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Veröffentlicht am 26.01.2026

Fiktive Geschichte trifft auf aktuelle Gesellschaftliche Themen

Die Thule-Gesellschaft
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Aufgewachsen in schwierigen Verhältnissen, findet Hauptprotagonist Leopold halt und Anerkennung bei der Thule Gesellschaft, ein rechtsextremer Geheimbund der sich auf die Fahne schreibt die Welt zu kontrollieren. ...

Aufgewachsen in schwierigen Verhältnissen, findet Hauptprotagonist Leopold halt und Anerkennung bei der Thule Gesellschaft, ein rechtsextremer Geheimbund der sich auf die Fahne schreibt die Welt zu kontrollieren. Mit der Zeit und den einzelnen Kapiteln lernen wir Leopold jedoch besser kennen und merken das unter der gar nicht so harten Schale doch ein weicher Kern steckt und auch er beginnt anzufangen die Verbindung mit all seinen grausamen Ansichten und taten zu hinterfragen.

Felice Freimann führt uns vor Augen wie Anfällig Kinder/Jugendliche, die ohne stabiles Umfeld aufwachsen, für Extreme Gruppierungen sind. Auch wenn es sich hier um eine fiktive Geschichte handelt, finden sich immer wieder Themen, bzw. Erzählstränge, die extrem realitätsnahe geschrieben wurden. Des Öfteren gibt es Anspielungen zu Themen die unsere Gesellschaft aktuell beschäftigen, aber auch geschichtliche Fakten wurden in die Geschichte integriert. Trotz allem ist der Schreibstil sehr klar und gut verständlich.

Obwohl dieses Buch sicherlich keine leichte Kost ist, kann ich es sehr empfehlen! Nachdem ich die letzte Seite gelesen habe musste ich es auch erst einmal kurz auf mich wirken lassen, regt es doch in einigen Punkten zum Nachdenken an. Nun freue ich mich sehr auf Band 2 und Antworten auf die Frage wie es mit Leopold und seinem Seitenwechsel weiter geht. Den eins ist klar: für Empathie ist in der Welt der Thule kein Platz!

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Veröffentlicht am 26.01.2026

Blick in die Zukunft?

Schweben
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Amira Ben Saoud nimmt uns in ihrem Debütroman Schweben mit in eine dysotopische Welt. Normalerweise bin ich kein Fan von solchen Geschichten, dieses Buch hat mich jedoch von Beginn an gefesselt!
Die Hauptprotagonistin ...

Amira Ben Saoud nimmt uns in ihrem Debütroman Schweben mit in eine dysotopische Welt. Normalerweise bin ich kein Fan von solchen Geschichten, dieses Buch hat mich jedoch von Beginn an gefesselt!
Die Hauptprotagonistin schlüpft (für Geld) in immer wieder andere Rollen von Frauen die verschwunden sind und vergisst darüber wer sie eigentlich selbst ist. Das ganze Spielt sich in einer Welt ab die für uns kaum greifbar ist. Eine Siedlung umgeben von Wäldern in der es keine Gewalt gibt, bzw. geben soll. Doch mit der Zeit gerät auch dieses System ins wanken.
Ich hoffe das wir von der Autorin noch weitere Werke zu lesen bekommen, hat mir doch besonders ihr Schreibstil gefallen. Atmosphärisch dicht und trotzdem gut lesbar hatte ich das Buch in kürzester Zeit durch.
Zum Ende des Buches erfahren wir auch was es mit dem Titel Schweben auf sich hat. Ich kann das Buch sehr empfehlen, besonders Leuten die gern mal etwas anderes lesen möchten.

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Veröffentlicht am 13.01.2026

Auftakt einer wundervollen Saga

Wo die Moltebeeren leuchten (Die Norrland-Saga, Bd. 1)
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Zugegeben zu aller erst hat mich bei diesem Buch das wahnsinnig schöne Cover und der Buchschnitt angesprochen, aber auch der Klappentext klang vielversprechend und ich wurde nicht enttäuscht!
Das Buch ...

Zugegeben zu aller erst hat mich bei diesem Buch das wahnsinnig schöne Cover und der Buchschnitt angesprochen, aber auch der Klappentext klang vielversprechend und ich wurde nicht enttäuscht!
Das Buch ist in zwei Erzählstränge (Gegenwart und Vergangenheit) unterteilt. Auf der einen Seite Lernen wir Siv kennen. Eine Junge Frau die 1938 eine Stelle als Köchin für die Waldarbeiter annimmt. Ihre Geschichte hat mich von Anfang bis zum Ende komplett gefesselt. Der Zweite teilt von Sivs Ekeltochter Eva und spielt in der Gegenwart. Nach anfänglichen Schwierigkeiten habe ich auch ihre Geschichte gern gelesen. Besonders gern mochte ich die Beschreibungen der Natur, aber auch was man über das Samische Volk erfährt. Ulrike Lagerlöff hat einen sehr warmen, ruhigen Schreibstil was das Lesen zu einem richtigen Wohlfühlmoment gemacht hat!

Ein wenig "bereue" ich das Buch so lange vor dem erscheinen des zweiten Teils gelesen zu haben. Natürlich würde ich am liebsten sofort wissen wie es mit den beiden Frauen weitergeht.

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Veröffentlicht am 12.01.2026

Schottische Familienweihnacht

Christmas Cake und Glitzerschnee
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Eins steht fest wer nach dem Lesen dieses Buches nicht in Weihnachtsstimmung kommt, ist definitiv ein Grinch! Allein das Cover ist so Wunderschön gestaltet, passenderweise natürlich mit Glitzer.

Ursi ...

Eins steht fest wer nach dem Lesen dieses Buches nicht in Weihnachtsstimmung kommt, ist definitiv ein Grinch! Allein das Cover ist so Wunderschön gestaltet, passenderweise natürlich mit Glitzer.

Ursi Breidenbach nimmt uns in ihrem Roman mit nach Schottland. Hauptprotagonisten Jenny reist für ein Forschungsprojekt nach Edinburgh. In der Hoffnung dort möglichst wenig von der (Vor)Weihnachtsstimmung (Jenny ist so ein Grinch) mitzubekommen nutzt Sie die Reise auch um etwas ganz anderes zu erforschen, ihre eigene Familiengeschichte. Bisher hatte Sie keinen Kontakt zu ihrer Oma Väterlicherseits, bzw. sie bisher auch noch nie getroffen. Etwas zögerlich fährt sie zu der Adresse von ihr und wird mit offenen Armen empfangen.

Ob Ihre Oma und der gutaussehende Callum es schaffen Jenny davon zu überzeugen das Weihnachten doch gar nicht so schrecklich sind?

Die Autorin schreibt so warmherzig und bildhaft das man sich direkt nach Schottlang träumt. Ohne zuvor dort gewesen zu sein konnte ich mir alles sofort hereinversetzen. Ein richtiges Wohlfühlbuch für die Vorweihnachtszeit um die oft grauen Tage mit ein wenig Glitzer zu füllen. Auch wenn das Cover auf den ersten Blick schon ein wenig kitschig wirkt, empfand ich die Geschichte ganz und gar nicht so! Die ein oder andere Träne ist trotzdem geflossen.

Dies war mein erstes Buch der Autorin aber sicher nicht mein letztes!

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Veröffentlicht am 29.12.2025

Suche nach den eigenen Wurzeln

Niemands Töchter
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Niemands Töchter erzählt uns die Geschichte von 4 Frauen. In einer leisen fast schon melancholischen Sprache erfahren wir Stück für Stück mehr aus den unterschiedlichen Leben und Kapitel um Kapitel setzt ...

Niemands Töchter erzählt uns die Geschichte von 4 Frauen. In einer leisen fast schon melancholischen Sprache erfahren wir Stück für Stück mehr aus den unterschiedlichen Leben und Kapitel um Kapitel setzt so, ähnlich wie bei einem Puzzle, eine Geschichte zusammen. Ab einem bestimmten Punkt konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen, da ich bei jedem Erzählstrang unbedingt wissen wollte wie es weiter geht.

Jede der Frauen hat ihr ganz eigenes Schicksal während des Lesens habe ich mit jeder einzelnen mitgefühlt, auch mitgelitten und am mich am Ende versöhnt gefühlt.

Zugegeben ich hatte anfangs einige Schwierigkeiten mitzukommen da das Buch nicht nur zwischen den Protagonistinnen, sondern auch zwischen den Jahrwn hin und her springt. Allerdings war das wirklich nur am Anfang der Fall. Man sollte jedoch (ganz wichtig) zu Beginn der Kapitel nicht nur lesen welche der Frauen an der Reihe ist, sondern auch unbedingt auf die Zeitangabe achten.

Ein leises melancholisches, an manchen Stellen trauriges Buch, welches zwischen den Zeilen so vieles aussagt. Ich habe es zwischen den Feiertagen gelesen und empfand es als die perfekte Zeit. Als hätte dieses Buch mit seinem so farbenfrohen Cover nur darauf gewartet das man selbst zur Ruhe kommt und sich so ganz der Geschichte hingeben kann.

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