raum vertragen. Besonders das Atlantis-Thema ist spannend angelegt und bringt viele neue Facetten in die Geschichte, bleibt aber stellenweise hinter seinem Potenzial zurück. Trotzdem sorgt genau dieser Handlungsstrang für einige der stärksten Momente des Buches und lässt erahnen, wie groß diese Reihe noch werden kann.
Die Dynamik innerhalb der Gruppe bleibt ein zentrales Element. Die Found-Family-Vibes rund um Maddie und die Jungs funktionieren weiterhin hervorragend. Gleichzeitig geraten Beziehungen unter Druck – allen voran die zu Asher. Seine Entscheidungen sorgen für Frust, Enttäuschung und echte Konflikte. Positiv hervorzuheben ist, dass Maddie hier nicht klein beigibt: Vertrauen will neu verdient werden, und Jaymin Eve nimmt sich die Zeit, diesen Prozess glaubwürdig darzustellen. Auch die weiteren Enthüllungen über Maddies, Ashers und Connors Herkunft geben der Geschichte zusätzliche Tiefe – selbst wenn nicht jede Figur gleichermaßen Sympathiepunkte sammelt.
Action, Spannung und emotionale Wendungen wechseln sich in diesem Band dicht ab. Es gibt intime, ruhige Momente ebenso wie Szenen, die regelrecht das Herz zerreißen. Neue Feinde treten auf, alte Gewissheiten brechen weg, und das Ende setzt einen deutlichen Akzent, der neugierig und leicht atemlos zurücklässt.
Fazit:
„Supernatural Academy: Year Two“ ist eine spannende, emotionale Fortsetzung, die den Fokus stärker auf Entwicklung, Herkunft und Konsequenzen legt. Trotz kleinerer Schwächen im Erzähltempo überzeugt der Band mit einer starken Protagonistin, intensiven Konflikten und einem Plot, der deutlich größer denkt als zuvor. Jaymin Eve baut ihre Welt weiter aus und macht große Lust auf den Abschluss der Reihe. Eine klare Leseempfehlung für alle, die Band eins geliebt haben.

Veröffentlicht am 01.01.2026

Zwischen Asche, Angst und Vertrauen

FRAGILE. Niemand kennt dich so wie ich (Sparrow Falls 1)
0

Mit FRAGILE. Niemand kennt dich so wie ich eröffnet Catherine Cowles die Sparrow-Falls-Reihe mit einer intensiven Mischung aus Romance und Suspense, die gleichermaßen berührt wie fesselt. Im Mittelpunkt ...

Mit FRAGILE. Niemand kennt dich so wie ich eröffnet Catherine Cowles die Sparrow-Falls-Reihe mit einer intensiven Mischung aus Romance und Suspense, die gleichermaßen berührt wie fesselt. Im Mittelpunkt steht Rho, die als Jugendliche ihre gesamte Familie bei einem verheerenden Hausbrand verloren hat. Nur knapp überlebt, bleibt sie mit Narben zurück – sichtbaren und unsichtbaren. Jahre später kehrt sie an den Ort ihrer Vergangenheit zurück, um das zerstörte Haus ihrer Familie wieder aufbauen zu lassen. Ein mutiger Schritt, denn damit stellt sie sich nicht nur alten Erinnerungen, sondern auch der Angst, die sie bis heute begleitet.
Rho ist eine Protagonistin, die unter die Haut geht. Trotz Panikattacken, Schuldgefühlen und Trauer ist sie bemerkenswert lebensbejahend. Ihr Wunsch, das Haus zu renovieren, ist weit mehr als ein Bauprojekt – es ist der Versuch, sich ihr Leben zurückzuerobern. Besonders berührend ist dabei ihr familiäres Umfeld: Die Pflegefamilie, die sie nach dem Brand aufgenommen hat, steht fest hinter ihr und bringt starke Found-Family-Vibes in die Geschichte. Dieser Zusammenhalt bildet einen warmen Gegenpol zu den dunkleren Elementen des Plots.
Ansons Auftreten sorgt früh für Reibung. Der ehemalige FBI-Profiler ist verschlossen, grummelig und hält andere lieber auf Abstand. Dass ausgerechnet er für die Renovierung zuständig ist, sorgt für einen holprigen Start zwischen ihm und Rho. Doch schnell wird klar, dass hinter seiner abweisenden Art eigene Verluste und Schuldgefühle stecken. Seine analytische Art lässt ihn Gefahren erkennen, bevor andere sie wahrhaben wollen – und genau das wird entscheidend, als Rho bedroht wird. Die Spannung entwickelt sich dabei angenehm schleichend: Erst unterschwellig, dann immer dringlicher, bis man das Buch kaum noch aus der Hand legen kann.
Die Liebesgeschichte entfaltet sich ruhig und glaubwürdig. Rho und Anson sind keine Figuren, die kopflos in Gefühle stolpern. Ihre Annäherung ist geprägt von Zurückhaltung, inneren Konflikten und einem deutlichen „Ich will, aber ich kann nicht“. Das kann stellenweise frustrieren, passt jedoch zu beiden Figuren und ihrer Vergangenheit. Besonders gelungen ist die Balance zwischen Romantik und Thriller-Elementen: Weder verdrängt die Spannung die Emotionen noch umgekehrt. Kleine humorvolle Momente und Nebenfiguren – allen voran ein sehr liebenswerter tierischer Begleiter – lockern die Atmosphäre zusätzlich auf.
Stilistisch liest sich das Buch sehr flüssig. Catherine Cowles versteht es, emotionale Tiefe mit einem stetig steigenden Spannungsbogen zu verbinden. Die Bedrohung bleibt lange rätselhaft, Hinweise sind geschickt gestreut und die Auflösung ist keineswegs vorhersehbar. Gerade zum Ende hin zieht das Tempo deutlich an und sorgt für echtes Herzklopfen.
Fazit:
FRAGILE. Niemand kennt dich so wie ich ist ein starker Auftakt, der Romance und Suspense gekonnt vereint. Eine verletzliche, aber beeindruckend starke Heldin, ein grummeliger Beschützer mit Vergangenheit, ein warmes Kleinstadtsetting und eine spannungsgeladene Handlung ergeben zusammen ein emotionales Leseerlebnis. Wer Geschichten über Trauma, Heilung, Vertrauen und Liebe unter Gefahr mag, sollte sich diesen Reihenstart nicht entgehen lassen.

Veröffentlicht am 01.01.2026

Wenn Magie brennt und Vertrauen zu Asche wird

Dance of Stars and Ashes
0

Mit Dance of Stars and Ashes setzt Nisha J. Tuli ihre Romantasy-Reihe spürbar intensiver fort. Der zweite Band knüpft direkt an die Ereignisse des Auftakts an und entfaltet eine deutlich dynamischere, ...

Mit Dance of Stars and Ashes setzt Nisha J. Tuli ihre Romantasy-Reihe spürbar intensiver fort. Der zweite Band knüpft direkt an die Ereignisse des Auftakts an und entfaltet eine deutlich dynamischere, dunklere Atmosphäre, die einen sofort wieder in die Welt von Nachtfeuer hineinzieht. Wer Band eins gelesen hat, findet sich schnell zurecht – dennoch wird rasch klar, dass diese Fortsetzung ohne Vorkenntnisse nur schwer vollständig greifbar wäre.
Im Zentrum steht erneut Zarya, die sich weiterentwickelt hat und nun noch stärker zwischen Pflicht, Angst und dem wachsenden Bewusstsein ihrer eigenen Macht steht. Ihre Reise ist weniger von Entdeckung, dafür umso mehr von inneren Konflikten geprägt. Die Bedrohung vor den Toren Dharatis, die Suche nach dem Ursprung ihrer Magie und die Frage, wem sie trauen kann, verleihen der Handlung eine konstante Spannung. Zarya wirkt dabei nicht unfehlbar, sondern verletzlich, zweifelnd und gerade dadurch sehr nahbar.
Besonders getragen wird der Roman von der Beziehung zwischen Zarya und Rabin. Die Enemies-to-Lovers-Dynamik entfaltet sich hier als klassischer Slow Burn: voller Reibung, unausgesprochener Gefühle und gefährlicher Nähe. Rabin bleibt lange schwer einschätzbar – anziehend, arrogant, undurchsichtig – was die emotionale Spannung zusätzlich verstärkt. Schön ist dabei, dass Zarya sich nicht blind von ihrer Anziehung leiten lässt, sondern immer wieder bewusst Abstand wahrt. Diese Balance macht ihre Verbindung glaubwürdig und intensiv zugleich.
Das Worldbuilding gewinnt im zweiten Band deutlich an Tiefe. Die magischen Systeme, Wesen und politischen Spannungen werden weiter ausgebaut, ohne den Lesefluss zu bremsen. Die indisch inspirierte Welt wirkt sinnlich, lebendig und stellenweise bedrohlich. Kämpfe, Machtspiele und neue Enthüllungen sorgen dafür, dass kaum Ruhe einkehrt, während emotionale Zwischentöne und ruhige Passagen genau die richtigen Atempausen setzen.
Stilistisch bleibt Nisha J. Tuli ihrer bildhaften, detailreichen Sprache treu. Die Kapitel sind angenehm strukturiert, das Erzähltempo hoch, ohne gehetzt zu wirken. Besonders positiv fällt auf, dass nicht nur die Hauptfiguren, sondern auch Nebencharaktere weiter an Tiefe gewinnen und spürbar wachsen. Das Ende schließt diesen Band nicht mit einem brutalen Cliffhanger, lässt aber genügend offene Fäden zurück, um die Neugier auf die Fortsetzung deutlich anzufachen.
Fazit:
Dance of Stars and Ashes ist eine kraftvolle, emotionale und spannungsgeladene Fortsetzung, die Band eins für viele sogar übertrifft. Mit einer starken Heldin, intensiver Slow-Burn-Romance, dichtem Worldbuilding und stetig wachsender Gefahr entwickelt sich die Reihe konsequent weiter. Für Fans von Romantasy mit Tiefe, Magie und emotionalem Sog ist dieser zweite Band eine klare Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 01.01.2026

Zwischen Erinnerung, Macht und Gefühl – eine Fortsetzung, die unter die Haut geht

To Love a God
0

Nach dem starken Auftakt der Götterlicht-Saga war meine Erwartungshaltung an „To Love a God“ entsprechend hoch – und gleichzeitig war da diese leise Sorge, ob Band zwei vielleicht „nur“ vorbereiten würde, ...

Nach dem starken Auftakt der Götterlicht-Saga war meine Erwartungshaltung an „To Love a God“ entsprechend hoch – und gleichzeitig war da diese leise Sorge, ob Band zwei vielleicht „nur“ vorbereiten würde, was im Finale passiert. Diese Sorge war jedoch unbegründet. Anna Benning entwickelt die Geschichte nicht nur konsequent weiter, sondern verleiht ihr eine ganz neue emotionale und erzählerische Tiefe.
Besonders prägend ist Coldens Erinnerungsverlust, der die Dynamik zwischen den Figuren vollständig verschiebt. Statt auf Bekanntes zurückzugreifen, zwingt die Geschichte sowohl Aurora als auch die Leser*innen dazu, Colden neu zu begegnen. Dieser Perspektivwechsel funktioniert erstaunlich gut und sorgt für eine konstante Spannung, weil man nie sicher ist, wie weit man ihm trauen kann – oder ob er jemals wieder derjenige wird, den man aus Band eins kennt. Gerade dieser innere Konflikt, dieses Ringen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, macht Coldens Figur unglaublich interessant.
Aurora steht emotional stark im Fokus und überzeugt durch ihre Vielschichtigkeit. Sie ist verletzlich, zweifelnd und steht dennoch immer wieder auf. Ihr Umgang mit Schuld, Angst und Verantwortung wirkt authentisch und nachvollziehbar. Besonders gelungen fand ich, dass ihre Entwicklung nicht laut oder abrupt geschieht, sondern schrittweise und beinahe unauffällig. Sie wächst, ohne ihre Unsicherheit zu verlieren – genau das macht sie so greifbar.
Auch atmosphärisch zieht der Band deutlich an. Die Welt wirkt dunkler, bedrohlicher, politischer. Das Worldbuilding wird erweitert, neue Orte und Figuren kommen hinzu und fügen sich stimmig in das Gesamtbild ein. Nicht jede Figur ist sofort durchschaubar, was zusätzlich Spannung erzeugt. Der Schreibstil von Anna Benning bleibt dabei angenehm flüssig, bildhaft und emotional, mit einem sehr guten Gespür für Tempo. Ruhige, intensive Szenen wechseln sich mit actionreichen Momenten ab, ohne dass es sich unausgeglichen anfühlt.
Insgesamt hatte ich nie das Gefühl, dass die Handlung stagniert. Im Gegenteil: Die Geschichte gewinnt an Komplexität, die Konflikte werden schärfer und emotional herausfordernder. Gerade diese Mischung aus inneren Kämpfen und äußeren Bedrohungen hat mich sehr gepackt.

Fazit
„To Love a God“ ist ein starker, emotionaler zweiter Band, der weit über einen typischen Mittelteil hinausgeht. Anna Benning vertieft ihre Figuren konsequent, erweitert die Welt spürbar und steigert sowohl Spannung als auch emotionale Intensität. Eine sehr gelungene Fortsetzung, die neugierig auf das Finale macht und lange nachhallt.