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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.01.2026

Ein Buch mit Tiefgang

Elf ist eine gerade Zahl
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Mich hat sofort das Buchcover und der ungewöhnliche Titel angesprochen. Elf ist eine gerade Zahl ließ mich schmunzeln und ich habe erwartet ein humorvolles, fröhliches Buch zu lesen.
Doch dem war nicht ...

Mich hat sofort das Buchcover und der ungewöhnliche Titel angesprochen. Elf ist eine gerade Zahl ließ mich schmunzeln und ich habe erwartet ein humorvolles, fröhliches Buch zu lesen.
Doch dem war nicht so.
Martin Beyer hat ein sehr emotionales Buch über eine Mutter-Tochter-Beziehung geschrieben.
Die 14 jährige Paula erkrankt an Krebs und die alleinerziehende Mutter Katja, Lehrerin, haben Probleme im Miteinander.
Der Roman hat eine ganz eigene Erzählweise. Es ist im Grunde genommen, eine Geschichte in der Geschichte. Ähnlich wie zwei Zeitebenen. Hier wird die Geschichte von Paula, Krankheit, Krankenhaus etc erzählt und von dem Märchen über den Fuchs, welches Katja ihrer Tochter immer wieder vorliest.
Mich hat das Buch sehr begeistert, obwohl ich etwas anderes erwartet habe.
Der Autor schreibt sehr einfühlsam, mit etwas Poesie und sehr berührende.
Von mir eine Leseempfehlung mit 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 14.11.2025

Hamburger Nachkriegszeit

In den Scherben das Licht
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Hurra, endlich ein neues Buch von meiner Lieblingsautorin, Carmen Korn. In den Scherben das Licht ist eine berührende Lebensgeschichte in den Nachkriegsjahren in Hamburg.
Das Buchcover ist schlicht in ...

Hurra, endlich ein neues Buch von meiner Lieblingsautorin, Carmen Korn. In den Scherben das Licht ist eine berührende Lebensgeschichte in den Nachkriegsjahren in Hamburg.
Das Buchcover ist schlicht in Pastellfarben gehalten und man sieht ein tanzendes Paar. Das Cover strahlt für mich Freude und Zuversicht aus. Man darf nie die Hoffnung verlieren. Das Cover passt sehr gut zum Inhalt des Buches.

Die Hauptpersonen der Geschichte sind Gert und Gisela, sowie die Schauspielerin Friede. DIe drei halten fest zusammen und geben sich gegenseitig Halt. Die Geschichte findet 1946, Nachkriegszeit in Hamburg statt. Alles ist zerbombt, Angehörige verschwunden und die Zukunft ungewiss.

Die Autorin beschreibt den Roman sehr einfühlsam und ist historisch gut recherchiert. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm lesbar. Absolut empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 09.11.2025

Außergewöhnliche Lebensgeschichte

Lebensbande
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Ich bin ein großer Fan von der Autorin und habe viele ihrer Bücher verschlungen. Um nur eines zu erwähnen, Trümmerkind.
Ihr neustes Werk, Lebensbande, basiert auf eine wahre Begebenheit. Es handelt sich ...

Ich bin ein großer Fan von der Autorin und habe viele ihrer Bücher verschlungen. Um nur eines zu erwähnen, Trümmerkind.
Ihr neustes Werk, Lebensbande, basiert auf eine wahre Begebenheit. Es handelt sich um die Lebensgeschichte und Freundschaft dreier Frauen in der Zeit des 2. Weltkrieges und dem Fall der Berliner Mauer.
Das Buch ist gebunden und das Buchcover zeigt zwei junge Frauen, die sich freundschaftlich unterhaken. Ein eher schlichtes Cover.
Auf 279 Seiten erzählt die Autorin die Lebensgeschichte der jungen Frauen.
Zur Geschichte: Lene, Nora und Lieselotte lernen sich in Kriegszeiten als Fremde kennen und ihr Schicksal bindet sie aneinander und es entwickelt sich eine tiefe Freundschaft. Nora arbeitet als Krankenschwester und versucht das Leben des kleinen Sohnes von Lene zu retten.
Mich hat die Geschichte sofort gefesselt. Ein grandioser Roman, der daran erinnert, wie schön es ist, sich voll und ganz in ein Buch zu vertiefen und dafür nächtelang durchzulesen.
Eine außergewöhnliche Lebensgeschichte. Von mir eine absolute Leseempfehling.

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Veröffentlicht am 31.10.2025

Spitzenmäßig

Die Tokio-Detektive: Yoshi und Ben ermitteln
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Mein Sohn ist total begeistert!
Das Buch die Tokio Detektive ist ein wunderbares Kinderbuch zum Selbstlesen. Die Geschichte ist in großer Schrift gedruckt, die Sätze sind kurz und verständlich. Die zahlreichen ...

Mein Sohn ist total begeistert!
Das Buch die Tokio Detektive ist ein wunderbares Kinderbuch zum Selbstlesen. Die Geschichte ist in großer Schrift gedruckt, die Sätze sind kurz und verständlich. Die zahlreichen Illustrationen lockern die Geschichte auf und laden zum Entdecken ein.
Das Buch ist in einem stabilen Hartcover Einband gefasst und auf dem Cover sieht man Yoshi und Ben auf der Flucht. Titel, Cover und Geschichte sind sehr gut auf einander abgestimmt.
Zur Geschichte: Ben steht ein großer Umzug bevor, der natürlich Angst macht. Es geht nach Japan. Er kann die Sprache noch nicht und muss neue Freunde kennenlernen. Wie sich alles entwickelt kann man aus der Geschichte erfahren.
Zu Beginn des Buches und auch am Ende findet man auf jeweils zwei Seiten die wichtiges Dinge in der japanischen Übersetzung. Tolle Idee!
Der Schreibstil ist gut auf den Erstleser abgestimmt. Von mir eine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 30.10.2025

Kleine Glücksmomente

Jetzt gerade ist alles gut
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Ich mag die Bücher von Stephan Schäfer. Sie regen auf jeden Fall zum Nachdenken an.
Jetzt gerade ist alles gut, erzählt auf nur 171 Seiten die Geschichte von einer kleinen Fingerverletzung, die durch eine ...

Ich mag die Bücher von Stephan Schäfer. Sie regen auf jeden Fall zum Nachdenken an.
Jetzt gerade ist alles gut, erzählt auf nur 171 Seiten die Geschichte von einer kleinen Fingerverletzung, die durch eine Sepsis, in wenigen Stunden zur einer Bedrohung wird und das Leben plötzlich am seidenen Faden hängt. Der Erzähler überdenkt nach der Krankenhausbehandlung sein Leben und nimmt die kleinen Dinge und schönen Moment im Leben viel intensiver wahr. Er wird zum Sammler dieser kostenbaren Moment seines Lebens.
Mich hat der Roman sehr berührt, vielleicht auch, weil ich selbst gerade eine Fingerverletzung haben. Für mich ist das Buch kostbar, ein Geschenk über sich, das Leben etc, nachzudenken und dieses wertzuschätzen. Mit den Geschenken des Lebens achtsam zu sein.
Ein wundervoller Roman. Die Geschichte ist eine ganz besondere, sie ist einfühlsam und stimmungsvoll geschrieben.
Von mir 5 Sterne

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