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Veröffentlicht am 15.12.2019

Rezension

Strange the Dreamer - Ein Traum von Liebe
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Da der ursprüchlich erste Band im Deutschen in zwei Teile aufgeteilt ist, nahm die Geschichte im letzten Buch gerade erst an Fahrt auf und geht hier nun nahtlos ineinander über.

Endlich hat Lazlos Reise ...

Da der ursprüchlich erste Band im Deutschen in zwei Teile aufgeteilt ist, nahm die Geschichte im letzten Buch gerade erst an Fahrt auf und geht hier nun nahtlos ineinander über.

Endlich hat Lazlos Reise ein Ende und er ist mit Eril-Fane und den anderen in Weep angekommen, vieles ist so wie er es sich vorgestellt hat und doch ist einiges nicht ganz so magisch wie erhofft. Die Bewohner von Weep sind ebenso eigen und er versucht sie zu verstehen zu leren. Parallel dazu befindet sich Sari, die Halbgöttin, immer noch mit ihren Geschwistern in der Zitardelle über Weep. Schon im letzten Band ist sie ihm einmal in Lazlos Traum begegnet, doch bei ihm scheint ihre Gabe anders zu wirken: Er kann sie im Gegensatz zu den anderen Menschen offenbar wahrnehmen, wenn sie in seine Träume schlüpft. Auch seine Herkunft und Wirkung auf das Göttermetall ist noch ein Rätsel. Woran das liegt und was es mit den beiden macht, wird in diesem Teil nun weiter ausgeführt.
Ebenso erfährt man noch mehr zu der Vorgeschichte der Halbgötter und was sich damals ereignet hat.

Dennoch stehen Lazlos Träume im Vordergrund dieses Buchs und kombiniert mit dem fantasievollen Schreibstil der Autorin kann eine perfekte Atmosphäre erschaffen werden. Es ist wirklich interessant, wie sie die passenden Formulierungen trifft, um dem Leser das entsprechende Lesegefühl zu geben.

Im ersten Band hatte ich immer das Gefühl, dass es zu lange dauert, bis die richtige Geschichte beginnt, was nun im zweiten Teil nun nicht mehr der Fall ist. Ich würde jedem empfehlen, die beiden getrennten Bände zeitnah, wenn nicht direkt hintereinander zu lesen, um eine passende Spannungskurve zu erfahren. Nichtsdestotrotz habe ich wieder sehr schnell in die Geschichte hineingefunden.

Gerade zum Ende hin häufen sich nur die Ereignisse so, sodass das Buch viel zu schnell zu Ende war. Laini Taylor ist sehr gewagt bei der Wahl des Geschichtsverlauf und von den Plottwist zum Schluss hätte ich nicht gedacht, dass sie ihn wählt.

Dennoch muss ich auch einen negativen Aspekt erwähnen. Es hat sehr lange gedauert, bis ich Lazlos und Saris Beziehung etwas abgewinnen konnte. Ich kann nicht genau beschreiben, was mich daran gestört hat, denn im genauen Analysieren bin ich auch auf keine Erklärung dafür gekommen. Daher muss ich leider ein Sternchen von der Wertung abziehen.

Der zweite Teil des ersten Bands knüpft nahtlos am ersten an, sodass es sich empfielt, sie direkt hintereinander zu lesen. Die Geschichte kommt in Fahrt, nachdem Lazlo endlich in Weep angekommen ist und die Stadt, sowie das Geheimnis um die Götterkinder entdeckt. Viele Rätsel werden gelöst und neue kommen auf. Besonders das Ende des Buchs hat mir sehr angetan und lässt mich durch seinen Chliffhanger nun gespannt auf das nächste Jahr warten, bis der nächste Band erscheint.

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Veröffentlicht am 30.09.2019

Eine meiner Lieblingsautorinnen

Strange the Dreamer - Der Junge, der träumte
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Eine weitere Reihe von einer meiner liebsten Autorinnen. Ich habe bereits die Zwischen den Welten - Reihe von ihr gelesen und geliebt, sodass ich mich umso mehr darüber gefreut habe, dass nun auch ihre ...

Eine weitere Reihe von einer meiner liebsten Autorinnen. Ich habe bereits die Zwischen den Welten - Reihe von ihr gelesen und geliebt, sodass ich mich umso mehr darüber gefreut habe, dass nun auch ihre neuste Reihe übersetzt wurde.

Wie man es von der Autorin kennt, bedient sie sich abstrakten und ungewöhnlichen Themen für ihre Geschichten. Anstatt Fantasygeschichten über Vampire oder Gestaltwandler zu schreiben, wählt sie lieber Wünsche, Chimären oder wie in diesem Fall Träume und mysteriöse Städte.
In Strange the Dreamer ist der Held Lazlos Strange, ein Waisenjunge, der bei Mönchen aufgewachsen ist und sein Leben in einer Bibliothek verbracht hat. Seinen Studien widmet er einer mysteriösen Stadt aus Sagen, vor einigen Jahren ist zudem der wahre Name in allen Gedächtnissen verschwunden und niemand außer Lazlo scheint es bemerkt zu haben. Fabelwesen, Magie und wertvolle Güter soll es dort geben. Als eines Tages herauskommt, dass es die magische Stadt Weep wirklich gibt, der Kontakt nur vor Jahrhunderten abgebrochen ist und eine Gruppe eine Gesandschaft dorthin begleiten will, schließt Lazlos sich an. Denn wer wäre besser geeignet als Lazlo, der Weep sein ganzes bisheriges Leben gewidmet hat?

Lazlo war mir als Figur direkt sympathisch. Irgendwie schaffte es die Autorin dabei auch immer, den Leser genau die Gefühle empfinden zu lassen, die die Figuren gerade fühlen, sodass man sich sehr gut in ihre Lage versetzten kann.
Generell ist der Schreibstil zum Dahinschwelgen. Die Autorin ist sehr gekonnt darin, eine fiktive Welt aufzubauen un ihr Leben und Magie zu verleihen. Nicht nur die Figuren und ihre Gefühle werden gut vermittelt, sondern auch Details des Setting und eine allgemein schöne Lesestimmung, wie man es selten sieht. Rätsel, Geschichten und Fabeln. Es passt also perfekt zu einem Fantasybuch über eine magische Stadt.
Ab einem bestimmten Zeitsprung wird die Handlung um einen weiteren Handlungsstrang erweitert, von einer Figur, über die ich noch nicht allzu viel verraten möchte. Lass nur so viel gesagt sein, dass die Geschichte von einer ganz anderen Seite beleuchtet wird und beide Handlungen zunächst völlig seperiert ablaufen, bis sie relativ spät Verbindungspunkte aufweisen.

Die Handlung diesen Bandes beschäftigt sich hauptsächlich mit der Reise nach Weep, sodass das wahre Abenteuer in dem nächsten Band noch auf einen wartet. Allgemein war ich zwar begeistert von der Handlung und ich war auch immer neugierig darauf, weiterzulesen, doch einen wirklichen Höhepunkt gibt es in meinen Augen noch nicht, auch bricht die Handlung zum Schluss sehr abrupt ab, irgendetwas fehlt. Die Begründung liegt wahrscheinlich darin, dass der erste Band des Zweiteilers bei der Übersetzung vermutlich noch einmal aufgeteilt worden ist und die Spannungskurve sich also über die ersten beiden deutschen Bücher erstreckt. Ich bin nur zu gespannt, wie es weitergehen mag, doch zum Glück lässt die zweite Hälfte nicht lange auf sich warten.

FAZIT

Laini Taylor hat mich wieder einmal nicht enttäuscht, sondern sich wieder selbst übertroffen! Mit diesem Auftakt entführt sie einen in eine liebevoll gestaltete und aufregende Fantasywelt. Einen besseren Schreibstil oder Worldbuilding könnte ich mir nicht vorstellen. Leider fehlte mir nur eine passende Spannungskurve bzw. Höhepunkt, was aber wohl an dem Splitten in zwei einzelne Bände liegt.

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Veröffentlicht am 07.01.2026

Legendäre Reihe

Percy Jackson - Diebe im Olymp (Percy Jackson 1)
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Der Auftakt hat mich direkt begeistert: locker, witzig und spannend. Percy als Ich-Erzähler ist unglaublich sympathisch, seine Mischung aus Humor, Mut und jugendlicher Ungeduld macht die Geschichte sofort ...

Der Auftakt hat mich direkt begeistert: locker, witzig und spannend. Percy als Ich-Erzähler ist unglaublich sympathisch, seine Mischung aus Humor, Mut und jugendlicher Ungeduld macht die Geschichte sofort greifbar. Die Welt der griechischen Götter wird clever in die moderne Welt eingebunden, ohne zu überladen zu wirken. Für mich ist der erste Band ein perfekter Einstieg, der Abenteuerlust weckt und gleichzeitig die Charaktere stark einführt.

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Veröffentlicht am 07.01.2026

Anfang einer großen Geschichtswelt

Grischa 1: Goldene Flammen
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Der Auftakt hat mich sofort durch seine dichte, leicht düstere Atmosphäre und komplexe Welt gepackt. Die magische Ordnung der Grisha fühlt sich sehr eigen an — nicht nur schönes Beiwerk, sondern ein System ...

Der Auftakt hat mich sofort durch seine dichte, leicht düstere Atmosphäre und komplexe Welt gepackt. Die magische Ordnung der Grisha fühlt sich sehr eigen an — nicht nur schönes Beiwerk, sondern ein System mit Regeln, Gewicht und Folgen. Die Protagonistin ist kein typischer Held: Sie hadert, sie zweifelt, sie ist verletzlich — und genau das macht sie für mich interessant und greifbar.

Die Beziehungselemente sind gut dosiert und tragen zur emotionalen Tiefe bei, ohne die Handlung zu dominieren. Insgesamt wirkt der erste Band auf mich wie ein starker, charaktergetriebener Einstieg in eine Welt, die nicht nur spannend, sondern auch vielschichtig ist.

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Veröffentlicht am 07.01.2026

BIttersüßer Abschluss

Lodernde Schwingen
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Im dritten Band spürt man, dass alles auf eine große Konfrontation und einen Abschluss zuläuft. Die Handlung ist schneller, die Einsätze höher, und die Entscheidungen der Figuren haben richtige Konsequenzen. ...

Im dritten Band spürt man, dass alles auf eine große Konfrontation und einen Abschluss zuläuft. Die Handlung ist schneller, die Einsätze höher, und die Entscheidungen der Figuren haben richtige Konsequenzen. Was ich besonders stark fand, ist, wie der Band Emotion und Action verbindet: Es ist nicht nur ein Wettlauf gegen äußere Feinde, sondern auch ein innerer Kampf um Loyalität, Vertrauen und Identität.

Der Abschluss fühlt sich für mich energiegeladen, emotional und rund an — nicht perfekt vorhersehbar, sondern mit dem Mut zu überraschenden Momenten. Insgesamt ist Licht der Schatten für mich ein befriedigender, kraftvoller Abschluss, der sowohl die Story als auch die Figuren würdevoll zu Ende bringt.

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