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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.01.2026

"Nun, die Leute, die behaupten, dass man stets die Wahrheit sagen soll, reden Schwachsinn."

Der Boss – Ist er ein Monster oder ein Genie?
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„Der Boss“ ist für mich das erste Buch der Autorin, aber sicher nicht das letzte. Wir begleiten Natalie dabei, herauszufinden, was mit ihrer besten Freundin Cara passiert ist. Die Story startet direkt ...

„Der Boss“ ist für mich das erste Buch der Autorin, aber sicher nicht das letzte. Wir begleiten Natalie dabei, herauszufinden, was mit ihrer besten Freundin Cara passiert ist. Die Story startet direkt spannend – bereits während des Prologs hatte ich meinen ersten WTF-Moment. Die Atmosphäre ist düster und spannungsgeladen, geprägt von vielen Geheimnissen und offenen Fragen.
Der Spannungsbogen ist zu Beginn und gegen Ende sehr hoch, in der Mitte zieht sich die Handlung phasenweise etwas. Das wird jedoch gut durch den angenehm leichten Schreibstil ausgeglichen. Ob man die Protagonistin sympathisch findet oder nicht, überlasse ich jedem selbst. Leider wirkten die Figuren insgesamt etwas zu farblos, hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht.
Trotzdem habe ich das Buch sehr gerne gelesen und wurde im Verlauf der Handlung mehr als einmal überrascht – ein toller Thriller für zwischendurch.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.10.2025

"Mag sein, dass ein blutrünstiger Ghul die Stadt unsicher macht, aber meine Tischmanieren verlerne ich so schnell nicht."

Let's Split Up - Ein verfluchtes Haus. Vier Freunde. Eine verhängnisvolle Entscheidung.
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Schon der Titel "Let's Split Up" lässt vermuten, dass das Buch Parallelen zu einem klischeebeladenen Teenie-Horrorfilm haben wird. Diese Vermutung bestätigt sich auch gleich zu Beginn, als zwei Jugendliche ...

Schon der Titel "Let's Split Up" lässt vermuten, dass das Buch Parallelen zu einem klischeebeladenen Teenie-Horrorfilm haben wird. Diese Vermutung bestätigt sich auch gleich zu Beginn, als zwei Jugendliche sich in ein verlassenes Gruselhaus schleichen und das Paar dieses nicht mehr lebend verlässt. Auch in der Handlung sind immer wieder teils ironische Anspielungen auf den typischen Ablauf besagter Horrorfilme zu finden, was ich sehr unterhaltsam fand. Gerade diese Dialoge der Charaktere beachten mich zum Schmunzeln. Auch die zahlreichen Namensanspielungen wie z.B. beim Täter oder dem Polizisten fand ich klasse.
Die Handlung ist solide und hält konstant einen soliden Spannungsbogen. Auch wenn die Auflösung ab der Hälfte ziemlich eindeutig war, habe ich gerne weiter gelesen. Zum einen, weil die Charaktere toll gezeichnet sind und es Spaß machte, sie zu begleiten. Zum anderen, weil der Schreibstil super angenehm zu lesen war. Über die paar Logikfehler sehen wir mal hinweg.
Alles in allem ein guter Thriller.

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Veröffentlicht am 31.08.2025

"Ich bin der Krieg, und erst wenn ich tot bin, dann ist Frieden."

Asa
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"Asa" ist mein erstes Buch von Zoran Drvenkar, daher musste ich mich in den außergewöhnlichen Schreibstil erst reinfinden und eingewöhnen. Zu Beginn war ich mir noch unschlüssig, ob ich das Buch mag oder ...

"Asa" ist mein erstes Buch von Zoran Drvenkar, daher musste ich mich in den außergewöhnlichen Schreibstil erst reinfinden und eingewöhnen. Zu Beginn war ich mir noch unschlüssig, ob ich das Buch mag oder nicht. Es ist definitiv ein Thriller der anderen Art, nicht nur durch den Schreibstil.
Wir begleiten eine Familie über mehrere Generationen hinweg, im Zentrum Asa, welche in der Gegenwart einen Rachefeldzug gegen eben diese, ihre eigene Familie führt. Ursachen liegen in einer psychischen Erkrankung einer ihrer Vorfahren, welche durch Kriege genährt, eine grausame Familientradition schuf. Asa führt nicht nur einen persönlichen Rachefeldzug, sie versucht auch, ein Generationentrauma zu überwinden. Im Buch wechselt die Handlung passend zwischen den Perspektiven und Zeitebenen, bis sich nach und nach ein Gesamtbild ergibt. Sympathie gegenüber den Figuren wird eindeutig nicht groß geschrieben. Bei den meisten Charakteren hatte ich ambivalente Gefühle oder fand sie einfach ganz unsympathisch. Wirklich ans Herz gewachsen ist mir niemand. Genau diese kühle Distanziertheit, die bei mir ausgelöst wurde, passt erschreckend gut zur Handlung.
"Asa" ist definitiv kein typischer Thriller, sondern ein fesselndes Gesamtwerk mit vielen Ebenen, Tiefe und trotzdem genug Spannung.

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Veröffentlicht am 03.08.2025

"Bis dass der Tod uns scheidet."

Der Bräutigam
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Mein erster Thriller von Benjamin Wiater, wodurch ich ohne Erwartungen startete und gut unterhalten wurde.
Der Aufbau der Story erschien mir recht klassisch, die Entwicklungen waren in der Regel vorhersehbar ...

Mein erster Thriller von Benjamin Wiater, wodurch ich ohne Erwartungen startete und gut unterhalten wurde.
Der Aufbau der Story erschien mir recht klassisch, die Entwicklungen waren in der Regel vorhersehbar und es gab keine überraschenden Wendungen. Trotzdem bleibt der Spannungsbogen die meiste Zeit erhalten. Der Einstieg in das Geschehen erfolgte schnell und gipfelte in einem spannenden Finale. Wir erleben das Ganze aus Noras Perspektive, am Anfang noch naiv wirkend, verändert nicht nur sie sich durch das perfide und grausame Vorgehen des Bräutigams. Die Abstrusität vieler Situationen und Rituale fesselt einen förmlich an die Seiten. Die Figuren wirken authentisch und gut gezeichnet, vor allem durch den Detailreichtum jeder Schilderung.
Insgesamt ein gelungenes Werk, das mit seiner Spannung gut unterhält und einen nicht mehr loslässt.

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Veröffentlicht am 16.07.2025

"Die Grausamkeit, zu der die Menschen fähig waren, hatte in den letzten Jahren fröhliche Urstände gefeiert."

Der Tod kennt verschwiegene Pfade
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"Der Tod kennt verschwiegene Pfade" von @ralflano schließt sich an den ersten Band der Reihe an. Wir begleiten wieder den Schmied Karl in der Eifel der Nachkriegszeit, der gemeinsam mit dem Polizisten ...

"Der Tod kennt verschwiegene Pfade" von @ralflano schließt sich an den ersten Band der Reihe an. Wir begleiten wieder den Schmied Karl in der Eifel der Nachkriegszeit, der gemeinsam mit dem Polizisten Peters und der Lehrerin Fräulein Schneebach Verbrechen aufklärt.
Wie auch beim ersten Band beeindruckt das Buch durch seine Authentizität. Die Nachkriegsatmosphäre mit all ihren Spannungen und Herausforderungen ist quasi spürbar. Durch den bildhaften Schreibstil konnte ich mir die Szenen sehr gut vorstellen. Auch die Figuren sind authentisch und nachvollziehbar, jede hat ihren Charakter und ihre Eigenheiten.
Für mich war der zweite Band im Gegensatz zu seinem Vorgänger weniger spannungsgeladen, die Handlung entwickelt sich deutlich langsamer und der Schwerpunkt scheint mehr auf der Atmosphäre als krassen Twists zu liegen. Der erste Band wirkte dichter und dadurch schneller, was mehr Spannung erzeugte.
Dennoch habe ich auch dieses Buch gerne gelesen und mit den Figuren mitgefiebert. Die authentische Schilderung der Begebenheiten der Nachkriegszeit haben zum Nachdenken angeregt, was zum langsameren Tempo des Buches passte. Ein toller und empfehlenswerter Kriminalroman.

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