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Evie

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.01.2026

E-Mails vom anderen Ende der Welt

Ein Geschenk zur Winterzeit
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Natasha ist mit ihrer Familie frisch aus dem Urlaub zurück, doch von Entspannung kann keine Rede sein, denn bei der Rückreise verliert ihre Tochter Mabel ihr Lieblingskuscheltier. Nach ein paar schlaflosen ...

Natasha ist mit ihrer Familie frisch aus dem Urlaub zurück, doch von Entspannung kann keine Rede sein, denn bei der Rückreise verliert ihre Tochter Mabel ihr Lieblingskuscheltier. Nach ein paar schlaflosen Nächten startet Natasha einen Aufruf in den sozialen Medien und über Ecken kommt die Info auch bei Duffy an. Er hat das Kuscheltier gefunden, befindet sich aber gerade in Nepal, weit von der Zivilisation entfernt. Als Notlösung schickt er regelmäßig Fotos von der Kuh und schon bald wartet nicht nur Mabel auf eine neue Mail, sondern auch Natasha.

Natasha mochte ich insgesamt ganz gerne, ich hatte aber auch das ein oder andere kleine Problem mit ihr, da ich nicht immer die gleiche Meinung wie sie hatte. Duffy ist mir sehr sympathisch gewesen. Er ist ein extrovertierter Typ mit offener Ausstrahlung, was ihm bei seinen Reisen zugute kommt. Und wie liebevoll er die Nachrichten für Mabel schreibt, zeigt was für ein toller Kerl ist.
Die Handlung ist gut, jedoch für mich auch etwas zu lang gewesen. Die Geschichte wird aus den Perspektiven von Natasha und von Dylan erzählt, und zusätzlich gibt es noch einen Handlungsstrang in der Vergangenheit. Das ergibt alles auch Sinn, jedoch hatte ich manchmal das Gefühl, dass die Geschichte nicht wirklich vorankommt. Das, was man vom Klappentext erwartet, spielt zum Beispiel erst ab etwa Seite zweihundert eine Rolle. Richtung Ende gibt es auch etwas Drama, welches man bereits erahnen kann. Das Ende ist aber schön und passt gut zu einem Weihnachtsroman.
Den Schreibstil mochte ich gerne. Der Lesefluss ist gut, weshalb man leicht abtauchen kann und nicht merkt, wie viele Seiten man bereits gelesen hat. Trotzdem gibt es auch ein paar zähe Momente, die aber schnell überstanden sind.
Ich kann das Buch empfehlen, wenn man eine süße Weihnahtsromance sucht, die mit den Nachrichten einen interessanten Aspekt hat. Die Hauptcharaktere sind sympathisch und ich hatte einige schöne Lesestunden.

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Veröffentlicht am 02.01.2026

Eine gute Sammlung an Wintergeschichten

Winterzeit, tief verschneit
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Das Hörbuch vereint verschiedene Wintergeschichten von Otfried Preußler. Man trifft in diesen zum Beispiel auf Hörbe und Zwottel oder auf den kleinen Wassermann, aber auch auf ein paar andere.

Ich kenne ...

Das Hörbuch vereint verschiedene Wintergeschichten von Otfried Preußler. Man trifft in diesen zum Beispiel auf Hörbe und Zwottel oder auf den kleinen Wassermann, aber auch auf ein paar andere.

Ich kenne bereits die ein oder andere Geschichte von dem Autor und da mir diese gut gefallen, habe ich auch diesem Hörbuch mit den winterlichen Geschichten eine Chance gegeben. Die Auswahl der Geschichten hat mich gut unterhalten, und ich mochte es, sowohl bekannte Charaktere wiederzutreffen als auch neue Figuren kennenzulernen. In den Geschichten stehen vor allem die Atmosphäre und die Botschaften im Vordergrund, weniger die Spannung, was ich gerade für die Winterzeit sehr passend finde.
Die Sprecher sind gut gewählt. Das Hörbuch sprechen drei verschiedene Personen, die sich bei den Geschichten abwechseln und jede Stimme ist angenehm.
Das Hörbuch ist eine schöne Idee für Fans von Otfried Preußler oder für diejenigen, die einen Eindruck von den Büchern des Autors bekommen möchten. Die Geschichten sind kurzweilig und transportieren wichtige Werte.

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Veröffentlicht am 02.01.2026

Was ist, wenn der Sohn des Weihnachtsmanns Ostern lieber mag?

Der Ostermann
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Der Sohn des Weihnachtsmanns mag keinen Winter und kein Weihnachten, er mag den Frühling und Ostern lieber. Deshalb möchte er der Ostermann werden und nicht der Weihnachtsmann.

Ich mag die Kinderhörbücher ...

Der Sohn des Weihnachtsmanns mag keinen Winter und kein Weihnachten, er mag den Frühling und Ostern lieber. Deshalb möchte er der Ostermann werden und nicht der Weihnachtsmann.

Ich mag die Kinderhörbücher des Autors gerne, weshalb ich mir auch dieses angehört habe. Die Geschichte ist humorvoll, was man bereits von den Büchern von Marc-Uwe Kling gewöhnt ist und auch die Idee der Geschichte ist gut. Ich hätte mir aber gewünscht, dass sie länger ist, da sie weniger als 10 Minuten lang ist. Was mir aber gut gefallen hat, ist, dass die Geschichte in Reimen geschrieben wurde, dass macht beim Hören Spaß.
Der Autor liest auch dieses Hörbuch und hat wie gewohnt einen guten Job gemacht. Er weiß, wie er bestimmte Worte betonen muss, damit man gerne Zuhört. Auch hier gibt es wieder eine Lesung mit zusätzlichen Geräuschen und eine Aufnahme nur mit seiner Stimme.
Das Buch ist empfehlenswert für jeden, der eine lustige Geschichte über den Sohn des Weihnachtsmanns hören möchte, der eigentlich lieber Ostermann werden möchte. Da die Geschichte sehr kurz ist, kann man sie quasi immer einbauen und Fans des Autors werden von der Geschichte gut unterhalten werden.

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Veröffentlicht am 30.12.2025

Die verschwundenen Dinge

Die Schule der magischen Tiere ermittelt 6: Die Plätzchenfalle
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Weihnachten rückt immer näher, es ist aber noch nicht alles fertig. Dementsprechend hängt sich jeder noch mehr rein, aber wie soll Mary weiter stricken, wenn die Stricknadeln verschwunden sind? Doch nicht ...

Weihnachten rückt immer näher, es ist aber noch nicht alles fertig. Dementsprechend hängt sich jeder noch mehr rein, aber wie soll Mary weiter stricken, wenn die Stricknadeln verschwunden sind? Doch nicht nur die Nadeln verschwinden, sondern auch die Kekse. Wie gut, dass der Eisbär Murphy ein Ermittler ist.

Obwohl das Hörbuch recht kurz ist, hat man genug Zeit, die Charaktere kennenzulernen. Murphy ist ein kluges Köpfchen, weshalb der Dieb nicht lange unentdeckt bleibt. Die andere Protagonisten sind einem auch direkt sympathisch.
Die Handlung ist nicht schlecht. Die Atmosphäre ist weihnachtlich und man fühlt sich wohl. Die Ermittlungen von Murphy sind interessant, hätten meiner Meinung nach aber etwas länger andauern können.
Der Schreibstil ist leicht verständlich und der Text ist groß gedruckt, was gut zur Zielgruppe und für Erstleser passt. Auch die Absätze im Text sind hilfreich. Die Illustrationen ergänzen den Text gut und ich mag den Zeichenstil sehr gerne.
Das Buch ist empfehlenswert, wenn man einen kurzen Kinderkrimi sucht, der sich leicht lesen lässt und nicht gruselig ist. Der Eisbär als Ermittler ist gut gewählt und man rätselt gerne mit ihm mit.

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Veröffentlicht am 29.12.2025

Das verlorene Geschenk

Anton und das Weihnachtsgeschenk
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Anton geht spazieren, als ein Päckchen vor seinen Füßen landet. Er blickt nach oben und sieht den Weihnachtsschlitten davonfliegen. Er möchte nicht, dass ein Kind vergeblich auf sein Geschenk wartet, weshalb ...

Anton geht spazieren, als ein Päckchen vor seinen Füßen landet. Er blickt nach oben und sieht den Weihnachtsschlitten davonfliegen. Er möchte nicht, dass ein Kind vergeblich auf sein Geschenk wartet, weshalb er den Weihnachtsmann einholen möchte.

Anton ist ein interessantes Kerlchen. Auf seiner Mission, das Päkchen zurückzugeben, muss er sich immer wieder etwas einfallen lassen, um die Spur nicht zu verlieren. Er ist klug und mutig, weshalb er zum Beispiel keine Angst hat, auf einem Vogel zu fliegen.
Die Geschichte ist kurzweilig und auf der Reise von Anton kann man einiges entdecken. Ich finde das Detail mit dem Schlitten süß, denn den sieht man immer Mal wieder als Schatten im Bild. Der Humor ist eher flach, trotzdem wird man gut unterhalten.
Die Illustrationen sind eher minimalistisch, sowohl von den Details, als auch von der Farbgebung her. Mir hat es gut gefallen, wie manchmal mit der Darstellung der Handlung gespielt wurde, da dass etwas Abwechslung hineingebracht hat.
Ich kann das Buch empfehlen, wenn man eine eher einfache Geschichte sucht, die man trotzdem gerne liest. Anton ist sympathisch und die Verfolgungsjagd gut gemacht.

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