Der Kampf um Viterra
Royal 6: Eine Liebe aus SamtNachdem ich die gesamte Reihe etwas schleppend und zwischendurch auch nervig fand aufgrund des ewigen Hin und Hers zwischen Philip und Tanja, war ich positiv überrascht als ich den letzten Band hörte. ...
Nachdem ich die gesamte Reihe etwas schleppend und zwischendurch auch nervig fand aufgrund des ewigen Hin und Hers zwischen Philip und Tanja, war ich positiv überrascht als ich den letzten Band hörte.
In diesem Teil sind die Freunde in Grüppchen getrennt. Während Charles, Claire, Fernand, Philip und Charlotte eingesperrt sind, konnten Tanja und Henry fliehen.
Wir lernen hier auch neue Leute kennen, wie beispielsweise den Bruder des Königs, der ebenfalls mit Tanja und den anderen kämpft. Tanja und Henry kommen zu einer Truppe, die ebenfalls das Königreich beschützen wollen. Sie teilen sich die Nahrung ein und trainieren jeden Tag. Irgendwann trifft Tanja draußen ihren Beschützer James, der halb verhungert und erfroren ist und rettet ihm das Leben.
Als die Tage immer weiter vergehen und das Königspaar laut den Medien umgebracht werden soll, will Tanja nicht länger warten und die anderen befreien. Sie hecken alle gemeinsam einen Plan aus und wollen die Königin und den König beschützen sowie alle Gefangenen befreien.
Das Besondere in diesem Band ist, dass wir hier nicht nur Tanjas Sicht hören, sondern auch die von Philip, Henry und Katja. Ihre Schwester Katja schließt sich dem Widerstand an und versucht ihre Heimat gemeinsam mit ihrem Mann zu beschützen. Auch sie will nicht untätig herumsitzen.
Dieser Teil war zur Abwechslung mal sehr spannend, da es hier nicht länger um den Prinzessinnenausscheid geht, sondern um den Krieg um Viterra. Endlich erfährt man, wer die Strippenzieher hinter all dem sind und warum.
Auch Philips Beweggründe Charlotte zu wählen, werden endlich enthüllt.
Es gab hier auch eine überraschende Wendung, die ich absolut nicht erwartet habe und die mir die Tränen kommen ließ.
Ich glaube nach dem Auftakt der Geschichte ist dies der Teil, der mir mit am besten gefällt.
Seltsam fand ich nur, dass Charles die meisten Kapitel von den anderen bekommen hat. Warum gerade er? Philip selbst hat nur 1 bekommen, glaube ich. Oft kamen mir die Kapitel der anderen wie Lückenfüller im Buch vor. Das hätte man vielleicht anders und intensiver beschreiben können. Aber alles in allem war das ein guter Abschluss der Reihe.