Möchtegern-Seher und Praktikantin
Der SeherDer siebente Teil der Thriller-Serie mit Arne Stiller unterscheidet sich von den vorigen Teilen, indem seine Kollegin Inge in Pension geht, ist er ein Ein-Mann-Team. Ich hatte Bedenken, ob er sich alleine ...
Der siebente Teil der Thriller-Serie mit Arne Stiller unterscheidet sich von den vorigen Teilen, indem seine Kollegin Inge in Pension geht, ist er ein Ein-Mann-Team. Ich hatte Bedenken, ob er sich alleine auch so gut schlägt, da gerade die Diskussionen und der Austausch mit anderen bei Arne das besondere Etwas ausmachen. Zum Glück bekommt er eine Polizeianwärterin an seine Seite, die sich nach anfänglichen Schwierigkeiten gar nicht so schlecht schlägt und ihm auch Kontra gibt. Sandy hat mir als junger, frischer Charakter sehr gut gefallen. Die Ermittlungsfälle sind spannend aufgebaut und gerade, wenn es um entführte und/oder getötete Babys geht, sind die Emotionen bei mir hoch, sodass auch der Wettlauf gegen die Zeit ein Nervenkitzel und eine Lesespannung war. Arne konnte sein Fachwissen als Kryptologe auch wieder einsetzen und somit konnten die verschlüsselten Botschaften vom Täter entschlüsselt werden. Der Möchtegern-Seher hat meiner Meinung nach, keine Erkenntnisse für die Ermittlungsfälle rund um die entführten und getöteten Babys beigetragen und auch als Person hätte ich ihn nicht unbedingt benötigt. Die Szenen mit dem Seher haben für mich den Fall eher ins Lächerliche gezogen und waren nicht so authentisch, wie die restlichen Charaktere. Ich bin gespannt, wie sich Inge in ihrer Pension einfinden wird oder ob sie in dem einen oder anderen Fall wieder unterstützend oder als Gesprächs- und Analysepartnerin von Arne auftauchen wird.