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Veröffentlicht am 05.01.2026

Wahre Fälle aus der Sicht einer Strafverteidigerin

Dunkle Momente
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Rezension:

Eva Herbergen ist 60ig Jahre alt und Strafverteidigerin. Sie liebt ihren Beruf und hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Mandanten vor Strafen zu bewahren. Zu ihren Klienten gehören zum Beispiel ...

Rezension:

Eva Herbergen ist 60ig Jahre alt und Strafverteidigerin. Sie liebt ihren Beruf und hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Mandanten vor Strafen zu bewahren. Zu ihren Klienten gehören zum Beispiel eine Schriftstellerin, ein älterer Millionär, eine Stiefmutter und Menschen aus völlig verschiedenen Gesellschaftsschichten. Eva Herbergen ist davon überzeugt, dass jeder Charakter zu einem Verbrechen fähig ist, wenn ihn ein dunkler Moment ereilt. Auch Eva selbst hat ein Geheimnis und kämpft tagein und tagaus mit ihren Grenzen, die sie doch auch schon einmal überschritten hatte.

Fazit:

Elisa Hoven ist selbst Strafverteidigerin und Richterin. Sie erzählt in diesem Roman neun ihrer Fälle, bzw. die Fälle von Eva Herbergen. Ich fand jeden Fall sehr interessant und die Autorin hat mich mein Denken über Straftäter überdenken lassen. Eva Herbergen möchte eigentlich ihre Zulassung als Verteidigerin zurückgeben, um sich in ihren wohlverdienten Ruhestand begeben. Dabei überdenkt sie den ein oder anderen Fall und muss sich selbst die Frage stellen, ob sie immer richtig gehandelt hat. Waren die Mandanten eines Verbrechens schuldig und sie kämpfte für ihre Freiheit, oder waren sie unschuldig und Eva konnte ihnen nicht die Freiheit schenken?
Alle neun Fälle waren sehr unterschiedlich und mit dem Hintergedanken, dass es sich um wahre Fälle handelte, war ich oft hin- und hergerissen. Den ein oder anderen Fall fand ich langatmig, durch andere bin ich nur so durchgerasselt. Es war auf jeden Fall ein interessantes Buch und es erhält von mit 4 von 5 Sterne.

https://nadys-buecherwelt.de/dunkle-momente-von-elisa-hoven-rezension/

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Veröffentlicht am 29.12.2025

Ein toller Roman in 2 Zeitebenen

Die Verlorene
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Rezension:

Laura kann sich über ihre Schwangerschaft nicht richtig freuen, obwohl es ein Wunschkind ist. Sie fragt sich, ob es mit der Vergangenheit ihrer Mutter bzw. ihrer Großmutter Änne zur tun hat. ...

Rezension:

Laura kann sich über ihre Schwangerschaft nicht richtig freuen, obwohl es ein Wunschkind ist. Sie fragt sich, ob es mit der Vergangenheit ihrer Mutter bzw. ihrer Großmutter Änne zur tun hat. Ihre Großmutter ist nach einem schweren Sturz nicht mehr zu sich gekommen und dann gestorben. Warum hat Änne nie über ihre Vergangenheit in Schlesien gesprochen. Ihre Mutter Ellen war damals zu klein, um wirkliche Erinnerungen zu haben.
Beim Ausräumen von Ännes Nachlass findet sie ein Kästchen, in dem sich nie verschickte Briefe befinden. Außerdem hat Änne kurz vor ihrem Sturz ein Gemälde zugeschickt bekommen, jedoch ohne Absender. Kurzerhand macht sich Laura auf den Weg in Ännes Vergangenheit. Sie reist in ein kleines Dorf in Polen, welches auf keine Landkarte zu finden ist.
Dann machen wir eine Reise in die Vergangenheit ins Jahr 1943. Änne lebte damals auf einem Gutshof. Während ihre Familie auf dem gesamten Gutshof lebt, spielt sich Ännes Leben lediglich auf dem Dachboden ab. Sie darf diesen nur in der Nacht verlassen, um von niemanden gesehen zu werden. Ihre Familie versorgt sie mit Nahrung und alles, was sie braucht, was für die damalige 17jährige Änne nicht einfach war.
Ihre Zwillingsschwester Luise hingegen, darf sich ganz normal auf dem Gutshof bewegen. Änne beneidet ihre Schwester um dessen freies Leben, während sie geheim gehalten wird. Als Luise sich dann in den Kriegsgefangenen Karl verliebt, steigt Ännes Neid ins unermessliche.

Fazit:

Diesen Roman hat Miriam Georg wieder in zwei Zeitebenen geschrieben. Zum einen im heute und dann machen wir einen Zeit Sprung ins Jahr 1943. Beide Zeitebenen fand ich interessant, wobei mir der historische Teil etwas besser gefallen hat.
Der Schreibstil und die Beschreibung der Charaktere waren sehr gut und ich habe mich gut in die Story fallen lassen können. “Die Verlorene” bekommt von mir 4 von 5 Sterne und ich kann das Buch wirklich empfehlen. Ich freue mich schon auf weitere Bücher dieser Autorin.

https://nadys-buecherwelt.de/die-verlorene-von-miriam-georg-rezension/

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Veröffentlicht am 21.12.2025

Toller Start einer neuen Reihe

Hass ist meine Liebe
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Rezension:
Die Kommissare Mila Sommer und ihr Kollege Björn Lassner werden zu dem Fund einer weiblichen Leiche gerufen. In der teuersten Gegend Wuppertals wird eine tote Frau entdeckt, die kopfüber in ...

Rezension:
Die Kommissare Mila Sommer und ihr Kollege Björn Lassner werden zu dem Fund einer weiblichen Leiche gerufen. In der teuersten Gegend Wuppertals wird eine tote Frau entdeckt, die kopfüber in einem Brunnen liegt. Sie hat Würgemale am Hals und es weißt alles darauf hin, dass sie unter Wasser gedrückt wurde.
Es handelt sich um die angesehene Psychologin Tessa Winkler und die Kommissare sind davon überzeugt, dass der Ehemann etwas damit zu tun hat. Der Ehemann versucht die Polizei zu manipulieren. Ein weiterer Verdächtige ist der Vater eines kleinen Mädchens, welches bei einem Unfall auf tragische Weise verstirbt. Dieser Vater ist davon überzeugt, dass Tessa Schuld an dem Unfall hatte.
Doch dann wird eine weitere Leiche gefunden. Haben es Mia und Björn jetzt mit einem Serientäter zu tun und was verbindet die beiden Frauen miteinander?

Fazit:
Dies war der 1. Kriminalroman, den ich von Andreas Schmidt gelesen habe.
Die Story begann direkt spannend. In diesem 1. Teil der neuen Reihe, geht der Autor auch näher auf die beiden Hauptermittler ein. Man lernt die Ecken und Kanten von Mia und Björn kennen. Oft waren mir die oft blumigen und wiederholenden Beschreibungen jedoch zu viel.
Trotzdem fand ich es höchst interessant den Ermittlern zu folgen und mitzuraten, was für eine Verbindung diese Frauen haben und was letztendlich zu ihrem Tod geführt hat. Von mir erhält dieser Kriminalroman 4 von 5 Sterne und ich freue mich schon auf die Fortsetzung dieser Thriller-Reihe.

https://nadys-buecherwelt.de/hass-ist-meine-liebe-von-andreas-schmidt-rezension/

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Veröffentlicht am 12.11.2025

Sehr ergreifend

Der Sommer am Ende der Welt
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Rezension:

Eva Völler hat mit diesem Buch einen sehr bewegenden Roman geschrieben.
Wir lernen hier die Journalistin Hanna kennen, die zusammen mit ihrer sechzehnjährigen Tochter Katie auf die Insel Borkum ...

Rezension:

Eva Völler hat mit diesem Buch einen sehr bewegenden Roman geschrieben.
Wir lernen hier die Journalistin Hanna kennen, die zusammen mit ihrer sechzehnjährigen Tochter Katie auf die Insel Borkum reist. Hanna möchte hier einen Artikel über die damaligen, sogenannten Verschickungskinder, aus den 60iger Jahren, schreiben. Hannas Mutter war damals eines dieser Kinder, doch diese schweigt beharrlich zu den damaligen Vorkommnissen und so versucht Hanna selber zu recherchieren. Dabei bekommt sie unerwartet Hilfe von dem Inselarzt Ole und die beiden verlieben sich ineinander. Hanna und Katie kommen in einem 5 Sterne Hotel unter, aber auch da gehen merkwürdige Dinge vor. Hannah wird ein geheimnisvolles Tagebuch einer ehemaligen Betreuerin eines dieser Heime zugesteckt, doch von dieser Betreuerin selbst fehlt jede Spur. Katie indessen verliebt sich ausgerechnet in den Sohn der Hotelbesitzerin und Hanna schaut dieser Beziehung skeptisch entgegen.
Auch scheint es Hanna so, als würden die Inselbewohner gegen Ihre Recherche sein. Glaubt man doch, dass so manch gutgehendes Haus in den Ruin getrieben werden könnte.

Fazit:

Der Roman wurde in 2 Zeitebenen geschrieben. In der Vergangenheit berichtet eine Betroffene der Journalistin Hannah von ihren Erlebnissen und in der Gegenwart begleitet man Hannah bei ihren Recherchen auf Borkum.
Die Kapitel über die Vergangenheit sind sehr ergreifend geschrieben. Man erfährt, wie in den sogenannten Kinderkurheimen mit den hilflosen Kindern umgegangen wurde. Ihr Alltag war geprägt durch Gewalt und Missbrauch, was mir sehr ans Herz gegangen ist. Immer wieder berühren mich solche wahren Begebenheiten extrem.
Auf der anderen Seite brachte Eva Völler durch die Liebesgeschichte zwischen Hannah und Ole, einen gewissen ausgleichenden Gegenpol.
Der Schreibstil von Eva Völler war wie gewohnt flüssig und die Charaktere wurden sehr gut dargestellt. Auch die Schönheit der Insel Borkum wurde hervorragend beschrieben.
Ein schöner, aber ergreifender Roman dem ich sehr gerne 4 von 5 Sternen gebe.

https://nadys-buecherwelt.de/der-sommer-am-ende-der-welt-von-eva-voeller-rezension/

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Veröffentlicht am 14.09.2025

Romantisches Setting ❤️

Die Inselhochzeit der Träume
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Wir lernen in diesem Roman die Hochzeitsplanerin Natalie kennen. Sie liebt ihren Job und wartet eigentlich nur darauf, dass ihre Chefin ihr endlich die versprochene Teilhaberschaft anbietet. Doch diese ...

Wir lernen in diesem Roman die Hochzeitsplanerin Natalie kennen. Sie liebt ihren Job und wartet eigentlich nur darauf, dass ihre Chefin ihr endlich die versprochene Teilhaberschaft anbietet. Doch diese möchte, dass Natalie noch eine sehr wichtige Hochzeit plant und dann sollte ihr Wunsch endlich in Erfüllung gehen.
Die Braut will jedoch ausgerechnet auf Rügen heiraten und Natalie hat sich eigentlich geschworen, nie mehr auf die Insel zurückzugehen. Sie hat auf Rügen ihre Kindheit und Jugendzeit verbracht und ihre erste große Liebe gefunden. Doch dann wurde sie bitter enttäuscht und Natalie ist damals von der Insel geflohen.
Als sie sich entschließt, über ihren Schatten zu springen, reißt sie nach Rügen und versucht, der sehr exzentrischen Braut sämtliche Wünsche zu erfüllen. Doch nicht nur die Braut, sondern auch noch die Schwiegermutter in Spe machen Natalie das Leben schwer.
Sie bekommt von alten Bekannten Hilfe, denn kaum das sie einen Wunsch der Braut erfüllt, ändert diese wieder ihre Meinung. Ununterbrochen legt die Braut Natalie Steine in den Weg.
Doch Natalie gibt nicht auf und die Unterstützung von Gärtner Lukas, kommt ihr wie gerufen.
Das ihr Herz immer anfängt wild zu klopfen, sobald sie Lukas begegnet, passt so gar nicht in ihr weiteres Leben. Kann sie seinem Charme widerstehen?

Fazit:

Ein wunderschöner Roman, bei dem ich so richtig entspannend lesen konnte. Natalie fand ich sehr sympathisch und habe mich mit ihr über die schreckliche Braut geärgert.
Auch Lukas war ein sehr angenehmer Protagonist, wenn ihm auch manchmal Selbstvertrauen fehlte.
Der Schreibstil von Carla Linde bzw. Christiane Lind, war wieder schön flüssig zu lesen und ich hatte angenehme Lesestunden. Eine tolle Autorin, die mich mit ihren Romanen immer positiv überrascht. Ich gebe diesem gefühlsvollen Roman 4 von 5 Sterne und empfehle ihn jedem Leser, der romantische, aber auch spannende Liebesromane liebt.

https://nadys-buecherwelt.de/die-inselhochzeit-der-traeume-von-clarla-linde-rezension/

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