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Veröffentlicht am 13.01.2026

Epische Fantasy-Dilogie.

How to Kill Fate (Fate Dilogie, Bd. 2)
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„𝐇𝐨𝐰 𝐭𝐨 𝐊𝐢𝐥𝐥 𝐅𝐚𝐭𝐞“ ist Teil zwei einer High-Romantasy-Dilogie über ein beeindruckendes Trio, das sich dem Schicksal entgegenstellt, um den Göttern zum Trotz ihren eigenen Weg zu gehen. Das freie Entscheidungsgewalt ...

„𝐇𝐨𝐰 𝐭𝐨 𝐊𝐢𝐥𝐥 𝐅𝐚𝐭𝐞“ ist Teil zwei einer High-Romantasy-Dilogie über ein beeindruckendes Trio, das sich dem Schicksal entgegenstellt, um den Göttern zum Trotz ihren eigenen Weg zu gehen. Das freie Entscheidungsgewalt der laschen Vorhersagung vorzieht, Liebe fühlen und einander wählen will. Jeden Tag aufs Neue. Mit all den Tiefen und der Leidenschaft …

Eigentlich beinhaltet die Story noch weitere essenzielle Themen und Aussagen, wie bspw. den Wert des Einzelnen, der fraglos besteht, unabhängig von Macht, Nutzen und Beziehungsstatus. Den Kampf gegen Unterdrückung und Ungerechtigkeit sowie den Widerstand gegen scheinbar unantastbare Instanzen, gegen falsche Führung, gegen Manipulationen und Ideologien. Es ist eine Serie über Vergebung, Hoffnung und Freundschaft. Voller Hürden und Anstrengungen.


♡ »𝘐𝘤𝘩 𝘸𝘰𝘭𝘭𝘵𝘦 𝘯𝘪𝘦 𝘪𝘳𝘨𝘦𝘯𝘥𝘸𝘦𝘮 𝘨𝘦𝘩𝘰𝘦𝘳𝘦𝘯. 𝘉𝘪𝘴 𝘪𝘤𝘩 𝘥𝘪𝘤𝘩 𝘨𝘦𝘵𝘳𝘰𝘧𝘧𝘦𝘯 𝘩𝘢𝘣𝘦.«


Saskia Louis hat es wieder einmal geschafft, mich komplett mitzureißen, mich in einen Sog aus Action, puren Emotionen und zahlreichen Wendungen zu ziehen. Und das liegt nicht einzig an ihrem typisch lockeren, klaren Stil, der in den entscheidenden Augenblicken zu konsequenter Ernsthaftigkeit pendelt, oder an dem vorstellbaren und logischen, definitiv faszinierenden Worldbuilding, sondern auch an dem durchdachten und abwechslungsreichen Plot, der neben Tempo, Mystik und großen Gefühlen auch dramatische Momente und Überraschungen bereithält, Wahrheiten, die alles verändern könnten. Für die Menschen Animas. Für die Ausgestoßenen. Die zum Sterben Verdammten.

Die ProtagonistInnen und ihre liebenswerten Eigenarten wurden in der Fortsetzung wiederholt greifbar ausgearbeitet und authentisch inszeniert, mit Angst inmitten des Mutes, mit Zweifeln zwischen Überzeugung. Immerhin sind Nevin, Kiana und Tyron drauf und dran, sich gegen die Mächtigsten ihrer Welt zu stellen …


Um nicht zu spoilern, verzichte ich auf Details, jedoch so viel:
„𝐇𝐨𝐰 𝐭𝐨 𝐊𝐢𝐥𝐥 𝐅𝐚𝐭𝐞“ führt die Handlung von „𝐇𝐨𝐰 𝐭𝐨 𝐅𝐢𝐠𝐡𝐭 𝐅𝐚𝐭𝐞“ nahtlos weiter, löst Ungereimtheiten auf und beantwortet Fragen mehrfach mit Offenbarungen, die den jahrhundertelangen Krieg, die Güte und die Intentionen der Götter infrage stellen.
𝗪𝗲𝗿 𝗶𝘀𝘁 𝗱𝗲𝗿 𝘄𝗮𝗵𝗿𝗲 𝗙𝗲𝗶𝗻𝗱? 𝗗𝗮𝘀 𝗦𝗰𝗵𝗶𝗰𝗸𝘀𝗮𝗹, 𝗱𝗲𝗿 𝗞𝗿𝗶𝗲𝗴 𝗼𝗱𝗲𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗟𝗶𝗲𝗯𝗲?


Wieder erleben wir das Geschehen aus wechselnder Perspektive von Kiana und Tyron, was uns nah an den Charakteren, ihren Veränderungen und ihrem steten Abwägen, ihren Taten und Empfindungen hält und uns in der Handlung verankert. Rege Diskussionen und Schlagabtausche, ihr „sich mit Worten messen“ und einander necken, geben der Romance ebenso viel Feuer wie die Kompromisse, die nicht abklingende Sorge und die immerwährende Achtsamkeit. Für mich war diese Beziehung rundum perfekt.

Abgesehen davon, dass wir hier und da auch Teil anderer Figuren werden und dank Kianas Gabe Einblicke in die Zukunft – oder die Vergangenheit – erhaschen, hat Louis jeden Kapitelanfang mit Zitaten aus relevanten Schriften bestückt.

Es war regelrecht packend, das Wachsen und Erstarken der Schicksalsnovizin zu verfolgen; zu sehen, wie Tyrons distanzierte, verhärtete Fassade bröckelt, und wie Nevin seinen Wert (an)erkennt. Der Liebesnovize, dem niemand Bedeutung gab, außer seiner selbst gewählten Familie. Diese kleine Gruppe ergänzt sich, hält einander, akzeptiert. Zeigt, dass Liebe so viel mehr sein kann …

Dieses Buch hält etliche Facetten bereit, die dazu führen, das bisher Gelesene neu zu bewerten, und ist genauso rasant und ereignisreich, wie es der Auftakt des Zweiteilers war: Nevin, Kiana und Tyron flüchten, kämpfen und verfolgen ihre Pläne, um den Menschen ein besseres, selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Um das Richtige zu tun. Die drei legen sich mit den in Anima herrschenden Göttern – Moyra und Pazan – an, widerstehen schönen, zu einfachen Worten. Erfahren Leid, noch mehr Verlust, tiefen Schmerz und scheuen nicht vor der Konfrontation mit Martia und ihrer Geschichte zurück.

Mehrfach entkommen unsere HeldInnen nur knapp dem Tod, was für Aufregung und reges Mitfiebern, für Luftanhalten und Fluchen sorgt. Dass die drei dabei nie um einen ironischen Spruch verlegen sind, nicht ihren Hang zum Sarkasmus, vor allem aber nicht ihre Loyalität zueinander und ihre Prinzipien verlieren, gibt der insgesamt tragischen Fantasystory einen gewissen Unterhaltungsfaktor, dem es sich ebensowenig entziehen lässt wie der innigen, aufrichtigen Freundschaft und der Liebe, die zwischen den Seiten pulsiert.

Jedem einzelnen Buch von Saskia Louis merkt man ihre Leidenschaft an. Und so auch hier: Die „𝗙𝗮𝘁𝗲-𝗗𝗶𝗹𝗼𝗴𝗶𝗲“ ist eine nachdenklich stimmende, emotionale und aufregende High-Romantasy-Serie, in der wichtige Themen mit Spannung Hand in Hand gehen. Große Empfehlung für LiebhaberInnen von Fantasy jeglicher Art – und von Humor!

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Veröffentlicht am 12.01.2026

Absolut überzeugend

Devil's Deal
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🖤🌔(𝔸𝕦𝕔𝕙) 𝕂𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕃𝕦𝕤𝕥 𝕞𝕖𝕙𝕣 𝕒𝕦𝕗
Moechtegern-Bad-Boys?
Auf unglaubwuerdige StrongFMCs?
Auf halbgares Moralisch Grau?
𝔻𝕒𝕟𝕟 𝕚𝕤𝕥 𝔻𝔸𝕊 𝕕𝕖𝕚𝕟 ℙ𝕒𝕘𝕖𝕥𝕦𝕣𝕟𝕖𝕣 ⤵️



𝗝𝗮𝗴𝗮 wird zeit ihres Lebens von der Dorfgemeinschaft ...

🖤🌔(𝔸𝕦𝕔𝕙) 𝕂𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕃𝕦𝕤𝕥 𝕞𝕖𝕙𝕣 𝕒𝕦𝕗
Moechtegern-Bad-Boys?
Auf unglaubwuerdige StrongFMCs?
Auf halbgares Moralisch Grau?
𝔻𝕒𝕟𝕟 𝕚𝕤𝕥 𝔻𝔸𝕊 𝕕𝕖𝕚𝕟 ℙ𝕒𝕘𝕖𝕥𝕦𝕣𝕟𝕖𝕣 ⤵️



𝗝𝗮𝗴𝗮 wird zeit ihres Lebens von der Dorfgemeinschaft ausgegrenzt und geächtet. Nicht zuletzt ihr rotes Haar ist es, das für Vorsicht sorgt. Auch der Posten als Flüsterin, der ihr rechtmäßig nach dem Ableben ihrer Mentorin, ihrer Vertrauten, zugestanden hätte, wurde ihr aus Vorbehalten verwehrt. Täglich muss die introvertierte, ehrgeizige Frau fürchten, verbannt zu werden, und gerade die Festivitäten zur Sommersonnenwende erhöhen die Gefahr …
Als Jaga in der diesjährigen Kupalanacht in den Kreis der – sonst fernen – Götter gezogen wird, macht sie zu ihrem Leidwesen Bekanntschaft mit dem Teufel und entfacht in ihm eine abgrundtiefe Begierde. Weckt seinen Jagdinstinkt, der ihn von nun an stetig zu der 21-Jährigen führt. Trotz seiner Versprechen und fadenscheinigen Bemühungen, trotz seiner Drohungen, bietet Jaga ihm die Stirn und schlägt seinen Wunsch, sich ihm gänzlich hinzugeben, ihm unterwürfig und stets zu Diensten zu sein, aus. Ihre Seele dem Teufel opfern? Nicht mit Jaga, die in der irdischen Welt noch etwas Dringendes zu erledigen hat …
Aber 𝗪𝗼𝗹𝗮𝗻𝗱s Geduld ist nicht grenzenlos, die Zeit für Spiele begrenzt, und so nimmt er der Hexe nach und nach alles …

„𝐃𝐞𝐯𝐢𝐥'𝐬 𝐃𝐞𝐚𝐥: 𝐃𝐮𝐧𝐤𝐥𝐞 𝐕𝐞𝐫𝐬𝐮𝐜𝐡𝐮𝐧𝐠“ wird als 𝗗𝗮𝗿𝗸-𝗥𝗼𝗺𝗮𝗻𝗰𝗲-𝗙𝗮𝗻𝘁𝗮𝘀𝘆 beworben und genau das bekommen die LeserInnen auch!
Vielschichtig und konträr empfinden und agieren die Protagonisten, wobei wir das Geschehen, das stellenweise in ruhigen Tönen dahin gleitet, andernorts rasant, tempo- und wendungsreich hereinbricht, einzig aus Jagas Perspektive verfolgen. Abgesehen von der durchweg beklemmenden Stimmung, einer historischen Note und der dichten Atmosphäre, die aufgrund des altertümlichen und begrenzten Settings verstärkt wird, sind die Romance-Komponente, insofern man von solch einer sprechen kann, wie auch die Charaktere durchweg gelungen.
𝗟𝗮𝘆𝗹𝗮 𝗙𝗮𝗲 verzichtet darauf, ihre Figuren durch aufwallende Gefühle oder körperliche Anziehung zu verklären. Heißt: 𝘋𝘦𝘳 𝘛𝘦𝘶𝘧𝘦𝘭 𝘣𝘭𝘦𝘪𝘣𝘵 𝘥𝘦𝘳 𝘛𝘦𝘶𝘧𝘦𝘭. Das Böse. Das Intrigante. Er manipuliert, wütet, erpresst. Sein Interesse an Jaga ändert nichts an seinem Verhalten, schenkt ihm nicht plötzlich ein Gewissen. Und Jaga? Die bleibt ihren Wünschen und Plänen treu, so verlockend Woland wispert. Wehrt sich, versucht, sich zu bereichern, will niemals Besitz sein – sich der Konsequenzen bewusst. Die einst Ausgestoßene entdeckt im Verlauf, während sie endlich die Oberhand im Dorf gewinnt, sich beweisen kann, ihre dunkle, nicht immer gütige Seite. Entdeckt, was in ihr verschlossen ist.

Beide halten an ihren Überzeugungen und Prinzipien fest, an ihrem – definitiv in Teilen fragwürdigen – Wertesystem und ihren moralischen Vorstellungen, verfolgen vehement eigene Ziele, beherbergen Geheimnisse. Verfangen sich in Diskussionen und Verhandlungen, gehen Deals ein, wägen ab. Dabei bekommen wir Einblick in ihre ambivalenten Empfindungen, in die Sehnsucht danach, den eigenen Standpunkt nur ein wenig zu verrücken, den Drang, der Lust nachzugeben. All das macht Jaga und Woland, ihr Auftreten und Handeln wie auch die komplette Story, glaubhaft. Faes Ton ist dabei erwachsen, ernster und bedacht, ist nie einfach oder einfallslos. Selbst die anzüglichen, verruchten Momente und Gedanken und die expliziten Szenen wurden klar und hart in Worte gepresst. Ohne Verniedlichung, klischeehafte Bezeichnungen oder Kosenamen.
Gerade die Motive des Teufels bleiben lange verborgen, sorgen für eigene Vermutungen und Überlegungen. Was klar wirkt, wird so manches Mal umgeworfen, was den Reiz der Dark-Fantasy ausmacht. Jede Liebkosung, jede aufmerksame Geste Wolands geht mit Berechnung einher. Denn der Teufel ist kein Held in dunkler Rüstung.

Je weiter der Verlauf voranschreitet, je mehr Jaga in die Welt des „Übernatürlichen“ eintaucht, umso mehr sie sieht und versteht, umso mehr Raum bekommen die mythischen Aspekte – beginnend bei verschiedenen Wesen und Gottheiten bis hin zu Überlieferungen und Wahrheiten, die von Sagen befreit werden. Obgleich ich mich viel mit Mythologie beschäftige und mein Interesse hieran groß ist, bin ich in Sachen slawischer Folklore wenig bewandert. Ein Glossar über auftretende „Geschöpfe“ am Ende sowie eine Aussprachehilfe und Einführung zu Beginn waren demnach sehr hilfreich.
Selbst der feministische Bezug damaliger Zeiten ist gegeben, unterwerfen sich die Frauen doch nur bedingt der Ehe und dem Mann. Der Wunsch nach Selbstbestimmung ist zumindest in Gesprächen und heimlichen Geschäften zu spüren. Zudem fließen die Normalität der Regelblutung und das körperliche und psychische „Unbehagen“ ein. Die Autorin benennt die weibliche Unterdrückung ebenso direkt wie die trickreiche, oft gewaltsame, durchweg bedrohliche und verlogene Vorgehensweise von Woland. Ohne zu beschönigen und zu verklären, ohne das Ziel, zu bekehren. Diese Konsequenz hebt „Devil's Deal“ in vollkommen andere Gefilde, als von den trendigen, auf dem Markt verbreiteten (Dark) Romantasy gewohnt. Denn dementsprechend sind auch die hier stattfindenden Entwicklungen weitaus nachvollziehbarer, realitätsnäher und harscher. Nicht vorhersehbar und unübertroffen heimtückisch.

Mir haben die komplexe und detailreiche Ausarbeitung von Setting, Hintergründen und Gegebenheiten, die Facetten, die die Autorin aufgegriffen hat, wirklich imponiert und gefallen, während etliche Fragen und Unklarheiten erst nach und nach – logisch, durchdacht – eine Antwort finden. Stil und Aufbau, Ernsthaftigkeit und der Mix aus derb und zart, Betrug und Täuschung – ohne etwas zu romantisieren – machten dieses Buch zu einem, das Aufmerksamkeit erfordert, in vermeintlicher Sicherheit wiegt und in die Tiefe geht – sei es beim Plot, beim Worldbuilding, bei den Figuren oder der konfliktreichen, nicht rosaroten „Beziehung“.

„Devil's Deal: Dunkle Versuchung“ ist keine verwaschene, oberflächliche und typisch seichte Fantasy-Romanze, in der die Liebe über den Prinzipien und dem eigenen Sein steht. Nein, Layla Fae hat eine düstere Geschichte mit Mythen und Gräueln geschaffen, in der die Protagonisten dämonisch intrigieren und Selbstlosigkeit selten auf dem Plan steht, in der Ereignisse erschaudern lassen, komplett überraschen, gar schockieren, und Entscheidungen ihren Preis erfordern. Mit der direkten Wortwahl, der historisch anmutenden Welt, der Magie und dem wankelmütigen Machtgefälle, mit mystischen Geschöpfen und der Grauschattierung des Einzelnen hat mich diese düstere Fantasy-Story vollkommen vereinnahmt und überzeugt.
[Übrigens: Zwar erscheint Teil 2 im April, ich finde aber, dass dieses Buch auch als Standalone funktioniert.]

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Veröffentlicht am 17.12.2025

Mehr als eine romantische Komödie. Viel mehr.

The Friend Zone
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„The Friend Zone“ ist eines dieser Bücher, die äußerlich locker und süß anmuten, sich nach einer witzigen RomCom anhören, jedoch im Inneren mit einer ungeahnten Schwere, mit Tiefe und sensiblen Themen ...

„The Friend Zone“ ist eines dieser Bücher, die äußerlich locker und süß anmuten, sich nach einer witzigen RomCom anhören, jedoch im Inneren mit einer ungeahnten Schwere, mit Tiefe und sensiblen Themen glänzen. Vieles, was Abby Jimenez aufgreift, hat mich sehr berührt und neben Mitgefühl auch Verständnis geweckt.

Zwar verlief die erste Begegnung von Kristen Peterson und Josh Copeland nicht optimal, doch beide reißen sich für ihre besten Freunde zusammen. Immerhin liegt es in Joshs und Kristens Pflicht als Trauzeugen, die Vorbereitungen für die Hochzeit des Traumpaares optimal zu gestalten. Ausgerechnet in dieser stressig-euphorischen Phase kündigt Kristens Handwerker, der für ihr Unternehmen ‚Doglet Nation’ unerlässlich ist. Josh bietet ihr seine Hilfe an und schon bald sprühen zwischen ihnen die Funken, die der guten Sorte. Langsam, aber mit einer unerschütterlichen Gewissheit nähern sich die Dog-Mom und der Feuerwehrmann an … Wäre da nur nicht Tyler, mit dem sich die Selbstständige schon bald ihre Wohnung und ihre Zukunft teilen wird, und ihr Geheimnis, das bisher nicht mal ihre beste Freundin kennt... Eines, mit dem Josh niemals leben und glücklich werden könnte. Kristen setzt alles daran, ihn in der Friendzone und auf Abstand zu halten. Nur, ist das gar nicht so einfach.

Als ich diese humorvolle Romance begonnen habe, rang ich gerade mit den monatlichen – für mich seit jeher quälenden – Schmerzen und fühlte mich SOFORT verstanden. Gesehen. Denn die Protagonistin kämpft schon jahrelang mit ihrem – außer Kontrolle geratenen – Zyklus, den Begleiterscheinungen der Uterusmyome, mit Anämie, Schwindel, starken Krämpfen und den dadurch bedingten Einschränkungen. Um endlich wieder mehr Lebensqualität zu erhalten, entscheidet sich Kristen für einen drastischen Eingriff.
Es ist so, so wichtig, dass offen über die Blutung und etwaige nicht normale Verläufe gesprochen wird, dass sie thematisiert und diskutiert wird, dass derartige Probleme gehört und ernst genommen werden.

Mit Peterson schuf Abby Jimenez eine äußerst komplexe, authentische, menschliche Figur, die unglaublich viele Punkte aufweist, um sich mit ihr zu identifizieren, um sich selbst zu erkennen. Ich fand mich jedenfalls in vielen (inneren) Konflikten, Denkmustern und Verhaltensweisen wieder. Kristen ist taff, hingebungsvoll und sehr direkt, bekommt schlechte Laune, wenn sie hungrig ist, hält an ihren Prinzipien fest und wird doch regelmäßig von dem Gedanken, niemals zu genügen, dem Drang, stets die Starke, die Kontrollierte mimen zu müssen, heimgesucht.
Den zweiten Part nimmt Josh ein – Josh, der fürsorgliche, aufmerksame Feuerwehrmann, der erst seit Kurzem in Kalifornien wohnt und sich, selbst mit sechs Schwestern aufgewachsen, eine große, eigene Familie wünscht. Für mich war er die Definition von Greenflag: Copeland achtet auf Kristens Bedürfnisse, akzeptiert ihre Eigenheiten, verliebt sich in ihre Macken, fordert sie heraus und lässt ihre Hand nicht los, weder bei den kleinen noch den großen Schlachten. Josh geht sogar im Umgang mit Stuntman Mike vollkommen auf – und hallo? Ein liebevoller, attraktiver, tierlieber Handwerker mit Sinn für Humor, der sein Leben für die Gesellschaft riskiert? Sabber!
Die Dynamik der beiden war von Anfang an äußerst unterhaltsam, spritzig, manches Mal anzüglich, prickelnd und ein Mix aus heiß - kalt. Zwar ist Kristen nicht bereit, Joshs Traum von einer eigenen Familie durch ihren augenscheinlichen Mangel, ihre scheinbaren Unzulänglichkeiten, zu torpedieren, aber diesen Book-Boyfriend hält nicht mal eine kalte Schulter davon ab, sich – mit Bedacht und Vorsicht – immer wieder jener Frau zu nähern, die sein Herz mit einer Urgewalt erobert hat … Und ist Liebe nicht manchmal auch Opfer bringen, Kompromisse eingehen und das Gemeinsam über Hürden tragen?

Durch Einblicke in Joshs anspruchsvollen Job werden wir u.A. mit der Verschwendung von Kräften/Ressourcen aufgrund zahlreicher fälschlicher „Notfälle“ konfrontiert, was der Handlung einen weiteren wichtigen Aspekt schenkt. So ulkig manch Einsatz scheint, so nachvollziehbar war die Frustration der Wachleute. Integriert sind auch die Möglichkeiten (und bürokratischen Hürden) der Adoption und Leihmutterschaft, etwas, das zahlreiche Menschen betrifft und belastet, dennoch selbst heute weitläufig tabuisiert wird. Jimenez spricht von anerzogenen Minderwertigkeitsgefühlen, leiser Rebellion, von Body-Shaming, das bereits bei einer taktlosen Frage beginnt, von gesellschaftlichen Erwartungen und Rollenbildern, von der falschen Norm, in die etliche Frauen nicht passen können oder wollen. Von Kinderlosigkeit und tiefgreifenden Verlusten.

Neben der Strangers-to-Friends-(with benefits)-to-Lovers-Entwicklung, Missverständnissen und Konflikten warten ein toll inszeniertes Setting, ein niedlicher Sidekick und die besten Freunde. Sloan und Brandon, die bereit sind, sich das Jawort zu geben, deren Verbundenheit spürbar ist. Doch das Schicksal geht zu oft seltsame, grausame Wege …

Stilistisch werden wir in einem klaren, stellenweise amüsanten und oft ernsten Ton durch die unerwartet tiefsinnige Storyline geführt, bildreich und voller Gefühl. Nicht ohne schmerzhafte Offenbarungen, tragische, schockierende Wendungen – WTF-Twists inklusive –, bedingungslose Liebe und wahre Freundschaft. „The Friend Zone“ war ergreifend, aufregend und mitreißend, sorgte für Lachen und Tränen im selben Maße, für Seufzer und den Wunsch, sofort jemanden in den Arm zu nehmen.
Ich empfehle auch einen Blick auf das Nachwort.

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Veröffentlicht am 10.12.2025

Mein Serien-Highlight des Jahres

Die Arcyrion-Akten – Fall 5: Das Versprechen
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Nun heißt es Loslassen …

„Das Versprechen“ ist der fünfte Band über die „Arcyrion-Akten“ und schließt diese wundersame Fantasy-Geschichte mit einem epischen Finale ab, mit einem, das all den Problemen, ...

Nun heißt es Loslassen …

„Das Versprechen“ ist der fünfte Band über die „Arcyrion-Akten“ und schließt diese wundersame Fantasy-Geschichte mit einem epischen Finale ab, mit einem, das all den Problemen, Hürden, Wundern, Verlusten und dem emotionalen Chaos gerecht wird. Ja, dieses Buch ist definitiv ein würdiger – und daher kein leichter – Abschluss.

Zuallererst: Um das volle Ausmaß der tiefschürfenden Veränderungen von Kiara Brooks’ Leben und des Abenteuers, in das die junge Frau gezogen wurde, der weitreichenden Entwicklungen, die sich durch verschiedene Welten ziehen, zu verstehen, sollte man die Bücher als Serie, heißt in der richtigen Reihenfolge, lesen.

Auch in diesem Teil empfangen uns eine kurze Zusammenfassung der vorherigen Geschehnisse und ein Überblick über die wichtigsten Charaktere. Erklärungen zu einzelnen Begrifflichkeiten finden sich im Anhang.
„Das Versprechen“ setzt dort an, wo wir aus „Die verlorene Heldin“ und Kiara aus ihrer Realität gerissen wurden.
Unterteilt in drei große Abschnitte begleiten wir die Talentierte in der Fremde, in der veränderten Heimat, in wankenden Dimensionen, im schlauchenden Kampf und in Zuständen, in denen die Verzweiflung droht, die Überhand zu gewinnen. In denen der Schmerz – seelisch und körperlich – so überwältigend ist, dass Aufgeben verlockend klingt. Kiara Brooks: bar jeder Hoffnung. Und doch sind es ihre FreundInnen, ihre Mutter, die unzähligen Menschen und Nicht-Menschen, Arik, der so viel gegeben hat, und die Opfer, die nicht sinnlos gewesen sein sollen, die die Ermittlerin immer wieder antreiben und aufstehen lassen, die sie an ihre Grenzen und weit darüber hinaus treiben.

Evelyne Aschwanden hat es sich nicht nehmen lassen, sich zum letzten Mal eine glorreiche Story zu ersinnen, die kaum Zeit lässt, um Luft zu holen. Dabei braucht Kiara genau das: Zeit. Etwas, das ihr durch die Finger rinnt, das weder sie noch Draven, noch Neith oder die Universen haben … Teil fünf war aufregend, spannend, tempo- und abwechslungsreich, gleichzeitig tragisch und voller Gefühl. Obgleich der Fülle an Ereignissen und den unerwarteten wie komplexen Entwicklungen wirkte die Handlung nie wirr, willkürlich oder überladen. Das System, welches die Autorin erschaffen hat, ist faszinierend, groß gedacht, logisch und interessant. Zudem besitzt es die Wirkung, zum Nachdenken zu animieren – denn wer sind wir, zu glauben, die intelligenteste Spezies im Universum zu sein? Wer sind wir, dass wir glauben, einzigartig zu sein?
Durch allerhand Details und stimmig verstreute Erklärungen war das Worldbuilding griffig und die Charaktere – mit einem Background, der zumeist kaum grausamer sein könnte – nahbar, nicht schwarz oder weiß, sondern von Wut verzerrt, von Erfahrungen geprägt, von Rache getrieben und von Angst gelähmt.

Wir müssen Abschied nehmen, Tatsachen verkraften und uns mit V. A. U. L. T. herumärgern. Aufgrund der sich wandelnden Umstände, all des Neuen, das wir erkunden und erleben, Amos, der noch immer da, noch immer in Draven ist, und der nicht abklingenden Sorge steht der Verlauf zu keiner Zeit still. Wir trauern und leiden mit den Figuren, schmieden Pläne, verfangen uns in Konflikten und spüren die Bürde auf den Schultern der Versieglerin. Denn der Fortbestand jeglichen Seins hängt von ihr ab.
Kiara hat – seit der ersten Begegnung mit den BewohnerInnen des Arcyrions – einen beachtlichen (mentalen) Wandel dargeboten. Parallel zu der menschlichen Talentierten haben sich auch Neith, Luke, Arik und Gina Monroe verändert. Sind gewachsen, zerbrochen und erstarkt. Mindy bereicherte die großartige Gemeinschaft zusätzlich mit Frische, Feingefühl und Höflichkeit. Und natürlich belebten auch andere DreuanerInnen die Story, gaben ihr Abwechslung, Facetten und sorgten für die eine oder andere Überraschung.

Neben Elementen aus Sci-Fi, (Cozy-)Crime und Urban-Fantasy finden sich in den „Arcyrion-Akten“ Found-Family, queere Liebe, Gesellschaftskritik sowie weitere aktuelle Themen – wie bspw. Integration, Selbstfindung und -liebe, Trauer und deren Verarbeitung. Am Ende der 5-teiligen Serie warten Wendungen, bewegende Momente, schwere Entscheidungen, solche, die den LeserInnen das Herz brechen, Vergebung, Weltenwanderungen und dieser eine, letzte Kampf darauf, erkundet und gelebt zu werden.

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Veröffentlicht am 10.12.2025

Absolute Empfehlung!

Pen Pal
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„𝐏𝐞𝐧 𝐏𝐚𝐥“ ist die neueste Romance von JT Geissinger und verspricht „𝗗𝗮𝘀 𝗛𝗮𝘂𝘀 𝗮𝗺 𝗦𝗲𝗲 𝗺𝗶𝘁 𝗱𝘂𝗻𝗸𝗹𝗲𝗺, 𝘀𝗽𝗶𝗰𝘆 𝗧𝘄𝗶𝘀𝘁“.

Und Leute? Dieses Buch ist ein absolutes Muss, übertrifft die Story doch sämtliche Erwartungen ...

„𝐏𝐞𝐧 𝐏𝐚𝐥“ ist die neueste Romance von JT Geissinger und verspricht „𝗗𝗮𝘀 𝗛𝗮𝘂𝘀 𝗮𝗺 𝗦𝗲𝗲 𝗺𝗶𝘁 𝗱𝘂𝗻𝗸𝗹𝗲𝗺, 𝘀𝗽𝗶𝗰𝘆 𝗧𝘄𝗶𝘀𝘁“.

Und Leute? Dieses Buch ist ein absolutes Muss, übertrifft die Story doch sämtliche Erwartungen –

Noch in Trauer um ihren Mann, mit ihrer Arbeit in Verzug, muss sich Kayla Reece eingestehen, dass ihr Haus oberste Priorität hat, bevor es genauso in sich zusammenfällt wie die Witwe. Während der lange erfolglosen Suche nach einem Handwerker trifft sie letztendlich auf den selbstüberzeugten, wortkargen Aidan Leighrite. Trotz anfänglicher Differenzen und spritziger Diskussionen kommen sich die beiden schon bald näher – und Kayla beginnt, sich seit sehr langer Zeit wieder lebendig zu fühlen. Ausgefüllt. Gesehen.
Wären da nur nicht der Geist ihres toten Mannes, ihr Ehering, von dem sie sich nicht lösen kann, Schuld und ein Hauch Scham …

Gleichzeitig bringen die mysteriösen Zeilen eines Gefängnisinsassen die junge Illustratorin aus dem Gleichgewicht. Obgleich sie die ersten Briefe des Fremden lediglich aus einer impulsiven Stimmung heraus und mit unguten Vorahnungen beantwortet, vertraut sich Kayla „Dante“ an. Die Frage, woher der Mann sie kennt, rückt immer weiter in den Hintergrund. Denn Kylas Haus scheint plötzlich ein Eigenleben entwickelt zu haben. Bedrohliche Sichtungen, unheimliche Vorkommnisse, Erinnerungslücken und das nagende Gefühl, dass etwas mit ihr ganz und gar nicht stimmt, übertönen jede Minute, die sie nicht in Aidans Armen – in der Sicherheit seines Seins – verbringt …

♡ „𝘌𝘴 𝘪𝘴𝘵 𝘦𝘪𝘯 𝘭𝘢𝘦𝘳𝘮𝘦𝘯𝘥𝘦𝘴, 𝘸𝘶𝘦𝘵𝘦𝘯𝘥𝘦𝘴 𝘚𝘱𝘦𝘬𝘵𝘢𝘬𝘦𝘭, 𝘥𝘢𝘴 𝘴𝘪𝘤𝘩𝘵𝘣𝘢𝘳𝘦 𝘊𝘩𝘢𝘰𝘴 𝘦𝘪𝘯𝘦𝘴 𝘶𝘯𝘴𝘪𝘤𝘩𝘵𝘣𝘢𝘳𝘦𝘯 𝘨𝘦𝘣𝘳𝘰𝘤𝘩𝘦𝘯𝘦𝘯 𝘏𝘦𝘳𝘻𝘦𝘯𝘴.“

Weder Cover noch Klappentext schaffen es, auch nur in die Nähe der Vibes, der emotionalen Tiefe, der subtilen Spannung zu kommen, die „Pen Pal“ bereithält. Schien es anfänglich, als hätten die verschiedenen Ereignisse, die den Alltag der früh Verwitweten dominieren, nichts miteinander zu tun, überrascht Geissinger letztlich auf mehr als nur eine Weise. Neben schlagfertigen Dialogen, purer Unterhaltung und einer Menge – richtig gutem! – Spice ziehen sich Distanz und melancholische Töne, Schwere und sensible Themen durch den Verlauf. In Kombination mit den leise im Hinterkopf aufploppenden Fragen, den mysteriösen Geschehnissen und einer geheimnisvollen, durchdringenden Atmosphäre konzipierte die Autorin eine fesselnde Story, die keine Wünsche offenlässt.

Hauptsächlich verfolgen wir die Geschichte aus Kaylas Perspektive, zwischendurch brechen die ausgetauschten Zeilen mit Dante ihre Erzählung auf, und durch die intimen, offenen Gespräche mit Aiden bekommt auch der so hart wirkende Kerl ausreichend Kontur. Eine ihn prägende Vergangenheit. Sind die beiden auch grundverschieden, ergeben sie zusammen etwas unglaublich Perfektes. Dynamisches. Verletzliches.

♡ „𝘐𝘤𝘩 𝘸𝘪𝘭𝘭 𝘦𝘴 𝘩𝘢𝘦𝘳𝘵𝘦𝘳. 𝘚𝘤𝘩𝘯𝘦𝘭𝘭𝘦𝘳. 𝘐𝘤𝘩 𝘸𝘪𝘭𝘭, 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘦𝘳 𝘮𝘪𝘤𝘩 𝘻𝘦𝘳𝘴𝘵𝘰𝘦𝘳𝘵. 𝘐𝘤𝘩 𝘸𝘪𝘭𝘭, 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘦𝘳 𝘮𝘪𝘤𝘩 𝘮𝘦𝘪𝘯𝘦𝘯 𝘦𝘪𝘨𝘦𝘯𝘦𝘯 𝘕𝘢𝘮𝘦𝘯 𝘷𝘦𝘳𝘨𝘦𝘴𝘴𝘦𝘯 𝘭𝘢𝘦𝘴𝘴𝘵.“

In den expliziten – vorstellbar geschilderten, direkten – Szenen geht es hart zur Sache, ein Spiel aus Dominanz und Unterwerfung, aus Grenzen austesten und überschreiten, dennoch basieren diese Momente auf Kommunikation und Konsens. Ich fand die Romance wirklich sehr, sehr gut – abwechslungsreich, emotional, ehrlich und hotasfck!

Geissingers Stil ist wie gewohnt authentisch und klar, mit einer eindringlichen, poetischen Nuance; an passender Stelle detailliert, ohne ausschweifend zu sein. Die komplette Stimmung des Buches ist bedrückend und bedrohlich, der Verlauf ungewiss.
Es war leicht, mit Kayla mitzufühlen, mit ihr zu wüten, zu zweifeln. In ihren Wahnsinn zu verfallen. Genauso einfach war es, sich in Aiden und seine spezielle Art – abweisend und zugleich voller Fürsorge, so aufmerksam – zu verlieben und hinter seinen Selbstschutz dringen zu wollen.

Im letzten Viertel bringen tief vergrabene Erinnerungen und schmerzliche Wahrheiten Licht ins Dunkle, die Ereignisse überschlagen sich und wir VERSTEHEN.

„Pen Pal“ ist ein Wechselbad der Gefühle, ein Potpourri der Empfindungen. Eine spannungsgeladene, intensive Dark-Romance, aus der es, einmal begonnen, kein Entrinnen gibt.

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