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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.01.2026

Toll

Hormonyoga für die Wechseljahre
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Viele Frauen leiden unter vielfältigen Beschwerden in den Wechseljahren. Laut diesem Buch kann Hormon Yoga helfen diese Beschwerden zu lindern.

Die Autorin selbst ist Yoga Lehrerin und führt uns hier ...

Viele Frauen leiden unter vielfältigen Beschwerden in den Wechseljahren. Laut diesem Buch kann Hormon Yoga helfen diese Beschwerden zu lindern.

Die Autorin selbst ist Yoga Lehrerin und führt uns hier durch 14 Übungen. Die Übungen selbst sind auch für ungeübte Frauen machbar und fordern keine Vorkenntnisse. Bei jeder Übung steht wofür sie gut ist und wie genau sie auszuführen ist. Viele Bilder veranschaulichen die Übungen noch dazu.

Ich selbst mache seit vielen Jahren regelmäßig Yoga und weiß, dass es der Gesundheit gut tut. Ich hab sehr gern die Übungen aus dem Buch durchprobiert. Wichtig ist auch, die Reihenfolge einzuhalten. Mir hat es sehr gut getan aber langfristig hab ich jetzt natürlich noch keine Erfahrungen machen können.

Ich empfehle dieses Buch allen Frauen, die Interesse daran haben sich etwas Gutes zu tun, speziell in den Wechseljahren.

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Veröffentlicht am 04.01.2026

Ruhiger Roman

Mathilde und Marie
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Maries landet im Bücherdorf Redu. Ein kleines Dorf in den belgischen Ardennen, in dem die Welt ein bisschen anders ist. Fernsehen und Internet wird hier kaum genutzt, dafür Bücher, lange Spaziergänge und ...

Maries landet im Bücherdorf Redu. Ein kleines Dorf in den belgischen Ardennen, in dem die Welt ein bisschen anders ist. Fernsehen und Internet wird hier kaum genutzt, dafür Bücher, lange Spaziergänge und man redet miteinander. Hier triftig Marie auch auf Mathilde. Sie steht der neuen Frau im Dorf sehr kritisch gegenüber, verschließt sich auch so gern vor der Welt. Nach und nach taut Mathilde auf, das liegt auch an Marie. Die beiden führen intensive Gespräche, freunden sich an und teilen ihre Geschichten miteinander.

Ein stilles, nachdenkliches Buch über das was im Leben wichtig ist. Hier stehen die Atmosphäre und die Protagonisten im Mittelpunkt, weniger die Handlung. Themen wie Selbstbestimmung, Familie und Vergangenheit werden sensibel beleuchtet. Man sollte ganz in Ruhe lesen, um auch die Zwischentöne mitzubekommen. Die Idee mit dem Bücherdorf ist richtig toll. Da würde ich auch gern leben. Mit den Protagonisten wurde ich leider nicht komplett warm. Sie waren sympathisch, hatten Tiefe. Allerdings waren sie manchmal etwas zu wenig emotional, fast nüchtern.

Insgesamt ein ruhiger Roman mit einer tollen Atmosphäre. Wer stille Bücher mag, wird hier viel Freude damit haben.

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Veröffentlicht am 02.01.2026

Spannend

Eisnebel
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Theo ist verlobt mit Connor. Um seine Familie kennenzulernen, fahren beide in das Anwesen der Familie Dalton. Auf einem Berg, mitten im Nirgendwo, trügt die scheinbare Idylle. So richtig willkommen fühlt ...

Theo ist verlobt mit Connor. Um seine Familie kennenzulernen, fahren beide in das Anwesen der Familie Dalton. Auf einem Berg, mitten im Nirgendwo, trügt die scheinbare Idylle. So richtig willkommen fühlt sich Theo nicht. Sie soll ihre Vergangenheit preisgeben, die sie bisher verdrängt und geheimgehalten hat. Langsam kommen Bruchstücke der Erinnerung wieder hoch. Manches auf dem Anwesen kommt ihr bekannt vor. Noch dazu bekommt sie geheime Nachrichten, die sie einschüchtern sollen. Was ist damals passiert und was hat das alles mit ihrem Verlobten und dessen Familie zu tun?

Dieser Thriller startet direkt spannend und lässt sich flüssig lesen. Die geheimnisvollen Nachrichten lassen den Leser direkt zu Beginn schon neugierig werden. Im mittleren Teil gab es für mich ein paar kleine Längen, störte aber nicht. Da konnte ich mal Luft holen. Die Spannung steigt immer weiter an. Es kommen immer neue Geheimnisse ans Licht, die Erinnerungen dazu von Theo. Alles zusammen ergibt bald ein Bild und doch gibt es einige überraschende Wendungen. Das Setting hier überzeugt komplett. Das luxuriöse Anwesen der Familie, Schnee, Wald und immer herrlich düster. Für mich ein gelungener Thriller, der durch eine großartige Atmosphäre besticht.

Empfehle ich euch gern weiter.

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Veröffentlicht am 24.12.2025

Tiefgründig

Wasser
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Eine Frau um die 50 zieht sich zurück in einen Küstenort in Irland. Sie hält nur wenig Kontakt zu den Menschen, die dort leben, ändert ihren Namen, will die Vergangenheit hinter sich lassen. Die war in ...

Eine Frau um die 50 zieht sich zurück in einen Küstenort in Irland. Sie hält nur wenig Kontakt zu den Menschen, die dort leben, ändert ihren Namen, will die Vergangenheit hinter sich lassen. Die war in Dublin. Ihr Mann sitzt im Gefängnis, eine Tochter will nichts mehr mit ihr zu tun haben, die andere Tochter lebt nicht mehr. Das ganze Ausmaß entfaltet sich uns ganz langsam.

Der Roman erzählt von Schuld und Selbsttäuschung. Kann sie sich nach all dem überhaupt vergeben? Die Handlung entfaltet sich ganz ruhig und langsam. In Rückblicken bekommen wir einen Eindruck zu ihrem Verhältnis zu ihrem Mann und den Töchtern. Sie reflektiert, hat sie etwas übersehen? Die Frau fühlt sich unverstanden, deswegen taucht sie ab. Psychologische Tiefe gibt es hier genauso wie Vorurteile und ein paar Klischees.

Der Roman lässt sich flüssig lesen und unterhält. Kann ich euch also empfehlen.

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Veröffentlicht am 22.12.2025

Berührend

Elf ist eine gerade Zahl
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Die 14-jährige Paula lebt zusammen mit ihrer Mama Katja. Paula hat Angst. Der Krebs ist zurück. Alles geht wieder von vorn los. Eine schwere Operation hat sie vor sich und keine Ahnung was danach ist. ...

Die 14-jährige Paula lebt zusammen mit ihrer Mama Katja. Paula hat Angst. Der Krebs ist zurück. Alles geht wieder von vorn los. Eine schwere Operation hat sie vor sich und keine Ahnung was danach ist. Katja will stark sein für ihre Tochter, ihr beistehen. Sie macht sich Vorwürfe, hat Angst aber auch Hoffnung. Um Paula zu unterstützen, erzählt sie ihr eine Geschichte. Es geht um ein Mädchen und einen Fuchs. Sie schafft eine Parallelwelt um Paula Mut und Zuversicht zu geben.

Eine sehr nachdenkliche Geschichte erwartet uns in diesem Buch. Eindringlich wird uns erzählt wie stark die beiden Frauen die Krankheit belastet. Das wirkt sehr authentisch, ohne große Dramen und Übertreibungen. Parallel dazu lesen wir die Geschichte, die Katja ihrer Tochter erzählt. Diese Geschichte hat mich leider nicht so ganz abholen können. Die Idee finde ich klasse aber irgendwie ist der Funke nicht ganz übergesprungen. Die Abschnitte über Katja und Paula waren für mich sehr bewegend. Die Gefühle der Beiden waren sehr feinfühlig eingefangen. Katja reflektiert viel, denkt über vieles nach.

Hier wird wunderbar erzählt wie Geschichten helfen können, sich Ängsten und Sorgen zu stellen.

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