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Veröffentlicht am 16.01.2026

Gott vs. Wolf

Fate & Darkness - Die Geheimnisse von Asgard Band 1
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Mia hat es geschafft: Sie darf an der Redwood State University studieren. Doch schon an ihrem ersten Tag nimmt ihr Leben eine unerwartete Wendung, als sie von einem Wolf angegriffen wird. Nach dem Angriff ...

Mia hat es geschafft: Sie darf an der Redwood State University studieren. Doch schon an ihrem ersten Tag nimmt ihr Leben eine unerwartete Wendung, als sie von einem Wolf angegriffen wird. Nach dem Angriff ist sie jedoch völlig unversehrt – keine Verletzungen, keine Schmerzen. Dieses unerklärliche Ereignis lässt sie zunehmend an ihrem eigenen Verstand zweifeln.
Auf einer Collegeparty lernt Mia Tyr kennen, einen geheimnisvollen und für sie äußerst attraktiven Fremden. Während sich zwischen den beiden langsam etwas entwickelt, taucht der Wolf erneut auf. Schließlich offenbart Tyr sein Geheimnis: Er ist ein nordischer Gott des Krieges. Nachdem Mia diese unglaubliche Wahrheit verarbeitet hat, unterstützt sie ihn dabei, die Materialien für ein magisches Band zu beschaffen – das einzige Mittel, mit dem der Wolf aufgehalten werden kann.
Als es schließlich zum großen Kampf kommt, erkennt Mia nicht nur die wahre Gefahr, sondern auch, wie tief ihre Gefühle für Tyr inzwischen geworden sind.

Ich habe über drei Jahre an diesem Buch gelesen. Anfangs war ich sehr begeistert, sodass ich mir den zweiten Band direkt gekauft habe. Mit der Zeit merkte ich jedoch, dass ich zwar vorankam, aber immer weniger Motivation hatte, weiterzulesen. Besonders Mia ging mir mit ihrem ausgeprägten Sturkopf zunehmend auf die Nerven. Ihren Drang, alles durchzuplanen, konnte ich noch akzeptieren – doch ihre konsequente Weigerung, sich beschützen zu lassen, empfand ich als äußerst anstrengend.
Am Ende habe ich mich regelrecht gezwungen, das Buch zu beenden, um es endlich abschließen zu können. Aktuell fehlt mir jegliche Motivation, den zweiten Band zu lesen. Wahrscheinlich werde ich es trotzdem tun – allein, damit der Kauf nicht umsonst war.

Veröffentlicht am 06.01.2026

Weihnachtsfeier

Die drei ??? O Geisterbaum
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Ein neuer Fall wartet auf die beliebten Detektive aus Rocky Beach: Justus, Peter und Bob werden zu „Santa’s Weekend“ eingeladen, einem glamourösen Winterwochenende bei dem berühmten Schauspieler Jim Rattle. ...

Ein neuer Fall wartet auf die beliebten Detektive aus Rocky Beach: Justus, Peter und Bob werden zu „Santa’s Weekend“ eingeladen, einem glamourösen Winterwochenende bei dem berühmten Schauspieler Jim Rattle. Schnee, Kaminfeuer und festliche Stimmung – für die jungen Ermittler klingt das nach einem perfekten Ausflug. Doch schon bald häufen sich merkwürdige Vorfälle.
Vor der Villa, in der das Fest stattfinden soll, ragt ein alter Baum in den Himmel: der sagenumwobene Geisterbaum. Rund 500 Jahre alt, umrankt von unzähligen Geschichten, in denen von Geistern die Rede ist, die in seinen Ästen hausen sollen. Die Detektive stehen solchen Legenden skeptisch gegenüber – doch als die Gäste plötzlich von unheimlichen Erscheinungen überrascht werden, beginnen auch sie zu zweifeln. Wer steckt hinter dem Spuk? Und handelt es sich tatsächlich um übernatürliche Kräfte – oder steckt ein cleverer Täter dahinter, der die Gäste in Angst und Schrecken versetzen will?

Leider wollte bei mir keine richtige Spannung aufkommen. Durch die Gestaltung als Adventskalender wurde die Geschichte stark zerteilt, sodass der rote Faden immer wieder aus den Augen verloren ging. Viele Szenen dehnen sich, falsche Hinweise werden ausführlich präsentiert, wodurch die Ermittlungen unnötig lang erscheinen. Bei diesem Autor ist es sonst üblich, dass ein umfangreicher Nebenstrang mit falschen Spuren die Spannung steigert, doch in der Adventskalender-Form wirkte das eher ermüdend.
Dadurch fiel es mir schwer, jeden Tag motiviert weiterzulesen. Die Kapitel und ständigen Unterbrechungen führten dazu, dass ich die Zusammenhänge oft vergaß und teilweise drei bis vier Tage nachlesen musste, um wieder in die Story zu finden. Die Idee, Justus, Peter und Bob in einem winterlichen Setting auftreten zu lassen, ist eigentlich charmant, und die geheimnisvolle Legende um den Geisterbaum hätte Potenzial gehabt. In der Umsetzung als täglicher Adventskalender wird daraus jedoch eine zerrissene Geschichte.

Veröffentlicht am 04.01.2026

Fürs Feiern bezahlt

The Blackgate Invitation
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Ruby und Wren hatten gedacht, es sei ein einfacher Auftrag: Für einen Abend sollten sie die Enkeltöchter der exzentrischen Mrs. Blackgate spielen – während eines prunkvollen Dinners im berühmten Hegemony ...

Ruby und Wren hatten gedacht, es sei ein einfacher Auftrag: Für einen Abend sollten sie die Enkeltöchter der exzentrischen Mrs. Blackgate spielen – während eines prunkvollen Dinners im berühmten Hegemony Manor. Was wie ein harmloses Schauspiel begann, entwickelt sich jedoch schnell zu einem Albtraum. Die beiden Schwestern finden sich im Herrenhaus eingeschlossen wieder. Ein geheimnisvoller Geist hat einen Wettkampf ausgerufen, und alle anderen Gäste sind mächtige Hexen.
Um zu überleben, müssen Ruby und Wren innerhalb von nur drei Tagen eine Reihe kniffliger Rätsel lösen. Jeder Fehler könnte fatale Folgen haben, und die Schwestern merken schnell, dass sie niemandem trauen können. Besonders gefährlich erscheint Auden, der Elementarmagier, der Ruby von Anfang an nicht aus den Augen lässt. Seine Absichten bleiben undurchsichtig, und sie darf sich auf keinen Fall von ihm in die Irre führen lassen.

Das Buch ist unglaublich hektisch erzählt, sodass es manchmal schwerfällt, den Überblick über Gespräche und Handlungen zu behalten. Man kann eigene Theorien entwickeln, doch die Geschichte liefert nur wenig Klarheit, wodurch vieles verwirrend bleibt. Auch der Klappentext hatte bei mir andere Erwartungen geweckt; ich hatte eher einen klassischen Minikrimi erwartet, während dieser Teil stark auf magische Wettkämpfe und Rätsel fokussiert ist, die sich für mich eher zweitrangig anfühlen.
Positiv überrascht hat mich das Ende: Es war unerwartet und hat einen frischen Twist eingebaut, der mich wirklich überrascht hat. Auch wenn die Geschichte teilweise chaotisch wirkt, schafft sie es, Spannung aufzubauen – wenn auch auf eine verwirrende Art. Insgesamt konnte mich das Buch nur teilweise überzeugen, da die Handlung oft unübersichtlich bleibt und die Charaktere ihre Motivation nur schwer nachvollziehbar machen.
Trotzdem bietet es einen interessanten Mix aus Magie, Rätseln und überraschenden Wendungen, der Fans von fantastischen Geschichten zumindest zeitweise fesseln kann.

Veröffentlicht am 03.01.2026

Lebenskerzen

Das Dreizehnte Kind
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Hazel Trépas ist kein gewöhnliches Mädchen. Als dreizehntes Kind wurde sie einem Gott versprochen – dem Tod persönlich. Von ihm erhielt sie eine besondere Gabe: Hazel erkennt auf den ersten Blick, wie ...

Hazel Trépas ist kein gewöhnliches Mädchen. Als dreizehntes Kind wurde sie einem Gott versprochen – dem Tod persönlich. Von ihm erhielt sie eine besondere Gabe: Hazel erkennt auf den ersten Blick, wie jede Krankheit geheilt werden kann. Diese Fähigkeit macht sie zu einer der größten Heilerinnen des Königreichs.
Doch jede Gabe fordert ihren Preis. Hazel sieht auch, wenn das Schicksal eines Menschen bereits besiegelt ist. Verfolgt von den Geistern jener, deren Leiden sie beenden musste, wächst in ihr die Sehnsucht nach Freiheit und einem Leben jenseits von Schuld und Verantwortung.
Als der König tödlich erkrankt und das Reich zu zerbrechen droht, wird Hazel an den Hof gerufen. Dort trifft sie auf Prinz Leo, den charmanten und ebenso rebellischen Thronfolger. Zwischen Pflicht, Hoffnung und eigenen Wünschen steht Hazel vor einer unmöglichen Entscheidung: Kann sie den Tod überlisten, um den König zu retten? Und welchen Preis wird sie dafür zahlen müssen?

Der Epilog hat mich vollkommen überrascht – damit hatte ich absolut nicht gerechnet. Abgesehen davon zog sich die Geschichte stellenweise stark, wirkte dann aber plötzlich wieder wirr. Hazels Gedanken und Entscheidungen waren für mich oft nicht nachvollziehbar und schienen viele der Probleme erst zu verursachen, die später gelöst werden mussten.
An Intelligenz mangelt es ihr nicht: Allein ihre Fähigkeit, ein Buch einmal zu lesen und sich alles zu merken, spricht dafür. Umso frustrierender waren jedoch die vielen unüberlegten Entscheidungen, die auf teils konstruierten Beweggründen basierten und mich mehr als einmal die Augen verdrehen ließen.

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Veröffentlicht am 30.11.2025

Titel ist Programm

Die Einladung – Mord nur für geladene Gäste
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Mit ihren 76 Jahren hatte Rosemary MacLaine geplant, ihr Leben ruhig angehen zu lassen: gemütlich Kreuzworträtsel lösen, keine Hektik, keine Umarmungen und schon gar keine Partys. Doch dann erreicht sie ...

Mit ihren 76 Jahren hatte Rosemary MacLaine geplant, ihr Leben ruhig angehen zu lassen: gemütlich Kreuzworträtsel lösen, keine Hektik, keine Umarmungen und schon gar keine Partys. Doch dann erreicht sie eine Einladung ihrer wohlhabenden Nachbarin Jane – verbunden mit einer unmissverständlichen Drohung. Wenn Rosemary nicht erscheint, wird ihr dunkelstes Geheimnis ans Licht kommen. Für sie steht fest: Absagen ist unmöglich. Also bittet sie die einzige Person um Begleitung, auf die sie sich verlassen kann – ihre Enkelin Addie, krisenerprobt, praktisch veranlagt und nervenstark.

Neben Rosemary haben sieben weitere Menschen eine Einladung erhalten. Jeder von ihnen trägt ein brisantes Geheimnis mit sich herum, das auf keinen Fall bekannt werden darf. Während draußen ein schwerer Schneesturm aufzieht, treffen Rosemary und Addie in Janes abgeschiedenem Herrenhaus auf diesen ungewöhnlichen Kreis handverlesener Gäste. Doch bevor die Stimmung überhaupt festlich werden kann, durchdringt ein Schrei das Gebäude. Kurz darauf findet man Jane – ermordet.

Für Rosemary und Addie ergeben sich sofort drei Gewissheiten. Erstens: Jane war nicht die Drahtzieherin dieser unheimlichen Zusammenkunft. Zweitens: Der Mörder befindet sich unter den Gästen. Und drittens: Um ihn zu entlarven, müssen sie herausfinden, weshalb genau diese Menschen eingeladen wurden – und welches Geheimnis sie verbindet. Denn eines ist klar: Wenn sie die Antworten nicht schnell genug finden, wird es nicht bei einem Mord bleiben …



Die Grundidee ist spannend, aber leider sehr langweilig umgesetzt. Addie spricht ununterbrochen in Gamingsprache, was nicht nur unpassend wirkt, sondern auch extrem nervig ist. Fast jede Situation vergleicht sie mit Computerspielen, wodurch viele Momente unfreiwillig albern werden. Die Handlung springt zudem schnell von Szene zu Szene, oft so abrupt, dass man kaum weiß, wo man sich gerade befindet. Insgesamt empfand ich die Story so zäh erzählt, dass ich mehrfach überprüft habe, wie viele Seiten noch vor mir liegen.