Band eins gefiel mir besser...
The Last Wish of Bristol Keats"The last wish of Bristol Keats" knüpft direkt an die Handlung des ersten Bandes an. Dieser hatte mir sehr gut gefallen durch die starke Protagonistin Bristol, die völlig unverhofft aus der Welt der Menschen ...
"The last wish of Bristol Keats" knüpft direkt an die Handlung des ersten Bandes an. Dieser hatte mir sehr gut gefallen durch die starke Protagonistin Bristol, die völlig unverhofft aus der Welt der Menschen in eine magische Parallelwelt stolpert. Diese Welt, die Haupt-und Nebenfiguren hatte Autorin Mary E Pearson, die ja schon zahlreiche Fantasyreihen geschrieben hat, sehr gut beschrieben. Als Leser entdeckten wir zusammen mit Bristol diese Welt, ihre Herausforderungen und Gefahren. Hier hatte mir das Tempo der Autorin sehr gut gefallen, auch die Entwicklung der Liebesgeschichte ist nachvollziehbar und gut gelungen, obwohl Bristol und Tyghan zunächst so unterschiedlich schienen. Loyalität gegenüber Familie und Freunden ist wie im ersten Band auch im zweiten ein tragendes Element. Leider zog sich die Handlung in einigen Teilen des Buches ziemlich hin, während andere Szenen für mich zu schnell abgehandelt wurden. Einige Konflikte beruhen auf der mangelnden Kommunikation zwischen den Protagonisten und ermüden daher. Das Ende der Geschichte ist für meinen persönlichen Geschmack auch etwas unausgegoren: erst lässt die Autorin jede Menge (unnötiger?) Schicksalsschläge über die arme Protagonistin hereinbrechen, dann kompensiert sie es gefühlt mt einem rosaroten, regelrecht kitschigen Ende.
Das hat für mich nicht so ganz zusammen gepasst. Aber Geschmäcker sind ja unterschiedlich...