Leise aber eindrücklich
Jahre ohne Sprache✨ Rezension ✨
Jahre ohne Sprache | Ann Esswein | Ecco | 192 Seiten | ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Jahre ohne Sprache ist eine Geschichte, über eine junge Frau, der die Worte fehlen für das, was ihr in der Jugend passiert ...
✨ Rezension ✨
Jahre ohne Sprache | Ann Esswein | Ecco | 192 Seiten | ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Jahre ohne Sprache ist eine Geschichte, über eine junge Frau, der die Worte fehlen für das, was ihr in der Jugend passiert ist. Wir begleiten die Protagonistin in der Gegenwart, wo sie mit anderen Menschen in einer Knopffabrik lebt. Gemeinsam schlagen sie sich durch, unterstützen sich, aber hinterfragen sich dabei nicht.
In Rückblicken kommen wir langsam all den Erlebnissen näher, die Nataschas Leben geformt haben. Man versteht ihre Struggle dabei immer besser, aber nie ist es die ganze Geschichte. Immer bleibt auch Raum für eigene Interpretationen und Gefühle.
Für mich hat sich dabei auch der Horizont erweitert, denn es gibt Einblicke in Lebensrealitäten, die mir fremd sind. Wohnungslosigkeit und Armut, sowie diese Wortlosigkeit, weil man das Erlebte nicht verarbeiten konnte. Flashbacks und Fantasien, die immer konkreter werden ziehen sich dabei durch die Geschichte und werden zum Ende immer dichter.
Von mir eine Empfehlung für diese leise aber bedeutungsschwere Geschichte.