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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.01.2024

Mein 1. Band der Auris-Reihe und ich bin begeistert

Die Frequenz des Todes
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Schon lange lag „Auris - Die Frequenz des Todes“ von Vincent Kliesch auf meinem Lesestapel, aber meine Stimmung hat nie so richtig für das Buch (nach einer Idee von Sebastian Fitzek) gepasst. So genau ...

Schon lange lag „Auris - Die Frequenz des Todes“ von Vincent Kliesch auf meinem Lesestapel, aber meine Stimmung hat nie so richtig für das Buch (nach einer Idee von Sebastian Fitzek) gepasst. So genau kann ich nicht erklären, woran es liegt, dass ein bestimmtes Buch in einer Woche nicht passt, aber kurze Zeit später plötzlich interessant und lesenswert wird.
Letzte Woche war es dann soweit und ich habe den Thriller „Auris - Die Frequenz des Todes“ begonnen und verschlungen. Die Geschichte dreht sich um den forensischen Phonetiker Matthias Hegel und der True-Crime-Podcasterin Jula Ansorge, beide sind an der Aufklärung einer Baby-Entführung beteiligt.
Die Geschichte ist bereits von Beginn an mitreißend erzählt und der Spannungsbogen zieht sich durch das ganze Buch. Eine gewisse Ähnlichkeit zu den Büchern von Sebastian Fitzek konnte ich feststellen - oder dies liegt nur daran, dass ich von Fitzeks Beteiligung an dem Buch wusste.
Eine detaillierte Beschreibung der Geschichte erspare ich mir an dieser Stelle, ich konnte das Buch fast nicht aus der Hand legen. Die Protagonisten sind anschaulich beschrieben, die Story hat einige überraschende Wendungen und lässt durch das halboffene Ende viel Raum für weitere Geschichten.
Ich freue mich schon auf die weiteren Bücher dieser Reihe und kann dieses Buch guten Gewissens für Fans von Thrillern empfehlen.

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Veröffentlicht am 09.05.2026

Atmosphärischer Oxford-Krimi mit britischem Flair

Ein Mord im November - Ein Fall für DI Wilkins
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„Ein Mord im November“ war für mich genau die Art von Krimi, die ich gerne lese. Als großer Fan klassischer britischer Kriminalromane und mit meiner langjährigen Faszination für Oxford war dieses Buch ...

„Ein Mord im November“ war für mich genau die Art von Krimi, die ich gerne lese. Als großer Fan klassischer britischer Kriminalromane und mit meiner langjährigen Faszination für Oxford war dieses Buch für mich eigentlich ein absolutes Must-Read.
Besonders gefallen haben mir die Atmosphäre rund um die Oxford University und die Dynamik zwischen den beiden sehr unterschiedlichen Ermittlern Ray und Ryan. Der Roman spielt bewusst mit typischen Oxford- und Krimiklischees, hinterfragt sie aber gleichzeitig immer wieder auf interessante Weise.
Durch viele Verdächtige und mehrere Wendungen bleibt die Geschichte spannend, auch wenn der Fokus eher auf Atmosphäre und Ermittlungsarbeit als auf schnellem Thriller-Tempo liegt. Genau das hat für mich aber den Reiz ausgemacht.
Insgesamt ein klassisch britischer Krimi mit starkem Setting und interessanten Figuren.

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Spannender Thriller mit kleinen Längen

Wenn du mir gehörst
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„Wenn du mir gehörst“ war mein erstes Buch von Michael Robotham und insgesamt hat es mir gut gefallen. Die Ausgangsidee fand ich wirklich interessant, vor allem weil die Geschichte aus Sicht einer Polizistin ...

„Wenn du mir gehörst“ war mein erstes Buch von Michael Robotham und insgesamt hat es mir gut gefallen. Die Ausgangsidee fand ich wirklich interessant, vor allem weil die Geschichte aus Sicht einer Polizistin erzählt wird, die plötzlich selbst in eine ziemlich schwierige Situation gerät. Die Figuren, besonders Phil McCarthy, sind gut ausgearbeitet und wirken größtenteils glaubwürdig.
Der Thriller lebt weniger von Action, sondern eher von der psychologischen Spannung zwischen den Figuren. Beim Lesen hatte ich öfter das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt, und man überlegt ständig, wem man eigentlich trauen kann. Das hat für mich einen großen Teil der Spannung ausgemacht.
Allerdings zieht sich die Handlung an manchen Stellen etwas und hätte meiner Meinung nach ruhig etwas straffer erzählt sein können. Dadurch braucht die Geschichte eine Weile, bis sie richtig Fahrt aufnimmt.
Trotzdem ist es insgesamt ein solider und unterhaltsamer Thriller mit einer guten Story. Für mich kein absolutes Highlight, aber auf jeden Fall lesenswert. Ich bin gespannt, wie es im nächsten Band mit Phil McCarthy weitergeht.

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Veröffentlicht am 05.03.2026

Spannender Thriller mit interessanter Grundidee

Girls Night - Nur eine kennt die ganze Wahrheit
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„Girls Night“ war mein zweites Buch von Claire Douglas und insgesamt ein wirklich gut zu lesender Thriller. Besonders die Ausgangsidee hat mich sofort neugierig gemacht: ein Autounfall vor zwanzig Jahren, ...

„Girls Night“ war mein zweites Buch von Claire Douglas und insgesamt ein wirklich gut zu lesender Thriller. Besonders die Ausgangsidee hat mich sofort neugierig gemacht: ein Autounfall vor zwanzig Jahren, drei verschwundene Freundinnen und eine Überlebende, die sich bis heute nicht erinnern kann, was damals wirklich passiert ist. Schon zu Beginn wollte ich unbedingt wissen, wie alles zusammenhängt und was in dieser Nacht tatsächlich geschehen ist.
Der Schreibstil der Autorin liest sich sehr angenehm und flüssig, sodass ich schnell in die Geschichte hineingefunden habe. Durch die verschiedenen Perspektiven und die Handlungsebenen in Vergangenheit und Gegenwart bekommt man nach und nach neue Hinweise, wodurch die Geschichte Stück für Stück zusammengesetzt wird. Besonders die vielen kleinen Geheimnisse und Andeutungen haben dafür gesorgt, dass ich immer weiter lesen wollte.
Die Spannung baut sich eher langsam auf, was für mich teilweise gut funktioniert hat, stellenweise aber auch etwas ruhiger war, als ich es von einem Thriller erwartet hätte. Auch bei einigen Figuren hätte ich mir noch etwas mehr Tiefe gewünscht, um sie besser greifen zu können. Außerdem hat mir ein wenig die typische düstere Thriller Atmosphäre gefehlt.
Trotzdem hat mich das Buch insgesamt gut unterhalten. Die Geschichte bleibt bis zum Ende interessant und hält auch ein paar Wendungen bereit. Für mich ist „Girls Night“ ein solider, angenehm zu lesender Thriller mit einer spannenden Grundidee, der vielleicht nicht durchgehend nervenaufreibend ist, aber definitiv Spaß beim Lesen macht.

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Veröffentlicht am 07.01.2026

Düster, extrem und trotzdem fesselnd

Im Labyrinth der Rache
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„Im Labyrinth der Rache“ war mein erstes Buch von Ethan Cross und hat mich ehrlich gesagt etwas überrascht. Der Thriller ist sehr düster, stellenweise extrem und nichts für zarte Nerven. Besonders die ...

„Im Labyrinth der Rache“ war mein erstes Buch von Ethan Cross und hat mich ehrlich gesagt etwas überrascht. Der Thriller ist sehr düster, stellenweise extrem und nichts für zarte Nerven. Besonders die Figur Francis Ackerman jr. ist verstörend, aber auch faszinierend, auch wenn mich seine Art zu denken und zu sprechen am Anfang etwas irritiert hat.
Trotzdem ließ sich das Buch schnell lesen und hat mich über weite Strecken gut unterhalten. Die Handlung ist teilweise sehr überzogen, aber spannend genug, um dranzubleiben. Ich wusste nicht immer, was ich davon halten soll, war am Ende aber trotzdem neugierig, wie alles ausgeht.
Kein Buch zum Wohlfühlen und sicher nicht für jeden, aber ein intensiver Thriller, der im Kopf bleibt und definitiv Eindruck hinterlässt.

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