Die Kraft der Anmiezung, äh, Anziehung in unser Leben bringen
Die Katze des Dalai Lama und die Magie der WünscheInhaltsangabe Verlag:
Wie können wir im Hier und Jetzt glücklich sein – anstatt uns immer danach zu sehnen, was wir nicht haben? Mit dieser Frage empfängt der Dalai Lama die Top-Influencerinnen Indiens. ...
Inhaltsangabe Verlag:
Wie können wir im Hier und Jetzt glücklich sein – anstatt uns immer danach zu sehnen, was wir nicht haben? Mit dieser Frage empfängt der Dalai Lama die Top-Influencerinnen Indiens. Dabei wollten die jungen Frauen eigentlich nur schnell erfahren, wie man sich mit der Kraft der Gedanken die neueste Designer-Sonnenbrille oder sogar den Traummann herbeimanifestieren kann. Ein Anliegen, das auch die Katze seiner Heiligkeit brennend interessiert, wünscht sie sich doch gerade nichts sehnlicher als ein saftiges Stück Hühnerleber …
Im sechsten Band der Romanreihe rund um die Katze des Dalai Lama dreht sich alles um die magische Kraft unserer Wünsche. Auf leichte und vergnügliche Art vermittelt das Kätzchen buddhistische Weisheit – und zeigt, wie wir mit klarem Geist und mitfühlendem Herzen dauerhaftes Glück und wahre Erfüllung in unser Leben ziehen können.
Meine Inhaltsangabe:
Die Katze des Dalai Lama ist viel unterwegs, sofern ihre inzwischen schon etwas älteren Beinchen sie tragen können: im Himalaya-Buchcafé, in der Yogaschule, im Haus von ihrer liebsten Köchin Mrs. Trinci, wo sie immer mit den leckersten Häppchen verwöhnt wird und im neuen Spa des Ortes. Und seit neuestem auch im Heim für mittelose alte Künstler, das gerade neu aufgebaut wird. Überall schnappt sie buddhistische Weisheiten auf. Diesmal entdeckt sie im noch ziemlich verwilderten Teil des Anwesens, das Serena und Sid sich gerade gekauft haben eine Grabinschrift der letzten Ruhestätte der Lieblingskatze eines gewissen Pater Lorenzo Conti. Die Menschen sind neugierig, wollen wissen, was es damit auf sich hat, und decken eine alte, tragische Geschichte auf, deren Schicksal bis in die Gegenwart reicht, wo sie auf wundersame Weise zu Heilung führt. Lang gehegte Wünsche werden endlich wahr.
Erster Satz: »Wie soll ich das Fahrzeug beschreiben, das langsam durch den Innenhof des Namgyal-Klosters fuhr?«
Mein Eindruck:
Ich habe alle Bücher dieser Reihe verschlungen und bin jedes Mal begeistert. So auch jetzt wieder. Erzählt wird die Geschichte von der Katze des Dalai Lama selbst, und zwar auf die denkbar liebenswerteste Art und Weise. Ich musste oft lachen, geht ihr doch kaum etwas über ihr leibliches Wohl, was sie immer wieder zum Ausdruck bringt. Überhaupt blitzt immer wieder ein herrlicher Humor hervor, der das Lesen zu einer echten Freude macht. Daneben lerne ich wieder viel über den Buddhismus. Es geht um Bodhicitta (das zentrale, auf universellem Mitgefühl basierende Streben, die eigene Erleuchtung zum Wohle aller fühlenden Wesen zu erlangen, um ihr Leiden zu beenden), um Anziehung, Glücksmantra und um so viel mehr. Durch die Dialoge im Buch wird mir als Leser ganz viel Wissen nähergebracht, teilweise sehr tiefgehend und kompliziert, doch immer interessant. Das Zentrale, das Bodhicitta, vermittelt vor allem die Katze selbst durch ihre vielen Erläuterungen und Erlebnisse, es wird aber auch im Lauf der Geschichte so bildhaft erklärt, dass es greifbar und für jedermann im ganz normalen Leben umsetzbar ist. Eine wunderbare Art und Weise, mehr über den Buddhismus zu erfahren und sich gleichzeitig humorvoll und herzerwärmend unterhalten zu lassen. Ich liebs einfach sehr! 5/5 Sterne. Wer sich für Buddhismus interessiert, sich darüber informieren oder verständliche Einblicke erhalten möchte, dem lege ich das Buch ans Herz. Bitte der Reihe nach lesen. Sie sind zwar auch separat zu lesen, aber man würde doch sehr viel verpassen. Hoffentlich gibt es noch die eine oder andere Fortsetzung, auch wenn Rinpoche inzwischen deutlich eine doch schon ältere Katze und das Leben, wie wir alle wissen, endlich ist.