Rezension
Strange the Dreamer - Ein Traum von LiebeDa der ursprüchlich erste Band im Deutschen in zwei Teile aufgeteilt ist, nahm die Geschichte im letzten Buch gerade erst an Fahrt auf und geht hier nun nahtlos ineinander über.
Endlich hat Lazlos Reise ...
Da der ursprüchlich erste Band im Deutschen in zwei Teile aufgeteilt ist, nahm die Geschichte im letzten Buch gerade erst an Fahrt auf und geht hier nun nahtlos ineinander über.
Endlich hat Lazlos Reise ein Ende und er ist mit Eril-Fane und den anderen in Weep angekommen, vieles ist so wie er es sich vorgestellt hat und doch ist einiges nicht ganz so magisch wie erhofft. Die Bewohner von Weep sind ebenso eigen und er versucht sie zu verstehen zu leren. Parallel dazu befindet sich Sari, die Halbgöttin, immer noch mit ihren Geschwistern in der Zitardelle über Weep. Schon im letzten Band ist sie ihm einmal in Lazlos Traum begegnet, doch bei ihm scheint ihre Gabe anders zu wirken: Er kann sie im Gegensatz zu den anderen Menschen offenbar wahrnehmen, wenn sie in seine Träume schlüpft. Auch seine Herkunft und Wirkung auf das Göttermetall ist noch ein Rätsel. Woran das liegt und was es mit den beiden macht, wird in diesem Teil nun weiter ausgeführt.
Ebenso erfährt man noch mehr zu der Vorgeschichte der Halbgötter und was sich damals ereignet hat.
Dennoch stehen Lazlos Träume im Vordergrund dieses Buchs und kombiniert mit dem fantasievollen Schreibstil der Autorin kann eine perfekte Atmosphäre erschaffen werden. Es ist wirklich interessant, wie sie die passenden Formulierungen trifft, um dem Leser das entsprechende Lesegefühl zu geben.
Im ersten Band hatte ich immer das Gefühl, dass es zu lange dauert, bis die richtige Geschichte beginnt, was nun im zweiten Teil nun nicht mehr der Fall ist. Ich würde jedem empfehlen, die beiden getrennten Bände zeitnah, wenn nicht direkt hintereinander zu lesen, um eine passende Spannungskurve zu erfahren. Nichtsdestotrotz habe ich wieder sehr schnell in die Geschichte hineingefunden.
Gerade zum Ende hin häufen sich nur die Ereignisse so, sodass das Buch viel zu schnell zu Ende war. Laini Taylor ist sehr gewagt bei der Wahl des Geschichtsverlauf und von den Plottwist zum Schluss hätte ich nicht gedacht, dass sie ihn wählt.
Dennoch muss ich auch einen negativen Aspekt erwähnen. Es hat sehr lange gedauert, bis ich Lazlos und Saris Beziehung etwas abgewinnen konnte. Ich kann nicht genau beschreiben, was mich daran gestört hat, denn im genauen Analysieren bin ich auch auf keine Erklärung dafür gekommen. Daher muss ich leider ein Sternchen von der Wertung abziehen.
Der zweite Teil des ersten Bands knüpft nahtlos am ersten an, sodass es sich empfielt, sie direkt hintereinander zu lesen. Die Geschichte kommt in Fahrt, nachdem Lazlo endlich in Weep angekommen ist und die Stadt, sowie das Geheimnis um die Götterkinder entdeckt. Viele Rätsel werden gelöst und neue kommen auf. Besonders das Ende des Buchs hat mir sehr angetan und lässt mich durch seinen Chliffhanger nun gespannt auf das nächste Jahr warten, bis der nächste Band erscheint.