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Veröffentlicht am 12.01.2026

Mehr als gelungener Auftakt einer neuen Trilogie aus dem Totenbändiger-Serienkosmos

London Underground
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Mit diesem Buch, dem ersten Band einer Trilogie, schlägt die Autorin Nadine Erdmann ein neues Kapitel in ihrer Totenbändiger-Saga auf, in der zwischen 2019 und 2022 insgesamt 24 Bände zunächst einzeln ...

Mit diesem Buch, dem ersten Band einer Trilogie, schlägt die Autorin Nadine Erdmann ein neues Kapitel in ihrer Totenbändiger-Saga auf, in der zwischen 2019 und 2022 insgesamt 24 Bände zunächst einzeln als E-Book erschienen sind und diese anschließend auch in einigen Sammelbänden zusammengefasst wurden. Die neue Trilogie ist nun 13 Jahre nach dem Ende dieser ersten Reihe angesiedelt.

Man kann das Buch grundsätzlich auch ohne Vorkenntnisse aus den bisherigen Bänden der Saga lesen und verstehen. Alle dafür erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören. Ein Personenregister am Ende des Buches hilft zudem, die Erinnerungen wieder aufzufrischen und sich in den doch recht komplexen Familienstrukturen der Familie Hunt zurechtzufinden. Um die Entwicklung der Figuren und die eine oder andere Anspielung auf frühere Ereignisse in Gänze genießen und nachvollziehen zu können, empfiehlt es sich zudem schon, die erste Reihe bereits zu kennen.

13 Jahre sind vergangen, seit die Familie Hunt und ihre Mitstreiter den Machenschaften ihres Erzfeindes Cornelius Carlton ein Ende gesetzt und die Umsetzung seines perfiden Planes verhindert haben. Doch die Gefahr durch Geister und andere Kreaturen ist noch lange nicht gebannt. Zudem befindet sich London nun in einem weiteren Unheiligen Jahr, in dem diese Gefahr besonders groß ist. So sind Gabriel Hunt und seine Spuk Squad im Dauereinsatz, um die Sicherheit in der Stadt zu gewährleisten, Unterstützt wird er dabei von seinem Mann Matt und seinen Ghost Reapers. Leo und Toby, die Söhne von Gabriel und Matt, wissen zudem seit ein paar Jahren, dass sie, wie einst ihr Onkel Cam, einen Geminus in sich tragen und müssen nun mit diesem Wissen und seinen Konsequenzen umgehen. Und das fällt den beiden Teenagern nicht unbedingt leicht.

Nadine Erdmann gelingt es mit ihrem packenden Schreibstil mühelos an den Charme der alten Geschichten anzuknüpfen So hatte ich von Beginn an das Gefühl, meine letzte Begegnung mit den Hunts läge nicht knapp 4 Jahre, sondern erste wenige Tage zurück. Auch dieses Buch besticht durch eine atmosphärisch dichte Geschichte und ein hohes Erzähltempo. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen, die größtenteils bereits aus der ersten Reihe bekannt sind und in der Zwischenzeit ein wenig älter und vielleicht auch etwas reifer geworden sind. Die Neuzugänge fügen sich zudem perfekt in das sehr gut aufeinander abgestimmte Ensemble ein und bereichern es sogar noch. So liefert auch dieses Buch die bewährte Mischung aus Spannung und innigen Momenten zwischen den Protagonisten, die reichlich Herzwärme verströmen.

Wer auf einen spannenden Genre-Mix aus Fantasy, Horror und Dystopie steht, wird hier bestens bedient und unterhalten. Die Messlatte für die weiteren Bände der Trilogie liegt gleich mächtig hoch.

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Veröffentlicht am 08.01.2026

Grandiose Fortsetzung der dystopischen Trilogie

Als die Freiheit starb – Rebellion
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Mit diesem Buch legt die Autorin Dania Dicken den zweiten Band ihrer als Trilogie angelegten dystopischen Romanreihe „Als die Freiheit starb“ vor und konnte mich dabei erneut auf ganzer Linie überzeugen ...

Mit diesem Buch legt die Autorin Dania Dicken den zweiten Band ihrer als Trilogie angelegten dystopischen Romanreihe „Als die Freiheit starb“ vor und konnte mich dabei erneut auf ganzer Linie überzeugen und begeistern.

Man kann dieses Buch grundsätzlich auch ohne Vorkenntnisse aus dem ersten Band lesen und verstehen. Alle dafür erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören. Um die Entwicklung der Figuren und die eine oder andere Anspielung auf frühere Ereignisse in Gänze genießen und nachvollziehen zu können, empfiehlt es sich aber schon, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen

Nach ihrer Befreiung aus dem Lager, in das sie von der Regierung gesteckt wurde, hat Adriana Cabello Unterschlupf bei der Widerstandsgruppe „Freedom Fighters“ gefunden, obwohl diese hinter dem Anschlag steckt, bei dem ihr Mann Eric ums Leben gekommen ist. Sie hat allerdings nur wenig Zeit, um über den Verlust von Eric und ihrem ungeborenen Kind zu trauern, sondern setzt alles daran, ihren Sohn Anthony zu finden und mit ihm zu ihrem Bruder nach Kanada zu flüchten. Unterstützung findet sie dabei in dem Nachrichtentechniker Sam. Doch vor ihnen liegt ein weiter Weg voller Gefahren und Hindernisse.

Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen entwickelt die Autorin ihr beängstigendes und erschreckend realitätsnahes Szenario eines totalitären Staates, der seine Interessen ohne Skrupel und Moral vorantreibt, konsequent weiter. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen, die größtenteils bereits aus dem ersten Band bekannt sind. Die Neuzugänge reihen sich aber gut in dieses Ensemble ein und bereichern es sogar noch einmal. Auch diesmal erleben wir das Geschehen komplett aus der Perspektive von Adriana, die hier auch als Ich-Erzählerin fungiert und uns hautnah an ihren Ängsten und Zweifeln teilhaben lässt.

Wer auf dystopische Romane mit starken Figuren und einem beängstigenden Szenario steht, wird hier erneut bestens bedient und spannend unterhalten. Die Messlatte für das große Finale der Trilogie liegt noch einmal ein ordentliches Stückchen höher.

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Veröffentlicht am 07.01.2026

Grandioser Thriller aus den letzten Tagen des Kalten Krieges

Kälter
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Mit diesem Buch legt der Autor Andreas Pflüger einen grandiosen Thriller aus der Endphase des Kalten Krieges vor, der mich auf ganzer Linie überzeugen und begeistern konnte.

Obwohl hier einige Protagonisten ...

Mit diesem Buch legt der Autor Andreas Pflüger einen grandiosen Thriller aus der Endphase des Kalten Krieges vor, der mich auf ganzer Linie überzeugen und begeistern konnte.

Obwohl hier einige Protagonisten aus dem Vorgänger „Wie Sterben geht“ in tragenden Nebenrollen mitwirken, braucht man für das Verständnis keine Vorkenntnisse aus diesem Buch. Alle erforderlichen Informationen zu diesen Akteuren und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne den Lesefluss zu stören. Dabei sind allerdings einige Spoiler zu diesem Vorgänger unvermeidbar.

Luzy Morgenroth führt sein einigen Jahren ein ruhiges Leben als Polizistin auf der Insel Amrum, doch niemand ihrer Kollegen und Freunde dort weiß, welches Leben sie vor dieser Zeit geführt hat. Dies ändert sich, als im Herbst 1989 einer ihrer Freunde spurlos von einer Fähre verschwindet und Luzy kurz darauf einem Killerkommando gegenübersteht. Dabei erkennt sie, dass der Mann, der einst ihr Leben zerstört hat, noch am Leben ist. Und so wird aus der einfachen Polizistin ein eiskalter Racheengel, der gegen ein Geheimdienstimperium antritt, um endlich eine längst fällige Rechnung zu begleichen.

Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt der Autor seine gut aufgebaute Geschichte voran und steuert sie ohne große Schnörkel auf einen fulminanten Showdown zu. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Mit seiner bildhaften Sprache gelingt es dem erfahrenden Drehbuchautor dabei auch hier wieder ganz hervorragend, das Geschehen vor dem geistigen Auge erscheinen zu lassen und so das Kopfkino mächtig anzukurbeln. Dadurch entwickelt das Buch von der ersten Seite an eine unheimliche Sogwirkung, die einem beim Lesen kaum Zeit zum Luftholen lässt. Zudem baut er einige reale Ereignisse aus der Zeit des kalten Krieges und dem Fall der Mauer in seine Geschichte ein und beweist dabei, wie intensiv er für sein Buch recherchiert hat.

Wer auf spannende und atmosphärisch dichte Thriller mit starken Figuren steht, wird hier bestens bedient und unterhalten. Auf das nächste Werk von Andreas Pflüger bin ich schon sehr gespannt.

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Veröffentlicht am 15.12.2025

Packender und atmosphärisch dichter Thriller aus der Kunstszene

Der Bildersammler
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Mit diesem Buch legt die Autorin Liliane Skalecki einen weiteren atmosphärisch dichten Thriller vor, der mich auf ganzer Linie überzeugen und begeistern konnte. Obwohl die Hauptfigur Tessa von Linden auch ...

Mit diesem Buch legt die Autorin Liliane Skalecki einen weiteren atmosphärisch dichten Thriller vor, der mich auf ganzer Linie überzeugen und begeistern konnte. Obwohl die Hauptfigur Tessa von Linden auch bereits im Thriller „Dunkeldorf“ mitgewirkt hat, braucht man her keine Vorkenntnisse aus diesem Buch.

Die Kunsthistorikerin und Restauratorin Tessa von Linden macht bei einem Abendspaziergang durch den Flüsterwald eine erschreckende Entdeckung, als sie in einer Kapelle die grausam zur Schau gestellte Leiche eines jungen Mannes entdeckt. Schnell erkennt sie, dass die Auffindesituation einem Gemälde nachempfunden ist und kann den ermittelnden Kommissar Lennart Wiedemeyer mit ihrem Fachwissen unterstützen. Im Laufe der Ermittlungen stoßen Tessa und Lennart auf weitere Morde nach dem gleichen Muster. Und der Täter hat auch bereits sein nächstes Opfer im Visier.

Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt die Autorin ihre gut aufgebaute Geschichte voran und liefert am Ende einen dramatischen Showdown mit einer überzeugenden Auflösung, die keine wesentlichen Fragen offenlässt. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Im Wesentlichen erleben wir die Geschichte aus der Perspektive von Tessa, die im Zuge der Ermittlungen tief in die hessische Kunstszene eintaucht. Durch geschickt eingestreute Rückblenden haben wir Leser lange Zeit einen kleinen Wissensvorsprung gegenüber den Ermittlern, ohne dass diese Passagen schon zu viel über die Auflösung verraten.

Wer packende und atmosphärisch dichte Thriller mag, wird hier bestens bedient und unterhalten.

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Veröffentlicht am 08.12.2025

Spannender Thriller aus Hamburg, der mit gut aufeinander abgestimmten Ermittlern aufwartet

Der Puppenflüsterer (Thriller)
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In diesem Thriller schickt der Autor Gunnar Schwarz das Ermittlerteam um Tabea Kurz und Frank Schünemann aus Hamburg in ihren dritten Fall, der mich erneut auf ganzer Linie überzeugen und begeistern konnte.

Man ...

In diesem Thriller schickt der Autor Gunnar Schwarz das Ermittlerteam um Tabea Kurz und Frank Schünemann aus Hamburg in ihren dritten Fall, der mich erneut auf ganzer Linie überzeugen und begeistern konnte.

Man braucht hier grundsätzlich keine Vorkenntnisse aus den ersten beiden Bänden, um die Geschichte lesen und nachvollziehen zu können. Alle hierfür erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören. Um die Entwicklung der Figuren und die eine oder andere eingestreute Anspielung auf frühere Ereignisse in Gänze genießen zu können, empfiehlt es sich aber doch, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

Gerade erst hat Tabea Kurz ihre Abschlussprüfung bestanden und ist nun endgültig festes Mitglied des Ermittlerteams um Frank Schünemann, da wartet schon der nächste bizarre Fall. Als ein Kühltransporter in einen Verkehrsunfall verwickelt wird und unter der Ladung ein tiefgefrorener menschlicher Fuß gefunden wird, wird das Team zu den Ermittlungen hinzugezogen. Schnell stellt sich jedoch heraus, dass der Fuß in einer Pathologie entwendet wurde und es zuvor schon zu ähnlichen Diebstählen gekommen ist. Doch dann ergeben sich Hinweise, dass wesentlich mehr als nur ein Fetisch hinter der Sache stecken könnte, und sich hier ein perfider Täter die Einzelteile für eine ganz besondere Puppe zusammenstellt. Und die letzten Teile benötigt er frisch.

Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt der Autor seine gut aufgebaute Geschichte voran, legt geschickt ein paar falsche Fährten und liefert am Ende einen fulminanten Showdown mit einer schlüssigen Auflösung, die keine wesentlichen Fragen offenlässt. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Die Geschichte wird fast ausschließlich aus den wechselnden Perspektiven der beiden Hauptermittler erzählt, immer wieder eingestreute Passagen aus der Sicht des Täters sorgen für zusätzliche Spannung, ohne dabei bereits zu viel über dessen Identität zu verraten. Zudem erhalten auch die übrigen Mitglieder des Ermittlerteams hier Raum zur Entfaltung, auch wenn die Geschichte im Wesentlichen auf Tabea und Frank zugeschnitten ist. Fein dosierte Ausflüge in das komplizierte Gefühlsleben der beiden ungleichen Ermittler lockern das eher düstere Geschehen zudem immer wieder ein wenig auf, die Ermittlungen steht dabei aber immer im Mittelpunkt des Geschehens.

Wer auf spannende und abgründige Thriller steht, wird hier bestens bedient und unterhalten. Die Messlatte für die nachfolgenden Bände wird noch einmal ein Stück höher gehängt.

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