Cover-Bild Verstehen statt verlieren
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Kösel
  • Themenbereich: Gesundheit, Beziehungen und Persönlichkeitsentwicklung - Ratgeber für Eltern
  • Genre: Ratgeber / Lebenshilfe
  • Ersterscheinung: 26.03.2025
  • ISBN: 9783641321727
Leonie Lutz, Mareike Brede

Verstehen statt verlieren

Erste Hilfe für die Smartphone-Pubertät - Mit einem Vorwort von Nicola Schmidt - Spiegel-Bestseller-Autorin
Angstdebatten schützen unsere Kinder nicht! Teenager aufklären und ihre digitalen Bedürfnisse sicher begleiten

Aus Frust zerstörte Konsolen? Pornos im Klassenchat? Dauerstreit um Medienzeiten? Heutige Jugendliche und ihre Eltern erleben eine vollkommen andere Pubertät als noch die Generation vor ihnen. Während das Gehirn in dieser wichtigen Entwicklungsphase eine große Baustelle ist, zieht heute gleichzeitig das Smartphone mit all seinen Herausforderungen für die Eltern-Kind-Beziehung ins Familienleben ein. Die erfahrene Digitalexpertin und Spiegel-Bestseller-Autorin Leonie Lutz denkt gemeinsam mit der gefragten Sexualpädagogin Mareike Brede Pubertät und Mediennutzung explizit zusammen. Sie schaffen Verständnis für Eltern und Jugendliche und bieten konstruktive Lösungen an, diese herausfordernde Zeit gemeinsam sicher zu meistern. Mit zahlreichen Erste-Hilfe-Maßnahmen und Anleitungen , die es Eltern Schritt für Schritt ermöglichen, ihre Teenager in allen Lebenslagen – analog wie digital – aufzuklären und zu schützen .

Mit hilfreichen Interviews und Beiträgen von Expert*innen zu den Themen Gaming, Sucht, Angst und Sexualität und einem Vorwort von Nicola Schmidt.

  • Neuer Ansatz für DAS Reizthema in Teenagerfamilien: Pubertät und digitale Medien zusammengedacht

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.01.2026

Viele Praxistips und hilfreiche Informationen

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Viele Praxistips und hilfreiche Informationen

Die Pubertät unserer Kinder läuft heute biologisch zwar noch (fast) genauso ab wie zu unseren Zeiten, aber durch das Internet, Social Media und all die Möglichkeiten ...

Viele Praxistips und hilfreiche Informationen

Die Pubertät unserer Kinder läuft heute biologisch zwar noch (fast) genauso ab wie zu unseren Zeiten, aber durch das Internet, Social Media und all die Möglichkeiten die sich damit bieten, stellen sich unseren Teenagern ganz neue Herausforderungen.

Die Sexualpädagogin Mareike Brede und Social-Media Expertin Leonie Lutz erklären in ihrem Buch „Verstehen statt verlieren“ sehr praxisnah und anschaulich was in der Pubertät mit unseren Kindern passiert und welch großen Stellenwert das Smartphone in dieser Zeit für die Teenager hat. Dies bringt natürlich jede Menge Möglichkeiten aber auch Risiken mit sich.

In elf Kapiteln werden verschiedene Aspekte der Smartphone-Pubertät erklärt. Hier hat mir sehr gut gefallen, dass wichtige Aussagen rot gedruckt sind und sofort ins Auge springen. Das Highlight des Buches sind die vielen Hinweise auf hilfreiche Internetseiten, Apps und vor allem die Praxistips. Ganz konkret werden hier Hilfestellungen und Vorschläge zur Lösung von Problemen gegeben. Auch die App-Empfehlungen im Anhang gefallen mir sehr gut.

Insbesondere die detaillierte Darstellung der Möglichkeiten und Gefahren der gängigen Social-Media Angebote hat mich für diese Bereiche nochmal mehr sensibilisiert.

Auch wenn einige Dinge für mich nicht so relevant waren, weil sie mir schon bewußt waren oder bei uns in der Familie einfach keine Rolle spielen, gab es immer wieder Aha-Momente. Ich denke, dass dieses Buch uns noch eine ganze Weile begleiten wird und ich einige der Vorschläge mit meinen Kindern ausprobieren werde.

Einzig die Kapitel über die körperlichen Veränderungen in der Pubertät, Sexualität und Verhütung waren für mich hier fehl am Platz oder hätten wesentlich kürzer dargestellt werden sollen.

Das Buch ist ein hilfreiches Nachschlagewerk, dass um viel Verständnis für die Teenager wirbt, aber auch zeigt, wo klare Grenzen zu setzen sind, um die Kinder vor den Gefahren der Smartphone-Welt zu schützen.

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Veröffentlicht am 08.01.2026

Verteufelt nicht

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Unsere Generation von Kindern sind die ersten Digital Natives, was erzieherisch herausfordernd sein kann, da sich die Art des Heranwachsens seither erheblich gewandelt hat.


Dieses Buch baut eine Brücke ...

Unsere Generation von Kindern sind die ersten Digital Natives, was erzieherisch herausfordernd sein kann, da sich die Art des Heranwachsens seither erheblich gewandelt hat.


Dieses Buch baut eine Brücke zwischen den Generationen, verteufelt die neuen Medien nicht und sieht sie stattdessen als Teil der Zukunft an. Aber die Autorinnen sprechen auch Gefahren an und geben zu den ohnehin schon lehrreichen Kapitelinhalten auch noch zahlreiche Tipps um Kinder zu schützen- Sei es in Form von expliziten Einstellungen, die man vornehmen kann, Verhaltensregeln oder auch durch Infos zu zusätzliche Materialien, wie Bücher, Fortbildungsmöglichkeiten, etc.


Besonders gut fand ich in diesem Buch auch, dass die beliebtesten und meist genutzten Apps gesondert betrachtet wurden. Bei WhatsApp, Insta und co half es mir die Vor- und Nachteile abzuwägen und es ließ mich auch teilweise meine vorgefasste Meinung überdenken. Beim Themenbereich Gameing dagegen empfand ich, dass das Gefahrenpotential von z.B. Chatfunktionen zu wenig zur Sprache kam. Und auch sonst schwankte ich bei der hier vertretenen, eher positiv gestimmten Einstellung zu den neuen Medien immer wieder und war mir nicht sicher ob ich diesen aufgezeigten Weg genauso gutheißen sollte. Und auch, dass hier die sexuelle Aufklärung von Jugendlichen so umfangreich thematisiert wird, hatte ich nicht erwartet. Dies empfand ich dann doch als etwas unpassend und, trotz Cybergrooming und co, am Thema vorbei. Der Ton der die Autorinnen anschlagen, ist jedoch sehr wertschätzend, offen und praxisorientiert. Und ihr Fazit, dass alles steht und fällt mit dem Aufrechterhalten von ehrlichem Interesse am Kind, kann ich genauso unterschreiben.

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